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PlayStation 4 - Lego Der Hobbit

Lego Der Hobbit

Original Spieletitel: Lego The Hobbit
Lego Der Hobbit
 
 
Anzahl der Spieler
1-2
nicht Netzwerkfähig
mit Trophäen
ohne 3D
ohne Move-Steuerung
 

Disc-Informationen
BD-25
Publisher:
Entwickler:
 
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
 
Sprachen:
Untertitel:
Menüsprache:
 
Altersfreigabe:
 
HD-Auflösung:
Tonformat(e):
Dolby 5.1
 
Anzahl-Spieler:
1-2
Netzwerkfähig:
Nein
 
Trophäen:
Ja
 
Veröffentlichung:
11.04.2014 (Release)
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Lego Der Hobbit für die PS 4
bluray-disc.de Spielebeschreibung:
„Lego Der Hobbit“ ist ein weiteres Abenteuer aus der beliebten LEGO- Videospiel Reihe. Wie immer liebevoll im LEGO Stil animiert und gestaltet, besucht man im Spiel bekannte Schauplätze aus den ersten zwei Filmen der Hobbit Film Trilogie. Mit Bausteinchen-Charakteren wie zum Beispiel Gandalf, Bilbo oder Thorin begeben sich Spieler auf eine weite Reise und lösen dabei zahlreiche knifflige Rätsel, nehmen an Schatzjagden teil und kämpfen gegen Orks, Trolle und andere Widerlinge. „LEGO Der Hobbit“ bietet stundenlangen Spielspaß für die ganze Familie. Dank gewaltfreier Darstellung haben auch die jüngsten Gamer ihre Freude.

PlayStation 4 Review

Story
 
8
Grafik
 
7
Sound
 
9
Singleplayer
 
7
Multiplayer
 
8
Gesamt
 
7,8
geschrieben am 24.04.2014

Da das Spiel Lego: Der Herr der Ringe ein Erfolg war und Warner Bros., der Publisher des Titels, auch die Filme vertreibt, war es nur eine Frage der Zeit, bis man die Entwickler Traveller's Tales an eine Versoftung der Hobbit-Filme setzen würde. Lego: Der Hobbit enthält 16 Levels, die sich allerdings noch allesamt auf die ersten beiden Teile der Filmtrilogie fokussieren – der noch nicht einmal im Kino angelaufene Film Der Hobbit: Hin und Zurück, soll erst Ende des Jahres als DLC für das Spiel nachgereicht werden. Ob das Game dennoch einen runden Eindruck hinterlässt oder Interessierte mit dem Kauf zögern sollten, klären wir in unserem ausführlichen Review.


 
Story
Lego: Der Hobbit erzählt, wie für die Lego-Lizenzspiele üblich, die Geschichte der entsprechenden Filme nach. Vielfach verpasst man der Story aber in den humoristischen Cutscenes eigene, verspielte Twists. Da stören im Hintergrund Tiere dramatische Szenen, Bilbo macht beim aus dem Haus rennen einen Überschlag oder die Orks kaspern herum, statt grimmig dreinzugucken. Positiv ist anzumerken, dass die Geschichte der ersten beiden Hobbit-Filme in der Lego-Umsetzung im Grunde besser funktioniert als in den umstrittenen Filmen selbst. So sind bereits Peter Jacksons Blockbuster sehr videospieleartig. Durch den Lego-Charme kommen viele Story-Elemente etwas leichtlebiger rüber und die Künstlichkeit der CGI-Effekte in den Filmen entfällt. In gewisser Weise ist dieses Lego-Spiel damit in der Atmosphäre eventuell näher an Tolkiens Kinderbuch, als Peter Jacksons Filme selbst. Schade ist jedoch, dass Lego: Der Hobbit nur die ersten beiden Teile der Filmtrilogie abdecken kann – Teil 3 läuft schließlich auch erst im Herbst diesen Jahres an. Somit endet die Geschichte nach 16 Levels ziemlich abrupt und ohne ein befriedigendes Ende. Allerdings hat Warner Bros. bestätigt, dass Ende des Jahres ein DLC weitere Abschnitte aus Der Hobbit: Hin und Zurück nachreichen soll. Leider lässt sich Warner diese Zusatzinhalte jedoch versilbern. Ob man mit Peter Jacksons Hobbit-Verfilmungen nun warm wird oder nicht: Lego: Der Hobbit erzählt deren Plot mit einem ganz eigenen Charme nach und fühlt sich dabei dank der typischen Verspieltheit von Entwickler Traveller's Tales sogar runder an, als die großen Blockbuster.

