Woodstock - 3 Days of Peace and Music - Director's Cut - Ultimate 2-Disc Collector's Edition Blu-ray
Original Filmtitel: Woodstock - 3 Days of Peace and Music

Directors Cut, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (2x), enthält Bonus-Disc, HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Sonderverpackung
Vertrieb:
Schauspieler:
Arlo Guthrie, Country Joe McDonald, David Crosby, Graham Nash, Joan Baez, Joe Cocker, John Entwistle, Keith Moon, Pete Townshend, Richie Havens, Roger Daltrey, Stephen Stills
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Altersfreigabe:
Sprachen:
Englisch Dolby TrueHD 5.1
Englisch DD 5.1
Englisch DD 5.1
Untertitel:
Niederländisch, Französisch, Italienisch, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Polnisch, Finnisch, Spanisch; Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte, Italienisch für Hörgeschädigte
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
224 Minuten
Veröffentlichung:
24.07.2009 (Release)
Woodstock - 3 Days of Peace and Music - Director's Cut - Ultimate 2-Disc Collector's Edition Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Die 1960er Friedensbewegung erreichte 1969 mit dem in Woodstock stattfindenden größten Musikereignis der damaligen Zeit, ihren Höhepunkt. Über eine halbe Millionen Friedensanhänger stürmten zu diesem Ereignis. Das dreitägige Musikhighlight begeistert noch heute Millionen von Menschen in der ganzen Welt. Dieses einmalige geschichtliche Dokument legt noch einmal die Höhepunkte der vor 40 Jahren stattgefundenen Friedensdemonstration eindrucksvoll dar.
Woodstock - 3 Days of Peace and Music - Director's Cut - Ultimate 2-Disc Collector's Edition Blu-ray Review

Story
8
Bildqualität
3
Tonqualität
7
Ausstattung
10
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 02.09.2009
Das Woodstock-Festival im Sommer 1969 ist bis heute legendär. Dabei wurde es nicht einmal in Woodstock selbst, sondern im 70 Kilometer entfernten Bethel, New York - einem damals 4000 Seelen Städtchen - mitten auf einer Farm veranstaltet. Man rechnete mit etwa 60.000 Besuchern. Doch diese Zahl wurde um ein Vielfaches gesprengt. Etwa eine Millionen junge Menschen, die der so genannten Love, Peace & Harmony Bewegung angehörten, die in dieser Zeit ihren Zenit erreicht hatte, machten sich auf den Weg nach Bethel und sorgten für ein enormes Verkehrs- und Logistikchaos. Nur knapp 400.000 von ihnen sollten das Festival letztendlich erreichen und die Musik von zahlreichen Stars aus der Ära - darunter Joe Cocker, Janis Joplin und natürlich Jimi Hendrix - live hören können…
Story
Der 15. - 17. August 1969 in Bethel, NY. Mit dem Woodstock-Festival fand hier die 1960er Friedensbewegung ihren Höhepunkt. Drei Tage lang feierten und lebten hunderttausende Hippies ihr Motto Love, Peace and Harmony und wurden dabei von namhaften Rockstars der Zeit beschallt, von denen einige bereits ihren Höhepunkt erreicht hatten, andere erst durch Woodstock ihren richtigen Durchbruch schafften. Die Rockmusik und der friedliche Gedanke der hinter dem ganzen Event stand, waren einzigartig und machten das Festival legendär. Ein Film-Team dokumentierte diese drei Tage ausgiebig und produzierte daraus ein 224 minütiges Werk, das Woodstock ungeschönt und original zeigt - mit all den positiven und auch den negativen Seiten.
Selbst wenn man kein großer Fan dieser Musik-Ära ist - was bei jüngeren Generationen durchaus verständlich sein dürfte - so ist dieser gut 3 ½ stündige Dokumentarfilm durchaus sehenswert, denn er zeigt ein echtes Stück Musikgeschichte. Ein über 20-köpfiges Team, mischte sich mit (damals) modernsten Filmkameras nicht nur unter die Stars auf der Bühne, sondern auch unter die Zuschauer und filmte was das Zeug hielt. Es entstanden über 100 Stunden Filmmaterial, die letztlich zu diesem 224 minütigen Directors Cut zusammengeschnitten wurden. Allerdings erst, nachdem die erste Fassung gute sieben Stunden umfasste.
