Benutzername
Passwort
Neu bei bluray-disc.de? jetzt kostenlos anmelden | Hilfe
Deutschlands größtes Blu-ray Portal
Blu-ray Discs
Blu-ray Discs

PlayStation 3 - Naughty Bear

Naughty Bear

Naughty Bear
 
Anzahl der Spieler
1 offline
2-4 online
Netzwerkfähig
mit Trophäen
ohne 3D
PlayStation Move
 

Disc-Informationen
BD-25
Publisher:
 
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
 
Untertitel:
Menüsprache:
 
Altersfreigabe:
 
HD-Auflösung:
Tonformat(e):
Dolby 5.1, DTS 5.1
 
Anzahl-Spieler:
1, 2-4 online
Netzwerkfähig:
Ja
 
Trophäen:
Ja
 
Veröffentlichung:
24.06.2010 (Release)
JETZT KAUFEN BEI
oder
Dieses Spiel ausleihen Ausleihen bei verleihshop.de
 
Naughty Bear für die PS 3
bluray-disc.de Spielebeschreibung:
In Naughty Bear übernehmen die Spieler die Kontrolle über Naughty Bear - ein Bär, der Rache an anderen Bären nimmt, die ihn nicht zu der großen Geburtstagsparty eingeladen haben. Daraufhin macht Naughty Bear den Bewohnern der "Insel der Perfektion" das Leben schwer und manipuliert und terrorisiert die noch glücklichen Bären.

Als Naughty Bear wird der Spieler die friedlebenden Bären ordentlich aufmischen und dafür sorgen, dass sie ihre gerechte Strafe bekommen. Dabei können die Spieler Naughty Punkte sammeln, wenn sie die Bewohner der Insel heimsuchen und bis zu 30 Level freischalten.
Spiele Features
  • vollkommen neue Spielerfahrung
  • lasse mit Naughty Bear deinem Hass freien Lauf
  • 30 Level

PlayStation 3 Review

Story
 
5
Grafik
 
5
Sound
 
5
Singleplayer
 
6
Multiplayer
 
3
Gesamt
 
4,9
geschrieben am 23.07.2010

Wer auch immer behaupten mag, dass knuddelige Teddybären und Gewalt nicht zusammen passen, sollte sich von „Naughty Bear“ eines Besseren belehren lassen. Das neueste Werk aus dem Hause der „WET“-Macher schlägt in die Kerbe von „Fairytale Fights“, verspricht aber mehr als nur einen simplen „Hau-drauf“-Ablauf. Wir haben uns durch die Plüscharmee gemetzelt.


 
Story
Auf der „Isle of Perfection“ scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. All die kleinen, bunten Teddybären genießen ihr Leben und haben jeden Tag aufs Neue großen Spaß in ihrem Traumland. Alle? Nicht ganz! Der etwas launische Bär Naughty kann nicht gerade von sich behaupten, der beliebteste Bär der Insel zu sein. Die anderen meiden ihn und sind gar nicht gut auf ihn zu sprechen. Als eine große Geburtstagsparty für einen der Bären steigt, fasst Naughty sich ein Herz und möchte seinen guten Willen zeigen. Obwohl er nicht eingeladen wurde, schnappt er sich ein Geschenk und macht sich auf zur Party. Doch bereits auf dem Weg dorthin wird er von anderen Bewohnern ausgelacht und veralbert. Jetzt reicht es Naughty! In seinem Haus schnappt er sich eine Axt und sinnt auf Rache.

Grafik
Auch technisch bietet „Naughty Bear“ nur durchschnittliche Kost. Die quietschbunte Welt macht zwar zunächst mit ihrem Teletubby-Look einen passenden Eindruck, doch wirklich hübsch ist das alles nicht. Die Konturen und Texturen verblassen in der Eintönigkeit und obwohl der Titel der Konsole keine hohen Anforderungen vorgibt, kommt es hier und da sogar zu Rucklern sowie Clipping-Fehlern. Positiv sind hingegen die Animationen der Bären, allen voran die Gesichter. Die Mimik leistet ganze Arbeit und gibt die Emotionen der plüschigen Viecher enorm gut wieder, egal ob sie sich nun gerade über Nauhgty lustig machen oder von ihm in Stücke gehackt werden.

