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Blu-ray Artikel - Ashampoo Burning Studio 12

Ashampoo Burning Studio 12

Ashampoo Burning Studio 12
zum Hersteller: Ashampoo
Hersteller
Zielgruppe
Fortgeschrittene
Typ
Software
 
Kategorie:
 
Plattform
Medium
CD, Download
 
Systemvoraussetzungen
Betriebssystem:
  • Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 8
  • Unter Windows XP, Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 müssen Sie über volle Administrator-Rechte verfügen, um dieses Produkt installieren zu können
Computer:
  • Jeder Computer, der die oben aufgeführten Betriebssysteme unterstützt
  • Grafikkarte: Min. Auflösung 800 x 600 mit 1 MB Speicher und 16-bit Farbe (High color), CD-/DVD/BD-Brenner
  • Empfohlen für Video Discs und Diashow Discs: DirectX 9 kompatibler Grafikprozessor mit Hardware Pixelshader v2.0 Unterstützung, Min. Auflösung 1024 x 768 mit 128 MB Grafikkartenspeicher und 32-bit Farbe (True color)
CPU:
  • 1200 MHz (oder höher) x86/x64 CPU, 3000 MHz empfohlen für Video Discs und Diashow Discs brennen
Speicherplatz:
  • 1024 MB RAM (2 GB für Blu-ray Video),
  • Festplattenkapazität 350 MB, zusätzlicher Speicherplatz, falls Image- oder temporäre Dateien erzeugt werden sollen (8 GB empfohlen, 50-100 GB für Blu-ray Video)
  • Empfohlen für beste Leistungsfähigkeit: 2 GB RAM oder mehr
Software:
  • Windows Media Player 9 oder höher empfohlen, DirectX 9.0c erforderlich für Grafikprozessor Beschleunigung
  • Um die LightScribe-Technik nutzen zu können, wird die LightScribe System Software 1.17.90.1 sowie Microsoft .NET Framework 4.0 benötigt
 
Ashampoo Burning Studio 12

Mit dem neuen Burning Studio 12 von Ashampoo lassen sich nicht nur Blu-ray Discs brennen, sondern auch DVDs, CDs und BDXL, die mit einer Kapazität von bis zu 128 GB aufwarten. Burning Studio 12 ist aber längst nicht mehr ein reines Brennprogramm. Es verfügt zudem über ein Musik-Ripping-Feature und stellt verschiedene Expertenfunktionen zur Verfügung, mit denen jede Menge Features genutzt werden können.

Neben der Brennfunktion beherrscht Burning Studio 12 das Erstellen von Sicherheitskopien, verwandelt Videos und Fotos in vorzeigbare Präsentationen und verfügt über eine Funktion, mit der Videos geschnitten und mit einem Menü unterlegt werden können.

Software Features
  • Unterstützt Blu-ray, BDXL, DVD und CD
  • Expertenfunktionen für zahlreiche Features
  • Datensicherung
  • Film-/Diashow-Editor
  • Disc Menü Editor
  • Kopieren auf und Löschen von Datenträgern

Software Review

Pro:
  • übersichtlich & intuitiver Aufbau
  • Brennassistent leitet sicher durch die einzelnen Vorgänge
  • umfangreiche Brennmodi
  • viele unterstützte Formate
  • perfekt für den einfachen Nutzer
Contra:
  • Konkurrenzprogramme wie Nero sind insgesamt umfangreicher und bieten für Experten noch mehr Einstellungsmöglichkeiten
  • zu wenige Neuerungen, die ein Upgrade rechtfertigen
geschrieben am 05.12.2012

Ob zur Datensicherung oder einfach nur um geliebte Fotos, Videos oder Musik festzuhalten – Wer seine Daten auf eine silbernen Scheibe pressen möchte, der braucht eine Brennsoftware. Das Problem: Oft finden sich Nutzer in komplex aufgebauten Programmen nicht zurecht und verbrennen sich dabei auch gerne mal den ein oder anderen Rohling. Ashampoo's Burning Studio 12 soll für den passenden Durchblick sorgen. Neben einer Geschwindigkeitsoptimierung wurde auch die Benutzeroberfläche „für mehr Klarheit und bessere Lesbarkeit neu strukturiert.“ Die aktuelle Version von Burning Studio unterstützt nun auch das BDXL-Format, mit dem sich 100 GB beziehungsweise 128 GB Scheiben brennen lassen.


