04.04.08 Interpret gab die Ergebnisse einer globalen Umfrage bekannt, in deren Fokus die Kernmärkte in Amerika, Europa und Asien standen, dessen Inhalt galt dem Bewusstsein für die Blu-ray Technologie und liefert zum ersten Mal vergleichbare Zahlen, um die Etablierung und Bekanntheit des High-Definition-Formats einzuschätzen. Demnach sind die US-Amerikaner führend bezüglich des Wissens was Blu-ray überhaupt ist (60%), dicht gefolgt vom UK (56%), Japan (45%), Frankreich (49%) sowie Deutschland mit immerhin noch (30%).
Die Daten aus Japan und Großbritannien zeigen ebenfalls, dass die Mehrheit von HDTV-Besitzern nach wie vor häufiger zur DVD anstatt zur Blu-ray Disc greifen, nur in den USA ist der Anteil von Blu-ray Käufern bei dieser Käuferschicht leicht höher, als der von reinen DVD-Käufern. Dies spiegelt sich auch recht deutlich im Marktanteil der Blu-ray Disc insgesamt wieder, welche seit Ende des Formatkriegs deutlich angestiegen ist. Ebenfalls gibt es nach wie vor viele HDTV-Besitzer, welche die DVD aufgrund mangelnder Verfügbarkeit von vielen Titeln auf Blu-ray bevorzugen.
Gerade der Umstand der weltweit vielen Besitzern von HD-fähigen Fernsehern, welche bisher keine High-Definition-Medien kaufen, weißt demnach einen relativ leicht zugänglichen Teilmarkt für den DVD-Nachfolger aus, da die Grundvoraussetzungen zum Genuss von hoch auflösendem Filmmaterial nicht erst durch hohe Investitionen im TV-Bereich geschaffen werden müssen. (ma)