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Blu-ray Artikel - Kino- und Fernsehformate im Überblick

Kino- und Fernsehformate im Überblick

09.04.2008

Das Bildformat eines Videos gibt allgemein an, in welchem Verhältnis Bildbreite und Bildhöhe zueinander stehen. Allgemein wird diese Beziehung durch zwei von einem Doppelpunkt getrennte Zahlen angegeben – zum Beispiel 4:3 oder 16:9.

Eines der meist genutzten Fernsehformate stellt aktuell noch das eben genannte 4:3 dar. Bei diesem ist die Bildbreite etwa 1,33-mal so groß wie die Bildhöhe. Es ist das gängige Größenverhältnis der Fernsehnormen PAL (768 x 576 Pixel) und NTSC (720 x 480 Pixel) und wird in Deutschland hauptsächlich von den privaten Fernsehanstalten genutzt.

Da aber das menschliche Auge eher ein breiteres Bild bevorzugt, verbreitet sich seit einigen Jahren das Format 16:9. Hier ist die Bildbreite immerhin etwa 1,78-mal größer als die Bildhöhe. Zu finden ist dieser Standard auf vielen Blu-ray Discs, allgemein bei größeren Filmproduktionen und in Deutschland im Programm der öffentlich-rechtlichen Sender. Es wird ebenfalls bei den HD-Auflösungen 720p, 1080i und 1080p verwendet.

Das Format von Kinofilmen liefert jedoch ein noch wesentlich breiteres Bild als 16:9. Mit der CinemaScope-Technologie oder auch Panavision sind Videos mit einem Seitenverhältnis von 21:9 realisierbar.

Inwieweit sich die jeweiligen Auflösungen auf einem Wiedergabegerät anzeigen lassen, hängt in der Regel von der vorhandenen Bildfläche ab. Eine originalgetreue (native) Wiedergabe funktioniert nur dann, wenn Bildschirm und Video das gleiche Bildformat aufweisen.

Für den Fall, dass dies nicht gegeben ist, verfügen die meisten Geräte über diverse Möglichkeiten der Bildanpassung. Beispielsweise ermöglicht die so genannte Letterbox in vielen Abspielgeräten eine Anpassung der Bildhöhe an das jeweilige TV-Gerät, d.h. die Breite des Bildschirmes wird als Bildbreite verwendet und die Bildhöhe im jeweiligen Verhältnis verringert. Das Ergebnis sind schwarze Balken ober- und unterhalb des Bildausschnittes.
Mit dieser Technologie lassen sich beispielsweise Filme im Format 16:9 oder gar 21:9 auch auf herkömmlichen Fernsehgeräten anzeigen.

Eine andere Möglichkeit der Anpassung stellt Pan&Scan dar. Hierbei wird das Bild nicht verkleinert, sondern so verzerrt, dass sich der Bildausschnitt optimal an die Größe des Wiedergabegerätes anpasst.

Beide Formatanpassungen stellen jedoch nur einen Kompromiss dar und kommen nicht an Qualität und Schärfe des Originals heran. (se)

 
 
 

Kommentare

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Das Ausprobieren während der Wiedergabe kann manchmal leicht nervend sein, da ich die schwarzen Balken hasse. Wozu hat man denn extra nen großen LCD gekauft? Naja, meistens klappt es mit Breitbild 4:3 oder dem Kino-Format (keine Ahnung welche Auflösung, steht nicht dabei). Lieber ein klein wenig abgeschnitten, dafür aber schön groß.... :-)
geschrieben am 12.07.10 um 21:57
# 7
Bitte noch mehr, viel mehr!
geschrieben am 12.03.09 um 16:34
# 6
tolle page
geschrieben am 07.02.09 um 17:16
# 5
Danke, sehr hilfreich die Seite!
geschrieben am 21.12.08 um 15:39
# 4
sehr informativ vielen dank dafür
geschrieben am 24.11.08 um 12:04
# 3
Interessante Erklärung und wieder etwas dazu gelernt
geschrieben am 16.11.08 um 15:46
# 2
Danke für die Erklärung. Aber wenn man schon 720P, 1080i und 1080p erwähnt, dann sollte man auch 50Hz, 60Hz, 24p und 25p etc. Problematik auch erklären.
zudem steht auf manchem DVD statt 16:9 (bzw. 21:9) dann aber 1:85:1 (16.65:9)(bzw 2.4:1 (21.6:9)). Anamorph Abtastung ist sicherlich auch e. sehr interessatne Thema.
geschrieben am 31.10.08 um 01:00
# 1