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PlayStation 3 - Gran Turismo 5

Gran Turismo 5

Gran Turismo 5
 
Anzahl der Spieler
1-2 offline
2-16 online
Netzwerkfähig
mit Trophäen
mit 3D
PlayStation Move
 

Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Suche:
Disc-Informationen
BD-25, Wendecover
Publisher:
Entwickler:
 
Erscheinungsjahr:
Kategorie:
 
Untertitel:
Menüsprache:
 
Altersfreigabe:
 
HD-Auflösung:
Tonformat(e):
Dolby 5.1, Dolby 7.1
 
Anzahl-Spieler:
1-2, 2-16 online
Netzwerkfähig:
Ja
 
Trophäen:
Ja
 
Veröffentlichung:
24.11.2010 (Release)
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Gran Turismo 5 für die PS 3
bluray-disc.de Spielebeschreibung:
Der Real Driving Simulator meldet sich endlich zurück und wartet mit hunderten von neuen Autos der Marken Mitsubishi, Ferrari, Opel etc. auf. Der Spieler darf sich auch auf etliche neue Strecken freuen sowie alte bekannte Pisten erleben. Erstmals im Franchise wurde ein Schadensmodell hinzugefügt, um das Fahrerlebnis noch authentischer zu machen. GT 5 bietet über 1.000 Fahrzeuge, 80 Strecken, Multiplayer Rennen, Custom Soundtrack Support uvm. In Verbindung mit dem Driving Force GT Lenkrad von Logitech, dem offiziellen Lenkrad zu Gran Turismo, ist ein einmaliges Spielerlebnis garantiert.
Spiele Features
  • kann komplett in 3D erlebt werden
  • A Spec und B Spec Modi
  • Multiplayer Rennen
  • Kart Rennen
  • 1 vs. 1 Rennen
  • Online Lobby
  • Voice/Text Chat
  • Online Replay album
  • Übertragung von Replays auf die PSP möglich
  • Fotomodus
  • Custom-Soundtrack
  • Head Tracking mit der PlayStation Eye Kamera
  • Gran Turismo Museum
  • Altbekannte GT Modi
  • Gran Turismo TV Output auf die PSP
  • Schadensmodell
  • 70 Rennstrecken
  • 1.000 Wagen

Es gibt folgende Gran Turismo Features:

  • Weltkarte
  • Garage
  • Autohändler
  • Tuning Shop
  • Championship
  • Lizenzen

Online sieht es folgendermaßen aus:

  • Offene Lobby
  • Text und Voice Chat
  • Private Räume
  • Online Fotoalbum
  • Online Replay Album

Fotomodus:

  • Photo Drive
  • Photo Stage

Gran Turismo TV:

  • Verbessertes User Interface
  • Export von Videos auf die PSP
  • Progressives Downloaden

PlayStation 3 Review

Grafik
 
8
3D Grafik
 
6
Sound
 
8
Singleplayer
 
9
Multiplayer
 
9
Gesamt
 
8
geschrieben am 10.01.2011

Wenn in der Welt der Videospiele das Wort „Rennsimulation“ fällt, haben die meisten wohl nur einen Titel im Kopf: Gran Turismo. Das Genre ­Urgestein erschien erstmals im Jahre 1997 in Japan auf der PlayStation und begeisterte seitdem die Fans auf allen Sony­ Konsolen. Nach rund fünf Jahren Entwicklungszeit steht nun endlich der neueste Ableger in den Startlöchern. Noch bevor man nach dem Start das Hauptmenü erblickt, wird man gefragt, ob man die Spieldaten gerne auf die PS3­Festplatte kopieren möchte. Der Vorteil dieser Installation besteht darin, die Ladezeiten später zu verringern. Wer beschließt auf „Ja“ zu drücken, sollte allerdings ein wenig Zeit mitbringen, da die Installation rund 50 Minuten in Anspruch nimmt. Dabei sollte man sich vor allem nicht auf die Anzeige unterhalb des Ladebalkens verlassen, denn die dort angepriesenen 20 Minuten Restzeit, stimmen hinten und vorne nicht. Die Spieldaten belegen im Übrigen satte 8 GB auf der Festplatte. Lehnt man die Installation ab, werden die einzelnen Spielinhalte erst nach und nach kopiert. Startet man zum Beispiel zum ersten Mal eine Strecke, installiert diese sich beim Ladevorgang im Hintergrund mit. Zwar ist die Installation generell sinnvoll, die Ladezeiten insgesamt fallen dafür anschließend allerdings immer noch relativ lang aus.