Grafik
Lego: Der Hobbit bietet grafisch die gewohnte Lego-Qualität, die wir von Traveller's Tales gewohnt sind. Dennoch wirkt das Spiel im Vergleich mit der PS4-Version von Lego Marvel Superheroes etwas weniger beeindruckend. Vielleicht liegt es an den mangelnden Flugsequenzen, die im Superhelden-Game grandiose Überblicke auf die Spielwelt geboten haben. Zwar läuft Lego: Der Hobbit in 1080p, was für eine knackige Optik sorgt, dennoch erkennt man immer wieder Kantenflimmern und Treppchenbildung. Zudem schleichen sich selbst in der zigsten Generation der Lego-Spiele immer noch teilweise Bugs ein – Clipping und auch Figuren, die bei einem unglücklichen Sprung in der Umgebung stecken bleiben, sind immer noch mit von der Partie. Viel macht jedoch der liebevolle Klötzchen-Look wieder wett. Zumal Lego: Der Hobbit auf der PS4 rundum flüssig läuft und am Ende eben doch das ruhigere Bild liefert als die deutlich angestaubtere PS3-Variante. Letztere ähnelt Lego: Herr der Ringe stark und bietet nicht die optischen, dezent aufgepeppten Reize der Next-Generation-Konsole. So sehen etwa auch die Licht- und Schatteneffekte auf der Playstation 4 etwas hübscher aus.

Sound
Während man bei Lego: Herr der Ringe quasi gezwungen wurde die englische Tonspur zu wählen, da man für das Spiel leider in der deutschen Ausgabe größtenteils komplett andere Sprecher nutzte als in Peter Jacksons Filmen, sieht es bei Lego: Der Hobbit besser aus: Es kommen die originalen dt. Synchronsprecher zum Einsatz. Natürlich besteht aber auch die Option, bei englischer Spracheinstellung der Konsole die Stimmen der Originalschauspieler aus den Filmen zu hören. Abgerundet wird die Soundkulisse durch Howard Shores fantastische Musik, die einen ohne Umschweife direkt nach Mittelerde entführt. Bei den sonstigen Effekten gibt es für Lego-Kenner nichts Neues: Wenn Objekte zerbersten oder man ein Konstrukt zusammenpuzzelt, ertönen die selben Effekte, die man bereits seit der PS2-Ära kennt.

Singleplayer
Auch im Singleplayer ist man bei Lego: Der Hobbit stets mit mehreren Figuren unterwegs. Wie in allen anderen Lego-Titeln hat jede Figur ihre eigenen Fähigkeiten: Der eine kann mit seinem Hammer große Steine wegknallen bzw. verschieben, der nächste zieht mit einer Angel dicke Fische aus dem Wasser und der dritte kann mit seinem Bogen Schalter aktivieren. Zusätzlich gibt es verschiedene Waffen und Gegenstände, auf die alle Charaktere Zugriff haben. Viele neue Objekte lassen sich dabei durch Nebenquests in Mittelerde freischalten: Je mehr Levels man im Story-Modus abschließt, desto mehr Aufgaben sind verfügbar. In den meisten Aufträgen fordert ein tüddeliger Bewohner Mittelerdes einen auf, irgendeinen Haushaltsgegenstand von den aberwitzigsten Orten heranzukarren. Auch wenn es sich dabei meist um simple Fetch-Quests handelt, verleiht die Absurdität der Aufträge dem ganzen einen ganz eigenen Reiz.

Traveller's Tales versucht das bewährte Lego-Gameplay durch einige neue Elemente aufzulockern. Dies gelingt jedoch nur zum Teil: So erscheint beim Bau größerer Lego-Objekte nun ein Minispiel, in dem man die richtigen Bauteile auf Zeit auswählen muss. Jene Spielchen sind denkbar anspruchslos und richten sich eher an die ganz Kleinen. Eine weitere, besser gelöste Neuerung ist das Sammeln von Rohstoffen. In der Spielwelt findet man nach dem Zerdeppern der Kulissen Sammelobjekte wie Goldbrocken, Fisch oder Edelsteine. Mithilfe jener Rohstoffe, die man auch bei Händlern tauschen kann, darf man sich Zusatz-Items für sein Inventar konstruieren. Da sich die Rohstoffe nur jeweils in bestimmten Levels bzw. Teilen der Spielwelt finden lassen, es aber Händler gibt, die einen Rohstoff jeweils gegen einen anderen herausrücken, kommt hier ein durchaus sinnvolles Handels- und Bausystem zustande. Highlight bleibt natürlich das Freie Spiel nach Abschluss der Story: Schnell ertappt man sich selbst ganz automatisch bei der Jagd nach neuen Charakteren, Bonus-Fähigkeiten und weiteren Items. Eleganter als in vielen anderen Spielen ist das Sammeln aber sehr organisch eingebunden und wirkt nie wie die reine Aufhübschung einer Statistik. Stattdessen freut man sich über jede einzelne aus den Filmen bekannte Spielfigur und jeden kleinen Boni oder sogar neuen Levelabschnitt, den man dank neuer Charakterfähigkeiten erkunden darf. Bezieht man das Freie Spiel in die Spielzeit ein, kann Lego: Der Hobbit durchaus 20-30 Stunden und mehr beschäftigen, bis alles abgegrast ist.

