Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden
PlayStation 3 Review
Vor über einem Jahr erschien mit Der Herr der Ringe: Die Abenteuer von Aragorn, das vorerst letzte Spiel im Herr der Ringe-ÂUniversum auf der PS3, das auf ein jüngeres Publikum zugeschnitten war und mit dem MoveÂ-Controller von Sony Computer Entertainment gespielt werden kann. Allerdings war das Game von Anfang an zum Scheitern verurteilt und erntete vor allem negative Kritiken. Bei dem aktuellen Titel Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden geht man bei Warner Interactive, bzw. den Snowblind Studios einen etwas anderen Weg und liefert ein Spiel ab, das sich wieder auf ein erwachseneres Publikum konzentriert, d.h.: Der Krieg im Norden hat eine USK-ÂFreigabe ab 16 Jahren bekommen und der Move Support wurde eingestellt. Ob das Spiel aber auch wirklich überzeugen kann und mit neuen Innovationen auftrumpft, klärt unser Test.
- Auswahl zwischen drei Kämpfern: Farin (Zwerg), Andriel (Elbin), Eradan (Dúnedain Waldläufer)
- kaum nennenswerte Ladezeiten
- die Protagonisten interagieren mit Hilfe von Multiple Choice Fragen mit anderen Charakteren und Wesen
- KI lässt meist extrem zu Wünschen übrig
- RollenspielÂtypisch lassen sich die Charaktere aufwerten (Fähigkeiten und Attribute)
Bevor das Spielgeschehen losgeht, hat der Spieler die Wahl zwischen drei Kämpfern, die sich bei ihren Attributen und Fähigkeiten teils immens unterscheiden. Während der Zwerg vor allem im Nahkampf punktet, sollte die Elbin insbesondere für die Heilung sorÂgen, während Eradan ein Allrounder ist und vielfältig eingesetzt werden kann. Bei bestimmten Ereignissen lassen sich die Charaktere aber auch wechseln, so dass jeder mal an die Reihe kommt und die erworbenen Erfahrungspunkte verteilt werden können. Dabei können der Wille, die Stärke und Ausdauer des Protagonisten gesteigert werden. Die KI lässt leider zu wünschen übrig. Weder die Mitstreiter noch die Gegner sind besonders helle. Die Freunde stehen oft im Weg – vor allem dann, wenn man aus einem engeren Pfad zurückgehen möchte und bemerkt, dass von den Freunden kaum Platz gemacht wird. Zudem wird wieder einmal bestätigt, dass Orks saudumm sind, da diese oft verwirrt und planlos herumlaufen und attackieren. Obwohl das Spiel durch zahlreiche Multiple Choice Fragen, den Levelaufstieg der Protagonisten, etliche Ausrüstungsgegenstände und Zauberei, Rollenspielelemente aufweist, ist das neue Spiel im Herr der Ringe Universum eindeutig auf Hack'n'Slay getrimmt.
Man wälzt sich regelrecht durch die Gegnerhorden (auch zu dritt mit Freunden) und nicht selten fliegen dabei auch Köpfe oder andere Körperteile durch die Gegend. Auf dem normalen Schwierigkeitsgrad lässt man dabei auch öfters ein Leben beim endlosen Kampf gegen die Orks und andere Schergen Mittelerdes. Sollte die Lebensanzeige einmal auf Null sinken, ist das aber noch kein Beinbruch, denn – solange ein Mitstreiter in der Nähe ist – besteht noch Hoffnung, dass man vorher geheilt wird. Passiert das nicht und die Lebensanzeige aller anderen Kollegen leert sich ebenfalls, dann muss das Level, bzw. der Abschnitt neu gestartet werden.
können.
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Oft ist es nicht möglich im Koop bestimmte Bosse abzuschliessen und man steckt mit seinem Charakter dort fest. Es hilft dann auch nicht wenn man ein anderes Spiel joined und dort dieses Kapitel abschließt. Der eigene Speicherstand bleibt bei einem gewissen Punkt stehen. Ich selber habe das im Online Koop bisher 3x erlebt und das frustet dann doch ziemlich. Auch sind manche Trophies (Stärke der Allianz) leider verbugged somit ist das Erreichen einer Platin Trophy Glücksache.
Technisch auch nicht gerade der Hit.
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Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden - Preisvergleich
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Freu mich drauf - wenn es gelingt - für jeden HDR-Fan ein must buy :-)
da wird das mit großer sicherheit auch gekauft
Hoffentlich baldiger Release ; )