 
Grafik
Was war der Hype um die Optik von Gran Turismo 5 nicht groß. Fotorealistische Fahrzeuge und Strecken, bis ins kleinste Detail modellierte Karossen – ja, der Grafikhammer der aktuellen Konsolengeneration sollte uns treffen. Ganz Unrecht hatten die Entwickler damit nicht, allerdings ist die gesamte Technik des Titels ein zweischneidiges Schwert. Das Problem ist nämlich, dass man meinen könnte, man habe sich nur bei der Hälfte des Spiels Mühe gegeben. Wie bereits erwähnt, sind es nämlich „nur“ die knapp 200 Premium­ Fahrzeuge, die eben jenen phänomenalen Look besitzen. Hochauflösender hat man Vehikel in einem Videospiel wohl noch nicht gesehen. In den Scheinwerfern spiegelt sich die Umwelt, der Lack glänzt in der Sonne und die Cockpit ­Ansicht ist so realistisch, dass man wirklich das Gefühl bekommt, in einem edlen Sportflitzer zu sitzen. Auf der anderen Seite steht dann aber der „Rest“.

Die Anfangs­- und Mittelklassefahrzeuge könnten so auch aus Gran Turismo 4 stammen und lediglich mit einem HD­ Filter überarbeitet worden sein. Kein Fotorealismus, keine Cockpit­Ansicht, kein großes Staunen. Auch manche Schatten machen einen fransigen Eindruck und wollen so gar nicht ins sonst hübsche Bild passen. Ebenso verhält es sich mit den Strecken. Viele der Land­ und Cup­ Kurse fehlt es an Details und 2D­ähnliche Bitmaps als Fake­ Wald am Straßenrand macht die Sache nicht viel besser. Dagegen halten vor allem die Routen durch die vielen Innenstädte, wie London. Die Städte sind originalgetreu nachgebildet und mit so viel Liebe zu Detail verwirklicht. Gerade im Fotomodus lassen sich so wundervolle Schnappschüsse machen.

Die versprochene Grafikpracht von Gran Turismo 5 ist definitiv vorhanden, offenbart sich dem Spieler aber leider nicht von Anfang an. Die Frage, die bleibt ist, warum man es in fünf Jahren Entwicklungszeit nicht auf ein einheitliches Gesamtbild geschafft hat. Technische Mängel an sich gibt es wenige. Lediglich in der Cockpit ­Ansicht bei Schnee oder Regen kam es teilweise zu leichten Rucklern. Auch ein gewisses Tearing war auf manchen Strecken wahrzunehmen. Allerdings bewegte sich das alles in einem akzeptablen Rahmen.

3D Grafik
Gran Turismo 5 unterstützt auch das neue 3D­ Feature der PS3. Voraussetzung dafür ist aber natürlich ein entsprechender Fernseher. Im Optionsmenü lässt sich der 3D ­Modus ein-­ und ausschalten sowie die Intensität des 3D ­Effektes und die Konvergenz festlegen. Mit den Standardwerten erzielt man einen eher dezenten Effekt, es liegt also am Benutzer, die passenden Einstellungen für sich selbst zu finden, da auch jeder Mensch den Effekt anders wahrnimmt. Durch die Wahl des 3D ­Modus wird zudem die Bildauflösung automatisch von 1080p auf 720p heruntergesetzt, zumal der gesamte Effekt im Hauptmenü noch keine Auswirkungen zeigt. Am besten genießbar ist der 3D ­Modus in Kombination mit der Third ­Person­ oder Ego­ Perspektive. In der Cockpit ­Ansicht treten hingegen Doppelkonturen auf, die den Spielfluss erheblich stören. Besonders hervorgehoben werden im 3D ­Modus die Geschwindigkeitsanzeige, die Position der Fahrer, die Fahrtzeit und die Mini­ Karte. Die Fahrzeuge wirken auch im 3D­ Modus noch absolut detailliert, wohingegen die Gebäude gerne mal ein wenig verschwimmen. Das 3D­ Feature ist eine nette Zugabe und Spielerei, ernsthafte Rekordjagden sollte man aber dennoch lieber im normalen Modus absolvieren.

