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PlayStation 4 - FIFA 15

FIFA 15

FIFA 15
 
 
Anzahl der Spieler
Netzwerkfähig
mit Trophäen
ohne 3D
ohne Move-Steuerung
 

Disc-Informationen
BD-25
Publisher:
 
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
 
Sprachen:
Untertitel:
Menüsprache:
 
Altersfreigabe:
 
HD-Auflösung:
-
Tonformat(e):
Dolby 5.1
 
Netzwerkfähig:
Ja
 
Trophäen:
Ja
 
Veröffentlichung:
25.09.2014 (Release)
 
FIFA 15 für die PS 4
bluray-disc.de Spielebeschreibung:
Auch in diesem Jahr schickt EA Sports die Fußball-Fans mit „FIFA 15“ wieder auf den virtuellen Rasen. Völlig neuartige und stark verbesserte Ball- und Spiel-Physik-Systeme sollen FIFA 15 abermals an die Spitze der Fußball-Simulationen katapultieren. Auch in grafischer Hinsicht soll der diesjährige Ableger der FIFA Reihe neue Maßstäbe setzen. Beispielsweise werden durch „Authentic Player Models“ oder „Dynamic Stadium“ die Spieler, aber auch die Abnutzung des Rasenplatzes, so realistisch wie noch nie dargestellt. FIFA 15 umfasst packende Online-Features und Live-Services, die die Fans über den EA SPORTS Football Club mit ihrem Lieblingssport und mit anderen Spielern weltweit verbinden. Der bei Fans beliebte FIFA Ultimate Team-Modus ist in FIFA 15 ebenfalls wieder ein fester Bestandteil. In diesem Modus können Spieler ihr ultimatives Team zusammenstellen, es managen und gegen andere Spieler weltweit antreten lassen. Selbstverständlich bietet FIFA 15 auch die komplette Authentizität mit offiziell lizenzierten Vereinen, Ligen und über 15.000 Spielern.

PlayStation 4 Review

Story
 
5
Grafik
 
7
Sound
 
8
Singleplayer
 
8
Multiplayer
 
8
Gesamt
 
7,2
geschrieben am 02.10.2014

Mit Fifa 15 erscheint bereits der zweite Teil der beliebten Reihe aus dem Hause Electronic Arts für die Sony Playstation 4. Nachdem Fifa 14 letztes Jahr direkt zum Launch der PS4 als eines der ersten Next-Generation-Games zur Verfügung stand, soll Fifa 15 nun die Stärken des Einstandes verfeinern und mit verbesserter Ballphysik sowie erweiterten Animationen für noch mehr Realismus sorgen. EA spricht auch von „Feel the Game“, so dass wir äußerst gespannt sind.


 
Story
In Fifa 15 geht am ehesten der Karriere-Modus als Story durch. Hier entscheidet man sich zwischen einem Dasein als Trainer oder als Spieler. Während Ersterer sich logischerweise auf Management und Strategien konzentriert, schlüpft man in Zweiterem in die Haut eines selbst erstellten Profifußballers. Wie in einem RPG erstellt man sich einen eigenen Charakter und optimiert nicht nur die Optik bis in kleinste Details wie die Wölbung der Augen, sondern beeinflusst durch Größe und Gewicht die Attribute. Leider spürt man in der monotonen Karriere von EAs Motto „Feel the Game“ wenig. Stur erlebt man Match für Match und hat dazwischen kaum Einflussmöglichkeiten. Ab und zu kriegt man langweilige E-Mails vom Trainer, die einen rügen oder loben oder Leihverträge mit anderen Vereinen vorschlagen – das war es aber auch schon. Im Verlauf der Karriere muss man je nach Spielposition bestimmte Anforderungen erfüllen: Beispielsweise zehn Tore in der Saison reinbolzen. Bleibt man hinter den Erwartungen zurück, erlebt man viele Matches nicht mit und kann sie nur simulieren. Das kommt dank des gepfefferten Schwierigkeitsgrades bereits ab Halb-Profi häufiger vor als erwartet. Auch der Manager-Modus ist schnell gleichförmig und bietet wenig Tiefgang, so dass beide Modi zwar anfangs Spaß machen, speziell aufgrund der schnell aufwertbaren Charaktereigenschaften, doch allzu rasch durchschaut man die gähnende Leere hinter den rein statistischen Angaben. Hier hat die Konkurrenz, etwa „NBA2K“ deutlich mehr drauf. Letzteres hatte tatsächlich witzige Story-Elemente, die sich etwa in Reibereien unter Teamkameraden und emotionalen Gesprächen mit den Trainern gezeigt haben. Dagegen wirkt der Karrieremodus in Fifa 15 trostlos.