Der Film hat ganz klar Dokumentationscharakter. Immer wieder gibt es Interviews mit Organisatoren, Besuchern und Anwohnern, die interessante Eindrücke und Wahrnehmungen der Menschen in Bethel an diesen drei Tagen vermitteln. Dazu werden natürlich auch Konzertmitschnitte der verschiedenen Stars gezeigt, die oftmals in einem Splitscreen-Verfahren präsentiert werden, bei dem man die jeweilige Szene aus verschiedenen Blickwinkeln nebeneinander sieht. Das gleiche Verfahren wird auch bei den Außenaufnahmen verwendet. Woodstock zeigt wie das legendäre Festival wirklich war und das war bei weitem nicht immer schön und hatte auch seine Schattenseiten, die gerne verschwiegen werden. So oder so ist diese Dokumentation aber für jeden Rockmusik-Fan durchaus sehenswert, denn sie schildert das legendäre Ereignis in tollen und wahrheitsgetreuen Bildern und zeigt alle Facetten des berühmten Festivals. Dabei wird vor allem klar gemacht, warum Woodstock so legendär geworden ist, denn ohne den Vietnam-Krieg und die Flower-Power-Bewegung, die gerade durch die damalige USA-Politik entstanden war, wäre das Festival wahrscheinlich ein ganz normales Festival, wie jedes Andere auch, geworden. Der Gedanke um Liebe und Harmonie und dem friedlichen Umgang miteinander, war der grundlegende Stein, auf den Woodstock basierte.
Selbst wenn man kein großer Fan dieser Musik-Ära ist - was bei jüngeren Generationen durchaus verständlich sein dürfte - so ist dieser gut 3 ½ stündige Dokumentarfilm durchaus sehenswert, denn er zeigt ein echtes Stück Musikgeschichte. Ein über 20-köpfiges Team, mischte sich mit (damals) modernsten Filmkameras nicht nur unter die Stars auf der Bühne, sondern auch unter die Zuschauer und filmte was das Zeug hielt. Es entstanden über 100 Stunden Filmmaterial, die letztlich zu diesem 224 minütigen Directors Cut zusammengeschnitten wurden. Allerdings erst, nachdem die erste Fassung gute sieben Stunden umfasste.
Der Film hat ganz klar Dokumentationscharakter. Immer wieder gibt es Interviews mit Organisatoren, Besuchern und Anwohnern, die interessante Eindrücke und Wahrnehmungen der Menschen in Bethel an diesen drei Tagen vermitteln. Dazu werden natürlich auch Konzertmitschnitte der verschiedenen Stars gezeigt, die oftmals in einem Splitscreen-Verfahren präsentiert werden, bei dem man die jeweilige Szene aus verschiedenen Blickwinkeln nebeneinander sieht. Das gleiche Verfahren wird auch bei den Außenaufnahmen verwendet. Woodstock zeigt wie das legendäre Festival wirklich war und das war bei weitem nicht immer schön und hatte auch seine Schattenseiten, die gerne verschwiegen werden. So oder so ist diese Dokumentation aber für jeden Rockmusik-Fan durchaus sehenswert, denn sie schildert das legendäre Ereignis in tollen und wahrheitsgetreuen Bildern und zeigt alle Facetten des berühmten Festivals. Dabei wird vor allem klar gemacht, warum Woodstock so legendär geworden ist, denn ohne den Vietnam-Krieg und die Flower-Power-Bewegung, die gerade durch die damalige USA-Politik entstanden war, wäre das Festival wahrscheinlich ein ganz normales Festival, wie jedes Andere auch, geworden. Der Gedanke um Liebe und Harmonie und dem friedlichen Umgang miteinander, war der grundlegende Stein, auf den Woodstock basierte.
Bildqualität
Das Bild kommt in einem 2,40:1 Verhältnis und ist VC-1 kodiert und hat eine Auflösung von 1080p.
Was sofort auffällt ist das das Bildverhältnis generell zwar in 16:9 präsentiert wird, aber immer wieder zwischen dem Breitbild-Format und 4:3 Aufnahmen hin und her gewechselt wird, wobei Letztere dann links- und rechtsseitig mit schwarzen Balken in Form gerückt wurden und so ihr originales Format behalten haben.
Die meisten 16:9 Aufnahmen setzen sich durch Splitscreen-Aufnahmen zusammen, wodurch das Breitbild-Feeling ein wenig geschmälert wird, da es dadurch kaum wirklich bildschirmfüllende Szenen gibt, sondern man immer mehrere Szenen respektive Blickwinkel auf einmal sieht. Bedenkt man aber, dass das gesamte Filmmaterial 1969 und mit vielen verschiedenen - teils großen und teils kleinen - Kameras gedreht wurde, so sind diese Formatunterschiede verständlich und es ist ebenso nachzuvollziehen, dass an den wechselnden Formaten nichts geändert wurde – denn so wirkt das Ganze eben authentisch.
