Auch beim Einschenken des Bieres auf Raumtemperatur war eine kräftige Schaumentwicklung festzustellen. Der Schaum ist sehr feinporig. Einzig die Haftung am Glas ist nicht mehr vorhanden.
Das frisch eingeschenkte Bier weist eine goldgelbe Färbung auf, auch auf Raumtemperatur ist das Bier extrem klar. Anders als im gekühlten Zustand riecht das Bier jedoch nun hopfenaromatisch.
Im Antrunk schmekt das Bier nun weich und süffig, von der Rezenz her bleibt es angenehm. Der runde Geschmack im Nachtrunk gefällt mir fast noch einen Tick besser als in Test 1.
Test 3:
Versuchsaufbau:
Das Testbier wurde verglichen mit dem Hacker-Pschorr Münchner Hell bei jeweils ca 10°C Biertemperatur.
Es stehen 6 gleiche Gläser zur Verfügung, die in der Abbildung unten hinter jeweils einem Zettel zu sehen sind. Die Zettel werden gekennzeichnet mit jeweils 3mal "1" und "2", zur Unterscheidung der verschiedenen Biere. Für den Test wird ein Assistent benötigt.
Pro Test wird nun ein Bier auf eine Zahl festgelegt, je drei Gläser werden durch den Assistenten ohne Beisein des Testers mit dem gleichen Bier befüllt. Unter die Gläser des festglelegten "Bier 1" werden dann umgedreht auch die 3 Zettel mit der Aufschrift "1" gelegt, für "Bier 2" wird eine "2" unter dem Glas platziert.
Die Reihenfolge, wie der Assistent die 6 Testgläser nun anordnet ist nicht von Belang und kann gerne sehr gemischt sein. Im Regelfall sollte der Test (mindestens) zweimal durchgeführt werden, in meinem Fall hat mich meine Assistentin aus Zeitgründen leider auf einen Durchgang "heruntergehandelt"
Wiedererkennungswert:
Um einen Referenzgeschmack zu bekommen, werden die beiden Schnapsgläser vor den Augen des Testers mit den Testbieren befüllt. Danach kann man, falls gewünscht, dem Tester mit einer Blende die Augen verbinden.
Bei meinem Test war der Wiedererkennungswert des Testbieres bei 2 von 3, also ca 66 Prozent.
Test 4:
Versuchsaufbau:
Das Testbier wurde verglichen mit dem Hacker-Pschorr Münchner Hell, jeweils bei Raumtemperatur.
Der restliche Versuchsaufbau gleicht dem bei Test 3. Auch diesmal wurde der Test nur einmal ausgeführt und (leider) nicht wiederholt.
Wiedererkennungswert:
Um einen Referenzgeschmack zu bekommen, werden die beiden Schnapsgläser vor den Augen des Testers mit den Testbieren befüllt. Danach kann man, falls gewünscht, dem Tester mit einer Blende die Augen verbinden.
Auch bei diesem Test war der Wiedererkennungswert des Testbieres bei 2 von 3, also ca 66 Prozent.
Fazit:
Das Lagerbier Hell vom Augustinerbräu München ist ein aromatisches, erfrischendes Bier, das mir im Test zwar auf optimale Temperatur gekühlt gut geschmeckt hat, die wahren Vorzüge spielt das Bier allerdings erst im zimmerwarmen Zustand aus, da erst dann der richtige Geschmack zu erfassen ist.
PS: Weitere getestete Biersorten können direkt im
>> Testverzeichnis << angewählt werden