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PlayStation 3 - Söldner-X 2: Final Prototype (PSN)

Söldner-X 2: Final Prototype (PSN)

Original Spieletitel: Söldner-X 2: Final Prototype
Söldner-X 2: Final Prototype (PSN)
 
 
Anzahl der Spieler
1-2
Netzwerkfähig
mit Trophäen
ohne 3D
ohne Move-Steuerung
 

Publisher:
 
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
PSN
 
Untertitel:
Menüsprache:
 
Altersfreigabe:
 
HD-Auflösung:
Tonformat(e):
Dolby 5.1
 
Anzahl-Spieler:
1-2
Netzwerkfähig:
Ja
 
Trophäen:
Ja
 
Veröffentlichung:
26.05.2010 (Release)
 
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Söldner-X 2: Final Prototype (PSN) für die PS 3
bluray-disc.de Spielebeschreibung:
In Söldner-X 2: Final Prototype wird der Spieler zurück nach Gota IV kehren und als Verteidigungskraft Söldner-X beschützen. Die Menschheit verlässt sich erneut auf deinen Kampf mit überdimensionalen und mysteriösen Kräften, dei nicht von dieser Welt kommen. Einzigartige action-geladene Kampfarenen und ein beeindruckender, adrenalingeladener Soundtrack runden das Gesamtergebnis ab.

Söldner-X 2 vereint traditionelles 2D-Gameplay, mit detaillierten Grafiken in High Definition und neuen, innovativen Spielelementen.
Spiele Features
  • FULL HD Grafik
  • sieben Welten mit Bosskämpfen
  • freischaltbare Boni
  • Online Highscore Liste
  • dynamischer Schwierigkeitsgrad

PlayStation 3 Review

Story
 
4
Grafik
 
7
Sound
 
5
Singleplayer
 
8
Multiplayer
 
5
Gesamt
 
6,1
geschrieben am 23.07.2010

In den Achtzigerjahren entstand in den Arcade-Hallen ein bekanntes Spielgenre. Mit schwerbewaffneten Raumschiffen musste man dabei von links nach rechts vor einem vorbeisausenden Hintergrund gekonnt Gegnermassen platt machen und ihren Schüssen ausweichen. Als Vorreiter dieses Genres gelten heute Titel wie „R-Type“ oder „Gradius“. Gute 2D-Ballerspiele sind zu jeder Zeitepoche und auf jeder erdenklichen Konsole aufgetaucht und haben mal mehr, mal weniger überzeugt. Gerade die deutschen Ableger hatten es stets schwer und erreichten nie die Klasse ihrer großen Brüder. Der deutsche Entwickler SideQuest wagt sich nun bereits zum zweiten Mal an das Genre heran und will den Fans mit „Söldner-X 2: Final Prototype“ beweisen, dass auch wir motivierende Weltraumschlachten liefern können.


 
Story
Trotz dem Dauerfeuer solcher Titel, darf eine Randgeschichte nicht fehlen. „Söldner-X 2“ knüpft hier direkt an den Vorgänger an und erzählt die Geschehnisse im 32. Jahrhundert, 20 Jahre nach den Vorfällen in „Söldner-X: Himmelsstürmer“. Nach gewonnener Schlacht und dem Landeanflug auf den Heimatplaneten Gota IV, erfahren wir, das bereits ein neue Bedrohung in den Weiten des Alls lauert. Die kriegerische Rasse der D‘aarg will die Macht an sich reißen und so brauchen wir gar nicht erst aus unserem mit Waffen gespickten Raumschiff auszusteigen. Vorangetrieben wird die Story zwischen den Missionen in Form von simplen Bildern, während eine Stimme den passenden Text herunter rattert. Da die Geschichte selbst nicht gerade mit Innovation glänzt, hätte man sich hier doch ein kleines bisschen mehr Mühe geben können. So kann man das Ganze leider nur als durchschnittliches Mittel zum Zweck ansehen.

Grafik
Optisch braucht sich die Ballerorgie nicht zu verstecken. Die schicke HD-Grafik sorgt mit schönen Lichteffekten für eine gute Optik. Die Hintergründe sind zwar nicht sonderlich Detailreich gestaltet, da diese aber ohnehin in hoher Geschwindigkeit am Spieler vorbeirauschen, ist dies nicht sonderlich tragisch. Die diversen Weltraumareale und Unterwasserwelten erschaffen jedenfalls eine stimmige Atmosphäre. Auch die Gestaltung der Raumschiffe, sowohl das eigene, als auch die von den Gegnern können sich sehen lassen. Die Boss-Gegner hingegen, hätten noch einen Ticken imposanter ausfallen können, aber das ist letztendlich wohl eher Geschmackssache.