Diese Authentizität prägt auch die Bildqualität. Das Bild des eigentlichen Films ist keineswegs berauschend, stellt aber genau das dar, was die Dokumentarfilmer damals aufgenommen haben, denn Warner hat hier das Originalmaterial neu abgetastet, um das Bild möglichst originalgetreu wiederzugeben. Deswegen wurden auch offensichtlich keine Verbesserungsfilter benutzt.
Der Bildtransfer hat keine hohe Schärfe und bietet auch keine großartig sichtbaren Details. Plastizität fehlt dadurch gänzlich. Der Schwarzwert ist weitestgehend ordentlich satt, aber der Transfer zeigt durchgehend eine sichtbar starke Körnung (Graining) und unsaubere Kanten. Auch Filmfehler wie beispielsweise Kratzer werden ungeschönt gezeigt. Die Farben wirken zumeist eher dezent und ein wenig trist, aber auch hier passt das Bild perfekt zum späten 60er Jahre Ambiente. Das Ganze ist zumindest hinsichtlich der Authentizität positiv zu sehen, denn der Betrachter erhält einen genauen Eindruck, wie es damals ausgesehen hat und das ist bei einer Doku sicherlich nicht unwichtig. Die negative Seite ist, das es dadurch kein HD Erlebnis gibt, obwohl Warner dies mit etwas mehr Aufwand durchaus hätte erschaffen können.
Echtes HD-Feeling will hier nicht aufkommen, denn der Transfer ist weit von einem guten HD-Bild entfernt und bietet nur etwas besseres VHS-Niveau. Man darf hier aber nicht vergessen, dass die Originale auch nicht besser, sondern eher noch schlechter sind. Als Entschädigung ist aber zumindest die umfangreiche Dokumentation auf der zweiten Disk der Box in deutlich besserer Qualität vorhanden. Näheres dazu gibt es im Bonusteil der Review.
Was sofort auffällt ist das das Bildverhältnis generell zwar in 16:9 präsentiert wird, aber immer wieder zwischen dem Breitbild-Format und 4:3 Aufnahmen hin und her gewechselt wird, wobei Letztere dann links- und rechtsseitig mit schwarzen Balken in Form gerückt wurden und so ihr originales Format behalten haben.
Die meisten 16:9 Aufnahmen setzen sich durch Splitscreen-Aufnahmen zusammen, wodurch das Breitbild-Feeling ein wenig geschmälert wird, da es dadurch kaum wirklich bildschirmfüllende Szenen gibt, sondern man immer mehrere Szenen respektive Blickwinkel auf einmal sieht. Bedenkt man aber, dass das gesamte Filmmaterial 1969 und mit vielen verschiedenen - teils großen und teils kleinen - Kameras gedreht wurde, so sind diese Formatunterschiede verständlich und es ist ebenso nachzuvollziehen, dass an den wechselnden Formaten nichts geändert wurde – denn so wirkt das Ganze eben authentisch.
Diese Authentizität prägt auch die Bildqualität. Das Bild des eigentlichen Films ist keineswegs berauschend, stellt aber genau das dar, was die Dokumentarfilmer damals aufgenommen haben, denn Warner hat hier das Originalmaterial neu abgetastet, um das Bild möglichst originalgetreu wiederzugeben. Deswegen wurden auch offensichtlich keine Verbesserungsfilter benutzt.
Der Bildtransfer hat keine hohe Schärfe und bietet auch keine großartig sichtbaren Details. Plastizität fehlt dadurch gänzlich. Der Schwarzwert ist weitestgehend ordentlich satt, aber der Transfer zeigt durchgehend eine sichtbar starke Körnung (Graining) und unsaubere Kanten. Auch Filmfehler wie beispielsweise Kratzer werden ungeschönt gezeigt. Die Farben wirken zumeist eher dezent und ein wenig trist, aber auch hier passt das Bild perfekt zum späten 60er Jahre Ambiente. Das Ganze ist zumindest hinsichtlich der Authentizität positiv zu sehen, denn der Betrachter erhält einen genauen Eindruck, wie es damals ausgesehen hat und das ist bei einer Doku sicherlich nicht unwichtig. Die negative Seite ist, das es dadurch kein HD Erlebnis gibt, obwohl Warner dies mit etwas mehr Aufwand durchaus hätte erschaffen können.
