04.02.10 Laut Unternehmensangaben, konnte Sony Computer Entertainment im 3. Quartal 2009 weltweit 6,5 Mio. PS3-Konsolen absetzen und damit etwa 2 Mio. Konsolen mehr, als im 3. Quartal 2008. Das japanische Unternehmen konnte dennoch nur leicht steigende Umsätze erzielen. Insgesamt wurden zwischen Oktober und Dezember 2009 606,1 Mrd. Yen (etwa 4,79 Mrd. Euro) erwirtschaftet - im Vorjahr 594,9 Mrd. Yen (rund 4,7 Mrd. Euro).
Der Absatz der PlayStation 3 ist zwar gestiegen, der Absatz der PlayStation Portable (PSP) und PlayStation 2 sei dahingegen jedoch gesunken. Lediglich die VAIO-PC-Systeme konnten eine steigende Nachfrage für sich verbuchen und fingen damit das Geschäft etwas auf. Grund dafür seien die sinkende Nachfrage nach anderen PlayStation Produkten und die Preissenkung der PlayStation 3 im letzten Jahr.
Bei den Softwarezahlen zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. PS3-Spiele konnten sich 47,6 Mio. (zuvor 40,8 Mio.) mal verkaufen, während die verkauften Spiele für die PSP auf 15. Mio. (zuvor ca. 15,5 Mio.) Einheiten sanken. Die PS2 hat es am härtesten erwischt. Für die Konsole der letzten Generation konnten lediglich 11,2 Mio. Spiele verkauft werden (im Vorjahr 29,7 Mio.). Dennoch konnte die Abteilung Networked Products & Services einen operativen Gewinn von 19,4 Mrd. Yen (ca. 153,5 Mio. Euro) verbuchen, nachdem im Vorjahr 5,9 Mrd. Yen (ca. 46,6 Mio. Euro) Verlust hingenommen werden mussten.
(mw)