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PlayStation 3 - No More Heroes: Heroes' Paradise

No More Heroes: Heroes' Paradise

No More Heroes: Heroes' Paradise
 
 
Anzahl der Spieler
1
Netzwerkfähig
mit Trophäen
ohne 3D
mit Move-Steuerung
 

Suche:
Disc-Informationen
BD-25, Uncut
Publisher:
 
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
 
Sprachen:
Untertitel:
Menüsprache:
 
Altersfreigabe:
 
HD-Auflösung:
Tonformat(e):
Dolby 5.1
 
Anzahl-Spieler:
1
Netzwerkfähig:
Ja
 
Trophäen:
Ja
 
Veröffentlichung:
19.05.2011 (Release)
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No More Heroes: Heroes' Paradise für die PS 3
Keine Beschreibung vorhanden

PlayStation 3 Review

Grafik
 
3
Sound
 
6
Singleplayer
 
5
Multiplayer
 
5
Steuerung
 
5
Gesamt
 
4,8
geschrieben am 05.08.2011

Videospiele aus dem östlichen Teil dieser Welt, erlangen in Europa meist eher einen geringen Bekanntheitsgrad. Sie sind zu sperrig, zu abstrus und zu abgedreht. So wohl auch No More Heroes: Heroes Paradise. Eher in der Versenkung veröffentlicht und schon gar nicht bei jedem Händler erhältlich, hat Konami hier circa drei Jahre nach der Katastrophalen Wii Version einen neuen Versuch gewagt, ein vom Mainstream entferntes Videospiel zu veröffentlichen.


 
Grafik
Die Grafik kommt mehr als altbacken daher. Allerhöchstens bestes Playstation 2 Niveau, vielmehr scheint No More Heroes eine aufgebohrte Wii-Version zu sein. Es hat sich ja auch inhaltlich kaum etwas geändert. Es beginnt bei der sterilen Stadtkulisse, welche detailarm über den Bildschirm flackert. Weiter geht es zu hässlichen Pop-Up Effekten und dann bis hin zu Tearing und nervigen Ruckel einlagen. Die Kollisionsabfrage funktioniert ungefähr so gut, wie wenn man versucht Papier ohne Klebstoff aneinander zu befestigen. Passanten in den detailarmen und durch billige Lichteffekte und Texturtapeten Augenkrebs verursachenden Straßen lassen sich vor einem herschieben wie Pappfiguren.

Sound
Der Sound rockt gewaltig aus euren Lautsprechern und es macht Spaß, wenn man während den Kampfeinlagen Zeit dafür hat zu zuhören. Ansonsten unterstützt es das Geschehen prächtig. Was hingegen wieder negativ auffällt, ist die geringe vorhandene Sprachausgabe, selten wird mal wirklich etwas erzählt. Die Qualität der Sprachausgabe ist ansonsten sehr gut. Die Soundeffekte in der Open World Stadt sind wiederum mal nur mehr Mittel zum Zweck und klingen teils arg billig.

Singleplayer
Ihr, beziehungsweise euer Alter-Ego „Travis Touchdown“ hat bei eBay ein Beam-Katana gewonnen und um dieses professionell einzusetzen, werdet ihr Auftragskiller. Euer Ziel besteht darin, euch in der Rangliste bis auf Platz Eins hochzuarbeiten. Ihr beginnt auf Rang elf und um aufzusteigen, müsst ihr den jeweiligen höheren Rangbesitzer ihres Zeichens auch Auftragskiller erledigen. Diese Missionen sind teils spannend und interessant erzählt, aber genauso gibt es auch das genaue Gegenteil, öde, einfallslos und nahezu einschläfernd. Die Herausforderungen des nächsten Rivalen kostet euch eine Stange Geld, so dass ihr nicht drum herum kommen werdet, langweilige Nebenmission und Botengänge auszuführen.