Echtes HD-Feeling will hier nicht aufkommen, denn der Transfer ist weit von einem guten HD-Bild entfernt und bietet nur etwas besseres VHS-Niveau. Man darf hier aber nicht vergessen, dass die Originale auch nicht besser, sondern eher noch schlechter sind. Als Entschädigung ist aber zumindest die umfangreiche Dokumentation auf der zweiten Disk der Box in deutlich besserer Qualität vorhanden. Näheres dazu gibt es im Bonusteil der Review.
Tonqualität
Der Ton liegt als englische DTS HD Spur vor. Deutschen Ton gibt es nicht, sondern nur deutsche Untertitel. Da dies eine Dokumentation ist, geht das zwar in Ordnung, eine Synchronisation wäre dennoch angebracht und würde den Film zugänglicher machen.
Die Tonspur ist im Gesamten gesehen überraschend gut, besser als die Umsetzung des Bildes. Die Musikmitschnitte sind gut ausgesteuert - die Bässe kratzen nicht und die hohen Töne tun nicht in den Ohren weh - und zeigen dabei eine ordentliche Dynamik, bedenkt man das Alter der Aufnahmen. Zwar gibt es bei den Live-Mitschnitten auch hörbare Nebengeräusche, wie beispielsweise Wind, aber diese machen das Klangbild wiederum authentisch.
Surround-Sound erklingt gerade beim Unwetter, das über Woodstock fegt sehr ansprechend aus den Lautsprechern. Hier wird der Tieftöner wuchtig angesprochen und es brummt gehörig. Der prasselnde Regen rundet diesen Eindruck sehr gut ab. Auch die kreischenden Massen verteilen sich gut auf die verschiedenen Boxen und so hat man als Zuhörer das Gefühl mittendrin zu sein.
Bei dem restlichen Material ist die Sprache manchmal etwas schwerer zu verstehen, was am Dokumentationscharakter des Films und der fehlenden deutschen Synchronisation liegt, denn als nicht-englisch-Muttersprachler, versteht man einige Personen einfach schwer. Hinzu kommt, das Warner hier den Ton deutlich besser hätte aufbereiten und viele Nuancen herausholen hätte können.
Alles in Allem eine solide klangliche Darbietung, die das Woodstock-Ambiente authentisch rüberbringt und einem das Gefühl dieser Zeit hervorragend vermittelt.
Die Tonspur ist im Gesamten gesehen überraschend gut, besser als die Umsetzung des Bildes. Die Musikmitschnitte sind gut ausgesteuert - die Bässe kratzen nicht und die hohen Töne tun nicht in den Ohren weh - und zeigen dabei eine ordentliche Dynamik, bedenkt man das Alter der Aufnahmen. Zwar gibt es bei den Live-Mitschnitten auch hörbare Nebengeräusche, wie beispielsweise Wind, aber diese machen das Klangbild wiederum authentisch.
Surround-Sound erklingt gerade beim Unwetter, das über Woodstock fegt sehr ansprechend aus den Lautsprechern. Hier wird der Tieftöner wuchtig angesprochen und es brummt gehörig. Der prasselnde Regen rundet diesen Eindruck sehr gut ab. Auch die kreischenden Massen verteilen sich gut auf die verschiedenen Boxen und so hat man als Zuhörer das Gefühl mittendrin zu sein.
Bei dem restlichen Material ist die Sprache manchmal etwas schwerer zu verstehen, was am Dokumentationscharakter des Films und der fehlenden deutschen Synchronisation liegt, denn als nicht-englisch-Muttersprachler, versteht man einige Personen einfach schwer. Hinzu kommt, das Warner hier den Ton deutlich besser hätte aufbereiten und viele Nuancen herausholen hätte können.
Alles in Allem eine solide klangliche Darbietung, die das Woodstock-Ambiente authentisch rüberbringt und einem das Gefühl dieser Zeit hervorragend vermittelt.
Ausstattung
Die Ausstattung der Collectors Editon ist schlichtweg eine Wucht und das ganz klar nicht nur wegen den Extras auf der zweiten Disk. Auf dieser findet sich zunächst ein etwa 5-minütiges Making-Of (SD) bei dem es um das „Woodstock Museum in Bethel Woods“ geht. Nett, aber nicht umwerfend. Interessanter wird es bei dem umfassenden „Woodstock - vom Festival zum Film“ - quasi einer Dokumentation zur Dokumentation in HD. Diese bietet in guten 100 Minuten Laufzeit eine Fülle an neuen Hintergrund- und Insiderinformationen.
