Projektorträume
Hand aufs Herz: Hat nicht jeder schon einmal von einem Kino in den eigenen vier Wänden geträumt? Bis zum Beginn des neuen Jahrtausends war das noch ein reichlich teures Hobby. An Beamer für den Heimgebrauch war lange Zeit nicht zu denken. Mitte der 80er kosteten solche Geräte noch 30.000 DM und mehr, hatten weniger Auflösung als ein kleines Handydisplay heute und einen Kontrast und Farbraum, bei welchem man mit Mühe und Not noch erkennen konnte, worum es sich im Bild gerade dreht.

Ein veralteter LCD-Projektor aus den 80er Jahren
Doch irgendwann zwischen 2000 und 2005 passierte es; Beamer kamen plötzlich in Preisregionen, die für Normalsterbliche interessant wurden (rutschten auf zwei- dreitausend Euro für akzeptable Geräte, die der damaligen PAL Standard Definition gerecht wurden) und der Gedanke an die eigene Kinoleinwand zuhause, bekam wieder Aufwind. Einsteigersysteme (Full HD Beamer) sind heute ab ca. 1.500 € erhältlich – nach oben gibt’s wie immer keine Grenzen. Verschiedene Technologien kämpfen um die Gunst der Käufer. Wir stellen ihnen die wichtigsten Unterschiede vor und zeigen, welche Technologie sich für welchen Heimkinobesitzer am besten eignet.
Inhalt:
- Der Röhrenbeamer
- Der DLP Beamer
- Der LCD-Beamer
- Der D-ILA (und LCOS und SXRD) Beamer
- Vorläufiges Fazit
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