Die attraktive Silvia Christel hat euch in den Club der Killer eingeführt und das Katz und Maus Spiel zwischen ihr und Travis lockern das Ganze ein wenig auf. Ihr haust in einem Motel Zimmer, was euer Ankerpunkt und ständige Anlaufstelle während des Spiels ist. Hier könnt ihr euer Spiel speichern, was zum Beispiel auf dem Klo passiert. Oder aber auch Kleidung wechseln, neue Aufträge abrufen oder sich um Travis Katze kümmern. Im Großen und Ganzen aber leider nichts Weltbewegendes, so wie auch die komplette Stadt. Ihr könnt sie zwar mehr oder weniger frei erkunden, doch passieren wird hier nicht viel. Wer hier ein Open World Spiel a lá GTA erwartet ist hier definitiv fehl am Platz. Die meiste Zeit verbringt ihr in der Stadt damit, Geld auszugeben und wieder welches zu verdienen sowie Gegenstände zu sammeln.

In Abfallcontainern und Rasenflächen, in die ihr mit dem Schwert stecht befinden sich ab und an diverser Goodies wie zum Beispiel neue Klamotten. Diese müsst ihr aber nicht kompliziert suchen, sondern sie werden euch als Punkte auf eurer Karte angezeigt. Die Herausforderung geht an manchen Stellen gegen Null. In Naomis Labor habt ihr die Möglichkeit, neue Beam-Katana zu erwerben und beim Trainer Thunder Ryu könnt ihr neue Fähigkeiten bzw. Moves erlernen, die euch die Kämpfe erleichtern und abwechslungsreicher gestalten. Sammeln und Aufrüsten generieren so zumindest etwas an Sinn und Logik hinter dem ganzen.

Multiplayer
Bis auf einen Highscore Vergleich über das Internet, ist kein Onlinemodus vorhanden. Ihr habt die Möglichkeit von eurem Apartment im Motel aus, die Bosskämpfe zu wiederholen und so euren Highscore immer weiter zu verbessern.

Steuerung
Die Tastenbelegung in No More Heroes ist sinnvoll gelöst worden und funktioniert so wie sie funktionieren soll. Die Kämpfe gehen locker aus dem Handgelenk und machen Spaß ausgetragen zu werden, dieses so scheint mir ist auch der einzig wirklich nennenswerte Pluspunkt an No More Heroes. Die Move-Steuerung ist hingegen leider an einigen Stellen etwas zu ungenau und leicht fehleranfällig. Die Fahrphysik wurde anscheinend auch nicht von den Entwicklern ausgiebig getestet oder wissendlich so rausgegeben. Was man hier für eine konfuse Animation während der Fahrt erlebt geht auf keine Kuhhaut.

Fazit
Es hätte wirklich etwas Gutes dabei herauskommen können, aber es wurde nur 1:1 von der Wii kopiert und durch ein paar billige Grafik-Effekte wurde der Versuch gestartet, den gutgläubigen Playstation 3 Spieler mächtig über den Tisch zu ziehen. Von wahrem HD-Feeling fehlt hier leider jede Spur. Das Kampfsystem ist gut konzipiert und funktioniert tadellos, rettet aber im Großen und Ganzen den Rest auch nicht mehr. Wenigstens der Humor passt und die Witze zünden. Zu empfehlen ist dieses Spiel wirklich nur Japanophilen, die über all die Fehler hinwegsehen können. (as) weitere Reviews anzeigen

PS3-Spiel Bewertungen
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Spieldauer 5
Bildqualität 3
Tonqualität 4
Spielspass 4

No More Heroes ist mir bereits in einigen Videospielmagazinen und im Internet aufgefallen, jedoch schreckte mich das abgedrehte Setting immer etwas ab. Als es dann aber mal im Media Markt für 15 euro zu haben war, schlug ich einfach Mal zu. No More Heroes ist ein komplett abgedrehtes Spiel, welches eine gute, aber auch verrückte Story mit sich bringt. Diese ist aber voller absurdem Humor, was wiederum super zu den einzigartigen Charakteren passt. Die Steuerung ist leider Gottes etwas hakelig und bei großen Feindemassen, kann man schonmal an seine Grenzen stoßen. Auch die Steuerung mit dem Motorrad ist ziemlich bockig.