Der Großteil des Materials präsentiert sich in Form von Interviews mit denjenigen, die damals an der Produktion des Films beteiligt waren. Unter diesen findet man auch Regielegende Martin Scorsese, der damals zwar am Schnitt beteiligt, aber noch weit davon entfernt war, berühmt zu sein. Wie dem auch sei, diese Doku bietet wirklich viel und zeigt sehr detailliert auf, was für zahlreiche Probleme vor, während und nach dem Festival in der Produktion des Films entstanden sind. Abgerundet werden die Extras auf der Disk durch „Woodstock: Untold Stories“, die neben ein paar Deleted Scenes ein echtes Schmankerl bieten: man kann sich eine eigene Playlist aus 25 bisher unveröffentlichten Live-Aufnahmen aus Woodstock zusammenstellen und diese laufen lassen. Das alles präsentiert sich in einem ansprechenden und übersichtlichen Menü, zwar in SD-Qualität aber doch deutlich besser, als der eigentliche Woodstock-Film.
Aber die Extras auf der zweiten Disk sind bei weitem nicht alles was die Collectors‘ Editon ausmacht, denn schon auf den ersten Blick ist klar, das diese Box was ganz Besonderes ist. Grund dafür ist ihr schmuckes und hochwertig gearbeitetes Lederfransengewand, das zusätzlich noch von einem gestickten Woodstock-Sticker zum Aufbügeln geziert wird (siehe Coverbild). Das sieht extrem klasse aus und ist wohl eine der schönsten Sammlerboxen, die es bisher gab. Netterweise wird der Ledereinband nochmal von einer stabilen Plastikhülle geschützt.
Im Inneren der dicken Box findet sich dann noch eine Vielzahl an Goodies für den Sammler. Es gibt Originalnachdrucke des 3-Tage.Tickets, einen Nachdruck des 60 seitigen Woodstock Specials des Life Magazine, Reproduktionen von handgeschriebenen Notizen, diverse Blätter mit Fakten über das Festival und abschließend ein quadratisches Acryl-Display mit drei Fotos von Woodstock. Wirklich toll!
Der Großteil des Materials präsentiert sich in Form von Interviews mit denjenigen, die damals an der Produktion des Films beteiligt waren. Unter diesen findet man auch Regielegende Martin Scorsese, der damals zwar am Schnitt beteiligt, aber noch weit davon entfernt war, berühmt zu sein. Wie dem auch sei, diese Doku bietet wirklich viel und zeigt sehr detailliert auf, was für zahlreiche Probleme vor, während und nach dem Festival in der Produktion des Films entstanden sind. Abgerundet werden die Extras auf der Disk durch „Woodstock: Untold Stories“, die neben ein paar Deleted Scenes ein echtes Schmankerl bieten: man kann sich eine eigene Playlist aus 25 bisher unveröffentlichten Live-Aufnahmen aus Woodstock zusammenstellen und diese laufen lassen. Das alles präsentiert sich in einem ansprechenden und übersichtlichen Menü, zwar in SD-Qualität aber doch deutlich besser, als der eigentliche Woodstock-Film.
Aber die Extras auf der zweiten Disk sind bei weitem nicht alles was die Collectors‘ Editon ausmacht, denn schon auf den ersten Blick ist klar, das diese Box was ganz Besonderes ist. Grund dafür ist ihr schmuckes und hochwertig gearbeitetes Lederfransengewand, das zusätzlich noch von einem gestickten Woodstock-Sticker zum Aufbügeln geziert wird (siehe Coverbild). Das sieht extrem klasse aus und ist wohl eine der schönsten Sammlerboxen, die es bisher gab. Netterweise wird der Ledereinband nochmal von einer stabilen Plastikhülle geschützt.
Im Inneren der dicken Box findet sich dann noch eine Vielzahl an Goodies für den Sammler. Es gibt Originalnachdrucke des 3-Tage.Tickets, einen Nachdruck des 60 seitigen Woodstock Specials des Life Magazine, Reproduktionen von handgeschriebenen Notizen, diverse Blätter mit Fakten über das Festival und abschließend ein quadratisches Acryl-Display mit drei Fotos von Woodstock. Wirklich toll!
Fazit
Von der technischen Seite her gesehen, ist der Woodstock-Film weit davon entfernt, dem HD-Medium gerecht zu werden. Dafür ist er aber mehr als authentisch und glaubwürdig und präsentiert sich exakt so, wie es damals gewesen sein dürfte. Man darf hier einfach nicht vergessen, dass es sich um eine Dokumentation handelt, die 1969 gedreht wurde und bei der das Originalmaterial selbst nicht besser ist. Die Bild- und Tonaufzeichnungen damals waren einfach viel schlechter als sie es heute sind. Dafür hat Warner viel aus dem Film herausgeholt.
