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MPEG-1 - Definition, ErklÀrung und Bedeutung

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MPEG-1

MPEG-1 ist ein in den 80er Jahren entwickelter und 1991 vorgestellter Standard zur Speicherung von Audio- und Videodaten auf einer CD. MPEG steht ausgesprochen fĂŒr Moving Picture Experts Group (Expertengruppe fĂŒr bewegte Bilder) und besteht aus ca. 350 Mitgliedern aus 200 verschiedenen, weltweit operierenden, Unternehmen. Diese beschĂ€ftigen sich vorwiegend mit der Standardisierung von Videokompression und der dazugehörigen Audiokompression. Von dieser Expertengruppe werden allerdings nur der Bitstream und der Decoder vorgegeben. Der Encoder kann von den Entwicklern frei programmiert werden. Die offizielle, aber sehr komplizierte, Bezeichnung fĂŒr MPEG lautet ISO/IEC JTC1/SC29/WG11.

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Die spezielle Zielstellung bei MPEG-1 ist es mit einer beschrĂ€nkten Datenrate von maximal 1,5 Mbit/s so viele Daten wie möglich zu ĂŒbertragen. Das Ergebnis dieses Verfahrens ist eine aus heutiger Sicht eher schlechte QualitĂ€t. MPEG-1 arbeitet mit einer Auflösung von 352 x 288 Pixeln und einer Bildwiederholfrequenz von 25 Hz – das Bildmaterial liegt als YCbCr vor. Der QualitĂ€tsanspruch bei MPEG-1 entspricht dem heute veralteten VHS-System.

Wichtig ist, dass es bei der Bildverarbeitung unterschiedlich stark komprimierte Bilder gibt, die jeweils unterschiedlichen Zwecken dienen. So gibt es I-Bilder, die unabhĂ€ngig von anderen komprimiert werden und als Anker dienen, um im Video beliebig hin und her springen zu können. Des Weiteren gibt es die so genannten P- und B-Bilder, die eine grĂ¶ĂŸere Kompression aufweisen, aber zur Wiedergabe Informationen vorausgegangener I-Bilder benötigen. Zum schnellen Vorlauf innerhalb eines Videos werden noch D-Bilder mit jeweils einem Farbwert benötigt. Eine Abfolge von I-, P-, B- und D-Bildern wird als GOP (Group of Pictures) bezeichnet. Eine solche Sequenz hat meist eine LĂ€nge von einer halben Sekunde.

Die Audiokodierung erfolgt bei MPEG-1 ĂŒber den Audio Layer Standard, der ebenfalls von der Moving Picture Experts Group entwickelt wurde. Je nach KomplexitĂ€t und vor allem QualitĂ€t wird zwischen Audio Layer 1, Audio Layer 2 und Audio Layer 3 unterschieden. Dabei sind die ersten beiden Formate die VorlĂ€ufer des heute ĂŒberaus bekannten MP3 Formats (MPEG-1 Audio Layer 3). Alle drei basieren darauf bei der Kompression keine fĂŒr den Menschen hörbaren Verluste zu erzeugen.

Bei Audio Layer 1 liegt die Datenrate bei 384 kbps und die Komprimierung ist Ă€ußert gering. Audio Layer 2, welches sich vor allem im ISDN-Zeitalter durchsetzte, nutzt eine Datenrate von 256kbps und eine etwas höhere Kompression.

Das VerhĂ€ltnis von GrĂ¶ĂŸe und QualitĂ€t fĂŒhrte jedoch in den Neunzigern zu einem Siegeszug des MP3 Formats. Es war Basis des AufblĂŒhens von Online-Tauschbörsen und mobilen MusikabspielgerĂ€ten (MP3-Player) auf Basis von Flash-Speicher oder Festplatten.

 

Wie kann man MPEG-1 in MPEG-2 umwandeln?
Mit TMPEG ist dies problemlos möglich.

Bei PC Welt downloaden:
http://www.pcwelt.de/downloads/grafik_videomultimedia/29480/

 

Links:

Java MPEG-1 Player
http://archiv.tu-chemnitz.de/pub/2003/0073/data/MPEG_Play.html

MPEG-1 Decoder
http://www.netzwelt.de/software/4070-gpl-mpeg12-decoder.html


Wichtige Begriffe: Auflösung, Bitstream, Datenrate, Decoder, Encoder, MP3, MPEG-2, YCbCr
 
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