Sound
Die Geräuschkulisse kann man bestenfalls als durchschnittlich bezeichnen. Als Soundtrack hält ein einfaches Technogewand her, das bestenfalls die Viva-Generation der 90er ansprechen würde. Zwar saust das gehörte genauso schnell an einem vorbei, wie die Hintergründe, aber so recht anfreunden möchte man sich damit nicht. Die Effektkiste bietet ebenso wenige Überraschungen. Die Laser- und Explosionsgeräusche hat man so alle schon mal gehört und viel mehr gibt es ja auch überhaupt nicht zu belauschen.

Singleplayer
Was bei einem solchen Titel aber natürlich weitaus mehr zählt, ist das Gameplay. Zu Beginn des Spiels entscheidet man zunächst für einen von zwei Raumgleitern. Diese unterscheiden sich nicht nur durch ihr Äußeres und die Waffenausrüstung, sondern auch durch die Manövrierfähigkeit. Setzt man eher auf ein bulliges, langsameres Schiff, aber dafür auf hohe Durchschlagskraft oder lieber auf ein windschnittiges Fluggerät? Der erste Schritt sollte bereits gut überlegt sein. In den kommenden fünf Welten gilt es nämlich alles und jedem den Gar auszumachen und natürlich selbst nicht das zeitliche zu segnen. Der eigentliche Reiz des Spiels liegt im Grunde darin, immer perfektere Läufe zu absolvieren.

Dazu muss man sich zunächst einmal die Bewegungsabläufe der Feinde einprägen, denn diese ziehen immer in denselben Bahnen durch die Level. Weiterhin ist es sinnvoll, sich zu merken, mit welchen Angriffen und Schussfolgen die Gegner daherkommen. Erst, wenn man diese Abfolgen im Schlaf herunterbeten kann, hat man die Chance auf der Punkteskala ganz oben zu stehen. Die Entwickler haben es sehr gut in den Griff bekommen, den Spieler immer wieder vor den Bildschirm zu locken. Nach einem abgeschlossenen Level wird einem stets eine Online-Punkteliste angezeigt, auf der man seinen Erfolg mit dem von Spielern auf der ganzen Welt vergleichen kann. Doch auch für Spieler, die sich nicht permanent mit anderen messen möchten, gibt es genug Ansporn zum weiterspielen. Zum einen wären da die geheimen Schlüssel, die überall in den fünf Welten versteckt sind. Mal werden sie von erledigten Gegnern liegen gelassen, mal gilt es, Geheimräume im Hintergrund zu zerstören.

Hat man alle Schlüssel eingesammelt, werden noch zwei Bonuswelten freigeschaltet sowie ein alternatives Ende. Wem das auch noch nicht reicht, darf einen Blick auf die insgesamt 17 Herausforderungen werfen. Diese schalten sich durch diverse Erfolge im Spielverlauf frei und reichen von simpel bis höllisch schwer. Der Aufgabenbereich ist ebenso weit gefächert. Mal gilt es eine Reihe von Levels am Stück zu spielen, ohne ein Credit zu verlieren, mal gilt es, eine gewisse Anzahl Ringe in einem Abschnitt zu sammeln. Die besagten Ringe sind allerdings nicht nur für die Herausforderungen wichtig, sondern sind auch im Story-Modus von großer Bedeutung.

Ganz „Sonic“-ähnlich spenden diese Ringe dem eigenen Raumschiff neue Energie. Man kann also nie genug von ihnen einsammeln. Das gilt übrigens auch für alles andere, was man auflesen kann: Waffen-Upgrades (P-Symbole), Schildverstärker oder kleine Kampfdrohnen, die einen tatkräftig unterstützen. Vor allem die Waffen-Upgrades sollte man möglichst mitnehmen, da man bei den jeweiligen Boss-Gegnern am Ende einer Welt aus allen Rohren feuern sollte.

Multiplayer
Der Multiplayer-Modus besteht, wie auch schon beim Vorgänger, lediglich aus einem kooperativen Zweispielermodus, der zudem nur an einer Konsole bestritten werden kann. Wer sich also mit seinem Kumpel vor die Konsole hängen und auf D’aarg-Jagd gehen möchte, kann dies nach voller Herzenslust tun. Ein Online-Modus wäre uns trotzdem lieber und weitaus motivierender gewesen.

Fazit
Mit „Söldner-X 2: Final Prototype“ haben SideQuest ihren Vorgänger bei weitem übertroffen. Fast alle Störfaktoren wurden ausgemerzt und der Spielspaß deutlich erhöht. Die motivierende Jagd nach den Bonusmissionen und dem alternativen Ende spornen zum erneuten Spielen an und danach stehen die zahlreichen Herausforderungen bereit.

Technisch präsentiert sich der Titel ebenfalls solide, auch wenn man am Soundgewand noch etwas hätte arbeiten können. Abzüge gibt es dafür beim Multiplayer-Part, der ohne Online-Modus leider etwas mager ausgefallen ist. Alles in allem ist der Titel genau das richtige für alle Genre-Fans, die lange keinen guten „Side-Scroller“ mehr gespielt haben. Für einen kleinen Obolus von rund 13,- Euro kann man hier nicht viel falsch machen. (ah) weitere Reviews anzeigen

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