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PlayStation 4 - Sword Art Online: Hollow Realization

Sword Art Online: Hollow Realization

Sword Art Online: Hollow Realization
 
 
Anzahl der Spieler
Netzwerkfähig
mit Trophäen
ohne 3D
ohne Move-Steuerung
 

Disc-Informationen
BD-25
Publisher:
 
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
 
Sprachen:
Untertitel:
Menüsprache:
 
Altersfreigabe:
 
HD-Auflösung:
-
Tonformat(e):
Dolby 5.1
 
Netzwerkfähig:
Ja
 
Trophäen:
Ja
 
Veröffentlichung:
08.11.2016 (Release)
 
Sword Art Online: Hollow Realization für die PS 4
bluray-disc.de Spielebeschreibung:
SAO: HR spielt drei Jahre nach den Ereignissen vom Original Sword Art Online. Dieses Mal startet eine neue virtuelle Welt namens Sword Art: Origins. Die Spieler tauchen als Beta Tester mit neuester Virtual Reality Technologie in die Welt ein und bemerken sofort die Ähnlichkeiten zu Aincrad, der Welt von Sword Art Online. Kirito und seine Freunde stoßen schon sehr bald auf einen merkwürdigen NPC Charakter ohne Namen und scheinbar auch ohne sinnvolle Aufgabe in der Spielwelt. Sie scheint nicht korrekt programmiert worden zu sein und geht mit Spielern immer auf dieselbe Quest. Kirito und Co. geben ihr den Namen Premiere und entscheiden sich dafür, ihr Geheimnis zu lüften.

PlayStation 4 Review

Story
 
7,5
Grafik
 
7
Sound
 
9
Singleplayer
 
7,5
Multiplayer
 
7,5
Gesamt
 
7,7
geschrieben am 16.11.2016

Mit Sword Art Online: Hollow Realization (SAO: HR) bekommen Fans der Manga Vorlage den bereits vierten Ableger der Erfolgsserie in Videospielform. Dank Bandai Namco kommt das von Aquaria Entwickelte Action Rollenspiel mit MMORPG Spielprinzip auch zu uns. Der Titel erscheint für PSVita und PlayStation 4. In unserem Test nehmen wir die PS4 genauer unter die Lupe.


 
Story
SAO: HR spielt drei Jahre nach den Ereignissen vom Original Sword Art Online. Dieses Mal startet eine neue virtuelle Welt namens Sword Art: Origins. Die Spieler tauchen als Beta Tester mit neuester Virtual Reality Technologie in die Welt ein und bemerken sofort die Ähnlichkeiten zu Aincrad, der Welt von Sword Art Online. Kirito und seine Freunde stoßen schon sehr bald auf einen merkwürdigen NPC Charakter ohne Namen und scheinbar auch ohne sinnvolle Aufgabe in der Spielwelt. Sie scheint nicht korrekt programmiert worden zu sein und geht mit Spielern immer auf dieselbe Quest. Kirito und Co. geben ihr den Namen Premiere und entscheiden sich dafür, ihr Geheimnis zu lüften. Die Geschichte wird dabei durch sehr viel Text erzählt, wie in einem Virtual Novel drücken wir uns von einem Textfenster zum nächsten. Wer Sword Art Online noch nicht gesehen hat, es aber in Zukunft noch vor hat, sollte sich im Klaren sein, dass die Story des Animes gespoilert wird. Für alle anderen, die mit SAO: HR einfach ins Spiel einsteigen wollen, ist das natürlich super. Mit Dialogen und Rückblenden wird man praktischerweise an die Materie heran gebracht. Die Story mit dem mysteriösen NPC ist wirklich spannend umgesetzt worden und bietet so einige Überraschungen. Die Dialoge sind jedoch etwas klischeehaft, wodurch die ewig andauernden Gespräche und Texte irgendwann an Fahrt verlieren.

