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BluLife Blog von John Woo

John Woo

Sonny Chiba's Street Fighter Reihe

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Kommentare: 2
Danke: 5
01. Januar 2018

 

"John Woo's" Reviews - #24 - The Street Fighter Reihe

 

The Street Fighter ( Shigehiro Ozawa / 1974 )

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/7/73/Thestreetfighter.jpg/220px-Thestreetfighter.jpg

 

The Street Fighter aus dem Jahr 1974 gehört zweifelsohne zu den ganz großen Klassikern im Martial Arts Genre und hebt sich doch enorm von vielen Genrekollegen ab.

Japan's Action Star Nr. 1 Sonny "Shinichi" Chiba ist in der Rolle des Takuma Tsurugi zu sehen, alles andere als ein Held oder dergleichen. Er tötet für Geld und nimmt jegliche andere zwielichtige Aufträge an, ohne Rücksicht auf Verluste. Dies wird schon eingangs deutlich, als er einen verurteilten Schwerverbrecher auf Auftrag seiner Geschwister aus dem Knast befreit. Als diese jedoch nicht die volle ,vorher vereinbarte Summe bezahlen können, tötet Tsurugi im Handgemenge den Bruder und will die Schwester "verkaufen" um an sein Geld zu kommen. Harter Tobak und genau das wird hier eindrucksvoll und kompromisslos durchgezogen, was sich so durch den ganzen Film zieht.

Tsurugi bekommt anschließend den Auftrag eine reiche Millionenerbin zu entführen. Ihr Onkel Masaoka ist ebenfalls ausgezeichneter Kämpfer und Sensei eines eigenen berüchtigten Karatedojo, welches Tsurugi erst mal gemütlich auseinandernimmt, allerdings in Masaoka einen mindestens gleichstarken Gegner findet. Er respektiert Masaoka und willigt ein, dessen Nichte nun zu beschützen wofür er sich mit einem Yakuzaclan anlegt, dem nun auch der befreite Verbrecher und dessen Schwester angehören und es läuft unweigerlich auf einen Rachekampf zwischen diesem und Tsurugi hinaus., welcher dann in toller Atmosphäre auf einem Schiff bei strömendem Regen ausgetragen wird.

Die vielen Fights sind klasse und es macht Laune Chiba dabei zu zusehen, wie er seine Gegner mit übertriebener Härte niederstreckt. Der Gewaltgrad ist enorm, schön blutig. Szenen, wie der gespaltene Schädel in Röntgenansicht oder die abgerissenen Hoden bleiben hier im Gedächtnis. Sonny Chiba passt wie die Faust aufs Auge in diese Rolle und gerade weil er eben kein strahlender Held ist, sondern ein skrupelloser Killer und Mann weniger Worte, ist die Rolle sehr interessant und man kann in der Gewaltdarstellung auch eben entsprechend harte Wege gehen.

9 / 10

 

 

Return of the Street Fighter ( Shigehiro Ozawa / 1974 )

https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51kcEykReiL.jpg

 

Noch im selben Jahr, 1974, erschien die Fortsetzung von The Street Fighter mit dem simplen Titel " The Return of the Street Fighter".

Teil 2 bietet wieder reichlich tolle und blutige Fights. Schon zu Beginn gibt es eine erste wahnwitzige Kampfszene zu sehen, in der Tsurugi in eine Polizeiwache einbricht um einen Zeugen mundtot zu machen und dabei zahlreiche Polizisten vernichtet.

Kurz darauf gibt es in einem Dojo tolle Waffendarbietungen von u.a. Tonfa, Nunchaku, Kama, Langstock und Schwert zu sehen. Nicht lange dauert es und Tsurugi soll Masaoka, den rivalisierenden Sensei ausschalten, den man bereits im ersten Teil kennenlernte und der der einzige Gegner war, der Tsurugi ebenbürtig schien. Dieser verweigert es gegen Masaoka vorzugehen und so schickt ihm sein ehemaliger Auftraggeber seine Schergen auf den Hals.

Der Fight gegen die verschiedenen Waffenkämpfer auf dem verschneiten Berg ist eines der Highlights. In der Mitte gibt es eine etwas längere ruhige Phase bevor es dann für ein ausdehntes Finale wieder anzieht.

Ein Markenzeichen des Films ist auch hier wieder ein absurd hoher Gewaltgrad, so werden einem Gegner beispielsweise durch einen heftigen Schlag auf den Hinterkopf die Augen aus den Höhlen herausgedrückt. Herrlich überzogene Action. Die Choreo bietet reichlich Abwechslung und schöne Karatemoves. Sonny Chiba rockt die Rolle erneut, wer mir allerdings in diesem Sequel nicht ganz gefallen hat, war dieses nervige Mädel, welches Takuma da als Sidekick spendiert bekam.

Teil 2 ist nicht so gut wie der hervorragende Erstling aber geht wieder ordentlich ab und gehört zu den Genrehighlights.

8 / 10

 

 

The Street Fighter's last Revenge ( Shigehiro Ozawa / 1974 )

https://i.pinimg.com/736x/c5/27/69/c52769f0a5535b73b0a24ade155dd1e2--street-fighter-revenge.jpg

 

Auftragskiller Tsurugi erhält den Job eine Kasette mit belastendem Material für einen großen Chemiekonzern zu stehlen und wird von seinen Auftraggebern bei der Übergabe um die Gage geprellt, was sich der Gute natürlich alles andere als gefallen lässt und das Tonband einbehält, während er einige der Schergen ordentlich zusammenfaltet. So schicken ihm sowohl die Gangster als auch die Betreffenden Konzernmitarbeiter ihre Killer auf den Hals.

Auch Teil 3 erschien, wie schon die beiden Vorgänger, ebenfalls im Jahr 1974. Anders als die beiden ersten Teile jedoch, ist dieser dritte und letzte Street Fighter-Teil vergleichsweise harmloser ausgefallen. Es gibt zwar jede Menge guter Fights und wieder tolle Action, jedoch ist der Gewaltgrad zurückgefahren worden. So vermisst man stellenweise ein wenig die graphische Gewalt die in den ersten beiden Teilen vorherrschte sobald Takuma Tsurugi sie Fäuste sprechen lies, da diese die Reihe irgendwie auch ein wenig auszeichnet. Ganz verzichten muss man aber zum Glück auch hier nicht darauf und so gibt es hauptsächlich im Finale dann doch die ein oder andere Gewaltspitze zu sehen. Auch benutzt Tsurugi hier oft Gadgets, wie Masken etc. und hat ein Versteck, was ein wenig an bekannte Agentenfilme im James Bondstyle erinnert.

Sonny Chiba ist wieder in seinem Element und prügelt sich in klasse Manier durch Horden von Gangstern.

Etsuko Shijomi , die im ersten Teil noch recht handzahm agierte ist hier in einer anderen Rolle zu sehen und darf dieses Mal auch ordentlich austeilen, zunächst als Gegnerin, wechselt sie zwischendurch aber öfter Mal die Seiten. Die Story ist kurzweilig und die ohnehin kurze Laufzeit garantiert durch die vielen Kampfszenen ein reichlich hohes Tempo.

Teil 3 fühlt sich insgesamt anders an als seine beiden Vorgänger und funktioniert für sich gesehen wohl besser als wenn man ihn als letzten Teil der Reihe sieht, denn da will er sich nicht so passend einfügen mit seinem anderen Grundton. Nichtsdestotrotz aber bekommen Fans hier einen tollen Chiba-Eastern geboten. Die Gewaltorgien der ersten beiden Teile sollte man aber nicht erwarten.

7,5 / 10

 

Gruß

"John Woo"

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