Sound
Von der Intro­ Musik bis zu den etwas gewöhnungsbedürftigen Klängen im Menü kann das Klangbild weitestgehend überzeugen.Wem das Gedudel im Menü des GT­ Modus auf die Dauer zu anstrengend ist, kann über den Musikplayer auf eines von 200 Stücken zurückgreifen. Freunden von klassischen Stücken wird der Soundtrack des chinesischen Starpianisten Lang Lang wohl sehr gut gefallen. Erfreulich ist auch, dass die Motorengeräusche fast durch die Bank einen tollen Sound haben. Ein Ferrari klingt hier auch so, wie ein Ferrari klingen soll. Ein paar Ausnahmen gibt es allerdings in der unteren Preisliga. Dort findet sich das ein oder andere Vehikel, das seine Arbeit mit einem Staubsauger verwechseln zu scheint. Auch hier halten sich die Mängel aber sehr bedeckt.

Während des Rennens sorgt der Dolby­Sound, insofern in den eigenen vier Wänden vorhanden, für ein tolles Fahrerlebnis, wenn die Motoren durch das Zimmer heulen. Sympathisch ist auch die weibliche Stimme, die einen durch die Tutorials und Menüs leitet. Die gesamte Sprachausgabe ertönt zudem auf Deutsch.

Singleplayer
Hat man sich das schön gemachte Intro angeschaut, das mit einem Stück des Pianisten Lang Lang begleitet wird, findet man sich im Hauptmenü wieder. Hier stehen diverse Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung, wie der Karriere­ beziehungsweise GT ­Modus, Arcade­ Rennen, der Strecken­Editior, GT­ TV und das Optionsmenü. In letzterem lassen sich allerhand Einstellungen vornehmen, wie die Tastenbelegung des Controllers oder mit welchem Lenkrad man spielt, falls vorhanden. Auch ein komplettes Handbuch lässt sich über das Hauptmenü einsehen, welches weitaus umfangreicher ist, als das beigelegte Heftchen in der Verpackung. Unter GT ­TV soll künftig eine Plattform für alle möglichen Videoinhalte aus der Welt des Motorsports entstehen und im Arcade­Modus lassen sich schnell ein paar Runden drehen.

Der Vorteil ist, dass so ziemlich alle Fahrzeuge und Strecken schon zur Auswahl stehen, ohne dass man zuvor etwas freispielen muss. Das Interessanteste ist aber natürlich der GT­ Modus. Dort heißt eine weibliche Stimme den Spieler in der GT­ Welt willkommen und gibt erste Anweisungen. Da der GT ­Modus der Einstieg für den Single­ und Multiplayer darstellt, muss man zunächst das eigene Fahrerprofil ausfüllen. Da es weltweit eingesehen werden kann, wird strikt darum gebeten, keine persönlichen Daten zu hinterlassen. Zudem lässt sich mittels der Privatsphäre­ Einstellung festlegen, welche Details einsehbar sind und welche nicht.

Die Wagen

Um überhaupt ein erstes Rennen starten zu können, benötigen wir zunächst natürlich einen fahrbaren Untersatz. Der erste Schritt auf der Auswahlwand führt unweigerlich zum Gebrauchtwagenhändler, denn das Startbudget fällt denkbar knapp aus. Die dort zur Auswahl stehenden Autos wechseln zufällig und haben allesamt bereits einige Kilometer auf dem Buckel. Dennoch gibt es für den Anfang keine andere Möglichkeit und in den ersten Herausforderungen reichen die Startboliden auch locker aus. Im Spiel gibt es rund 50 lizenzierte Hersteller und insgesamt über 1.000 verschieden Autos, wobei ein ganzer Haufen davon lediglich Varianten sind, so dass die Zahl der einzigartigen Wagen ein gutes Stück nach unten wandert. Mit dabei sind natürlich gängige Marken wie Ford, Toyota, VW oder Honda. Manche hingegen fehlen aber auch, wie beispielsweise Porsche. Um neue Fahrzeuge und Strecken freizuschalten, besitzt Gran Turismo 5 ein Punktesystem. Für alle absolvierten Rennen
und Herausforderungen erarbeitet man sich diese und steigt so Level um Level auf und verdient auch gleichzeitig das bitter nötige Geld.

