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Cine-Man

Der Tag wird kommen - TWD Spezialblog - Auftakt Staffel 7 - The Walking Dead

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Kommentare: 2
Danke: 3
06. November 2017

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Quelle: amc.com

Ich wollte eigentlich nicht noch einen Spezialblog zu TWD schreiben, da ich dann immer das Gefühl habe, zuviel um das Thema zu schreiben. Aber der Auftakt in die siebte Staffel ist, auch nach mehrmaligen Sehen, so gelungen, dass ich das Ganze doch ein wenig mehr aufdröseln will. Die erste Folge trägt den Titel: "Der Tag wird kommen". In den USA haben mehr als 17 Millionen Menschen eingeschalten um zu erfahren, wen der Anführer der Saviors den Gar ausmacht. Das war die zweithöchste Einschaltquote, die TWD jemals in einer Episode verzeichnet hat (höher war nur der Aftakt der fünften Staffel). 

Wie immer sind hier jede Menge SPOILER enthalten. Lesen also auf eigene Gefahr!

Negan macht nach dem, immer noch nicht aufgeklärten, Mord eine kleine Spritztour mit Rick und nimmt sein Hackebeil mit. Während dieser Fahrt bietet er Rick an, ihn mit der Axt zu killen, was dieser auch machen will, aber der Saviour Chef ist deutlich schneller. Rick lebt also noch ;) Sie fahren zu der Stelle, an der Negan und seine Jungs das Feuer gelegt hatten. Dort befinden sich mittlerweile eine gute Menge Zombies und jetzt ergibt die Idee des Baumanzündens auch Sinn, es war also vermutlich der Plan. Negan wirft Ricks Axt auf das Dach und will das er sie holt, was er dann auch macht. Auf geht es mein Hündchen. Als er dann auf dem Dach liegt, gibt es einen Flashback und wir kommen zu der Szene, in der Negan per Abzählreim sein Opfer raussucht.

Bildergebnis für The Walking Dead Season 7 Episode 1last scene

Allerdings auch nicht wirklich, da er nicht richtig zählt. Und am Ende ist Abraham das Opfer. Da lag ich also gehörig daneben. Der Mord ist ziemlich hässlich inszeniert, blutig wie Sau, aber das sollte es noch nicht gewese sein. Es kam dann der Hammer, der mich ein wenig aus der Bahn geworfen hat. Das Glen dann auch noch die Bekanntschaft mit Lucille macht, war echt unerwartet, auch wenn Daryl ein klein wenig dumm ist, dass er Negan eins auf die Nuss gibt. Damit hätte ich nie gerechnet, dass gleich zwei Hauptcharaktere hops gehen, was storytechnisch gar nicht mal so schlecht ist, da der Cast recht groß ist, um das Ganze mal ein wenig pragmatisch zu sehen. 

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Problematisch an der ganzen Geschichte ist für mich der ultraharte Gorefaktor. Sgt. Abrahams Tod war schon mal richtig hart und kaum auszuhalten, all das Gematsche was da rumlag. Aber bei Glen haben sie es übertrieben, auch wenn sie mit der Darstellung sehr, SEHR nah am Comic geblieben sind, denn Glen sein Tod verläuft in diesem ähnlich. Ich finde es sehr gut, dass sie bei diesem Teil sehr viele Comicelemente übernommen haben und doch irgendwie gruslig, schlimm und unnötig. Die Szenen, als Negan im Schatten immer wieder auf den Glenmatschschädel eindrischt, waren sehr stylisch. Auch als das was er dazu erzählt, in dieser absoluten Beiläufigkeit, teilweise ganz neutral rübergebracht, da es ja gemacht werden muss, um eine Lektion zu erteilen....fantastisch. Ich mag Negan. 

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Und trotzdem war mir Glen sein Tod zu heftig, Comicnähe hin oder her. Ich hatte das Gefühl, als zelebrierten sie den Tod von Glen. Immer noch eine Einstellung mehr und als dann Glens Kopf zermatscht war, haben wir natürlich noch eine Totale auf ihn bekommen, der rumzuckend daliegt. Auch als Negan dann weggeht und man sieht, wie Fetzen von Glen an Lucille hängen....einfach wiederlich. Ich verzichte an dieser Stelle auch auf ein Bild. Ich bin da sehr zwiegespalten, das Fanherz freut sich wie verückt, als Zuseher war ich gezwungen, wegzugucken.

