Söldner-X 2 vereint traditionelles 2D-Gameplay, mit detaillierten Grafiken in High Definition und neuen, innovativen Spielelementen.
Söldner-X 2: Final Prototype (PSN)
Söldner-X 2 vereint traditionelles 2D-Gameplay, mit detaillierten Grafiken in High Definition und neuen, innovativen Spielelementen.
PlayStation 3 Review
In den Achtzigerjahren entstand in den Arcade-Hallen ein bekanntes Spielgenre. Mit schwerbewaffneten Raumschiffen musste man dabei von links nach rechts vor einem vorbeisausenden Hintergrund gekonnt Gegnermassen platt machen und ihren Schüssen ausweichen. Als Vorreiter dieses Genres gelten heute Titel wie „R-Type“ oder „Gradius“. Gute 2D-Ballerspiele sind zu jeder Zeitepoche und auf jeder erdenklichen Konsole aufgetaucht und haben mal mehr, mal weniger überzeugt. Gerade die deutschen Ableger hatten es stets schwer und erreichten nie die Klasse ihrer großen Brüder. Der deutsche Entwickler SideQuest wagt sich nun bereits zum zweiten Mal an das Genre heran und will den Fans mit „Söldner-X 2: Final Prototype“ beweisen, dass auch wir motivierende Weltraumschlachten liefern können.
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Dazu muss man sich zunächst einmal die Bewegungsabläufe der Feinde einprägen, denn diese ziehen immer in denselben Bahnen durch die Level. Weiterhin ist es sinnvoll, sich zu merken, mit welchen Angriffen und Schussfolgen die Gegner daherkommen. Erst, wenn man diese Abfolgen im Schlaf herunterbeten kann, hat man die Chance auf der Punkteskala ganz oben zu stehen. Die Entwickler haben es sehr gut in den Griff bekommen, den Spieler immer wieder vor den Bildschirm zu locken. Nach einem abgeschlossenen Level wird einem stets eine Online-Punkteliste angezeigt, auf der man seinen Erfolg mit dem von Spielern auf der ganzen Welt vergleichen kann. Doch auch für Spieler, die sich nicht permanent mit anderen messen möchten, gibt es genug Ansporn zum weiterspielen. Zum einen wären da die geheimen Schlüssel, die überall in den fünf Welten versteckt sind. Mal werden sie von erledigten Gegnern liegen gelassen, mal gilt es, Geheimräume im Hintergrund zu zerstören.
Hat man alle Schlüssel eingesammelt, werden noch zwei Bonuswelten freigeschaltet sowie ein alternatives Ende. Wem das auch noch nicht reicht, darf einen Blick auf die insgesamt 17 Herausforderungen werfen. Diese schalten sich durch diverse Erfolge im Spielverlauf frei und reichen von simpel bis höllisch schwer. Der Aufgabenbereich ist ebenso weit gefächert. Mal gilt es eine Reihe von Levels am Stück zu spielen, ohne ein Credit zu verlieren, mal gilt es, eine gewisse Anzahl Ringe in einem Abschnitt zu sammeln. Die besagten Ringe sind allerdings nicht nur für die Herausforderungen wichtig, sondern sind auch im Story-Modus von großer Bedeutung.
Ganz „Sonic“-ähnlich spenden diese Ringe dem eigenen Raumschiff neue Energie. Man kann also nie genug von ihnen einsammeln. Das gilt übrigens auch für alles andere, was man auflesen kann: Waffen-Upgrades (P-Symbole), Schildverstärker oder kleine Kampfdrohnen, die einen tatkräftig unterstützen. Vor allem die Waffen-Upgrades sollte man möglichst mitnehmen, da man bei den jeweiligen Boss-Gegnern am Ende einer Welt aus allen Rohren feuern sollte.
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Technisch präsentiert sich der Titel ebenfalls solide, auch wenn man am Soundgewand noch etwas hätte arbeiten können. Abzüge gibt es dafür beim Multiplayer-Part, der ohne Online-Modus leider etwas mager ausgefallen ist. Alles in allem ist der Titel genau das richtige für alle Genre-Fans, die lange keinen guten „Side-Scroller“ mehr gespielt haben. Für einen kleinen Obolus von rund 13,- Euro kann man hier nicht viel falsch machen. (ah) weitere Reviews anzeigen
Absoluter Kauftipp für Shoot Em Up Fans!
Umfang ist in Ordnung, Preis passend, Spiel zu empfehlen!
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