17.04.08 Laut einer aktuellen Umfrage der Consulting-Firma Oliver Wyman sind Verbraucher bereit für zeitnahe Video-on-Demand-Angebote deutlich tiefer in die Tasche zu greifen, als bisher üblich. Während ein Marktpreis von umgerechnet 2,50 EUR bis 3,00 EUR zur Zeit dem Standard in den USA entsprechen, wäre ein Großteil der 2000 Befragten sogar bereit, Preise von 4,40 bzw. 5,70 EUR zu bezahlen, sofern es sich um Filme in High-Definition handelt und die Titel zeitgleich zum DVD-Release erhältlich sind.
Erstaunlich ist, dass die befragten Leute für einen physischen Datenträger, welcher über eine „Digital Copy“ des Titels zum Kopieren auf andere Systeme ermöglicht, nur einen geringen Aufpreis zu zahlen bereit seien. Nach Einschätzung des Unternehmens seien DVD und Blu-ray Verkäufe von der steigenden Nachfrage für Downloaddienste allerdings kaum betroffen, sondern stattdessen als zusätzliche Einnahmequelle für den Handel anzusehen. Demnach wird der Verkauf an Blu-ray Disc bis 2010 ca. 6 Prozent des gesamten Wachstums der Branche ausmachen, so das Beratungsunternehmen weiter. (ma)