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PlayStation 3 - Hyperdimension Neptunia MK2

Hyperdimension Neptunia MK2

Hyperdimension Neptunia MK2
 
 
Anzahl der Spieler
1
nicht Netzwerkfähig
mit Trophäen
ohne 3D
ohne Move-Steuerung
 

Disc-Informationen
BD-25
Publisher:
 
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
 
Sprachen:
Untertitel:
Menüsprache:
 
Altersfreigabe:
 
HD-Auflösung:
Tonformat(e):
Dolby 5.1
 
Anzahl-Spieler:
1
Netzwerkfähig:
Nein
 
Trophäen:
Ja
 
Veröffentlichung:
24.02.2012 (Release)
Preisvergleich
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Hyperdimension Neptunia MK2 für die PS 3
bluray-disc.de Spielebeschreibung:
Wie bereits beim Vorgänger, spielt auch „Hyperdimension Neptunia MK2“ auf dem Planeten, bzw. in der Welt von Gamindustri. Der Name des Planeten verrät im Grunde bereits worum es in dem Spiel geht: Die Videospielindustrie wird mal richtig aufs Korn genommen. Die bösartige Hardware ASIC hat den Planeten Gamindustri für sich beansprucht und es herrscht absolutes Chaos, das nicht mehr in den Griff zu kriegen ist. Selbst die vier Gottheiten, die sich der Hardware in den Weg gestellt haben, hatten keine Chance und wurden besiegt. Die ganze Hoffnung ruht nun auf den jüngeren Schwestern, die Gottheiten aus der Gefangenschaft zu befreien. Der Spieler muss sich nun auf diese abenteuerliche Reise begeben und schlüpft dabei in die Haut von Neptunes Schwester Nepgear, die sich gemeinsam mit IF und Compa auf den Weg macht...

PlayStation 3 Review

Grafik
 
7
Story
 
7
Sound
 
6
Singleplayer
 
8
Gesamt
 
7
geschrieben am 25.04.2012

Vor knapp einem Jahr ist Hyperdimension Neptunia erschienen – der verrückte Vorgänger von Hyperdimension Neptunia MK2 (steht für Mark II), der die gesamte Videospielindustrie aufs Korn nimmt. Der Nachfolger soll noch einen draufsetzen und damit eines der schrägsten JRPGs in Deutschland werden. Kann der Nachfolger tatsächlich überzeugen? Wir haben uns dem Rollenspiel ausgiebig gewidmet und schauen vor allem auf die technische Umsetzung des Titels, der von NIS America vertrieben wird.


 
Story
Wie bereits beim Vorgänger, spielt auch Hyperdimension Neptunia MK2 auf dem Planeten, bzw. in der Welt von Gamindustri. Der Name des Planeten verrät im Grunde bereits worum es in dem Spiel geht: Die Videospielindustrie wird mal richtig aufs Korn genommen. Die bösartige Hardware ASIC hat den Planeten Gamindustri für sich beansprucht und es herrscht absolutes Chaos, das nicht mehr in den Griff zu kriegen ist. Selbst die vier Gottheiten, die sich der Hardware in den Weg gestellt haben, hatten keine Chance und wurden besiegt. Die ganze Hoffnung ruht nun auf den jüngeren Schwestern, die Gottheiten aus der Gefangenschaft zu befreien. Der Spieler muss sich nun auf diese abenteuerliche Reise begeben und schlüpft dabei in die Haut von Neptunes Schwester Nepgear, die sich gemeinsam mit IF und Compa auf den Weg macht.

