Hyperdimension Neptunia MK2
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PlayStation 3 Review
Vor knapp einem Jahr ist Hyperdimension Neptunia erschienen – der verrückte Vorgänger von Hyperdimension Neptunia MK2 (steht für Mark II), der die gesamte Videospielindustrie aufs Korn nimmt. Der Nachfolger soll noch einen draufsetzen und damit eines der schrägsten JRPGs in Deutschland werden. Kann der Nachfolger tatsächlich überzeugen? Wir haben uns dem Rollenspiel ausgiebig gewidmet und schauen vor allem auf die technische Umsetzung des Titels, der von NIS America vertrieben wird.
Es treten keine Clipping Fehler auf und erfreulicherweise erfolgt auch der Aufbau der Grafik ohne Verzögerung. Dabei lässt die Schärfe allerdings zu wünschen übrig. Eine wirkliche Weitsicht gibt es nicht, vielmehr scheint die Grafik durch einen Weichzeichner gezogen worden zu sein. Bei den Protagonisten fehlt es vor allem an den Haarspitzen an Schärfe. Dafür haben die Designer eine wunderschöne und verspielte Animewelt geschaffen, die man in dieser Form selten sieht. Dennoch muss man viele Abstriche machen und sollte keine Hochglanzgrafik erwarten. Hyperdimension Neptunia MK2 ist weitestgehend schlicht und versucht gar nicht erst, mehr zu sein. Nichtsdestotrotz werden besonders die Fähigkeiten, bzw. Spezialattacken beeindruckend in Szene gesetzt.
Obwohl die Präsentation insbesondere auf den vorderen Lautsprechern liegt, werden vereinzelt auch die Effektkanäle angesprochen. Das kann vor allem bei einigen Kämpfen beobachtet werden. Als eintönig und teils ziemlich störend haben wir in unserem Test die Musik empfunden, die sich nicht so richtig ins Gesamtwerk einfügen will. Die Musik passt nicht zu der verspielten und kitschigen Grafik, die das ganze Spiel einnimmt. Zudem wiederholen manche Gegner ihre Sprüche so oft, dass diese bereits nach kurzer Zeit eintönig und langweilig werden. Das einzige Gegenmittel: Den Gegner schnell besiegen.
Im Spiel werden „Quests“ angenommen, bei denen man Items, Geld und weitere Belohnungen bekommt. Doch zuvor nehmen die Protagonisten auf dem sogenannten „Chirper“ Platz. Der „Chirper“ ist eine Art Schachbrett, auf dem sich die Charaktere verteilen und Tipps geben. Hin und wieder kann man von dort aus auch Events starten. In der linken Navigation findet sich auch ein Shop, bei dem zahlreiche Utensilien erworben werden können. Um die Stadt zu verlassen, klickt man einfach auf „Exit“. Verlässt man eine Stadt, so kann man direkt zu einem anderen Ort gehen. Dabei steht dem Spieler eine Weltkarte zur Verfügung, auf der man sich bewegt und von Dungeon zu Dungeon wandert. Sobald der Standort gewechselt ist, werden die Gegner aufgelistet, die an dem neuen Ort gefunden und bekämpft werden können. Das eignet sich insbesondere bei Events, für die man einen bestimmten Gegner erledigen muss.
Wird ein neuer Ort betreten, dann lassen sich dort auch i.d.R Gegner bekämpfen, die sofort sichtbar sind. Zufallskämpfe gibt es bei „Hyperdimension“, mit wenigen Ausnahmen, nicht. Das Kampfprinzip ist simpel: Der Protagonist kann sich in bestimmten Feldern frei bewegen und die Feinde attackieren. Danach ist der Gegner an der Reihe (rundenbasiert). Dem Spieler stehen dabei verschiedene Buttons zur Verfügung, die alle eine eigene Funktion haben. Mit „X“ konzentriert sich der Spieler beispielsweise auf das Minimieren der „Guard Points“ des Gegners, während mit „Quadrat“ rohe Gewalt angewendet wird. Zudem gibt es bestimmte Fähigkeiten, die im Laufe des Abenteuers erlernt werden können und den Gegnern das Fürchten lehren. Allerdings verbrauchen diese Fähigkeiten AP und SP.
Praktischerweise lassen sich vorab auch Kommandos festlegen, die dem Kampfsystem durchaus Esprit verleihen. Weiterhin gibt es den Lily Rank, der anzeigt, wie gut man sich mit einem Partner versteht. Der Status kann gesteigert werden, indem man gemeinsam in den Kampf zieht und füreinander da ist. Ebenfalls praktisch ist das sogenannte N-Gear, das im Grunde das Hauptmenü der Protagonisten beschreibt. Im NÂGear findet man seine Items, die Ausrüstung und Fähigkeiten sowie den Status der jeweiligen Person. Zudem kann mit Hilfe eines „Save Points“ in dem NÂGear abgespeichert werden. Ist kein „Save Point“ in der Nähe, fehlt der entsprechende Eintrag im Menü.
Hyperdimension Neptunia MK2 - Preisvergleich















