Ulver - Live in Concert Blu-ray
Original Filmtitel: Ulver - Live in Concert

Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Uncut, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), 16:9 Vollbild, Auflösung nur 1080i, HD Sound (englisch)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch PCM 2.0
Englisch PCM 2.0
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080i (1.78:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
88 Minuten
Veröffentlichung:
09.12.2011 (Release)
Ulver - Live in Concert Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Zwölf Jahre nach ihrem markanten Richtungswechsel haben Ulver immer noch den Status eines Geheimtipps inne. Wer der unvergleichlich düsteren, apokalyptischen Musik der Musiker einmal verfallen ist, dem muss es ein besonderes Erlebnis gewesen sein, eines der eher seltenen Konzerte der Kultband beizuwohnen. 2010 führte der Weg der Dark MusicÂPioniere in die eigene Heimat. Auf der Bühne des renommierten „Norwegian Opera House“ zelebrierte man eine fulminante LiveÂDarbietung. Die aufwendige Show, untermalt von diversen Videoclips, wurde bei der Gelegenheit mit sechs HDÂ-Kameras aufgezeichnet. Verständlicherweise haben die Musiker die Frühphase ihres Schaffens bewusst ausgeklammert. Stilistisch erlebt der Betrachter dieser BluÂ-ray die Band also in ihrem heutigen Selbstverständnis.
Ulver - Live in Concert Blu-ray Review

Story
9
Bildqualität
6
Tonqualität
6
Ausstattung
0
Gesamt *
4
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 14.05.2012
Die norwegische Band Ulver hat in ihrem langjährigen Bestehen eine beachtliche Entwicklung genommen. Anfang der neunziger Jahre erwuchs man aus der berühmtÂberüchtigten heimischen Black MetalÂ-Szene, fiel aber bereits damals durch die Einbindung folkloristischer Elemente auf und setzte sich damit vom Gros vermeintlich ähnlich gearteter Bands positiv ab. Mit dem vierten Album „The Marriage of Heaven and Hell“ folgte der radikale Bruch mit der eigenen musikalischen Vergangenheit. Seither fahren Ulver einen vollständig neuen Kurs, der als eigenständige Mischung aus Trip Hop, Drum n´ Bass und elektronischer Musik beschrieben werden kann.
Story
Zwölf Jahre nach ihrem markanten Richtungswechsel haben Ulver immer noch den Status eines Geheimtipps inne. Wer der unvergleichlich düsteren, apokalyptischen Musik der Musiker einmal verfallen ist, dem muss es ein besonderes Erlebnis gewesen sein, eines der eher seltenen Konzerte der Kultband beizuwohnen. 2010 führte der Weg der Dark MusicÂPioniere in die eigene Heimat. Auf der Bühne des renommierten „Norwegian Opera House“ zelebrierte man eine fulminante LiveÂDarbietung. Die aufwendige Show, untermalt von diversen Videoclips, wurde bei der Gelegenheit mit sechs HDÂ-Kameras aufgezeichnet. Verständlicherweise haben die Musiker die Frühphase ihres Schaffens bewusst ausgeklammert. Stilistisch erlebt der Betrachter dieser BluÂ-ray die Band also in ihrem heutigen Selbstverständnis.
Hypnotische, unkonventionelle Songs, die durch Schlagzeug und weitere PercussionÂInstrumente stark rhythmisiert und vor allem durch den charismatischen Gesang von Kristoffer Garm Rygg gefärbt sind, bietet das Ensemble ihrem schweigenden, ehrfürchtig lauschenden Publikum auch an diesem Abend dar. Die ritualhafte Musik wird dabei permanent von durchaus hartem Bildmaterial auf den Leinwänden begleitet. Es scheint so, als wolle Ulver ihrem Anhang einen ungeschönten Blick auf den Homo Sapiens zumuten. Aus deutscher Sicht fallen natürlich die Szenen von einem geifernden Adolf Hitler in Kombinationen mit Leichenbergen besonders unangenehm auf. Aber nicht nur diese historische Wahrheit muss man hierbei in Kauf nehmen, auch andere, kaum weniger grausame Bilder ereilen das Auge des Betrachters. Einige Bands möchten ihr Publikum aus dem tristen Alltag entführen, Ulver ziehen ihres dagegen mit voller Wucht in die Abgründe moralfreier Grausamkeiten. So erscheint die kompromisslose Oper zu Recht mit einer Freigabe ab 16 Jahren versehen.
Es ist daher kaum verwunderlich, dass sich bereits nach wenigen Songs eine ungeheuer intime, als auch beklemmende Stimmung im geschichtsträchtigen Konzertsaal breitmacht und sich diese Reaktion auch im Heimkino einstellt. Ulver wissen um die Magie ihrer unkonventionellen Darbietung aus Ton und Bild. So kompromisslos wie sie einst mit ihrem musikalischen Erbe brachen, so unnachgiebig präsentieren sie heuer ihre apokalyptische Weltsicht.