Klanglich gesehen macht der Film sehr viel Spaß und bringt das Feeling der späten 60er Rockmusik sehr gut herüber. Das ganze klingt dynamisch und gut ausgesteuert und ansprechend kräftig. Die Ausstattung der Box ist über alle Zweifel erhaben, zum Einen durch die üppig ausgestattete Extras-Disk, zum Anderen durch den Haufen an tollen Goodies.
Der Film - und auch die zusätzliche Doku über die Entstehung des Filmes - ist eine musikalische Reise in die Rockgeschichte, die von vorne bis hinten einfach Spaß macht und nicht nur den „alten“ Woodstock-Fans gefallen dürfte. Auch jüngeren Generationen kann dieser Film durchaus zusagen, denn er bringt einem genau das nahe, was damals so wichtig für die Menschen war und lässt die Sechziger für ein paar Stunden wieder auferstehen. Wer also schon immer wissen wollte, wie sich Woodstock und die 60er angefühlt haben, sollte sich das hier ansehen, auch wenn kein HD-Feeling dabei aufkommt. (gg) weitere Reviews anzeigen
Klanglich gesehen macht der Film sehr viel Spaß und bringt das Feeling der späten 60er Rockmusik sehr gut herüber. Das ganze klingt dynamisch und gut ausgesteuert und ansprechend kräftig. Die Ausstattung der Box ist über alle Zweifel erhaben, zum Einen durch die üppig ausgestattete Extras-Disk, zum Anderen durch den Haufen an tollen Goodies.
Der Film - und auch die zusätzliche Doku über die Entstehung des Filmes - ist eine musikalische Reise in die Rockgeschichte, die von vorne bis hinten einfach Spaß macht und nicht nur den „alten“ Woodstock-Fans gefallen dürfte. Auch jüngeren Generationen kann dieser Film durchaus zusagen, denn er bringt einem genau das nahe, was damals so wichtig für die Menschen war und lässt die Sechziger für ein paar Stunden wieder auferstehen. Wer also schon immer wissen wollte, wie sich Woodstock und die 60er angefühlt haben, sollte sich das hier ansehen, auch wenn kein HD-Feeling dabei aufkommt. (gg) weitere Reviews anzeigen
Kaufempfehlung
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Woodstock - 3 Days of Peace and Music Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
TV LCD: Toshiba 42ZV555D
BD-Player: Samsung BD-P2500
AV-Receiver: Sony STR-DB830QS
Boxen: Heco 5.1 / Aktiv-Subwoofer
BD-Player: Samsung BD-P2500
AV-Receiver: Sony STR-DB830QS
Boxen: Heco 5.1 / Aktiv-Subwoofer
Blu-ray Bewertungen
5
3
4
5
5
3
4
5
5
3
4
5
3
4
4
5
5
4
4
5
5
3
4
5
5
3
5
5
Bitte loggen Sie sich ein, um eine Bewertung abzugeben. Sollten Sie noch nicht auf bluray-disc.de registriert sein, klicken Sie bitte hier.
Nun habe ich mir die Box endlich zugelegt....hatte bislang nur die Double BD.Was soll man sagen....eine tolle Doku.Ich war 13 Jahre alt als dieses legendäre Musikfestival statt fand.Nun kann ich es erst richtig geniessen zumal auf der zweiten BD sämtliche bislang nicht veröffentlichen Auftritte diverser Bands dabei sind.OK....das Bild ist nicht HD würig...hatte ich aber bei dem Ausgangsmaterial auch nicht erwartet.Trotzdem hat der Film nie besser ausgesehen...und sich vor allen Dingen nie besser angehört.Die Aufmachung und der Inhalt der BD`s ist einfach toll.Von mir eine klare Kaufempfehlung.
Player:
Samsung BD-P1500Darstellung:
Medionbewertet am 10.11.10 um 13:21
3 Days of "Woodstock" ist eine bemerkenswerte Dokumentation des legendären Musik-Festivals von "69" mit all seinen katastrophalen Ausmaßen, aber auch Kult für alle die in der Vergangenheit leben oder heute noch von den Erinnerungen unendlicher Trips und Music-Flashs zehren.
Wahrscheinlich verwende ich die Leder-Fransenbox als Schottenrock, kaufe mir eine Querflöte und tanze dazu ausgelassen!?
