11.01.12 Die CES 2012 ist im vollen Gange und nicht nur Elektronikhersteller machen in Las Vegas mit Ankündigungen auf sich aufmerksam. Auch die Digital Entertainment Group (DEG) nutzte die Messe für die Bekanntgabe ihrer vorläufigen Jahresbilanz. Daraus geht hervor, dass der US-Videomarkt im zweiten Halbjahr 2011 ein leichtes Plus von knapp 1% erzielen konnte. Auf das gesamte Jahr gesehen fällt die Bilanz aber dennoch negativ aus, denn die Umsätze gingen um ca. 2% auf rund 18,4 Mrd. US-Dollar zurück. Vergleicht man den Rückgang mit den Jahren zuvor, dann sind das für den US-Videomarkt immer noch überaus erfreuliche Neuigkeiten.
Vor allem die Blu-ray Disc verhinderte eine noch schlechtere Gesamtbilanz, denn vor allem das High-Definition-Medium sorgte mit steigenden Absatzzahlen beispielsweise für ein Umsatzplus von 5% im 3. Quartal 2011. Auf das gesamte Jahr 2011 gesehen ist es auch die Blu-ray Disc, die dank ihres hohen Wachstums sonstige Rückläufe nahezu kompensieren konnte. Alleine bei der Blu-ray Disc wurde 2011 ein Umsatzplus im Kaufsegment von 20% verzeichnet. Am besten haben sich Warners „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1 und 2“, die Disney-Animationsfilme „Rapunzel – Neu verföhnt“ und „Cars 2“ sowie Paramounts „Transformers 3“ verkauft. Darüber hinaus ist es gleich 5 Blu-ray Titeln gelungen die Marke von 2 Millionen verkauften Exemplaren zu übersteigen.
Und auch im Bereich der Hardware gibt es eine positive Tendenz, denn der Absatz mit Blu-ray Playern ist 2011 in den USA um 38% gestiegen. Inzwischen verfügen 40 Millionen US-Haushalte über ein Blu-ray Abspielgerät. Des Weiteren wurden 27 Millionen HDTV-Geräte abgesetzt und auch das Thema 3D rückte wieder verstärkt in den Vordergrund. Die Blu-ray 3D Verkäufe haben sich 2011 versechsfacht. Das ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass auch die Anzahl der verfügbaren Titel in 3D gestiegen ist. 2010 gab es lediglich 20 Blu-ray 3D Titel. Im Jahr 2011 ist die Zahl auf 65 gestiegen. (pf)