Max Payne 3 - Special Edition
Original Spieletitel: Max Payne 3
Publisher:
Entwickler:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Sprachen:
Untertitel:
Menüsprache:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Anzahl-Spieler:
1
Netzwerkfähig:
Nein
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
18.05.2012 (Release)
PS3-Spiel Bewertungen
3
5
5
4
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Vorab. Das hier ist eine rein subjektive Meinung, wie ich den dritten Teil der Reihe beurteile. Ich war von Anfang an dabei, habe Max Payne 1 und 2 mehrfach durchgespielt. Ich selber spiele die Uncut Pegi Version.
Nun aber zum dritten Teil. Payne Feeling!? Jain.. Die Atmosphäre und die Action des Spiels topt die vom Vorgänger bei weitem. Trotz allem fühle ich mich nicht wie in Max Payne 1 und 2. Die düstere, teils beklemmende Atmosphäre der beiden ersten Teile kommen bei Teil 3 nicht zur geltung. Klar Max hat ein neues Leben begonnen im sonnigen Brasilien und da haben wir auch schon den Knackpunkt meiner Meinung nach. Es ist mir einfach zu bunt, zu hell, zu undüster. Was man jetzt als nicht grundlegend Negative Einstellung werten sollte.
Die Story kommt gleich von Beginn an voll in Fahrt und nimmt auch nicht ab, bis auf ein paar kleine Erholungsfassen, Flashbacks und Passagen mit wenig Gegnern, ist das auch schon alles. Wer die beiden ersten Teile kennt wird auch kein Probleme mit dem Verständniss von Max's Hintergrundgeschichte haben. Diese wird in Flashbacks und Erinnerungen die nahtlos im Spiel übergehen noch einmal aufgefrischt bzw. weiter geführt. Im Prinzip ist es aber fast das gleiche. Es geht um Frauen, Drogen, eine menge Blei und einen nur noch saufenden Max Payne. (Letzteres fand ich ehrlich gesagt ein wenig "traurig". Ihn so wirklich ganz als Frack darzustellen)
Das alles wird in einer sehr schönen Grafik und in einer guten Soundkulisse wiedergegeben. Hier und da hätte man noch nachbessern können was Mimik und kleine Details betrifft, aber Grafik ist nun mal auch nicht alles. Die Synchro ist sehr gut gelungen und Max hat auch seine altbekannte Stimme wieder die man beim ersten hören gleich wiedererkennt.
Die Steuerung gefällt mir auf der PS3 erhlich gesagt nicht ganz so toll. Das Zielen mit Controller ohne jedliche Zusatzhilfen und selbst mit Bullettime, ist in manch Situationen nicht ganz einfach. (Dazu muss ich sagen ich bin kein Shooterjunky, aber auch keiner der noch nie einen Shooter gespielt hat) Aber im Vergleich mit z.b. anderen third person shooter wie Uncharted drei, verliert Max Payne. Alles zu schwammig und ungenau. Ich werde das ganze noch mal mit der kommenden PC Version vergleichen.
Alt bekanntes in neuem Gesicht. Die Bullettime für die Max Payne bekannt wurde ist selbst verständlich auch in Teil 3 wieder mit von der Partie. Die Effekte sind super, vorbei rauschende Geschosse, Shootdodge,.. heben den Spielspass und tragen zur Atmposphäre bei. Die ingame cut-scene's mit Bulletime lassen an Hollywood vom feinsten Erinnern und bringen einen kleines "Wow" auf das Gesicht. Allerdings nach der 100 Schießerei mit Bullettime kommt die Routine und stellenweise "langweilig" Stimmung auf. Zummindest ging es mir so. Ein wenig Verwunderung trat bei mir auf, als ich die quasi "Finishmove" Cutscene sah.. Für die es noch kennen, wenn man in einer Passage den letzten Gegner dem Erdboden gleich gemacht hat, wurde das in einer in Zeitlupe ablaufenden Sterbeanimation dargestellt. Rockstar hat dieses Prinzip beibehalten, aber... diese Animation kann ich als Spieler nun noch einmal manuel Verlangsamen. Da der Gewaltgrad (mal abgesehen von der ganzen Flucherei und den vulgären Wortgefächten) schon sehr hoch ist, da man wirklich jedes einzelne Einschussloch sieht, finde ich das in gewisser Art und weise sehr übertrieben. Ich möchte nicht kleinlich sein, ich steh auf realistische Animationen und wiedergabe... aber ich muss nicht alles noch mal hervorheben, dass ich auch ja sehe wie die Kugel im Kopf einschlägt, hinten wieder rauskommt und das Blut aus sämtlichen Löchern schießt.