Jooool
Nein, im Ernst....diese Box ist der Hammer für jeden durchgeknallten interessierten Music-Freak der den Anfängen des experimentellen Rock's und der Peace-Bewegung huldigt!
Wahrscheinlich verwende ich die Leder-Fransenbox als Schottenrock, kaufe mir eine Querflöte und tanze dazu ausgelassen!?
Jooool
Nein, im Ernst....diese Box ist der Hammer für jeden durchgeknallten interessierten Music-Freak der den Anfängen des experimentellen Rock's und der Peace-Bewegung huldigt!
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Philips 42PFL9803H (LCD 42")bewertet am 12.05.10 um 08:44
schließe mich Nonfarmale an.
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Samsung LE-52A557P (LCD 52")bewertet am 06.09.09 um 16:31
Ich habe mit der Box das gleiche Problem wie mit der "Der 2. Weltkrieg"-Box. Der Film ist ellenlang, es werden einzelne Episoden oder Auftritte gezeigt, aber ein Verzeichnis zum gezielten Anspringen einer Episode fehlt sowohl auf der BD selbst (da werden die Kapitel nur mit Nummern bezeichnet) als auch im Begleitmaterial. Warum ist es nicht mehr möglich, einen Flyer mitzuliefern, auf dem z. B. steht, daß im Kapitel 32 der Auftritt von Joan Baez zu sehen ist?
Als vor Jahren der Film auf DVD kam, waren diese Angaben auf der Innenseite des Snappers zu finden. Warum das heute nicht mehr möglich ist, weiß der Geier.
Film und Musik sind natürlich absolute Spitze, und die Bild- und Tonqualität für40 Jahre alte Aufnahmen mehr als in Ordnung.
Als vor Jahren der Film auf DVD kam, waren diese Angaben auf der Innenseite des Snappers zu finden. Warum das heute nicht mehr möglich ist, weiß der Geier.
Film und Musik sind natürlich absolute Spitze, und die Bild- und Tonqualität für40 Jahre alte Aufnahmen mehr als in Ordnung.
Player:
Panasonic DMP-BD55Darstellung:
Toshiba 42ZV555D (LCD 42")bewertet am 30.08.09 um 22:48
Die Box ist einfach Atemberaubend. Das Bild ist für meinen Geschmack sehr gut bearbeitet worden und die extras sind auch sehr informativ. Wäre gern dabeigewesen. Für jeden der sich nur nen Tick für Musik intressiert ist diese Box PFLICHT!
Player:
Samsung BD-P1580Darstellung:
Samsung LE-40B620 (LCD 40")bewertet am 28.08.09 um 14:39
"Woodstock"
Wenn man den Film betrachtet, hat man das Gefühl, als ob die Sechziger wieder auferstanden wären & man mitten drin im Geschehen wäre! Die 224 Min. des Director's Cut, vergehen wie im Flug!
Wie @mucstevve bereits sagte, ist die journalistische Aufarbeitung des Back-Stage-Bereichs, sowie Interviews mit Bewohnern, Teihlnehmern, Veranstaltern etc einfach, Spitze umgesetzt worden!
Dafür, daß der Film mit unterschiedlichen Kameras produziert wurde, schwankt das Seiten-Verhältnis des Bilds, einmal von 4:3 bis 16:9. Bild-technisch würde ich dem Drei-Tages-Konzert, nur eine Zwei geben! Es ist schlicht, VHS-Niveau. Aber dafür, daß die sehr aufschlußreichen Dokumetationen auf der 2. BD, in guter Qualität vorliegt, vergebe ich somit eine gute Drei!
Tonal, ist die Dolby-Spur druckvoller & raumfüllender abgemischt als die PCM-Spur!
An Extras gibt es die erwähnten Dokumentationen (145 Min), sowie ein Making Of (knappe 5 Min) - ist eigentlich ein kurze Reportage über das auf den ehem. Festival-Platz, errichtete Museum - & die Möglichkeit, sich eine eigene Liste der Songs, zusammen stellen zu können. Die Verpackung ist Solide. Weiters gibt es als Beilage einen Nachdruck der Drei-Tages-Tickets, ein Nachdruck des "Life"-Magazin & einen Acyril-Rahmen mit Bild etc.
Wenn man den Film betrachtet, hat man das Gefühl, als ob die Sechziger wieder auferstanden wären & man mitten drin im Geschehen wäre! Die 224 Min. des Director's Cut, vergehen wie im Flug!
