18.04.08 Die ersten Quartalszahlen für das Jahr 2008 liegen endlich vor und zeigen den ersten Anstieg an Softwareverkäufen seit 2 Jahren auf. Nachdem die Einnahmen der DVD in 2006 bzw. in 2007 die Zahlen an DVD- und High-Definition-Verkäufen rückläufig waren, verzeichnet die Branche demnach einen Zuwachs von 1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum und erreicht somit einen Umsatz von 5,51 Milliarden US-Dollar.
Im Einzelnen stiegen die Einnahmen im Verkauf von 3,39 Milliarden auf 3,47 Milliarden Dollar, was einem Zuwachs von 2,3% entspricht. Dem gegenüber ist der Bereich für die Filmvermietung rückläufig und sank von 2,07 Milliarden im ersten Quartal 2007 um 1,6% auf 2,04 Milliarden Dollar.
Doch betrachtet man die Verkäufe von DVD und Blu-ray getrennt, zeigt sich jedoch, dass der Abwärtstrend der herkömmlichen DVD weiterhin besteht und es einen Rückgang um 1,2% im Vergleich des Vorjahres-Zeitraum gab. Nach Aussage von Nielsen Video Scan verdankt die Branche das leichte Wachstum den enorm gestiegenen Verkaufszahlen der Blu-ray Disc, die einen Zuwachs von sensationellen 351% für sich verbuchen konnte.
Dem entsprechend positiv äußerten sich Studio- und Industrievertreter, welche die starken Zahlen des Blu-ray Formats unter anderem durch höhere Gewinnmargen im Vergleich mit der DVD erklären. Jedoch erwartet man für das gesamte Jahr 2008 Zahlen zwischen 800 Millionen und 1 Milliarde US-Dollar, gegenüber 300 Millionen im vergangenen Jahr. (ma)