Wo wir beim nächsten Thema wären, die Physik des Spiels. Wie oben schon erwähnt alles sehr realistisch gehalten. Egal ob vom Sprung um die nächste Ecke, Sterbeanimationen oder Bewegung. Alles wird sehr realistisch und flüssig dargestellt. Sehr nett ist auch wie die Bewegungen berechnet werden. Wer schießend nach links rennt, abrupt abremst um nach rechts zu laufen sieht ein super dargestellte Gewichtsverlagerung des Charakters. Und das in jeder Animation die man sich vorstellt. Also nichts mehr mit, ich mach mal schnell Zeitluppe an, renn von hier nach da und niete neben bei noch alles um was mir vor die Flinte läuft. Stolpert Max oder bliebt im Flug hängen ist er erstmal kurz "benebelt" und muss sich wieder aufraffen. Klar ich kann auch im liegen schießen, aber auf offenem Feld ist das nicht sehr günstig.
Ein weiterer Punkt in Sachen Realismus ist, dass Max nur noch 3 Waffen tragen kann. Als Beispiel: Beretta in der linken oder rechten Hand. während er das Gewehr in der anderen "freien" Hand hält. Ja hält und nicht mit schießt. Wählt der Spieler zwei Einhandwaffen aus wie etwa eine Uzi links und ein Beretta rechts, legt Max sein Großkaliber auf den Boden und hat es auch nicht wieder im Inventar. Ergo, ich muss schon nachdenken was ich mit nehme und was nicht. Keine 25 Waffen mehr im Inventar die ich nach Lust und Laune auswählen kann.
Zur Geschichte möchte ich nicht viel sagen. Sie ist gut, aber nichts neues oder noch nie da gewesenes und mit einer guten durchschnittlichen Shooterdauer von ca. 10-14 Stunden.
Der Multiplayer ist eine nette Abwechlung mit Dingen die man aus anderen Spielen schon kennt, hebt aber die Langzeitmotivation. Ich kann nicht viel dazu sagen, da ich bis jetzt noch nicht sehr aktiv im Multiplayer zu gange war.
Eins noch zum Schluß. Mitmenschen die keine Ahnung haben von dem was sie schreiben, sollen es doch einfach lassen eine Bewertung zu schreiben. Weil "Rockstar" auf der Verpackung steht, diese Spiel mit der GTA Reihe oder Open World Titeln zu vergleichen ist meiner Meinung nach völliger Humbug und schlicht und ergreifend einfach nicht mit einander verlgeichbar. Desweiteren Behauptungen aufzustellen: "Wofür baut Rockstar ne Zeitlupefuktion ein!? Gab es dochh schon bei Red Dead Redemption und war da schon unnötig!" Der Möge sich doch mal bitte genau informieren, wer die Bulletime erfunden hat und wer kopiert hat.. So etwas zu lesen und einem Spiel Anhand von falschen Tatsachen die Bewertung zu versauen finde ich nicht gut. Jedem das seine, jedem seine Meinug, aber dann bitte mit den richtigen Tatsachen.
