James Bond: Goldeneye Reloaded
Publisher:
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
Altersfreigabe:
HD-Auflösung:
Tonformat(e):
Dolby 5.1
Anzahl-Spieler:
1-4, 2-16 online
Netzwerkfähig:
Ja
Trophäen:
Ja
Veröffentlichung:
04.11.2011 (Release)
- Beschreibung
- Features
- Review
- Bewertungen (1)
- Kommentare (2)
James Bond: Goldeneye Reloaded für die PS 3
bluray-disc.de Spielebeschreibung:
Während eines Einsatzes mit Kollegen 006, fällt dem berühmtesten Agenten der Filmgeschichte ein Helikopter ins Auge, dessen Ausstattung ihm Sorge bereitet. Auf der Suche nach dem Grund für eine solche Waffe, wird er zur Speerspitze des MI6 und gerät in zwielichtige Gesellschaften und. Mit den Zwischensequenzen erzählt sich eine Geschichte einfach besser als mit den Texten der Nintendo 64 Zeit.
PlayStation 3 Review
Grafik
7
Story
5
Sound
7
Singleplayer
5
Multiplayer
8
Steuerung
7
Gesamt
6,7
geschrieben am 08.02.2012
Wenn es einem Spiel zu verdanken ist, dass es den Egoshooter auf Konsole modern gemacht hat, dann gebührt diese Ehre dem Klassiker Goldeneye für die Nintendo 64. Die Wii durfte sich als erste Konsole über das Revival freuen. Jetzt kommen auch die zwei großen Brüder in den Genuss.
Story
Während eines Einsatzes mit Kollegen 006, fällt dem berühmtesten Agenten der Filmgeschichte ein Helikopter ins Auge, dessen Ausstattung ihm Sorge bereitet. Auf der Suche nach dem Grund für eine solche Waffe, wird er zur Speerspitze des MI6 und gerät in zwielichtige Gesellschaften und. Mit den Zwischensequenzen erzählt sich eine Geschichte einfach besser als mit den Texten der Nintendo 64 Zeit.
Grafik
Natürlich konnte man die Grafik des Originals nicht übernehmen, also hat man die Grafik aufgeputscht. Da das Spiel ursprünglich für die Wii herauskam, sehen viele Modelle und Animationen veraltet aus. Doch auf Gesichter hat man etwas mehr wert gelegt. Ein Türsteher, der uns durchsucht hat merklich feine Gesichtszüge, während unsere Begleitung, die an der Tür wartet weniger Details aufweist. An ihren Füßen sieht man auch die einfache Portierung der Charaktermodelle. Die Räume sind Korridore mit flachen Texturen. Diese wirken oftmals verwaschen und simpel angefertigt. Genauso einfach gestaltet sich auch die Sterbeanimation der Personen. Wie Dominosteine fallen diese seitlich um und verschwinden Sekunden nach ihrem Auftreffen im Boden.
Sound
Die Menümusik versetzt uns sogleich in die Agentenschuhe. Mit ihrer stimmigen, ruhigen Art setzt sie schon ein sehr schönes 007-Flair. Auch während des Spiels ertönt Musik. Auch dann ist sie zurückhaltend, beinah überhörbar, während turbulenter Schießereien. Die Waffensounds klingen gut, auch wenn es ihnen an einer Priese Wumms fehlt. Die verschiedenen Waffentypen unterscheiden sich klar voneinander. Weniger Unterschiede kann man in den deutschen Stimmen der Widersacher heraushören. Das aufgesetzte Russisch-Deutsch klingt nicht sehr überzeugend, sondern sehr stereotypisch. Bond und besonders Auftraggeberin M haben eine sehr überzeugende Sprachausgabe bekommen. Nicht ganz überzeugend ist hier die Spracharbeit bei Menschenmassen. In einer Halle voller Menschen hört man zwar das Wabern vieler Stimmen, doch einzelne Grüppchen bringen keinen Ton von sich, noch haben sie ein gewisses Thema. Musik und einige Sprecher liefern eine sehr gute Arbeit und übertreffen die negativen Mängel.
Singleplayer
Zum einen lockt die Kampagne des Originals. Mit knackigen Zwischensequenzen hat das Spiel eine knackige Inszenierung. In den Sequenzen fällt vor allem die Hauptperson auf, Mr. James Bond 2006, Daniel Craig. Die Action wurde etwas angehoben und man ist gut unterhalten. Sogar Nahkampfanimationen hat der Charakter, welche nett anzusehen sind.