Installation
Nach der Installation des 168 MB fassenden Burning Studio 12 öffnet sich die Benutzeroberfläche mit allen zur Verfügung stehenden Optionen. Wem das in blau gehaltene Design nicht gefällt, kann dieses noch farblich verändern.
Schlicht aber sehr übersichtlich sind die einzelnen Punkte aufgelistet, die schon auf den ersten Blick Aufschluss über deren Funktion geben. Im Vergleich zur Vorgängerversion hat sich hier die Gestaltung und somit auch die Übersicht verbessert. An oberster Stelle findet der Nutzer die Optionen zur einfachen Datensicherung. An zweiter Stelle lassen sich Musik, Fotos und Videos bzw. Super Video CDs mit individuell gestaltbaren Menüs erstellen. Hier besteht zudem die Möglichkeit, Audio-CDs zu rippen, also Musik auf die Festplatte in unterschiedlichen Dateiformaten zu kopieren.
Darüber hinaus lassen sich einfache 1:1 Kopien von Discs anfertigen. Das Brennen und Erzeugen von Image-Dateien sowie Löschen oder Finalisieren von Discs und Nachbearbeitung von bereits bestehenden Kopien wird ebenfalls unterstützt. Auch eine Möglichkeit zur Covergestaltung für DVDs, DVD- Booklets, Blu-rays und der Disc an sich - mit Hilfe von Lightscribe - fehlt nicht.

Besonders gut gefällt der sogenannte Kompakt Modus des Programms. Ist dieser aktiviert, minimiert sich Burning Studio 12 zu einem Fenster, das einem Bullauge gleicht und als Minianwendung auf dem Desktop erscheint. Wenn eine oder mehrere Datei gebrannt werden sollen, können diese einfach per Drag and Drop in die Anwendung hineingezogen und gebrannt werden. Sämtliche Einstellungen fallen hier weg, weswegen keine Fehler seitens des Nutzer gemacht werden können.

Funktionen
Daten sichern:

Eine der Verbesserungen namens Disc-Spanning findet beim Erstellen von Daten-Discs Verwendung. Damit ist es möglich, Daten auf mehreren Discs in einem Brennvorgang unterzubringen. Das Programm verteilt die Datenmengen dann automatisch auf CD, DVD oder Blu-ray. Innerhalb einer Session kann zudem zwischen den Disc-Formaten gewechselt werden.
Bevor es losgeht empfiehlt das Programm zunächst, welches Format am sinnvollsten zu Verwenden ist und listet gleichzeitig auf, wie viele Discs für den aktuellen Auftrag gebraucht werden.
Beim Versuch circa 15 GB an Videos, Fotos und Musik zu brennen, wurden CD-Rohlinge gar nicht erst akzeptiert, was im Anbetracht der 22 dafür benötigten Rohlinge wohl auch ganz vernünftig ist. Mit DVD- beziehungsweise Blu-ray-Rohlingen funktionierte der Vorgang dann aber tadellos. Bei deutlich kleineren Datenmengen wurden schließlich auch noch unsere 700MB CD-Rohlinge angenommen.

Weiterhin können Inhalte von bestehenden Discs eingelesen und Dateien hinzu geführt werden, ohne diese komplett neu zusammenstellen zu müssen. Zudem ist es möglich, diese Kopien nachträglich bootfähig zu machen oder die Formate zu ändern, in denen die Daten auf Disc geschrieben werden sollen, wie beispielsweise verschiedene ISO- und USF-Formate.
Mit Burning Studio 12 kann der Nutzer zudem Backup-Container erstellen, mit Passwörtern schützen, komprimieren und auf Stick, Festplatte oder Disc sichern. Diese lassen sich dann mit der Software wieder auf dem Computer herstellen.