Wie @mucstevve bereits sagte, ist die journalistische Aufarbeitung des Back-Stage-Bereichs, sowie Interviews mit Bewohnern, Teihlnehmern, Veranstaltern etc einfach, Spitze umgesetzt worden!
Dafür, daß der Film mit unterschiedlichen Kameras produziert wurde, schwankt das Seiten-Verhältnis des Bilds, einmal von 4:3 bis 16:9. Bild-technisch würde ich dem Drei-Tages-Konzert, nur eine Zwei geben! Es ist schlicht, VHS-Niveau. Aber dafür, daß die sehr aufschlußreichen Dokumetationen auf der 2. BD, in guter Qualität vorliegt, vergebe ich somit eine gute Drei!
Tonal, ist die Dolby-Spur druckvoller & raumfüllender abgemischt als die PCM-Spur!
An Extras gibt es die erwähnten Dokumentationen (145 Min), sowie ein Making Of (knappe 5 Min) - ist eigentlich ein kurze Reportage über das auf den ehem. Festival-Platz, errichtete Museum - & die Möglichkeit, sich eine eigene Liste der Songs, zusammen stellen zu können. Die Verpackung ist Solide. Weiters gibt es als Beilage einen Nachdruck der Drei-Tages-Tickets, ein Nachdruck des "Life"-Magazin & einen Acyril-Rahmen mit Bild etc.
Player:
Panasonic DMP-BD50Darstellung:
Panasonic TH-42PZ80E (Plasma 42")bewertet am 05.08.09 um 20:49
der Ton ist einwandfrei --- die Verpackung mit den Fransen ist echt der Hingucker und vor allem sehr sehr wertig gestaelt. Das ganze Sammelzeugs weiss zu überzeugen. Das Bild ist natürlich aufgrund Alters und 4:3 Dreh bzw. 16mm nicht so der Brüller aber es macht auf jeden Fall Spass sich Woodstock anzuschauen. Vor allem die journalistische Aufarbeitung des Geschehens mit Hintergrundfragen bei den Bewohnern / Teilnehmern / Veranstaltern etc. ist einfach nur Spitze .... für mich hat sich der Kauf gelohnt. Ich freue mich schon auf zukünftige Musik-BD´s .....
Player:
Sony BDP-S350Darstellung:
Sony KDL-46W4000 (LCD 46")bewertet am 25.07.09 um 20:54
| Bewertungskriterien |
|
|
Woodstock - 3 Days of Peace and Music - Director's Cut - Ultimate 2-Disc Collector's Edition Blu-ray Preisvergleich
ab 86,99 EUR *
versandkostenfrei
Gebraucht kaufen
34,00 EUR *
Versandkosten unbekannt
ab 39,00 EUR *
Versandkosten unbekannt
















ab 34 euro - schaut mal rein - JOE SMITH
am nächsten tag wollte ich den rest auch noch kaufen , ja , da waren sie weg . das waren bei denen ladenhüter .
was ich halt schade finde , das das komplette konzert von johnny winter nicht mit drauf ist . die hatten irgendwie streit wegen kosten mit dem veranstalter - keine ahnung .
Das Bild wird HD nicht gerecht, aber es ist halt authentisch.
Wäre ich Woodstock Fan, würde ich mir die Box dennoch holen oder zumindest die DVD Variante
Jahre später habe ich dann den Film im Kino gesehen und verstanden, was damals passiert ist. Dennoch ist es kein Teil meiner Geschichte und ich habe, bis auf wenige Musikstücke, auch keinen Bezug dazu......demzufolge finde ich es klasse, dass die BD erschienen ist, mich interessiert sie aber nur sekundär.
Die Review war, wie immer, ausgezeichnet!
auch auf Disk 1 - also dem Film - ist deutscher Untertitel (für Hörgeschädigte) enthalten.
Hat sich damit wohl erledigt. Lernen wir halt koreanisch.
Aber nach 300 gehts nur noch in eine Richtung!
Auf der alten DVD sind aber auch keine UT!
Hab ich irgend etwas übersehen oder falsch verstanden?
Verpackung ist in einer stabilen Platikhülle verpackt.
Fransenrock ist ein sehr stabiler Überkarton. Inhalt steckt in dünnen Karton.
Hinterseite loses Blatt mit Flatschen in grün.
Vorderseite mit abziebarem Flatschen. Gute Lösung - und das von Warner!
Fazit: Es lohnt sich für die 31,99 €
Die Story und der Ton sind hingegen wieder Super 5/5