Grafik
Grafisch hat sich seit Fifa 14 vor allem im Detail etwas getan. Andere aktuelle Spiele mit der Ignite Engine, wie etwa NHL 15, hinterlassen einen beeindruckenderen Eindruck. Speziell die Spieleranimationen wurden seitens EA aber erweitert und wirken im Spielverlauf glaubhafter. Weniger behaupten kann man dies von den Kollisionen, die speziell in den Wiederholungen geradezu slapstickhaft erscheinen: Bei nahezu jedem Tor purzeln Stürmer und Verteidiger übereinander, was zu Saltoeinlagen wie im Zirkus führt. Die Optik der Personen ist dennoch gelungen und behält einen leichten Comicstil bei, was für einen weniger zombieartigen Look als bei etwa NHL 15 sorgt. Zudem sieht man den Spielern ihre Stimmung an, wenn etwa ein Torwart nach einem Abstauber den Kopf schüttelt oder ein Stürmer breit grinsend mit seinen Kollegen jubelt bzw. nach einer gelben Karte mit dem Schiri diskutiert. Zusätzlich ermöglicht die Kantenglättung für ein ruhiges Bild – lediglich im weiten Hintergrund stehende Häuser zeigen Treppchenbildung.

Auch der Rasen ist nun dichter und höher bewachsen. Zudem untermauern Matschabdrücke auf den Trikots die Atmosphäre und unterstreichen bei fortgeschrittener Spieldauer den Einsatz der Recken. Im Publikum regen sich die Zuschauer, stehen auf bei Toren, halten Banner empor und tragen die Farben ihrer Vereine. Auch wenn die Klon-Technik in der Welt von Fifa 15 weit vorangeschritten zu sein scheint, kommt so doch tolle Stimmung auf. Ausbaupotential bleibt zwar vorhanden, mit mehr Realismus und Verfeinerungen der Animationen nähert sich EA aber weiter dem echten Fußballerlebnis an.

Sound
Der Sound legt eine Schippe drauf: EA hat sich entschieden, den Publikumsgeräuschen mehr Raum beizumessen. Während der Spiele sind die Fans präsenter und es erschallen je nach Turnier und Mannschaft passende Gesänge. Fouls werden mit lautem Raunen untermalt, während ein schwieriges Tor nach langer Durststrecke das Stadion zum Hexenkessel transformiert. Im Hintergrund ertönen Stadiondurchsagen in der jeweiligen Landessprache. Die Kommentatoren Frank Buschmann und Manni Breuckmann machen ihre Sache gut, auch wenn ihre Gags wie jedes Jahr erneut die Geister scheiden werden – zumal sich deren Sprüche fix wiederholen. Auch passen die Anmerkungen nicht immer und es kommt durchaus vor, dass die beiden Sportjournalisten bei einem 6:0 kurz vor der Halbzeit meinen, die Partie sei entschieden, dann aber in der Pause urplötzlich faseln, es wäre für die zweite Hälfte alles offen. Zum Glück sind derlei Aussetzer selten. Wer etwas internationales Flair genießen will, darf auf englische Sprache umschalten. Hier sind die Kommentare etwas facettenreicher und wiederholen sich nicht ganz so fix.

Musikalisch gibt es in den Menüs und Zwischenbildschirmen facettenreichen Pop aus aller Welt auf die Ohren, der nie nervt oder zu aufdringlich wird. An sich wäre deswegen durchaus die Option willkommen den Soundtrack während der Matches abzuspielen – das geht allerdings nicht. Falls einem doch der eine oder andere Track auf die Nerven geht, kann man die Stücke übrigens weiterdrücken oder gänzlich aus der Playlist ausschließen.

Singleplayer
EA hat am Ballgefühl bei Fifa 15 geschraubt: In Sprints springt der Ball weiter vom Fuß als in Vorgängern und ist dadurch auch schneller in Gegnerfüße gespielt. Etwas entkräftet hat man die Grätschen: Für jene hagelt es extrem rasch Karten und sie gehen fixer daneben, da die Gegenspieler besonders auf höheren Schwierigkeitsgraden meistens hinüberhopsen. Dazu muss man sagen, dass die Schwierigkeitsgrade recht unausgewogen sind. Während man auf „Anfänger“ bzw. „Amateur“ rasch 10:0 gewinnt, kommt direkt auf „Halb-Profi“ die Wende und man verliert regelmäßig knapp. Von höheren Leveln wie „Weltklasse“ gar nicht erst zu reden. Wer also in Fifa 15 zum Könner werden möchte, sollte die Skill-Spiele bzw. die Übungen in „Learn to Play“ absolvieren und hier besondere Taktiken und Steuerungsoptionen trainieren. Langfristig kommt man mit den Standard-Manövern nicht weit und Flair-Schüsse sowie angetäuschtes Dribbling und Co. sind nicht Kür, sondern Pflicht. Der rechte Analogstick kommt vielfältig zum Einsatz, was anfangs Auswendiglernen und Eingewöhnungszeit mit sich bringt. Hier offenbart sich aber der taktische Tiefgang: Die „Fifa“-Reihe ist von der Arcade-lastigen Anfangszeit weit gekommen und nähert sich weiter einer realistischeren Fußball-Simulation an.

