Warum ich keine Filmkritiker mag

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31. Januar 2012
Oh, und bevor jetzt alle schimpfen.
Ich lese eure Kritiken, Reviews und Meinungen sehr gerne. Und gerade wenn mehrere Meinungen zusammenkommen, gibt es dann doch oft ein sehr schönes Bild davon, wie gut oder schlecht ein Film wirklich sein könnte.
Unter den Filmkritikern gibt es allen voran für mich ein besonderes Übel im Radio & TV:
Hans-Ulrich Pönack auch genannt "Pöni".
Unter http:///www.poenack.de/ gibt der Herr zum Besten,
was er eigentlich nicht kann, und zwar Schreiben.
Seine Wertungsskala reicht von 0-6 Pönis, was richtig nerven kann. Aber nochmehr nervt der plakative Schreibstil, um das zu verbildlichen zitiere ich eben mal.
Es wird hart. SEHR hart. Also auch blutig. Quelle: www.poenack.de
So zieht sich das durch sämtliche Rezessionen durch, sei es in Schriftstücken, TV oder Radio. Und man fragt sich, ob der Herr in jungen Jahren auf Janosch hängengeblieben ist.
Vielleicht tatsächlich ein kleiner Traumstundenfan der ersten Stunde.
Für meinen Teil freu ich mich da viel mehr über Rezessionen einer Community wie hier, und gewichte das auch höher. Sagen mir mehr als fünf Leute, ein Film taugt, dann bekommt er eine Chance. Und goldene Himbeeren, oder zu wenig Pönis werden einfach ignoriert.
Eine ausführliche Filmkritik zu einem Film zu lesen, den man sich vorgenommen hat im Kino zu sehen, kann einem vorab schon mal die Laune verhageln. Das fühlt sich fast so an, als würde eine Frau neben einem sitzen, die schon wieder alles unrealistisch findet, oder schlechte Laune wegen überhöhter Gewalt bekommt.
Nächste Frage: Müssen Filme überhaupt realistisch sein?
Ist das der Anspruch der gestellt werden sollte? Da bin ich aber ganz anderer Meinung: was wären Filme ohne übertriebene Explosionen, ohne waghalsige Sprünge, oder anderer Spässe, die in der Realität niemand überleben würde.
Aber dafür sind es doch Filme. Geschichten, die nicht immer das Leben schreibt.
Die wir gerade deswegen sehen, weil sie uns vom Alltag befreien,
und das ist ein großer Punkt, warum ich keine Kritiker brauche. Weil sie uns immer in die Realität zurückholen wollen.