Grafik
Die Grafik ist sehr verspielt und typisch für JRPGs – kunterbunt, kitschig und zu jeder Zeit immens übertrieben. Das Spiel macht seinem Namen alle Ehre. Es gibt quasi kein Level, das nicht an eine Hyperdimension erinnert. Nicht nur die Level scheinen weitestgehend dem „Barbie“-­Universum entsprungen, auch die Gegner sehen eher niedlich aus, anstatt beängstigend und bedrohlich zu wirken. Es gibt u.a. einen Gegner, der wie der Kopf eines riesigen Teddybärs aussieht. Aber natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, die gleich zu Beginn des Spiels in Erscheinung treten. Dort befinden sich die Protagonisten auf einem Friedhof, wo ein Gegner mit Totenkopf auf die Leute wartet. Das Charakter­ und Gegnerdesign ist sehr vielfältig und weiß zu überzeugen, da die Entwickler nicht eingleisig fahren, sondern eine Vielzahl von Figuren und Charakteren in das Spiel integriert haben. Das Rollenspiel kann in jeder erdenklichen Auflösung gespielt werden – auch in FULL-HD 1080p.

Es treten keine Clipping Fehler auf und erfreulicherweise erfolgt auch der Aufbau der Grafik ohne Verzögerung. Dabei lässt die Schärfe allerdings zu wünschen übrig. Eine wirkliche Weitsicht gibt es nicht, vielmehr scheint die Grafik durch einen Weichzeichner gezogen worden zu sein. Bei den Protagonisten fehlt es vor allem an den Haarspitzen an Schärfe. Dafür haben die Designer eine wunderschöne und verspielte Animewelt geschaffen, die man in dieser Form selten sieht. Dennoch muss man viele Abstriche machen und sollte keine Hochglanzgrafik erwarten. Hyperdimension Neptunia MK2 ist weitestgehend schlicht und versucht gar nicht erst, mehr zu sein. Nichtsdestotrotz werden besonders die Fähigkeiten, bzw. Spezialattacken beeindruckend in Szene gesetzt.

Sound
Rollenspieler, die bereits einige Spiele von NIS America in ihrem Besitz haben, werden es bereits kennen: Die Sprachausgabe liegt lediglich in englisch und japanisch vor. Die Standardeinstellungen stehen hier auf englisch. Unter „Config“ im Hauptmenü lässt sich die Sprache dann auch auf japanisch einstellen. Zudem gibt es dort Optionen für die Musik­ und Effektlautstärke, die entweder nach oben oder unten korrigiert werden kann. Das Handbuch wurde komplett lokalisiert und liegt in deutscher Sprache vor. Rollenspieltypisch werden die Lautsprecher sehr frontlastig angesprochen und vor allem der Centerund die Frontlautsprecher kommen intensiv zum Einsatz. Die Gespräche der Protagonisten sind deutlich zu verstehen und gehen nicht in den Hintergrundgeräuschen und musikalischen Einlagen unter. Mit diesem Problem haben einige Rollenspiele zu kämpfen.

Obwohl die Präsentation insbesondere auf den vorderen Lautsprechern liegt, werden vereinzelt auch die Effektkanäle angesprochen. Das kann vor allem bei einigen Kämpfen beobachtet werden. Als eintönig und teils ziemlich störend haben wir in unserem Test die Musik empfunden, die sich nicht so richtig ins Gesamtwerk einfügen will. Die Musik passt nicht zu der verspielten und kitschigen Grafik, die das ganze Spiel einnimmt. Zudem wiederholen manche Gegner ihre Sprüche so oft, dass diese bereits nach kurzer Zeit eintönig und langweilig werden. Das einzige Gegenmittel: Den Gegner schnell besiegen.

Singleplayer
Bevor das eigentliche Spielgeschehen beginnt, startet typischerweise ein kleines Intro, das alle wichtigen Protagonisten des Spiels vorstellt. Dann geht das Spiel auch schon mehr oder weniger los. Zunächst beginnen jedoch ein paar Sequenzen, die dem Spieler erläutern sollen, worum es in Hyperdimension überhaupt geht. Witzigerweise werden allein durch das Ansehen dieser Sequenzen bereits drei Trophäen freigeschaltet, für die man nur den Text lesen und hin und wieder den Controller betätigen muss. Apropos Text lesen: Wenn man die „Start“­ Taste während der Gespräche drückt, dann kann alles automatisch abgespielt werden und der Controller wird für eine gewisse Zeit überflüssig. Allerdings muss man bei jeder neuen Konversation den „Start“­-Knopf erneut drücken. Gespeichert wird diese Einstellung leider nicht.

