Yamaha BD-S2900 Blu-ray Player
Auf der IFA 2008 hat Yamaha seinen Blu-ray Erstling BD-S2900 dem interessierten Publikum vorgestellt, welcher seit Ende September auch im Handel erhältlich ist. Der Yamaha Natural Sound Blu-ray Disc Player beherrscht das BD Profile 1.1 und unterstützt folglich BonusView sowie die Wiedergabe von "Picture-in-Picture"-Inhalten. Einen Netzwerkanschluss sucht man leider vergeblich, weshalb das Gerät aktuell und auch in Zukunft kein BD-Live unterstützt. Das Modell ist in den Farben Schwarz und Titan erhältlich.
Des Weiteren unterstützt der Yamaha selbstverständlich auch Kinovergnügen mit 24 Vollbildern pro Sekunde und übergibt High Definition Audio Bitstream an moderne A/V-Receiver. Außerdem freut die Unterstützung für 12-bit DeepColor mit 4.096 Graustufen pro Farbkanal. Dadurch wird ein authentisch weicher Bildeindruck mit großer Klarheit bei uneingeschränkter Detaillierung erreicht.
Neben HDMI 1.3a und einem SD-Kartenslot bietet der Yamaha die obligatorischen Schnittstellen Composite Video, S-Video und Component Video; zusätzlich zum separaten Stereo-Ausgang gibt es ein 5.1 Analog Audio Support für Standard Surround. Das formschöne Gerät orientiert sich mit einer Höhe von 9,6 cm und einem Gewicht von 5,8 kg an klassischen CD-Player Abmessungen.
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Das Laufwerk an sich ist nicht von der massiven Sorte, sondern aus der Fraktion Plastik und etwas wackelig.
Das Display ist aus meinen 4m Entfernung ohne Probleme zu erkennen. Während des Filmbetriebes zeigt das Display nur die bereits zurückgelegte Laufzeit an und eine Disc zum Zeichen dafür, dass er abspielt. Ansonsten kann man beim Einlesen ein READ lesen, beim Stoppen ein STOP, wenn er die Scheibe identifiziert hat und das abspielen vorbereitet liest man READ und wenn man sich im Disc-Menü befindet sagt er auch PLAY. Also eher nicht das gesprächige Display, aber mich prsönlich interessiert das eh nicht, ich habe das Display eh nie großartig benutzt.
Der SD-Kartenslot befindet sich etwas rechts ab von der Mitte der Front, weil sich dort die obligatorische blaue Leuchte befindet. Für alle Heimkino-Fans sei gesagt, sie lässt sich im Menü auch dauerhaft ausschalten. Das Display ist ebenso in 3 Helligkeitsstufen zu dimmen. Wie sehr sich das im abgedunkelten Raum bemerkbar macht habe ich nicht getestet, weil ich auch keiner bin den eine normale Displaybeleuchtung beim Film stört.
Die Ausgänge hinten sind soweit bekannt von den Spezifikationen: 5.1 Analog Out, Componet-Out, S-Video Out, Serielle Schnittstelle, Optical Out, HDMI Out und extra Remote Control In und Out Anschlüsse. Das war es. Ausser HDMI habe ich da noch nichts benutzt, was ich wohl auch nicht werde.
So viel zum Äusseren. Er macht einen wertigen Eindruck, hat ein angenehmes Gewicht und ist in sofern nicht zu vergleichen mit den üblichen günstigeren Leichtgewichten.
Die Lautstärke des Laufwerks ist absolut positiv! Nachdem Einlegen der Scheibe und direkt beim ersten Einlesen danach hört es man es schon, aber nach der Einlesephase hat sich das gelegt und während des Betriebes, auch bei extrem leisen und total stillen Filmphasen, ist fast nichts wahrzunehmen!
Jetzt ein bisschen zu den Sachen, die mir vom Setup her aufgefallen sind. Es gibt eine Funktion, die nach dem Einlegen der Scheibe direkt weiter zum Film geht und das Disc-Menü direkt umgeht. Die kann man ein- und ausschalten. IchfFinde des sehr angenehm, denn der Rest auf den DVDs hat mich bisher nie interessiert. Da man im Menü auch die primäre Sprache und die gewünschten Untertitel einstellen kann, bekommt man auch immer das passende serviert. Sollte das dennoch mal nicht passen, dann kann man mit der Fernbedienung per Audio-Taste einfrig durchschalten bis man die gewünschte Tonspur gefunden hat.