Rennmodi und Spezialveranstaltungen

Wer sich nun gleich in die Meisterschaften stürzen möchte, kann dies im A­-Spec-­Modus tun. Hier stehen dem Spieler allerhand Cups zur Auswahl, die sich nach und nach im Spielverlauf freischalten. Die Schwierigkeit und das Können der KI-­Fahrer steigern sich dabei von Rennen zu Rennen und Cup zu Cup. Einen allgemeinen Schwierigkeitsgrad kann man nur im Arcade ­Modus wählen. Die zahlreichen und bekannten Strecken lassen dafür mal wieder jedes Rennsportherz höher schlagen. Sei es der Silverstone Circuit in Großbritannien oder die weltberühmte Nordschleife – die Strecken sind alle original nachgebildet. Besonders hervorzuheben sind die Stadtstrecken, die mit ihren detaillierten Umgebungen zum Staunen einladen. Auch ein Tag­-und Nachtwechsel sowieso unterschiedliche Wetterverhältnisse, wie Schnee und Regen wurden ins Spiel integriert. Allerdings treten diese allesamt leider nur auf dafür vorgesehenen Strecken auf. Schwierige Wetterverhältnisse wirken sich dabei natürlich auch auf das Fahrverhalten aus.

Neben den Standardstrecken und Cups hat sich der Entwickler Polyphony Digital noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Im Rahmen von Spezialveranstaltungen kann man zum Beispiel Kart ­Rennen fahren, an Nascar­ Events teilnehmen oder die Rally Gran Turismo bestreiten. Auch fantastisch umgesetzt wurde die Grand Tour. Hierbei fährt man in diversen Autos eine Tour von Bern nach Rom und steigt an verschiedenen Haltepunkten um, was durch kurze, stimmige Zwischensequenzen dargestellt wird. Zwar sind die speziellen Herausforderungen allesamt relativ schwer und benötigen einiges an Übung, dafür bringen sie aber ein sehr
hohes Preisgeld ein.

Für alle, die mal nicht hinter dem Steuer sitzen wollen, gibt es den B­-Spec­-Modus. Hier übernimmt der Spieler die Rolle eines Teamleiters und gibt seinen Fahrern Befehle, wie „schneller fahren“, „langsamer fahren“, „überholen“ oder „Tempo halten“. Bis zu sechs Fahrer kann man gleichzeitig in seinem Team aufnehmen. Mit jedem Rennen gewinnen sie dabei an Erfahrung und steigen in ihrem Rang. Das Level ­System für den Spieler läuft ebenfalls separat und hat nichts mit dem Level aus dem normalen Singleplayer­ Modus, beziehungsweise A­-Spec­-Modus, zu tun. Verknüpft sind allerdings die Vehikel, die man im A­-Spec­-Modus bereits besitzt, wodurch es durchaus vorteilhaft ist, sich erst durch selbigen zu spielen, bevor man die Teamleiterposition einnimmt. Leider muss man sich nach einigen Runden eingestehen, dass der B­-Spec-­Modus nicht so spannend und interessant daherkommt, als der Ersteindruck vermitteln mag. Man starrt praktisch kontinuierlich auf die Strecke, gibt simple Befehle auf Knopfdruck und wenn man seine Fahrer mit bereits erspielten, starken Boliden ausstattet, fahren sie den Sieg relativ locker nach Hause. Zudem sind hier weitaus mehr Runden pro Rennen angesetzt, als im A­-Spec-­Modus, was das Ganze noch weiter in die Länge zieht. Zudem gibt es keine richtige Einführung in den Modus, was es zunächst doch schwer macht abzuschätzen, wie und wann die Fahrer auf die eigenen Kommandos reagieren.