Alles in allem ist Max Payne 3 ein würdiger Nachfollger mit kleinen Schwachstellen, der mich persönlich doch ein wenig Entäuscht hat. Für Fans der Reihe auf jeden Fall zu empfehlen. Man sollte aber trotzdem den Aspekt im Auge behalten es ist nicht mehr "DER" Max Payne.
Nun aber zum dritten Teil. Payne Feeling!? Jain.. Die Atmosphäre und die Action des Spiels topt die vom Vorgänger bei weitem. Trotz allem fühle ich mich nicht wie in Max Payne 1 und 2. Die düstere, teils beklemmende Atmosphäre der beiden ersten Teile kommen bei Teil 3 nicht zur geltung. Klar Max hat ein neues Leben begonnen im sonnigen Brasilien und da haben wir auch schon den Knackpunkt meiner Meinung nach. Es ist mir einfach zu bunt, zu hell, zu undüster. Was man jetzt als nicht grundlegend Negative Einstellung werten sollte.
Die Story kommt gleich von Beginn an voll in Fahrt und nimmt auch nicht ab, bis auf ein paar kleine Erholungsfassen, Flashbacks und Passagen mit wenig Gegnern, ist das auch schon alles. Wer die beiden ersten Teile kennt wird auch kein Probleme mit dem Verständniss von Max's Hintergrundgeschichte haben. Diese wird in Flashbacks und Erinnerungen die nahtlos im Spiel übergehen noch einmal aufgefrischt bzw. weiter geführt. Im Prinzip ist es aber fast das gleiche. Es geht um Frauen, Drogen, eine menge Blei und einen nur noch saufenden Max Payne. (Letzteres fand ich ehrlich gesagt ein wenig "traurig". Ihn so wirklich ganz als Frack darzustellen)
Das alles wird in einer sehr schönen Grafik und in einer guten Soundkulisse wiedergegeben. Hier und da hätte man noch nachbessern können was Mimik und kleine Details betrifft, aber Grafik ist nun mal auch nicht alles. Die Synchro ist sehr gut gelungen und Max hat auch seine altbekannte Stimme wieder die man beim ersten hören gleich wiedererkennt.
Die Steuerung gefällt mir auf der PS3 erhlich gesagt nicht ganz so toll. Das Zielen mit Controller ohne jedliche Zusatzhilfen und selbst mit Bullettime, ist in manch Situationen nicht ganz einfach. (Dazu muss ich sagen ich bin kein Shooterjunky, aber auch keiner der noch nie einen Shooter gespielt hat) Aber im Vergleich mit z.b. anderen third person shooter wie Uncharted drei, verliert Max Payne. Alles zu schwammig und ungenau. Ich werde das ganze noch mal mit der kommenden PC Version vergleichen.
Alt bekanntes in neuem Gesicht. Die Bullettime für die Max Payne bekannt wurde ist selbst verständlich auch in Teil 3 wieder mit von der Partie. Die Effekte sind super, vorbei rauschende Geschosse, Shootdodge,.. heben den Spielspass und tragen zur Atmposphäre bei. Die ingame cut-scene's mit Bulletime lassen an Hollywood vom feinsten Erinnern und bringen einen kleines "Wow" auf das Gesicht. Allerdings nach der 100 Schießerei mit Bullettime kommt die Routine und stellenweise "langweilig" Stimmung auf. Zummindest ging es mir so. Ein wenig Verwunderung trat bei mir auf, als ich die quasi "Finishmove" Cutscene sah.. Für die es noch kennen, wenn man in einer Passage den letzten Gegner dem Erdboden gleich gemacht hat, wurde das in einer in Zeitlupe ablaufenden Sterbeanimation dargestellt. Rockstar hat dieses Prinzip beibehalten, aber... diese Animation kann ich als Spieler nun noch einmal manuel Verlangsamen. Da der Gewaltgrad (mal abgesehen von der ganzen Flucherei und den vulgären Wortgefächten) schon sehr hoch ist, da man wirklich jedes einzelne Einschussloch sieht, finde ich das in gewisser Art und weise sehr übertrieben. Ich möchte nicht kleinlich sein, ich steh auf realistische Animationen und wiedergabe... aber ich muss nicht alles noch mal hervorheben, dass ich auch ja sehe wie die Kugel im Kopf einschlägt, hinten wieder rauskommt und das Blut aus sämtlichen Löchern schießt.