Grafik
SAO: HR läuft auf der PS4 mit einer Auflösung von 1080p und einer variablen Bildrate von 60 bzw. 30 Bildern pro Sekunde. Befinden wir uns auf der offenen Karte, wo wir gegen Gegner kämpfen und Gegenstände sammeln, läuft das Spiel mit 60 Bildern pro Sekunde. Sobald wir die Stadt betreten wechselt die Bildrate zu 30 Bildern pro Sekunde. Die Bildrate im Allgemeinen ist aber eher wackelig auf den Beinen denn Einbrüche sind merklich vorhanden. Wenn sich viele NPCs auf einmal herumtummeln wird dies besonders deutlich. Überaus positiv fallen die knalligen Farben und detailreichen Charaktere auf, die Texturen sind vielfältig und in ihrer Farbgestaltung variantenreich. Es gibt z.B. mehrere Grüntöne in den weiten Landschaften, welche bei Nacht einen bläulichen Schimmer bekommen. Objekte und Umrandungen leiden an unschönem Kantenflimmern, wodurch alles etwas unruhig wirkt. Zudem wird das Spiel kontinuierlich von Pop-Ins heimgesucht, NPC Charaktere, Bäume und Monster tauchen im Bild auf wann es ihnen gefällt. Charakteranimationen wirken steif und lieblos, ganz im Gegensatz zu den Spezialeffekten, welche mehr als überzeugen können. Man merkt es schon, SAO: HR ist aus grafischer Sicht definitiv eine gemischte Tüte.

Sound
SAO:HR besitzt deutsche Texte und Untertitel, während die Sprache ausschließlich in Japanisch ist. Die Soundabmischung ist dabei sauber und bietet kaum Raum zur Kritik. Hier und da gibt es vereinzelte Fehler in den Texteinblendungen, wodurch einige Sätze keinen Sinn ergeben, oft kommt es aber nicht vor und schwerwiegend ist es auch nicht. Der Soundtrack weiß von der ersten Spielminute an zu gefallen, eingängige Songs mit Ohrwurm Charakter. Schnelle Musikstücke, die perfekt zu den hektischen Kämpfen passen oder langsame, entspannte Stücke in den Städten.

Singleplayer
Gleich zu Beginn, können wir unseren Charakter erstellen. Die Charaktererstellung ist ziemlich dünn ausgefallen, ein paar lieblose Frisuren, Augen und Mundtypen, Körpergröße und Haarfarben. Wir können zwar das Geschlecht wählen, für das Spiel bleibt man aber in Zwischensequenzen usw. immer der männliche Hauptprotagonist, etwas eigenartig gelöst. Das Spielprinzip in SOA: HR bedient sich der Manga Vorlage und diese wiederum bedient sich an MMORPGs (Massively Multiplayer Online Role-Playing Game). So gibt es also die stereotypische Stadt, der Ausgangsort des Spiels, unterteilt in viele Bereiche, zum Shoppen und Erkunden. Entsprechend gibt es Events und Quests, die wir uns von NPCs oder der Questtafel abholen. In der Stadt können wir auch unsere Beziehungen zu den NPCs verbessern, indem wir sie ausführen oder auf eine Tasse Kaffee einladen. Einen großen Teil des Spiels verbringen wir damit zu lesen, wer also eine absolute Abneigung von viel Text in Videospielen hat, der sollte einen großen Bogen um SOA: HR machen. Abseits der Lesepassagen, gibt es eine große offene Spielwelt mit Monstern und anderen Dingen zu erkunden. Der Spielablauf ist dabei sehr repetitiv, dass liegt eben am MMO Design, Monster platt machen, im Level aufsteigen und Materialien Sammeln. Einziger Reiz dabei ist es immer stärker zu werden und bessere Ausrüstung zu bekommen, hier kommt auch das große Highlight von SOA:HW ins Spiel: Das Kampfsystem. Das Kampfsystem läuft in Echtzeit ab, wir können einfache Kombo Attacken nutzen und Schwertskills einsetzen. Gegner können wir mit einem gekonnten Schwertskill zu Fall bringen, um dann erheblich höheren Schaden zu verursachen. In der Hitze des Gefechts befehligen wir gleichzeitig unser Team aus drei weiteren NPCs, die wir frei auswählen können.