Hypnotische, unkonventionelle Songs, die durch Schlagzeug und weitere PercussionÂInstrumente stark rhythmisiert und vor allem durch den charismatischen Gesang von Kristoffer Garm Rygg gefärbt sind, bietet das Ensemble ihrem schweigenden, ehrfürchtig lauschenden Publikum auch an diesem Abend dar. Die ritualhafte Musik wird dabei permanent von durchaus hartem Bildmaterial auf den Leinwänden begleitet. Es scheint so, als wolle Ulver ihrem Anhang einen ungeschönten Blick auf den Homo Sapiens zumuten. Aus deutscher Sicht fallen natürlich die Szenen von einem geifernden Adolf Hitler in Kombinationen mit Leichenbergen besonders unangenehm auf. Aber nicht nur diese historische Wahrheit muss man hierbei in Kauf nehmen, auch andere, kaum weniger grausame Bilder ereilen das Auge des Betrachters. Einige Bands möchten ihr Publikum aus dem tristen Alltag entführen, Ulver ziehen ihres dagegen mit voller Wucht in die Abgründe moralfreier Grausamkeiten. So erscheint die kompromisslose Oper zu Recht mit einer Freigabe ab 16 Jahren versehen.
Es ist daher kaum verwunderlich, dass sich bereits nach wenigen Songs eine ungeheuer intime, als auch beklemmende Stimmung im geschichtsträchtigen Konzertsaal breitmacht und sich diese Reaktion auch im Heimkino einstellt. Ulver wissen um die Magie ihrer unkonventionellen Darbietung aus Ton und Bild. So kompromisslos wie sie einst mit ihrem musikalischen Erbe brachen, so unnachgiebig präsentieren sie heuer ihre apokalyptische Weltsicht.
Bildqualität
- generell ist das Bühnenbild sehr dunkel, was dem Transfer stellenweise Probleme bereitet
- ständige Wechsel zwischen HD-Âwürdigen Bühnenaufnahmen und Videosequenzen auf DVDÂ-Niveau
- leider kontrastarm, in puncto Bildschärfe und v.a. Schwarzwert zu wenig präzise
- vielerlei effektorientierte Impressionen, die zwar künstlerische Stilmittel sein mögen, erzeugen ein atmosphärisches dichtes, aber leider auch uneinheitliches Gesamtbild
Hinsichtlich der Bildqualität muss man im Falle von „The Norwegian National Opera“ leider einige Abstriche in Kauf nehmen. Im Vergleich zu Konzertmitschnitten von populären Bands wie Iron Maiden oder Metallica kann diese BluÂ-ray gerade in puncto Bildschärfe und Kontrast (erwartungsgemäß) nicht mithalten. Die Idee, Aufnahmen der Musiker mit diversen Filmschnipseln zu kombinieren ist einerseits gut, weil abwechslungsreich – andererseits liegen in puncto Bildschärfe zwischen diesen beiden Elementen Welten. HD trifft hier permanent auf SD und verleiht „The Norwegian National Opera“ leider einen unruhigen und heterogenen Gesamteindruck.
Tonqualität
- kein 5.1 – Mix, was dieser Tage für ein LiveÂDokument ungewöhnlich ist
- die AudioÂAbmischung liegt „nur“ in einer gut klingenden PCM 2.0 – Variante vor
- LiveÂ-Atmosphäre kommt dennoch organisch und dynamisch rüber
- die Band selbst präsentiert sich in großartiger Verfassung, alle Songs werden auf den Punkt genau dargeboten
Leider kann die BluÂray auch beim Ton nicht vollends überzeugen. Aus welchen Gründen auch immer wurde, bzw. musste auf einen 5.1 – Mix verzichtet (werden). Gerade in AnÂbetracht des breit gefächerten Instrumentariums der Band ist dies mehr als schade. Aus den Boxen erklingt dafür eine sauber aufbereitete PCMÂ-Tonspur, die aber eben nur in 2.0 vorliegt. Die sphärische, effektreiche Musik Ulvers wäre für einen raffinierten SurroundÂMix prädestiniert gewesen.
Ausstattung
- imitierte Auflage im 32Âseitigen
- Hardcover Digibook
- zusätzliche DVD, die jedoch exakt das gleiche Konzert beinhaltet
- keine weiteren Inhalte auf der BluÂ-ray selbst
Abseits der opulenten und überaus edel wirkenden Aufmachung der Erstauflage bietet der Release keinerlei Extra-ÂInhalte. Die Scheibe selbst beschränkt sich leider auf den zweistündigen Konzertfilm. Schade, dass hier z.B. auf ein Interview mit den Künstlern verzichtet wurde. Fans der Band oder solche, die es werden möchten, sollten aber unverzüglich zugreifen. Das stilvoll designte HardcoverÂ-Digibook sieht überaus ansprechend aus und bietet dem Käufer „value for money“.