Sound
Das markanteste der Klangkulisse ist definitiv der Sprecher. Ob er nun die Spieleinführung gibt oder Naughty zu immer fieseren Gemeinheiten anstachelt, er passt perfekt zum bösen Unterton des Spieles. Ansonsten dudelt der Soundtrack im Hintergrund relativ unbeachtet vor sich hin, während man schreiende und wimmernde Bären durch ihre vermeintlich heile Welt jagt.

Singleplayer
Bereits nach dem lesen der Story weiß man, dass einen hier kein gewöhnliches Videospiel erwartet. Die Aufmachung, das Menü und die Einleitung wirken harmlos und kindgerecht, doch der Ersteindruck täuscht. Über den Menüpunkt „Tutorial“ schauen wir uns zunächst die Spielmechanik des Titels an. Als erstes lernt man, wie sich Naughty steuern lässt und wie die diversen Interaktionsmöglichkeiten mit den anderen Bären aussehen. Begleitet wird das alles von einer kinderbuchtauglichen Stimme, die den ironischen Unterton des Spiels noch verdeutlicht. In jedem Level gibt es diverse Zielvorgaben, wie das Erreichen einer bestimmten Punktzahl oder das Ausschalten eines „Boss-Bären“. Pro Level gibt es dann weiterhin noch vier Herausforderungen. Hier spielt man immer im selben Areal, bekommt aber andere Aufgabenstellungen. Mal darf man keinerlei Schaden erleiden, mal nicht entdeckt werden.

Um sich zu verstecken kann Naughty stets in die reichlich vorhandenen Waldstücke laufen. Bewegt er sich dort langsam oder gar nicht, können ihn die meisten Bären nicht entdecken. Um die Gegner effektiv auszuschalten, kann sich Naughty an allerlei Gegenständen in der Umgebung zu schaffen machen. Er kann unter anderem Autos, Telefone, Maschinen, Küchengeräte und Boote manipulieren. Werden diese Gerätschaften dann von einem Bären entdeckt, versucht er sie zu reparieren. Diesen Zeitpunkt kann Naughty ausnutzen, sich von hinten anschleichen und einen speziellen „Kill-Move“ ausführen. Diese decken von einem Genickbruch, über das ertränken in der Toilette bis hin zu von Autotüren zermatschten Köpfen alles ab, was das sadistische Herz begehrt. Solche „Kill-Moves“ kann Naughty ebenfalls mit den zahlreichen Waffen ausführen, die überall in den Levels verteilt sind. Ob Äxte, Baseballschläger, Macheten oder Pistolen, auch hier ist für alles gesorgt. Zu guter Letzt kann Naughty auch noch Fallen, wie Minen oder Bärenfallen aufstellen.

Tappen die Gegner hinein, sind sie gefangen und rufen um Hilfe. In einer solchen Situation sollte man sich geduldig zeigen, um zwei Fliegen oder besser gesagt Bären mit einer Klappe zu schlagen. Sieht ein weiterer Bär einen um Hilfe rufenden, kommt er sofort angerannt, um ihn zu befreien. Nun kann man erst den helfenden und dann den gefangenen Bären um die Ecke bringen. Zudem werden Bären, die immer wieder neue Grausamkeiten zu Gesicht bekommen, psychisch immer labiler und begehen letztendlich Suizid. All diese Aktionen treiben den Gemeinheits-Multiplikator in die Höhe, der weitere Punkte auf das eigene Konto spielt.

