21.06.10 Beschwerden über sogenannte „Killerspiele“ hört man des Öfteren von verschiedenen Seiten. Ein Aktionsbündnis aus Baden-Württemberg hat sich nun mit Vertretern des deutschen Bundestags getroffen, um eine Liste mit Unterschriften gegen gewaltverherrlichende Spiele zu überreichen.
Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt nahm eine Liste mit über 85 000 Unterschriften entgegen, die das "Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ in den letzten Monaten gesammelt hatte.
Das Ziel des Bündnisses: Ein komplettes Verbot von gewaltverherrlichenden Computerspielern. „Natürlich ist es ein schwieriger Weg, doch wir sind der Meinung, dass gewisse Spiele sich auf sehr gefährliche Weise auf die Psyche von besonders jungen Spielern auswirken können“, sagte ein Sprecher des Bündnisses.
Ob und wie die auf die Initiative reagiert wird, ist bis jetzt noch unklar. In der Vergangenheit scheiterten bereits einige Versuche, sogenannte „Killerspiele“ zu verbieten.
(dm)