Fahrerlizenzen

Mit dabei sind auch wieder die aus der GT­ Reihe bekannten Fahrerlizenzen. Hierbei gilt es, diverse Fahrprüfungen in bestmöglicher Zeit zu bestehen, wobei diese zugleich auch als gute Übung für die Rennen dienen. Je nach Zeit kann dabei eine Bronze­, Silberoder Goldtrophäe gewonnen werden, wobei bessere Zeiten auch mehr Erfahrungspunkte aufs Konto spielen. So mancher Einsteiger wird den goldenen Pokal für viele der Prüfungen zunächst als fast unmöglich ansehen, doch man merkt schnell, dass Übung hier wahrlich den Meister macht. Und wenn man sich dabei erwischt, eine Prüfung auch noch nach dem zehnten Versuch mit höchster Konzentration zu spielen, weiß man, dass man ein gutes Spiel vor Augen hat.

Tuning und Schadensmodell

Das Suchtpotential von Gran Turismo 5 ist nämlich abermals extrem hoch angesiedelt. Die GT ­Welt bietet so viele Möglichkeiten, dass man gar nicht weiß, womit man anfangen soll. Insbesondere die vielen Tuning­ Optionen begeistern die Fangemeinde seit Anbeginn der Serie. Auch im fünften Teil wird wieder das volle Programm geboten: Getriebe, Fahrwerk, Luftfilter, Turbolader, Auspuff und vieles mehr wartet nur darauf, im Shop gekauft und eingebaut zu werden. Auch die Bereifung ist eine wichtige Angelegenheit. Sport oder Komfort? Weich oder hart? Die Tuning ­Ecke ist ein Mekka für Bastler. Im „GT Auto“­ Store kann darüberhinaus das Auto gewaschen, ein Ölwechsel oder der Motor instand gesetzt werden. Gerade für Gebrauchtwagen lohnt sich dort ein Besuch. Auch neu lackieren kann man sein Vehikel, die Farben dafür müssen allerdings erst freigespielt werden. Ein Feature, was im Vorfeld groß angekündigt wurde, ist das realistische Schadensmodell.

Nachdem man das erste Mal aus einer Kurve geflogen ist, wird man zweifelsohne staunen – allerdings weniger der Begeisterung wegen. Wo bitte hat sich der Realismus versteckt, wenn man mit seinem Ford Focus mit 130 Sachen in die Leitplanke rast und der Unfall lediglich ein paar Schrammen und Beulen hinterlässt? Allerdings hat der Entwickler bereits reagiert und einen Patch nachgereicht, der es im Online ­Modus ermöglicht, zwischen drei verschiedenen Schadensmodellen zu wählen. Ob Ähnliches für den Singleplayer folgen wird, bleibt abzuwarten.

Multiplayer
Gran Turismo 5 legt viel Wert auf die Integration der Online­ Community. Über das Menü im GT­ Modus kann man jederzeit einen Blick auf seine Freunde werfen, ihnen Gästebucheinträge hinterlassen, Autos schenken und ihre Statistiken und letzten Aktivitäten einsehen. Der Multiplayer ­Kern besteht aber natürlich aus den Online­ Rennen. Hier hat man grundlegend die Möglichkeit, an einem öffentlichen Spiel teilzunehmen oder selbst öffentliche und private Lobbys zu eröffnen. So kann man seine Freunde einladen oder auch einfach gegen Fahrer aus aller Welt antreten, wobei man optional eine regionale Begrenzung einschalten kann, um das Spiel möglichst von Lags zu verschonen, die bei Überseegegnern schon mal auftreten können. Als Host hat man dann weitere Einstellungsmöglichkeiten, wie die Wahl der Strecke und der Spieleranzahl, wobei bis zu 16 Fahrer zeitgleich möglich sind. Auch kann man diverse Regeln festlegen, wie die Einschränkung von Fahrhilfen oder die Implementierung eines Strafsystems, welches Fahrzeugkontakt und die Nutzung von Abkürzungen tadelt. Praktisch ist auch, dass der Host einen weiteren Spieler als Ersatz­Host bestimmen kann, falls man die Runde selbst frühzeitig verlassen muss.