Wo wir beim nächsten Thema wären, die Physik des Spiels. Wie oben schon erwähnt alles sehr realistisch gehalten. Egal ob vom Sprung um die nächste Ecke, Sterbeanimationen oder Bewegung. Alles wird sehr realistisch und flüssig dargestellt. Sehr nett ist auch wie die Bewegungen berechnet werden. Wer schießend nach links rennt, abrupt abremst um nach rechts zu laufen sieht ein super dargestellte Gewichtsverlagerung des Charakters. Und das in jeder Animation die man sich vorstellt. Also nichts mehr mit, ich mach mal schnell Zeitluppe an, renn von hier nach da und niete neben bei noch alles um was mir vor die Flinte läuft. Stolpert Max oder bliebt im Flug hängen ist er erstmal kurz "benebelt" und muss sich wieder aufraffen. Klar ich kann auch im liegen schießen, aber auf offenem Feld ist das nicht sehr günstig.
Ein weiterer Punkt in Sachen Realismus ist, dass Max nur noch 3 Waffen tragen kann. Als Beispiel: Beretta in der linken oder rechten Hand. während er das Gewehr in der anderen "freien" Hand hält. Ja hält und nicht mit schießt. Wählt der Spieler zwei Einhandwaffen aus wie etwa eine Uzi links und ein Beretta rechts, legt Max sein Großkaliber auf den Boden und hat es auch nicht wieder im Inventar. Ergo, ich muss schon nachdenken was ich mit nehme und was nicht. Keine 25 Waffen mehr im Inventar die ich nach Lust und Laune auswählen kann.
Zur Geschichte möchte ich nicht viel sagen. Sie ist gut, aber nichts neues oder noch nie da gewesenes und mit einer guten durchschnittlichen Shooterdauer von ca. 10-14 Stunden.
Der Multiplayer ist eine nette Abwechlung mit Dingen die man aus anderen Spielen schon kennt, hebt aber die Langzeitmotivation. Ich kann nicht viel dazu sagen, da ich bis jetzt noch nicht sehr aktiv im Multiplayer zu gange war.
Eins noch zum Schluß. Mitmenschen die keine Ahnung haben von dem was sie schreiben, sollen es doch einfach lassen eine Bewertung zu schreiben. Weil "Rockstar" auf der Verpackung steht, diese Spiel mit der GTA Reihe oder Open World Titeln zu vergleichen ist meiner Meinung nach völliger Humbug und schlicht und ergreifend einfach nicht mit einander verlgeichbar. Desweiteren Behauptungen aufzustellen: "Wofür baut Rockstar ne Zeitlupefuktion ein!? Gab es dochh schon bei Red Dead Redemption und war da schon unnötig!" Der Möge sich doch mal bitte genau informieren, wer die Bulletime erfunden hat und wer kopiert hat.. So etwas zu lesen und einem Spiel Anhand von falschen Tatsachen die Bewertung zu versauen finde ich nicht gut. Jedem das seine, jedem seine Meinug, aber dann bitte mit den richtigen Tatsachen.
Alles in allem ist Max Payne 3 ein würdiger Nachfollger mit kleinen Schwachstellen, der mich persönlich doch ein wenig Entäuscht hat. Für Fans der Reihe auf jeden Fall zu empfehlen. Man sollte aber trotzdem den Aspekt im Auge behalten es ist nicht mehr "DER" Max Payne.
bewertet am 22.05.12 um 15:49
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Max Payne 3 - Special Edition - Preisvergleich











Erscheinungstermin: 18.05.12