Multiplayer
Die Lego-Spiele sind bekannt für ihren Couch-Co-op und das gilt bei Lego: Der Hobbit wie eh und je. Da man ohnehin das gesamte Spiel mit mehreren Figuren bestreitet, liegt nichts näher als einen menschlichen Mitspieler ins Boot zu holen – Online-Multiplayer fehlt jedoch leider weiterhin. Zu zweit lassen sich besonders die Rätsel des Spiels deutlich fixer lösen, da man nicht so oft die Spielfiguren wechseln bzw. die leicht verplante K.I. betreuen muss. Aber auch manch dusseliger Sturz, Angriff auf den Mitspieler oder spektakulärer gemeinsamer Angriff ist gut fürs Teamgefühl und sorgt für Gelächter. Ist man gemeinsam unterwegs und die Wege trennen sich, teilt sich der Bildschirm – kommen sich die Spielfiguren wieder näher, wächst der Screen erneut zusammen. Mit zwei Spielern ist natürlich auch das Sammeln von Rohstoffen deutlich schneller erledigt, da man sich aufteilen kann. Allerdings leidet gerade in den größeren Kampfszenen stellenweise die Übersichtlichkeit und man hat Probleme sich selbst überhaupt noch auszumachen. Insgesamt gewinnt Lego: Der Hobbit aber einwandfrei im Multiplayer noch an Spielspaß und eignet sich vorzüglich um mit der Freundin, den Kindern oder dem besten Kumpel durch Mittelerde zu ziehen. Das Alter spielt keine Rolle und da man nie komplett Sterben kann, vergeht die Zeit beim gemeinsamen Zocken wie im Flug.

Fazit
Lego: Der Hobbit ist ein typisches Lego-Spiel mit dezenten Neuerungen, die aber im Großen und Ganzen wenig an der typischen Traveller's-Tales-Formel ändern. Wer Lego: Der Herr der Ringe gezockt hat, fühlt sich in Mittelerde sofort wieder heimisch, wird aber auch in der offenen Spielwelt vielleicht schon zu viel wiedererkennen. Schade ist ebenfalls, dass das Game nur die ersten beiden Filme abdeckt – für die Levels zum dritten Teil sollen Käufer via DLC erneut zur Kasse gebeten werden. Trotzdem versprüht Lego: Der Hobbit wie alle Lego-Spiele diesen unwiderstehlichen, kindlichen Charme, dem so gut wie alle Generationen erliegen. Es ist heutzutage selten, dass man noch Inhalte frei von jeglichem Zynismus und mit Witz findet, der die ganze Familie unterhält, ohne flach zu sein. Lego-Fans machen somit auch bei Lego: Der Hobbit mit dem Kauf definitiv nichts falsch. Allerdings ist eben nicht zu leugnen, dass sich langsam eine gewisse Abnutzung zeigt. Die neuen Elemente im Spiel, wie das Mini-Spiel beim Zusammenbauen größerer Objekte, verstärken diesen Eindruck eher, als dass sie sinnvolle Neuerungen mit sich bringen. So kommt Lego: Der Hobbit beispielsweise nicht an das grandiose Lego: Marvel Super Heroes heran. Ein empfehlenswertes Spiel für alle Altersklassen, speziell im Multiplayer-Modus, bleibt das Game aber dennoch.



  • Grafik in nativen 1080p

  • Original-Orchester-Soundtrack aus den Filmen

  • deutsche Synchronsprecher der Filmrollen

  • hoher Wiederspielwert einzelner Levels







  • teils monotones, sich wiederholendes Gameplay

  • Story endet quasi mittendrin

  • klassische Lego-Bugs weiterhin vorhanden




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