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SED - Definition, Erklärung und Bedeutung

SED

SED steht für Surface-conduction Electron-emitter Display, was übersetzt ungefähr oberflächenleitendes Elektronen-Emitter-Display bedeutet.

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Es handelt sich um eine Technik für Bildschirme, die von Canon und Toshiba entwickelt wurde und ursprünglich 2008 auf den Markt kommen sollte. Mittlerweile hat Toshiba jedoch seine Anteile verkauft und Canon ist allein für die Entwicklung zuständig. Das Unternehmen hat den Marktstart inzwischen auf unbestimmte Zeit verschoben.

Die SED-Technik versucht, die Vorteile von Displays auf CRT -, LCD - und Plasma - Basis zu vereinen. Ähnlich den Bildröhren existieren auch bei SED Elektronenemitter, bei dieser Technik ist allerdings ein Emitter für je ein Pixel zuständig. Schaltet man nun das Gerät ein, werden Elektronen emittiert und im elektrischen Feld zwischen dem mit Phosphor beschichteten Glas, das den Bildschirm bildet, und den Emittern beschleunigt. Das Phosphor auf dem Glas dient als Leuchtmittel.

Die Vorteile dieser Technik liegen vor allem darin, ähnlich schnelle Reaktionszeiten und naturgetreue Farbwiedergabe zu bieten, wie sie CRT-Bildschirme besitzen. Da die Elektronenstahlen hier nicht abgelenkt werden müssen, entfällt das Ablenkungssystem, damit sind die Bildschirme so dünn wie Flüssigkristall- und Plasmabildschirme.

Aufgrund des verwendeten Leuchtmittel kann es auch hier zum Einbrennen des Bildinhalts kommen. Außerdem wird im Gebrauch im Gegensatz zu LCD oder Plasma-Displays auch Röntgenstrahlung emittiert.


Wichtige Begriffe: CRT, LCD, Pixel, Plasma

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