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BluLife Blog von Jason-X

Jason-X

Das 80er Jahre Special: 1986

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Danke: 6
31. Januar 2011

Wie man auch 1985 erkennen konnte, bot auch dieses Jahr eine Menge Highlights. Zudem war auch deutlich, dass die Anzahl an höherwertigen Filmen weiter stieg und diese Entwicklung sollte.

Dabei sorgte vor allem Kim Basinger in „9 ½ Wochen“ für Aufsehen, da der Film mit deutlich erotischen Szenen nicht geizte.
Nach dem sagenhaften Erfolg im Jahr 1979, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, dass eine Fortsetzung zu dem Ridley Scott Klassiker „Alien“ kommen würde. Betitelt mit „Aliens – Die Rückkehr“ merkte man zwar schon das deutlich höhere Budget, doch in Punkto Anspruch musste man hier schon ein paar Abstriche machen, da der den damals üblichen platten, teils sinnfreien Sprüchen weichen mussten. Dennoch erreicht man auch hier eine Menge Fans, so dass auch die Fortsetzung als Erfolg verbucht werden kann.
Alle Jahre wieder werden Anhänger eines kleinen gallischen Dorfes mit einem Film beehrt. 1986 hieß dieser „Asterix bei den Briten“. Zeichnerisch längst nicht so aufwändig wie Walt Disney Produktionen ist es hier vor allem der scharfe Humor, der die Bauchmuskeln kitzelt.

Eddie Murphy konnte bereits in „Beverly Hills Cop“ und „Die Glücksritter“ etliche Fans gewinnen. In „Auf der Suche nach dem goldenen Kind“ zeigt man sich allerdings ein wenig mehr von einer mystischen und abenteuerlichen Seite. Ob man damit an die Erfolge von „Indiana Jones“ anknüpfen wollte?
„Basil, der große Mäusedetektiv“ kann man getrost als Zeichentrick Variante zu Sherlock Holmes bezeichnen, da man hier deutliche Parallelen sowie auch eindeutige Anspielungen erkennen kann.
Ähnlich wie schon bei „Auf der Suche nach dem goldenen Kind“ wird auch Kurt Russell in „Big Trouble in Little China“ dargestellt, auch wenn auch hier viele humorvolle Elemente enthalten sind. Allerdings konnte der Schauspieler hier nicht so sehr wie in „Die Klapperschlange“ überzeugen.
Im Horror Genre sollten erneut haarige kleine Monster wie schon bei „Gremlins“ ins Rampenlicht treten. „Critters – Sie sind da“ zeigte sich hierbei nicht nur von einer blutigen sondern auch sehr schwarzhumorigen Seite, der auch schon bei dem eben erwähnten Klassiker sehr gut funktionierte.
Neues aus Down Under heißt es bei dem Überraschungserfolg „Crocodile Dundee – Ein Krokodil zum Küssen“, bei dem vor allem viele australische Eigenarten und Attitüden im Vordergrund stehen. Paul Hogan ist hierbei in seiner Rolle eine wahre Bereicherung.