Eigentlich ist die Grafik ziemlich veraltet und macht nur aufgrund des außergewöhnlichen Settings was her. Der Ton ist sehr gut, gerade bei den Kämpfen kann dieser überzeugen. Jedoch gibt es auch nervige Sounds, die zwar zum Spiel passen, aber irgendwann etwas zu häufig vorkommen.

Das Spiel ansich macht, abgesehen von der oftmals bockigen Steuerung, ziemlich Spaß. Es gibt einige Minispiele, teils hartnäckige und auch wirklich herausfordernde Herausforderungen und jede Menge Kämpfe mit einem Laserschwert, die auch ganz gut gemacht sind. Die Bosskämpfe im Hauptspiel sind wunderbar inszeniert und auch die Bosskämpfe, die man über die Toilette (ja, über dieToilette :D ) nach dem Speichern anwählen kann, sind schön dargestellt. Neben dem Storymodus kann man noch in einen Modus, bei dem man noch einmal gegen die Bosse antreten kann, bei dem bewertet wird, wie schnell man den Boss besiegt, wieviel Schaden man nimmt usw.

Die Spieldauer ist absolut super, man spielt mindestens 20 Stunden an der Story, wenn man alle Nebenmissionen macht und die Sammelkarten etc. sammelt, ist man beim ersten Durchgang durchaus 30 Stunden beschäftigt. Da man eben sehr viel sammeln kann und man einiges erst beim zweiten Durchgang freischalten kann, ist der Wiederspielwert doch sehr hoch.

No More Heroes ist ein gelungenes Spiel, dass allerdings auch nicht jedermanns Sache ist. Wer gar nicht auf ein solches Setting steht, sollte lieber die Finger davon lassen, wer sich aber auch nur ein wenig mit diesem anfreunden kann, den erwartet ein gutes Open-World Spiel, dass ziemlich lange vor den Fernseher fesselt. Da es auch schon in manchen Shops relativ günstig zu erwerben ist, kann man ja mal einen Blick riskieren. 
bewertet am 05.03.12 um 14:40

Bewertungskriterien
Spieldauer = Spieldauer
Bildqualität = Bildqualität
Tonqualität = Tonqualität
Spielspass = Spielspass
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No More Heroes ist ein abgedrehtes open-world/hack n slay/rpg getränkt in feinestem japanischen Trash XD Die Serie ist in Japan wie im Ausland kult und gilt nach wie vor als geheimtipp. Was vergleichbares gibt es nicht, nein. Kennst du Killer 7 für die PS2/Gamecube? Man kann, wirklich im gaaaaaaaaanz entferntestem sagen das es eine JAPAN EXTREM CHAMPLOO Fassung von GTA und Killer 7 ist. Aber dann wieder nicht wirklich da das Spiel komplett seine eigene Identität hat. Check mal auf Youtube ein paar Videos aus, aber von der Uncut US Version, am besten ne Taucherbrille anziehen bei den Hektorlitern Blut, haha ;) Sowas abgedrehtes verlässt sehr selten Japan, mann muss es einfach lieben.
geschrieben am 13.04.11 um 17:50
#3
ist das teil gut? gibt es irgendwas vergleichbares? mir sagt der titel iwie nichts...
geschrieben am 13.04.11 um 14:51
#2
Beinahe hätte ich es aus Japan importiert aber jetzt kommt der Klassiker endlich auch mal UNCUT nach Europa und auf PS3. Was will man mehr? Ich freue mich drauf.
geschrieben am 13.04.11 um 14:48
#1

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