Musik, Fotos & Videos brennen:

Die nächste Neuerung findet der Nutzer beim Übertragen einer Musik-CD auf die Festplatte. Konnten in der Vorgängerversion lediglich .mp3,.wma und .wav auf den Computer gespielt werden, erlaubt es Burning Studio 12 nun auch die Musik als verlustfreie .flac Datei oder im Container-Dateiformat .ogg zu kopieren. Praktischerweise werden die Musiktitel beim Übertragen auch gleich getaggt, also mit Titelname, Album, Interpret und Cover bestückt.
Soll eine Audio- oder MP3- beziehungsweise WMA-CD gebrannt werden, wandelt das Programm beliebige Musikformate zuerst in das gewünschte Zielformat (MP3 oder WMA) um und brennt diese dann anschließend. Bei unserem Test ging das Ganze sehr flott vonstatten.

Beim Erstellen von Diashows oder Videos wählt der Benutzer zunächst, auf welches Medium gebrannt werden soll. Bei einer Blu-ray wird dann zwischen 720p oder 1080p Inhalt und PAL- oder NTSC-System entschieden. Nun kann eine fertige Film-Datei hinzugefügt und bei Bedarf noch mit dem MovieEditor bearbeitet werden. Ansonsten besteht die Möglichkeit, ebenfalls mit dem Editor eine Diashow oder einen ganz eigenen Film zu erstellen. Wer seine Video- oder Fotomaterialien mit Bildern, Texten, Formen, Untertiteln, Musik, Übergängen etc. bestücken möchte, hat an dieser Stelle die Möglichkeit dazu. Weitere einfache Bearbeitungsmöglichkeiten, wie Schneiden oder Teilen von Videos sind ebenfalls gegeben.
Hier findet sich auch eine weitere Verbesserung des Brennprogramms: Wird ein Häkchen bei Audiospur normalisieren gesetzt, wird der Ton auf eine klanglich zufriedenstellende Qualität hochgesetzt. Dies kann bei schlecht vorliegender Tonqualität hilfreich sein.

Zu guter Letzt steht das designen des Disc-Menüs an, falls dies gewünscht wird. Hier kann bei der Gestaltung aus 25 Themen gewählt und Buttons, Bilder etc. frei gesetzt werden. Das Programm erlaubt auch an dieser Stelle das Hinzufügen von Texten, Bildern und Hintergrundmusik. Wegen einer übersichtlichen und selbsterklärenden Oberfläche, gelingt selbst dem Laien ein ansehnliches Ergebnis. Nun kann das Projekt entweder gebrannt oder als Datei abgespeichert werden.


Alle Neuerungen im Überblick

Kürzere Startzeiten & bessere Übersicht
Unterstützung des BDXL- Formats

Video Authoring
· Videotonspuren normalisieren

Diashow Editor
· Themen kategorisieren
· Leere Folien einfarbig oder mit Farbverlauf hinzufügen
· Ken-Burns Effekt
· Credits im Abspann verwenden

Audio CDs
· Rippen in die Formate FLAC und OGG
· Musik brennen anhand von CUE Sheets (MP3, FLAC, WAV)
· Equalizer-Effekt auf einzelne Tracks anwenden (z.B. Loudness)


Covergestaltung

Auch die individuelle Covergestaltung geht angenehm leicht von der Hand. Ein übersichtlich aufgebauter Editor mit reichlich vorgefertigten Themen, aber auch der Möglichkeit, ein komplett eigenes Cover zu erstellen, erweist sich als nützliches Feature.

Fazit
Burning Studio 12 von Ashampoo ist ein kompaktes und leicht verständliches Programm, mit dem sich Projekte aller Art auf Disc brennen lassen. Aufgrund der übersichtlichen und intuitiven Steuerung fällt es selbst unerfahrenen Nutzern leicht sich schnell zurecht zu finden. Weiterhin sind mit den vielfältigen Brennmodi alle nötigen Aufgabenbereiche abgedeckt, die ein Privatnutzer braucht. Die Neuerungen zur Vorgängerversion halten sich allerdings in Grenzen.
Hauptgründe für den Upgrade bestehen in der Unterstützung des BDXL-Formats, eine verbesserte Übersicht und das Rippen von Musikstücken in die neuerdings unterstützten FLAC- und OGG-Formate. (mwo)

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