Kein Filmjahr in den 80ern ohne Arnold Schwarzenegger, der hier mit „Der City Hai“ zurückkehrte, einer seiner schwächsten Rolle dieses Jahrzehnts, wobei man die steirische Eiche hier wohl etwas ernster und weniger muskelbepackt zeigen wollte. Der Film ist gewiss nicht schlecht, stinkt aber im Vergleich zu „Terminator“, „Predator“, „Phantom Kommando“, „Running Man“, „Conan“ oder „Red Heat“ deutlich ab!
Ein wahres Meisterwerk mit Sean Connery in der Hauptrolle stellt „Der Name der Rose“ da, einer Buch-Verfilmung von Umberto Eco. In den Nebenrollen können hier u.a. Christian Slater und Ron Perlman überzeugen. Der Film wirkt hierbei sehr authentisch und fängt die Atmosphäre der damaligen Zeit sehr gut ein. Eine Extra Portion Spannung darf hierbei natürlich nicht fehlen.
Auch Sylvester Stallone poliert in „Die City Cobra“ seine Muskeln, wobei der Film in Deutschland leider nicht ungeschnitten erhältlich ist. Ein sehr düsterer Action Thriller, den man wirklich empfehlen kann.
Im Zeichentrick Bereich sollte neben „Basil – Der Mäusedetektiv“ eine weitere Maus die Blicke auf sich ziehen: „Feivel der Mauswanderer“, der die Geschichte eines kleinen Mäusekindes erzählt, der zusammen mit seiner Familie von Russland nach Amerika auswanderte. Der von Steven Spielberg produzierte Film hat dabei eine starke melancholische Ader und zeigt sich dadurch auch äußerst anspruchsvoll.
Langsam wird es auch mal wieder Zeit für Jason Voorhees: „Freitag der 13. Teil VI – Jason lebt“ sollte der Film nach dem vermeintlichen Finale im fünften Teil heißen. Man merkt schon dass der Anspruch hier fast schon bei Null angelangt ist und hauptsächlich der Splatterfaktor im Vordergrund steht.
„From Beyond – Aliens des Grauens“ ist ein kleiner, aber dennoch sehr erwähnenswerter Horrorfilm, der von keinem geringeren als Stuart Gordon inszeniert wurde. Das Drehbuch dazu stammt von Brian Yuzna sowie Stuart Gordon selbst, basierend auf einer Kurzgeschichte von H.P. Lovecraft.
Zwar zeigt sich Tom Hanks in „Geschenkt ist noch zu teuer“ nicht gerade in einem gigantischen Blockbuster, aber die Komödie kann vor allem durch viele Slapstick artige Einlagen sehr gut unterhalten.
Clint Eastwood kehrt in “Heartbreak Ridge” zurück. Der Militär-Action Thriller zeigt sich hierbei sehr duster und erhielt dadurch auch von der FSK eine Altersfreigabe ab 18 Jahren.
Ein weiterer Klassiker kam mit „Highlander – Es kann nur einen geben“ 1986 in die Kinos, der Christopher Lambert den Durchbruch bescherte. Nicht nur der herausragende Soundtrack, der sehr viele Songs von QUEEN enthält, sondern auch die herausragende Story lässt den Film auch im neuen Jahrtausend immer noch nicht langweilig werden. Stark in der Nebenrolle besetzt: Sean Connery!
Und auch Ralph Macchio sollte in einer Fortsetzung wieder auf die Leinwand zurückkehren: „Karate Kid II – Entscheidung in Okinawa“ hieß der Film und steht dem Prequel in nichts nach. Irgendwie zeigt man sich hier auch ein wenig erwachsener und ernster, als im ersten Teil.
Apropos: „Karate Tiger“ war hierbei ebenfalls ein Start einer neuen Filmreihe, die nur noch im dritten Teil einen weiteren Höhepunkt erreichen sollte. Jean-Claude van Damme ist hier übrigens als richtiger Fiesling zu sehen.
Der Kinohit Deutschlands hieß in dem Jahr allerdings „Momo“, eine Fantasiegeschichte nach dem Roman von Michael Ende, der auch für „Die unendliche Geschichte“ verantwortlich war. Neben der Hauptdarstellerin Radost Bokel, die danach leider nur noch in TV-Filmen spielte, wirken hier noch Mario Adorf und Armin Müller Stahl mit.
Neben Jason Voorhees, sollte auch Freddy Krüger erneut in „Nightmare II – Die Rache“ sein Unwesen treiben. Nach dem sensationellen Einstieg im ersten Teil konnte das Sequel allerdings nicht mehr an den ursprünglichen Erfolg anknüpfen, auch wenn die Geschichte an sich ganz nett ist.
Origineller wird es indes mit „Nummer 5 lebt!“, in dem ein Roboter plötzlich beginnt Gefühle zu empfinden und in unermesslicher Geschwindigkeit neue Dinge lernt. Sehr unterhaltsame Komödie mit dem damals sehr erfolgreichen Steve Guttenberg.
Weitaus erschüttender wurde es indes bei dem Kriegsdrama „Platoon“, das vor allem durch seine hochkarätige Besetzung mit u.a. Charlie Sheen, Tom Berenger, Willem Dafoe, John C. McGinley oder Forest Whitaker überzeugen konnte.
„Police Academy“ und kein Ende. Während so manche Filme innerhalb der Reihe immer weiter abbauten, legte man in „Police Academy 3 – … und keiner kann sie bremsen“ immer noch eins drauf. Ganz nach dem Motto des Untertitels, waren die Späße und die Geschichte immer noch erstklassig und konnten die Fans weiterhin begeistern.
Das sah bei „Poltergeist II – Die andere Seite“, denn die Begeisterung nach dem ersten Teil war dermaßen groß, dass die Fortsetzung nur wie ein lauwarmer Aufguss wirkte. Schade eigentlich.
Und auch „Rhea M – Es begann ohne Warnung“, bei dem Stephen King bei der Verfilmung seines Buches zum ersten Mal sogar selbst Regie führte, wollte keine wirkliche Verzückung aufkommen, denn die Qualität und Spannung des Buches wurde nicht wirklich erreicht.