Im Spiel werden „Quests“ angenommen, bei denen man Items, Geld und weitere Belohnungen bekommt. Doch zuvor nehmen die Protagonisten auf dem sogenannten „Chirper“ Platz. Der „Chirper“ ist eine Art Schachbrett, auf dem sich die Charaktere verteilen und Tipps geben. Hin und wieder kann man von dort aus auch Events starten. In der linken Navigation findet sich auch ein Shop, bei dem zahlreiche Utensilien erworben werden können. Um die Stadt zu verlassen, klickt man einfach auf „Exit“. Verlässt man eine Stadt, so kann man direkt zu einem anderen Ort gehen. Dabei steht dem Spieler eine Weltkarte zur Verfügung, auf der man sich bewegt und von Dungeon zu Dungeon wandert. Sobald der Standort gewechselt ist, werden die Gegner aufgelistet, die an dem neuen Ort gefunden und bekämpft werden können. Das eignet sich insbesondere bei Events, für die man einen bestimmten Gegner erledigen muss.

Wird ein neuer Ort betreten, dann lassen sich dort auch i.d.R Gegner bekämpfen, die sofort sichtbar sind. Zufallskämpfe gibt es bei „Hyperdimension“, mit wenigen Ausnahmen, nicht. Das Kampfprinzip ist simpel: Der Protagonist kann sich in bestimmten Feldern frei bewegen und die Feinde attackieren. Danach ist der Gegner an der Reihe (rundenbasiert). Dem Spieler stehen dabei verschiedene Buttons zur Verfügung, die alle eine eigene Funktion haben. Mit „X“ konzentriert sich der Spieler beispielsweise auf das Minimieren der „Guard Points“ des Gegners, während mit „Quadrat“ rohe Gewalt angewendet wird. Zudem gibt es bestimmte Fähigkeiten, die im Laufe des Abenteuers erlernt werden können und den Gegnern das Fürchten lehren. Allerdings verbrauchen diese Fähigkeiten AP und SP.

Praktischerweise lassen sich vorab auch Kommandos festlegen, die dem Kampfsystem durchaus Esprit verleihen. Weiterhin gibt es den Lily Rank, der anzeigt, wie gut man sich mit einem Partner versteht. Der Status kann gesteigert werden, indem man gemeinsam in den Kampf zieht und füreinander da ist. Ebenfalls praktisch ist das sogenannte N-Gear, das im Grunde das Hauptmenü der Protagonisten beschreibt. Im N­Gear findet man seine Items, die Ausrüstung und Fähigkeiten sowie den Status der jeweiligen Person. Zudem kann mit Hilfe eines „Save Points“ in dem N­Gear abgespeichert werden. Ist kein „Save Point“ in der Nähe, fehlt der entsprechende Eintrag im Menü.

Fazit
Das neue Hyperdimension Neptunia MK2 ist ein typisches JRPG, das ausgeflippt, bunt und durchgeknallt ist. Darüber hinaus bietet das Spiel gewohnte Rollenspielkost, die besonders Fans des Genres zu schätzen wissen. Der größte Pluspunkt bei dem Spiel ist das Kampfsystem, das es zu erkunden und erlernen gilt. Es lassen sich nicht nur Combos, sondern auch Spezialfähigkeiten anwenden, die dem Gegner ordentlich einheizen. Schwach fällt dahingegen die musikalische Untermalung aus, die schon nach kurzer Zeit langweilig und eintönig wird. Die Vertonung liegt lediglich in englisch [und japanisch] vor, die Gespräche sind allerdings leicht verständlich. Notfalls können die Konversationen der Protagonisten anhand der eingeblendeten Texte auch abgelesen werden. (mw) weitere Reviews anzeigen

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