Die KI der Gegner lässt aber zu wünschen übrig. Sicht auf das Ziel muss gewährt sein, dann bleiben die Jungs auch mal im Laufen stehen und feuern ihre Salven. Selbst wenn man sich kurz darauf hinter einem Hindernis versteckt, feuert der Gegner weiter. Nur schwerer Kugelhagel hindert den Geheimagenten am Weiterkommen. Geht man jedoch mit Schalldämpfer, Geduld und Schleichtaktik vor, löst man keinen Alarm aus und bestandene Abschnitte lassen einem das Gefühl, ein wahrer Agent zu sein.
Die einzelnen Abschnitte werden auch mal von kleinen Sequenzen unterbrochen, in denen man keine Waffen zückt. Eine Diskoparty beherbergt unseren Kontaktmann, den wir mit unserem Handy identifizieren müssen. Die Spielszenen danach verfolgen wir allesamt aus der Egoperspektive, was uns zusätzlich das Gefühl gibt, mittendrin zu sein. Das zuvor erwähnte Handy kann auch in den anderen Levels verwendet werden, um zu fotografieren oder andere Interaktionen durchzuführen. Interaktiv sind auch die Areale. So lassen sich nicht nur Glasscheiben zerstören, auch Feuerlöscher, einmal angeschossen, werden zu Explosionswaffen gegen die Feinde. Unterhaltsames Popcornkino, dass vieles hätte schlechter machen können, es aber nur bei der KI beließ.
Die KI der Gegner lässt aber zu wünschen übrig. Sicht auf das Ziel muss gewährt sein, dann bleiben die Jungs auch mal im Laufen stehen und feuern ihre Salven. Selbst wenn man sich kurz darauf hinter einem Hindernis versteckt, feuert der Gegner weiter. Nur schwerer Kugelhagel hindert den Geheimagenten am Weiterkommen. Geht man jedoch mit Schalldämpfer, Geduld und Schleichtaktik vor, löst man keinen Alarm aus und bestandene Abschnitte lassen einem das Gefühl, ein wahrer Agent zu sein.
Die einzelnen Abschnitte werden auch mal von kleinen Sequenzen unterbrochen, in denen man keine Waffen zückt. Eine Diskoparty beherbergt unseren Kontaktmann, den wir mit unserem Handy identifizieren müssen. Die Spielszenen danach verfolgen wir allesamt aus der Egoperspektive, was uns zusätzlich das Gefühl gibt, mittendrin zu sein. Das zuvor erwähnte Handy kann auch in den anderen Levels verwendet werden, um zu fotografieren oder andere Interaktionen durchzuführen. Interaktiv sind auch die Areale. So lassen sich nicht nur Glasscheiben zerstören, auch Feuerlöscher, einmal angeschossen, werden zu Explosionswaffen gegen die Feinde. Unterhaltsames Popcornkino, dass vieles hätte schlechter machen können, es aber nur bei der KI beließ.
Multiplayer
Was den Namensgeber in Nintendo 64er Zeiten so beliebt machte, war der Multiplayer. Zu viert vor dem Bildschirm kleben, unzählige Modi ausprobieren und eigene Einstellungen ausprobieren war und ist noch heute eine Seltenheit. Online tritt man mit bis zu 13 Modi gegeneinander an, während man Offline sechs zur Verfügung hat. Die kleine Enttäuschung vorweg: die Move-Steuerung wurde aus dem Offline-Modus entfernt. Der Modus mit der besten Waffe „Goldener Colt“ findet sich hier sowie ein motivierender „Detonationsagent“. Die Anpassungen sind eine Klasse für sich. Hier lassen sich nicht nur Schaden, Gesundheit und Rundenzeit festlegen, eigene Regeln kann man hier auch einstellen. So können Granaten haften bleiben, oder wild umherspringen.
Die Rache-Modifikation gibt dem getöteten Spieler so lange höheren Schaden, bis er auch einmal einen Abschuss landet. Mit solchen Einstellungen wird selbst die hundertste Runde nicht langweilig. Die Charaktere sind Personen aus dem Bond-Universum und lassen sich individuell ausrüsten und mit zwei Eigenschaften versehen. Sehr positiv hervorzuheben ist die Möglichkeit alles freigespielt zu haben. Im Onlinemodus gibt es Ränge, die man sich erspielt, um weitere Ausrüstungen, Granaten etc. zu verdienen. Hier schlägt die Vene des Spiels gleich einem Call of Duty-Titel. Die Schlachten funktionieren, auch wenn man selten einen ganzen Raum voll bekommt. Bis zu 16 Spieler hätten Platz.