Auch das Raumschiff Enterprise sollte erneut starten und zeigte sich in „Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart“ um einiges realistischer, da man die Geschichte teils in die heutige Zeit transferierte.
Die Figur des Letherface war in den 70ern zur Horrorikone geworden. Auch hier war es nur eine Frage der Zeit, bis eine Fortsetzung folgen sollte. 1986 war es dann soweit und „The Texas Chainsaw Massacre Part 2” wurde veröffentlicht. Doch leider ist die herausragend bedrohliche Stimmung neueren Splattereinlagen und schwarzhumorigen Tendenzen gewichen, was viele Fans enttäuschen sollte.
Der Kinotophit des Jahres 1986 war aber eindeutig „Top Gun“ mit Tom Cruise in der Hauptrolle. Schon damals hatte Produzent Jerry Bruckheimer ein sehr gutes Händchen für gutes Actionkino, das Frauen und Männer zugleich begeisterte. Im Übrigen konnte man damals schon Tim Robbins und Meg Ryan in kleinen Nebenrollen bewundern. Noch als interessante Information: Der Film wurde vom US-Verteidigungsministerium finanziell unterstützt.

Zwar sind hier wirklich viele Klassiker in der Liste mit enthalten, sowie auch viele sehr bekannte Schauspieler vertreten, allerdings vermisse ich persönlich wirklich wahre Highlights, die vor allem im Jahr 1984 deutlich hervorstachen und auch im kommenden Jahr 1987 wieder vermehrt sich bemerkbar machten.

Hier noch einige weitere Film-Highlights aus dem Jahre 1986

  • Bodycheck
  • Delta Force (mit Chuck Norris)
  • Der Flug des Navigators
  • Der kleine Horrorladen
  • Der stählerne Adler
  • Didi - Auf vollen Touren
  • Die Fliege (mit Jeff Glodblum)
  • Die Nacht der Creeps
  • Die Reise ins Labyrinth
  • Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs. Stone (mit Danny DeVito)
  • Drei Amigos
  • Ferris macht blau
  • Flodder – Eine Familie zum Knutschen
  • Gate - Die Unterirdischen (mit Stephen Dorff)
  • Gothic
  • Henry: Portrait of a Serial Killer
  • Hitcher, der Highway Killer
  • House – Das Horrorhaus
  • Howard - Ein tierischer Held
  • Interceptor
  • Jackie Chan: Powerman
  • Jumpin’ Jack Flash
  • Letzte Ruhe (Resting Place)
  • Link – Der Butler
  • Mach's nochmal, Dad
  • Mannequin
  • Mosquito Coast
  • Nochmal so wie letzte Nacht
  • Peggy Sue hat geheiratet
  • Pretty in Pink
  • Psycho III
  • Salvador
  • Soulman
  • Staatsanwälte küsst man nicht
  • Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers
  • Transformers – Der Kampf um Cybertron (Zeichentrick)
  • Walhalla (Zeichentrick)
  • Zoff in Beverly Hills (mit Nick Nolte)

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