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BluLife Blog von EightySix

Meine Erfahrungen ... - Teil 5 (Vergleich B&W, Kef, Dali)

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20. Juni 2009

Ein paar Tage später war es dann soweit: Die ersten sehr guten Höreindrücke mit der B&W 600er Serie sollten nun im Vergleich mit anderen Herstellern zeigen was sie wirklich Wert waren. Zum Vergleich standen „B&W 684“ (998 €), „KEF iQ 70“ (1.198 €), „Dali Lektor 6“ (938 €). Standboxen wurde von mir aus zwei Gründen ausgewählt: Zum einen da eine Kompaktbox (der gleichen Serie) + Ständer in einer „nicht viel“ tieferen Preisklasse spielen und zum anderen da ich mir erhoffe bei größeren Lautsprechern deutlichere Unterschiede zu hören.

 

Der erste Eindruck (Optik):

 

Das sich nach hinten verjüngende Gehäuse der KEF gefällt mir sehr gut. Es ist sauber verarbeitet und macht einen sehr wertigen Eindruck. Die Chassis dagegen wirken auf mich eher Langweilig -> Interessant allerdings der Hochtöner mitten im Mitteltöner.

B&W glänzt mit einer sauberen Verarbeitung aber eher nüchternem Design (mit Abdeckung). Die Chassis hingegen sehen sehr gut aus (wenn auch nicht ganz so beeindruckend wie die der 683 ).

Dali scheint auch ganz gut verarbeitet und unterscheidet sich, mit Abdeckung, nur unwesentlich von B&W. Die Membranen gefallen mir aber überhaupt nicht: Eine schwer beschreibbare (unschöne) Farbe (vllt. braun-lila) und recht billig wirkendes Material hinterlassen keinen guten Eindruck.

 

Zwischenfazit: KEF und B&W teilen sich den ersten Platz. Eine Mischung aus den Chassis von B&W und dem Gehäuse der KEF wäre für mich Perfekt (-> B&W 800er Serie ). Dali bleibt optisch hinter der Konkurrenz zurück, im Fall der Fälle aber halb so wild, die Abdeckungen können ja schließlich auch drauf bleiben.

 

Als CD’s sind die alten bekannten wieder dabei:

 

„Gladiator“: Sehr dynamische und gleichzeitig fein auflösende Aufnahme und einfach gute Musik! (Hörtipp: Lied 3 „The Battle“ )

„HDR 1“: Eine meiner Lieblings CD’s mit viel Dramatik und einem schwierig zu meisternden Hochton (z.B. Lied 7 sehr hohe Frauenstimme)

„Hero“: Einer meiner Lieblingsfilme weshalb ich den Score auch sehr mag. Besondere Beachtung finden hier die vielen Trommeln -> das Volumen muss stimmen.

„Timbaland presents Shock Value“: Schöner HipHop als Basstest unverzichtbar, auch gut als Test für den Phantom-Center.

 

In Reserve sind dann noch “DMX – Grand Champ”, “Seeed – Next” und “Lighthouse Family – Best Of” dabei. Gute (mir sehr gut bekannte) Musik falls es eng wird zwischen zwei Kanditaten.

 

So nun zum wichtigsten (Der Höreindruck):

 

Vorweg noch kurz zur Technik: Es kam ein „Naim NAIT 5“ sowie ein „CD5i-2“ ebenfalls von Naim zur Verwendung. Sicher einige Preiskategorien höher als ein AVR der 1.000 € Klasse. Aber der Einfluss der Elektronik auf den Klang sehe ich als eher gering an, von daher zum Testen der Lautsprecher OK. Ein paar Worte noch zu dem CD-Player: Wow – Die Mechanik der CD-Lade einfach Spitze (Leider viel zu teuer )

 

Als erstes kamen die 684 von B&W zum Einsatz. Absolut Klasse, sofern dies ohne direkten Vergleich möglich würde ich sagen etwas schlechter im Bassbereich als die 683er, aber deutlich mehr Volumen als die ganz kleinen (686). Generell unterscheidet sich der Höreindruck aber nicht wesentlich von den beiden Geschwistern (s. Teil 4). Also möchte ich hier nicht noch einmal näher darauf eingehen.

 

Danach waren die KEF dran. Als gute Test-Tracks haben sich die Nummern 5-7 des HDR Soundtracks erwiesen (Alles dabei von großer Dynamik über viel Gefühl bis hin zu dem bereits angesprochenen Hochton). Diese Tracks kamen also als erstes dran. Erster Eindruck durchaus gut. Eine hohe Auflösung gepaart mit einer schönen weiten Bühne und einem realistischen Klangbild, aber dann die ersten schwierigen, weil schnell unangenehmen, hohen Töne. Vorbei mit dem guten Eindruck. Bei Lied 7 dann der endgültige K.O. der Gesang war unerträglich. Also HDR Soundtrack gestoppt. Um nicht voreilig einen Entschluss zu fassen habe ich dennoch weiter gehört, aber auch bei Gladiator und Hero das gleiche Bild: Guter Lautsprecher, bis auf den zu aggressiven Hochton. Als letztes dann Timbaland reingelegt und endgültig entschieden, dass ich mit dem Hochtöner keine Freundschaft mehr schließen werde. KEF war also schon raus.

 

Auch bei Dali kam die Ernüchterung recht schnell. Der Bassbereich gefiel mir nicht besonders (etwas schwammig) und der Hochton ging in Richtung KEF, also war auch hier das Aus schnell klar. Bei allen drei Soundtracks kam keine richtige Freude auf und auch bei Timbaland machte der, irgendwie, unstimmige Bassbereich keinen Spaß. Insgesamt hatte ich das Gefühl das der Lautsprecher etwas unausgewogen klingt. Der Verkäufer sagte mir noch das der Lautsprecher ganz neu sei und noch nicht eingespielt, aber bei der Performance müsste sich schon einiges ändern damit er mir gefällt. Damit war dann auch Dali raus.

 

 

Ich stand also wieder am Anfang meiner Hörproben – also bei B&W. Insgesamt war es aber eine gute Erfahrung da sich meine Entscheidung dadurch gefestigt hat und man das Gute erst so richtig schätzt wenn man das Schlechte kennt . B&W hat mir insgesamt mit einer überzeugenden Gesamtleistung am besten gefallen. Wenn auch nicht immer ganz Realitätsnah (der Hochton wird schon etwas verfälscht -> wärmer gemacht ), so ist der Klang doch stets angenehm und macht einfach Spaß. Selbst bei höheren Pegeln wurde der Hochton nie nervig oder aufdringlich. Man merkt einfach das diese Lautsprecher zum Musikhören gemacht wurden.


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