Die Rache-Modifikation gibt dem getöteten Spieler so lange höheren Schaden, bis er auch einmal einen Abschuss landet. Mit solchen Einstellungen wird selbst die hundertste Runde nicht langweilig. Die Charaktere sind Personen aus dem Bond-Universum und lassen sich individuell ausrüsten und mit zwei Eigenschaften versehen. Sehr positiv hervorzuheben ist die Möglichkeit alles freigespielt zu haben. Im Onlinemodus gibt es Ränge, die man sich erspielt, um weitere Ausrüstungen, Granaten etc. zu verdienen. Hier schlägt die Vene des Spiels gleich einem Call of Duty-Titel. Die Schlachten funktionieren, auch wenn man selten einen ganzen Raum voll bekommt. Bis zu 16 Spieler hätten Platz.
Steuerung
Wenn ein Titel schon mal für eine Bewegungssteuerung entwickelt wurde, wäre es doch unlogisch, diese wieder fallen zu lassen. Playstation3 Besitzer freuen sich darum über eine Move-Steuerung, die sich im Menü perfekt auf die eigenen Anforderungen anpassen lassen. Leider lassen sich die einzelnen Knöpfe nicht individuell einstellen. Nur voreingestellte Änderungen sind möglich.
Mit dem Controller spielt sich James Bond wie ein waschechter Shooter. Granaten, Ducken, Zielen, und Feuern finden sich an den bekannten Stellen. Dadurch fällt eine gewisse Einarbeitungszeit weg, man findet sich schnell auf bekannten Pfaden. Nicht überladen und schnell einzufinden.
Mit dem Controller spielt sich James Bond wie ein waschechter Shooter. Granaten, Ducken, Zielen, und Feuern finden sich an den bekannten Stellen. Dadurch fällt eine gewisse Einarbeitungszeit weg, man findet sich schnell auf bekannten Pfaden. Nicht überladen und schnell einzufinden.
Fazit
Die alten Zeiten sind zurück, zumindest wenn es nach den Gegnern geht. Die haben wirklich nicht genug dazugelernt. Bond, Zwischensequenzen und Engine sind neu. Nur der Multiplayer scheint seinen Wurzeln treu zu bleiben. Unterhaltsamer Einzelspieler, fordernder Multiplayer für bis zu vier Spieler. Informiert M, stattet Q einen Besuch ab, zwinkert Moneypenny zu: Sie sind Bond, James Bond. (pa)
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PS3-Spiel Bewertungen
5
4
4
4
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Das 3. (wenn auch nicht neue) PS3 Bond Abenteuer, kann sich mit den beiden Vorgängern durchaus messen. Die Grafik ist klarerweise nicht zeitgemäß, jedoch haben die Entwickler aus dem mittlerweile 12 Jahre altem Material einiges rausgeholt und somit sind die 4 Punkte durchaus verdient. Was damals für Staunen sorgen konnte, ist allerdings heute nur mehr ein durchschnittlicher Shooter, welcher eher nur Bond-Fans ansprechen wird. Diese werden solide unterhalten (wesentlich besser als wie bei "Ein Quantum Trost"), allen anderen bietet die PS3 eine Vielzahl von besseren Ego-Shootern. Nicht falsch verstehen, mir hat "Golden Eye reloaded" Spaß gemacht, jedoch möchte ich endlich mal ein wirklich tolles Bond-Spiel haben!
bewertet am 07.01.12 um 09:16
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Das hört sich ja dann nicht gut an. Damals auf dem N64 war es legendär, zumindest für damalige Verhältnisse ein Klasse Game. Hatte gehofft in einem modernen grafikgewand mit ein paar Überarbeitungen einen unterhaltsamen Shooter serviert zu bekommen. :-(
geschrieben am 24.10.11 um 13:28
#2
Habs auf der Gamescom gezockt ist ein in meinen Augen 0/8/15 shooter mit vielen BUGS
geschrieben am 23.08.11 um 23:41
#1
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