Twisted Metal

2-16 online
PlayStation 3 Review
Das letzte Spiel im Twisted Metal-Universum ist schon eine ganze Weile her und erschien damals noch auf der PlayStation 2. Das reine Online-Spiel Twisted Metal Black Online musste damals noch mit einem optionalen Wireless-Adapter, der hinten an die PS2 geschlossen wurde, betrieben werden, damit das Spiel überhaupt gezockt werden konnte. Heutzutage ist kein Adapter mehr nötig, um das neue Twisted Metal zu spielen, da die Playstation 3 bereits mit der nötigen Hardware ausgestattet ist. Zudem bietet das Spiel nicht nur einen Online-, sondern auch wieder einen Offline-Modus, der mit bis zu 16 Spielern erlebt werden darf. Wie sich die neue Version des Action-Rennspiels von Mastermind David Jaffe (God of War) in der Praxis schlägt und was die PS3-Version gegenüber dem Vorgänger so alles zu bieten hat, wollen wir in unserem Test klären.
Ein großes Lob verdienen auch die genialen Zwischensequenzen und Intros, die die Protagonisten vorstellen. Die Intros könnten auch einem High Budget Film entsprungen sein. Die Videos werden in bester „Horror“-Manier präsentiert und stellen die verschiedenen Charaktere und ihre Geschichten ausgezeichnet dar. Und obwohl die Zwischensequenzen für die europäische Version leicht geschnitten wurden, werden sie noch immer hervorragend in Szene gesetzt. Wenn man nicht die US-amerikanische Version des Spiels besitzt, dann wird man vermutlich nichts vermissen.
Wir wollen uns in diesem Abschnitt vor allem dem Story-Modus widmen. Calypso veranstaltet abermals ein Turnier, in dem der beste Rennfahrer alle Wünsche erfüllt bekommen soll – vorausgesetzt man gewinnt in den zahlreichen Twisted Metal Arenen, die es teilweise wirklich in sich haben. Sie sind groß, teilweise ziemlich unübersichtlich und spielen sich meistens auf verschiedenen Ebenen ab. Das macht die Arenen zu etwas Besonderem, da sie auch nach langem Zocken nicht eintönig werden und der Spieler hier und da neue Orte entdeckt, die bislang verborgen geblieben sind. Allerdings sind nicht alle Arenen so vielschichtig.
Auffallend ist, dass es „ziemlich lange“ dauert, bis man mal eine Trophäe gewinnt – es sei denn, man schaut sich direkt die Herausforderungen an, bei denen man die begehrten Trophies bekommt. Fährt man zunächst auf „Teufel komm raus“ in die Arenen, dann wird das mit wenig Erfolg gekrönt sein – zumindest für Trophäen-Jäger und Neueinsteiger, die erst einmal mit der Steuerung zurechtkommen müssen. Im Story-Modus spielt man zuerst Sweet Tooth den Clown und klappert seine Geschichte ab und erlebt wie er von einem Mädchen, das er eigentlich töten wollte, verletzt wurde. Danach geht es mit den anderen Protagonisten weiter.
Vor den Spielen kann man sich ein Auto und den Fahrer aussuchen. Zudem lassen sich besonders nervige Spieler stumm schalten, allerdings kann man auch im Sprach- und Textchat bestimmte Regeln festlegen. An Ranglistenspielen kann man nach Spielbeginn nicht mehr teilnehmen und muss ggf. etwas warten.
Hat man erst einmal ein Spiel gestartet, offenbart sich das ganze Potential von „Twisted Metal“. Der Mehrspielermodus steht dem Offline-Singleplayer-Modus in nichts nach. Es sind keine Ruckler, Verzögerungen oder Fehler in der Grafik sichtbar, die den Spielgenuss stören könnten. Allerdings gilt auch hier: Wer zu langsam ist, sollte sich warm einpacken. Der Multiplayer ist mit Sicherheit kein Ort für eine Kaffeefahrt.
Um den „richtigen“ Multiplayer zu erleben, muss man auf „Mehrspieler“ im Menü gehen. Dort lässt sich dann entweder per LAN, online oder im 2-Spieler-Splitscreen daddeln. Geht man sofort unter „Online“, dann steht dem Gamer direkt die volle Bandbreite zur Verfügung. Von hier aus lassen sich Spiele erstellen oder in bestehende Spiele eintreten. Bei der „Schnellen Online-Action“ entscheidet das Zufallsprinzip in welche Art von Spiel der Gamer gestopft wird – im umfangreichen „Mehrspieler-Modus“ hat der Gamer die totale Kontrolle.
Hat man sich erst einmal an diese Art des Steuerns gewöhnt, dann kann dem Spielspaß nichts mehr genommen werden. Die Bedienung ist intuitiv, schnell und eindeutig auf Arcade ausgelegt. Besonders die X-Taste, mit der man schnelle Kurven nehmen kann, eignet sich hervorragend um schnell auf Feinde zu reagieren und nicht vorzeitig zu sterben. Und wie der Name bereits sagt, kann man mit Hilfe dieser Taste schnell die Kurven nehmen, damit sich problemlos durch die Arenen flitzen lässt – ohne jedes Gebäude mitzunehmen.
Der Multiplayer-Part ist dem Offline-Singleplayer ebenbürtig und verlangt viel von dem Spieler ab. Es gibt den Modus „Schnelle Online-Action“ und und einen Mehrspieler-Modus, der das volle Online-Spektrum abdeckt. Das Sammeln von Trophäen kann etwas mühselig sein, allerdings tut das dem Spiel keinen Abbruch. (mw) weitere Reviews anzeigen
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Twisted Metal - Preisvergleich














Freut mich zu lesen das die Version gratis dazu gegeben wird. TM Black soll wohl das schwerste Spiel auf der PS2 gewesen sein.
Europäische Spieler sollen einen gratis Download zu Twisted Metal - Black bekommen, welches der Erstauflage beiliegt!
Neuer Release: 01.03.12
Teil 3 wird krass abgehen mit neuer grafik und vielen specials.
Vorbestellen am besten !