Im Verlauf des Spiels schaltet man hunderte KI gesteuerte Mitstreiter frei. Alle Befehle und Attacken haben eine Cooldown Zeit, können also nicht wie wild gespammt werden. Unsere Teammitglieder können wir für ihre Aktionen im Kampf per Knopfdruck loben, die gelobte Fähigkeit verbessert sich dann entsprechend und wird häufiger eingesetzt. Wenn die Zeit gekommen ist, kommandieren wir zum Kettenbefehl und führen mit gutem Timing eine Gruppenkombo aus und treiben den Schadenswert des Gegners in die Höhe. Das Ganze geht absolut geschmeidig von der Hand und führt zu einem sehr dynamischen, actionreichen Kampfsystem, ohne welches SAO: HR nur halb so viel Spaß machen würde. Natürlich lassen sich auch neue Skills freischalten und das sogar für jeden der neun Waffentypen! Unser Waffenskill-Level steigern wir durch häufiges Benutzen einer Waffe. Das führt nicht nur zu immer neuen Kombo- und Kampfsituationen, sondern sorgt auch für reichlich Abwechslung und Langzeitmotivation.

Multiplayer
Der Mehrspieler Modus ist bei SAO: HR leider nicht von Beginn an anwählbar. Nach der ersten Raid-Mission, welche zugleich der erste große Bosskampf ist, wird der Multiplayer freigeschaltet. Positiv daran ist, dass wir bis dahin viel Zeit hatten alle Spielelemente zu meistern. Negativ fällt auf, dass wir erst mehrere Stunden Spielen müssen bis der Modus verfügbar ist. Darüber hinaus bestimmt weiterhin der Fortschritt im Einzelspieler die Inhalte im Mehrspieler. Ein ziemlich verwunderliches Konzept, gerade im Kontext des Spieles, welches ein MMORPG darstellen soll. Sind wir dann erst mal soweit, können im Multiplayer dann bis zu vier Spieler zusammen Monster platt machen, eine Gruppe kann maximal aus acht Spielern bestehen, da jeder einen Partner mitbringen kann. Einen richtig offenen Server, wo alle Spieler unterwegs sind, gibt es nicht. Die meiste Zeit verbringt man im Einzelspieler, um Raid-Missionen usw. freizuschalten. Der Mehrspieler versteht sich eher als Farming-Spot für das spätere Spiel, um stärkere Gegner gemeinsam zu bekämpfen, für bessere Waffen und Ausrüstung. Der Modus funktioniert einwandfrei, Lobby erstellen oder beitreten, Mission wählen und gemeinsam auf den Putz hauen, Spaß macht es allemal. Es hört sich zwar absurd an, aber man kann den Mehrspieler Modus auch Solo spielen, indem man einfach acht NPCs als Partner auswählt. Kein richtiges MMORPG Feeling aber für den einen oder anderen bestimmt eine interessante Alternative.

Fazit
SAO: HR wird in erster Linie Fans des Ausgangsmaterials gefallen, aber auch als solides Action Rollenspiel kann es überzeugen. Technisch wünschen wir uns für das nächste Mal eine bessere Performance. Der grindige MMORPG Charakter macht sich sehr früh bemerkbar, umso ärgerlicher, dass der Mehrspieler Modus sich nicht wie ein echtes Online Universum anfühlt. Abgesehen von Fans der Reihe, dürften aber auch interessierte JRPG Liebhaber auf ihre Kosten kommen. Vor allem das Kampfsystem verleiht SAO: HR einen hohen Spielspaß.


  • spannende Geschichte um NPC Charakter

  • schöne Farbgebung der Spielwelt

  • grundsolide Soundkulisse

  • robustes Kampfsystem

  • actionreiche Echtzeitkämpfe






  • schwammige Bildrate

  • hölzerne Animationen

  • zu viele Textpassagen

  • kein richtiges MMORPG Gefühl im Multiplayer

  • repetitives Aufgabendesign





(Sascha Djodaki) weitere Reviews anzeigen

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