Die Wahl der Strecken wird hingegen per Abstimmungsverfahren getroffen und nervige Mitspieler kann man mit einem Handgriff aus dem Spiel befördern. Im Multiplayer ­Modus stehen den Spielern 50 vorgefertigte Vehikel zur Auswahl. Wer lieber auf seinen persönlichen Fuhrpark zurückgreifen möchte, muss diese vorher in der Garage als „Favorit“ markiert haben. Negativ aufgefallen ist in der Online ­Welt wenig. Schade ist allerdings, dass es für bestrittene Rennen keinerlei Punkte gibt, we­der für das Konto des A-­Spec-­Modus, noch ein eigenes Online­System. Auch Ranglisten, auf denen man sich mit seinen Freunden messen kann, findet man bislang keine vor. Auch ein paar Spielmodi mehr hätten vielleicht nicht geschadet, zumal die LAN­ Unterstützung
komplett entfernt wurde.

Steuerung
Wenn man den Titel mit dem PS3­ Controller spielt, hat man in den Optionen die Möglichkeit, die komplette Tastenbelegung seinen
Wünschen anzupassen. In der Standardbelegung betätigt man die Pedale mit den Buttons, wer aber lieber mit den Schultertasten Gas gibt, kann dies nach Belieben tun. Das Handling mit dem Pad geht relativ gut von der Hand, allerdings hat man mit dem Analogstick und den Buttons kein wirkliches Gefühl für die Lenkung und vor allem nicht für die Pedale. Gerade bei einer Simulation wie Gran Turismo 5 ist es daher ratsam, sich ein Lenkrad, am besten mit Force­ Feedback, zuzulegen. Mit einem richtigen Lenkrad in der Hand und am besten noch mit echten Pedalen, bekommt man ein ganz anderes Spielgefühl, denn die Abstimmung von Gas und Bremse ist mit das Wichtigste, um ganz vorne mitzu­fahren. Man spürt jede Bodenwelle und jede Unebenheit der Straße wirkt sich sofort auf das Fahrverhalten aus. Alles muss genau abgestimmt sein und die Strecken wollen regelrecht studiert werden, um immer bessere Zeiten zu fahren. Im Optionsmenü sind bereits einige offizielle GT­Lenkräder von Logitech voreingestellt. Kauft man sich eines, das nicht auf der Liste steht, muss man die Tastenbelegung, wie beim Pad, selbst in die Hand nehmen. Die Tastenerkennung funktioniert dabei aber weitestgehend problemlos.

Fazit
Gran Turismo 5 wurde dank der zahlreichen Verschiebungen und Mutmaßungen von vielen Fans schon mit „Duke Nukem Forever“ verglichen. Nun ist es endlich da, und wie es bei solch einem Titel auch zu erwarten war, schauen nun alle ganz genau hin. Auch wir haben es getan und die eigentliche Frage ist nicht einmal, ob der das Spiel dem Hype gerecht wird, sondern vielmehr: Ist es ein gutes Videospiel? Die Antwort kann nur „ja“ lauten. Der Umfang ist gigantisch, der unglaubliche Fuhrpark kaum zu überschauen und die Strecken verschlagen den Spieler an die prächtigsten Orte der Welt. Bereichert wird das Ganze durch die spaßigen Spezialherausforderungen und den gelungenen Online ­Modus sowie die Community ­Features. Das realistische Fahrverhalten selbst ist natürlich ebenso ein großes Plus, wie das Tuning. Das Negativste ist im Grunde, dass der Titel so lange braucht, um richtig in Fahrt zu kommen und die Technik trotz aller Vorschusslorbeeren nicht zu 100% hält, was man versprochen hat. Dennoch bekommt man ein Leuchten in den Augen, wenn man am Steuer eines der Premium­ Fahrzeuge in vollem Glanze in den Sonnenuntergang rast. An Gran Turismo 5 kommt man als (angehender) Rennsportfan unter gar keinen Umständen vorbei. (ah) weitere Reviews anzeigen

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