Ricks Kampf mit den Zombies war ganz nett, vor allem, an er an dem einem Zombie baumelte, aber niemand hat wohl erwartet, dass ihm ernsthaft etwas passiert, obwohl es von der Grundidee mega gewesen wäre, ihn zu töten, aber defintiv nicht umsetzbar, denn dann wäre die Serie tot. Als Negan dann mit Rick zurückkommt geht die Tortur weiter, was ja zu erwarten war, da Rick immer noch nicht zu 100% auf Negan hören will. Und da kommt er auf die sadistische Idee, dass Rick doch seinem Sohn mal den Arm abhaken könnte. Und das war die Szene, ich der ich dann ein zweites Mal gestorben bin. Ich war mir fast sicher, dass es passiert. Eine Hammeranspannung und auch ein perfekt eingesetzter Score. Und endlich auch mal eine schauspielerische Leistung von Andrew Lincoln, die einem zum mitfiebern zwang. Seine Panik, seine Angst, seine Verzweiflung, all das war in den paar Minuten drin. Wie ihm der Rotz aus der Nase gekommen ist, einfach nur gut gemacht. Und das hat die Szene auch so dramatisch für mich gemacht. Und irgendwie ist es gut und schade, dass es dann doch nicht passiert ist und Rick nicht gezwungen war, seinem SOHN den Arm abzuhacken. 

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Und dann hat es unsere Gruppe geschafft. Für Negan war es ein sehr "produktiver" Tag und die Saviors machen sich auf den Weg, nehmen aber noch Daryl mit. Dann ist erst mal ein wenig Schweigen im Walde angesagt, da alle natürlich fassungslos sind. Maggie will natürlich gleich losstürmen und Negan töten, aber das macht augenblicklich wohl nicht viel Sinn. Eugene ging mir in den ganzen Szenen ein wenig auf den Sack, da er mit seinem "Schauspiel" den Szenen die Ernsthaftigkeit nahm und ich zwei mal echt lachen musste. Er wirkte irgendwie wie ein kleines Kind. Bezeichnend fand ich die Schlussszene, als Rick noch mal zu einer Blutpfütze blickt, an der sich ein Zombie labt. Zombies....wen interessiert es, wir haben andere Probleme.

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Den potentiellen Falshforward bzw. was hätte sein können, wenn alle noch am Leben wären, fand ich ziemlich bescheuert. Vom Gefühl her nur gemacht, damit alle noch mal heulen und traurig sind. War für mich nicht zielführend. Und was da dann wieder alles zusammenspekuliert wurde, nur weil Morgan an zwei Kerzen spielt....tststs.

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Ach toll, toll, toll. Nach dem Tod von Sophia in der zweiten Staffeln und die Geschichte in Terminus in der fünften Staffel, ist das für mich einer DER Höhepunkte im TWD-Serienuniversum. Was habe ich hier mitgelitten. Ich saß megaangespannt auf der Couch, dass Bier blieb stehen, ich hatte einen Herzschlag bis in die Ohrspitzen, konnte teilweise echt nicht hinsehen und habe es einfach nur genossen. Es war einfach ein Erlebnis. Und das ist es jedes Mal wieder. Ich liebe einfach Negan. Seine Beiläufigkeit, seine Herablassung, sein Sadismus...einfach nur irre, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich finde jede Minute der Folge toll. 
Worauf ich mich aber unmittelbar eingestellt habe, war die Tatsache, dass es jetzt abwärts gehen musste, mit der Qualität der Serie. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass die Intensität so hoch gehalten werden konnte. Und ich sollte recht behalten. Mir war natürlich klar, dass nicht in jeder Folge zwei, drei Maincharakter sterben konnten, dass will ja dann auch niemand sehen. Und so sollte es auch kommen, auch wenn es anfänglich ganz gut losging. Dazu aber mehr im nächsten Blog. 

Danke fürs Lesen
Cine-Man

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