Das alles macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck und unterhält auch ebenso. Doch „Naughty Bear“ hat leider seine Mängel und einer davon schlägt eine sehr tiefe Kerbe: Die Abwechslung. Jedes Areal gleicht dem vorigen fast wie ein Ei dem anderen. Zwar sind die Häuser anders platziert und es gibt hier und da neue Texturen, aber vom Gesamteindruck her sehen sie sich zum Verwechseln ähnlich. Ebenso sieht es bei den „Kill-Moves“, den Fallen und Waffen aus. Jeder Gegenstand besitzt eine Sterbeanimation, an denen man sich leider sehr schnell satt gesehen hat. Auch die Interaktion mit der Umgebung entfaltet sich im Spielverlauf nicht. In den letzten Abschnitten kommt hier und da eine Waffe oder Falle hinzu, von den unzähligen versprochenen Möglichkeiten sieht man aber nicht viel. Für Frustmomente sorgt mitunter oft die Kamera, die manchmal einfach macht, was sie will und man in den unpassendsten Situationen mehr mit der Kamerasteuerung, als dem Meucheln beschäftigt ist. Für Langzeitmotivation sorgt also letztendlich nur das Freispielen neuer Herausforderungen und witzigen Kostümen für Naughty, die nicht nur ulkig aussehen, sondern auch Attribute wie Kraft oder Leben erhöhen.

Multiplayer
Der Mehrspieler-Modus bietet vier verschiedene Spielmodi, die man alle aus gängigen Titeln kennt, wie zum Beispiel „Death Match“ oder eine „Capture The Flag“-Variante. Ernüchternd ist hier alleine die Tatsache, dass man jeweils nur auf drei verschiedenen Karten spielen darf. Aber auch die Spielmechanik in der Online-Welt kann nicht überzeugen. Wo im Singleplayer-Modus wenigstens ab und an noch ein wenig Taktik gefordert wird, steht hier einfaches Button-Smashing an erster Stelle. Derjenige, der dann als erstes den „Kill-Move“ ausführt, gewinnt. Hier hätte man definitiv mehr frische Ideen einbringen müssen. Dafür laufen die Server weitestgehend sehr stabil.

Fazit
„Artificial Mind and Movement“ haben mit „Naughty Bear“ vorab großes Interesse geweckt. Die Spielidee ist erfrischend und herrlich „anders“, das Problem ist aber leider wieder einmal die Ausführung. Zwar macht es zunächst großen Spaß die Bärchen zu terrorisieren, aber nach spätestens einer Spielstunde schleicht sich die erste Routine ein und man fragt sich zunehmend: „Ist das alles?“

Es fehlt dem Titel schlichtweg an Ideen und motivierenden Spielelementen. Zwar gibt es viele Herausforderungen und Kostüme, die freigespielt werden möchten, aber wenn man dies aufgrund des redundanten Gameplays gar nicht will, kann einfach etwas nicht stimmen. „Naughty Bear“ ist ein witziges, überdrehtes Spiel für zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht kann man sich in Zukunft auf den einen oder anderen Download-Content freuen, der frischen Wind über die „Isle of Perfection“ fegt. Bis dahin bleibt aber nur ein, zwar plüschig-fieses, aber letzten Endes nur durchschnittliches Spielerlebnis. (ah) weitere Reviews anzeigen

PS3-Spiel Bewertungen
Bitte loggen Sie sich ein, um eine Bewertung abzugeben. Sollten Sie noch nicht auf bluray-disc.de registriert sein, klicken Sie bitte hier.
jetzt kostenlos anmelden
Bitte loggen Sie sich ein, um einen Kommentar zu verfassen. Sollten Sie noch nicht auf bluray-disc.de registriert sein, klicken Sie bitte hier.
hier registrieren

Naughty Bear - Preisvergleich

Gebraucht kaufen

10,59 EUR *

Versand ab 3,99 €

jetzt kaufen
29,89 EUR *

Versandkosten unbekannt.

jetzt kaufen
* Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Eventuelle anfallende Versandkosten wurden im Preisvergleich nicht berücksichtigt, beachten Sie hierzu die jeweiligen Shop AGBs. Kurzfristige Änderungen der Preise sind möglich. Bei Preisen, die aus Fremdwährungen errechnet wurden, kann es zu Abweichungen kommen. Beachten Sie weiterhin, dass bei Bestellungen außerhalb der EU zusätzlich Zollgebühren entstehen können.