Kommen wir nun zur Einlesezeit. Ich habe 3 Bluray-Filme aktuell getestet, alle mit der Funktion direkt bis zum Film durchzuspringen: The day after Tomorrow - 68 Sekunden, Die fremde in Dir - 37 Sekunden, Das Beste kommt zum Schluß - 33 Sekunden
Für mich hält ich das gefühlt aber absolut in Grenzen, denn wenn man eh erst das Knöpfchen drückt, sich dann noch hinsetzt, das Getränk bereit stellt, die Knabbereien auf den Schoß nimmt … dann ist das eine gute Pause. Und wenn man die Direktstart-Funktion benutzt, dann hat man ja auch kein Disc-Menü was den Start des Films solange hinauszögert bis man bereit ist. Aber die Startzeit hängt echt davon ab, wie die Studios die Disc gemacht haben. Bei “The Day after Tomorrow” hat der noch einen Ladebildschirm am Ende der Einlesephase, den ich mit anderen Filmen noch nicht herzaubern konnte.
Und wie ist es mit der Bildqualität? Also ich hatte vorher noch keinen Player dieser Art zu Hause, bin also hart umgestiegen von DVD hierhin. Die Bildqualität ist schon absolut klasse. Sehr scharf, je nach Bild und Einstellung kommt es manchmal sogar räumlich und absolut plastisch rüber. Das hängt aber auch, wie ich merken musste, extrem vom Film ab. Bei einem hat man öfter diese räumlichen Eindrücke, manch anderer lässt dieses Gefühl gar nicht aufkommen. Also sollte man auch hier von den Erwartungen her die Kirche im Dorf lassen, es kommt auch bei den Dingen sehr auf das Ausgangsmaterial an.
Was macht er mit DVDs? Ich habe zuvor nie einen der DVD-Player aus dem hochpreisigen Segment besessen, kann also nur den Vergleich zu einem Samsung DVD-Player der Upsclaing-Fraktion in der 100 Euro Rubrik anstellen. Im Verleich zu einem solchen Player macht er ein ausgewogeneres, strahlenderes Bild. Das Bild ist gegenüber dem alten weniger “Verwaschen” - also etwas schärfer-, auch wenn der schon ein für mich völlig akzeptables Bild gemacht hat. Es ist mit dem Neuen etwas präziser, allerdings hat er an den Objektkanten leichte Treppchenbildung. Das sieht man aber natürlich nur wenn man direkt vor dem TV steht, das ist bei normalen Entfernungen nie und nimmer wahrzunehmen. Die Farben werden besser dargestellt und der Ton ist auch um einiges besser. Der kommt viel voluminöser, ausgewogener und schöner rüber als mit dem genannten DVD-Player. Für jeden der nicht in der hohen Region der DVD-Player aktuell weilt, stellt der Umstieg also kein Problem dar, es kann sogar ein Fortschritt sein.
Über den SD-Karten Slot können JGP-Bilder und Filme im AVCHD-Format wiedergegeben werden. Meine JPEGs mit einer Größe von 1,3MB öffnet er unverzüglich, die Vorschauseite mit immer 9 kleinen Vorschauen wir innerhalb von 5 sekunden geladen und der Wechsel von einem Bild zum nächsten in der großen Ansicht dauert auch nur 1 Sekunde. Die Bildqualität ist auch hier top, sie werden absolut scharf und exakt dargestellt, die Farben wirken überaus lebendig.
Wenn der Player eingeschaltet wird, dann dauert das startenc ca. 15 Sekunden bis er hochgefahren ist. Der Betriebszustand wird dann durch das Aufleuchten der blauen Blu-Ray Lampe an der Front des Players signalisiert.
Insgesamt bin ich mit dem Player absolut zufrieden, keine Macken, keine Fehler, er funktioniert absolut zuverlässig. Das Bild ist echt beeindruckend. Allerdings habe ich auch keinen direkten Vergleich mit anderen Playern, das muss ich dazu sagen.
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Bewertung(en)
mit ø 4,38 Punkten
Yamaha BD-S2900
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ich hatte vor dem BD-S2900 den DVD-S2700 und ich muss sagen, dass das DVD-Bild beim BD-S2900 noch um einiges besser als beim DVD-S2700 ist. Mit zwei Blu-ray´s hatte ich Probleme. Das waren Kill-Bill Vol.1 und Blow. Auf meine Anfrage hin, hat mich Yamaha benachrichtigt, dass ein Firmware-Update vorliegt. Ich habe meinen Player zu meinem Verkäufer gebracht und innerhalb einer Woche meinen BD-S2900 wieder zurück erhalten. Die beiden genannten Blu-ray´s funktionieren jetzt einwandfrei. Mich würde ein Vergleich mit dem Denon 2500-T und Denon 3800 BD interessieren. Leider gibt es in den HIFI-Zeitschriften wie Audio oder Stereoplay noch keinen Test des BD-S 2900. Ansonsten bin ich mit dem Player sehr zufrieden. Die HDMI-Verbindung mit dem Rotel RSX 1550 und dem Samsung LCD Fernseher funktioniert einwandfrei.
Viele Grüße
Schnozer