Für Abwechslung sorgen neben dem Karriere-Modus und dem im Multiplayer-Abschnitt näher besprochenen Ultimate Team weitere Optionen wie eine virtuelle Bundesliga, Trainingsoptionen gegen den Torhüter und selbst erstellbar Turniere. Deutlich mehr Spaß als alleine bringt Fifa 15 aber wie die Vorgänger mit Mitspielern auf der Couch – oder im Online-Verbund.

Multiplayer
Auch wenn das „Ultimate Team“ im Singleplayer ebenfalls spielbar ist, setzt es von allen Modi am stärksten auf die Online-Anbindung. Hier baut man sich ein eigenes Team aus Sammelkarten auf. Entscheidend sind nicht nur die Werte der Spieler, sondern ihre „Chemie“. Jene verbessert sich, wenn etwa alle Verteidiger aus dem gleichen Land stammen oder im selben Verein spielen. Wer dagegen Chinesen und Amerikaner nebeneinander positioniert und auch noch einen Stürmer als Torwart einsetzt, muss sich über schlechte Spielerleistungen nicht wundern. Die Werte spiegeln sich direkt auf dem Spielfeld wider, wenn Pässe daneben gehen, Stürmer sich nicht ordentlich freispielen oder die Abwehr durcheinander taumelt. Ultimate Team erfordert enormes Mikromanagement: Auf dem Online-Transfermarkt stößt man ungewollte Spieler ab oder ersteigert neue. Nebenbei benötigt man noch Objekte, um Verletzungen zu heilen, Verträge zu verlängern und Statistiken kurzzeitig aufzubessern. Speziell die Vertragsverlängerungen strapazieren die Nerven, da man ständig im Transfermarkt entsprechende Items ergattern muss – wodurch gewonnene Münzen gleich wieder draufgehen, um überhaupt das aktuelle Team zu halten. Ein Schelm, wer denkt, dass EA so die Leute zum Echtgeld-Kauf von Boostern animieren möchte.

Nicht nur im Ultimate Team kann man Online-Turniere bestreiten, sondern natürlich sind diese auch direkt anwählbar. Im Modus „Pro Club“ kann man exklusiv auf den Next-Generation-Konsolen mit einem eigenen Club und bis zu 21 weiteren Mitspielern noch mal richtig loslegen. Langfristig gewinnt man hier auch neue Items zur Anpassung seiner Optik. In der Koop-Season zockt man wahlweise online mit einem Freund oder auch offline eine Saison gemeinsam. Für das schnelle, einmalige Spiel eignet sich der Modus „Anstoß“. Online-Freundschaftsspiele sind ebenfalls eine Möglichkeit, sich seine Dosis Koop-Fußball oder Wettstreit gegeneinander abzuholen.

Anmerkung: Aktuell gibt es im Online-Betrieb noch Probleme. Im Test konnte sporadisch keine Verbindung hergestellt werden oder bestehende brachen ab. EA muss offenbar noch die Serverbelastung in den Griff kriegen.

Fazit
Technisch ist der Unterschied zwischen Fifa 14 und Fifa 15 deutlich geringer als zuvor – den Sprung auf die nächste Konsolengeneration hatte die Spielereihe eben bereits mit Vorgänger vollzogen. Glücklicherweise erhält man all die beliebten Spielmodi und führt sogar dezente Verbesserungen ein – wie die neuen Leihoptionen im Ultimate Team. Verbesserte Ballphysik und mehr Spieleranimationen verstärken die Atmosphäre. Schlappen leistet man sich auch bei der Soundkulisse kaum, wenn man von kleineren Aussetzern bei den Kommentatoren absieht, die aber insgesamt nur geringfügig ins Gewicht fallen. Was bleibt, ist ein weiteres „Fifa“, das die Stärken ausbaut aber weiterhin einige Schwächen, wie den faden Karrieremodus, beibehält. Dennoch lohnt sich der Kauf – lediglich Besitzer von Fifa 15 sollten abwägen, ob die eher dezenten Neuerungen ausreichen, um zuzugreifen.



  • anspruchsvolles Gameplay belohnt Geduld

  • viele Spielmodi

  • abwechslungsreicher Online-Modus

  • aufgebohrte Physik und Spieleranimationen







  • Grafik schlechter als bei etwa „NHL 15“

  • steriler Karriere-Modus

  • Kommentare manchmal unpassend

  • Online-Verbindungen aktuell instabil





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