Fazit
Man könnte von „weder Fisch noch Fleisch“ in Bezug auf Ulvers Konzertmitschnitt sprechen und hätte dafür diverse Argumente zur Hand. Die Bildqualität ist durchwachsen, und auch der nur im StereoÂ-Klang dargebotene Audiotrack sorgt für einen zwiegespaltenen Eindruck. Wie großartig hätte diese Blu-Âray dieser so einzigartigen Gruppierung ausfallen können. Andererseits ist Ulver eben keine Band der Größenordnung AC/DC oder Metallica. Hier werden kleinere, aber dennoch wohlschmeckende Brötchen gebacken. „The Norwegian National Opera“ ist ein waschechter UndergroundÂ-Release voller Herzblut und Hingabe an die Musik. Professionell ja, aber naturgemäß in den Grenzen eines entsprechenden Budgets angelegt. Der unbeschreiblich intensiven Musik der norwegischen Künstler tun die kritischen Anmerkungen nicht weh – die Band (und ihr Konzert) sind über jeden Zweifel erhaben. (dkr)
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Kaufempfehlung
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Ulver - Live in Concert Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
TV: Panasonic TXÂP50VT20EA
Player: Panasonic DMPÂBDT 310
AVÂReceiver: Yamaha RXÂV565
Lautsprecher: Teufel Hybrid/Teufel Concept
Player: Panasonic DMPÂBDT 310
AVÂReceiver: Yamaha RXÂV565
Lautsprecher: Teufel Hybrid/Teufel Concept
Blu-ray Bewertungen
5
3
4
1
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Es wird Zeit hier mal einige Dinge richtig zu stellen:
Der Inhalt ist top. Das Konzert ist absolut einzigartig, ebenso die Art und Weise wie es eingefangen wurde.
Die Umsetzung könnte hingegen weitaus besser sein:
Zunächst enthält die Blu-Ray keinen 5.1 Sound, sondern lediglich 2.0 PCM (der aber gut gemixt wurde). Den Surround Sound vermisst man hier in der Tat sehr.
Das wäre in der Tat hinnehmbar, wenn das Bild nicht derart viele Kompressionsartefakte offenbaren würde. Die Schärfe ist gut, selbst in den sehr dunklen Szenen, keine Frage.
Wie aber kommt es zu diesen Kompressionsfehlern? Das hat wohl zwei Ursachen:
Zunächst wird abweichend zur obigen Darstellung nicht der AVC, sondern der veraltete MPEG-2 Codec verwendet. Dieser benötigt allerdings eine hohe Bitrate und damit viel Speicherplatz um das Bild artefaktfrei darstellen zu können. Und hier liegt das eigentliche Problem: Das knapp 90minütige Konzert liegt auf einer Blu-Ray mit nur 7,5 GB (!!!) genutztem Speicherplatz vor. Nötig wäre mindestens die doppelte oder dreifache Größe. Erschwerend kommt hinzu, dass eine artefaktfreie Darstellung auf einem 25GB-Rohling (auch mit dem MPEG-2-Codec) problemlos möglich gewesen wäre.
Dass das nicht geschehen ist, ist einfach nur schade und der Band nicht würdig.
Extras liegen keine vor.
Aufgrund der mäßigen Umsetzung kann ich dieses Produkt, nur für hartgesottene Ulver-Fans empfehlen.
Der Inhalt ist top. Das Konzert ist absolut einzigartig, ebenso die Art und Weise wie es eingefangen wurde.
Die Umsetzung könnte hingegen weitaus besser sein:
Zunächst enthält die Blu-Ray keinen 5.1 Sound, sondern lediglich 2.0 PCM (der aber gut gemixt wurde). Den Surround Sound vermisst man hier in der Tat sehr.
Das wäre in der Tat hinnehmbar, wenn das Bild nicht derart viele Kompressionsartefakte offenbaren würde. Die Schärfe ist gut, selbst in den sehr dunklen Szenen, keine Frage.
Wie aber kommt es zu diesen Kompressionsfehlern? Das hat wohl zwei Ursachen:
Zunächst wird abweichend zur obigen Darstellung nicht der AVC, sondern der veraltete MPEG-2 Codec verwendet. Dieser benötigt allerdings eine hohe Bitrate und damit viel Speicherplatz um das Bild artefaktfrei darstellen zu können. Und hier liegt das eigentliche Problem: Das knapp 90minütige Konzert liegt auf einer Blu-Ray mit nur 7,5 GB (!!!) genutztem Speicherplatz vor. Nötig wäre mindestens die doppelte oder dreifache Größe. Erschwerend kommt hinzu, dass eine artefaktfreie Darstellung auf einem 25GB-Rohling (auch mit dem MPEG-2-Codec) problemlos möglich gewesen wäre.
Dass das nicht geschehen ist, ist einfach nur schade und der Band nicht würdig.
Extras liegen keine vor.
Aufgrund der mäßigen Umsetzung kann ich dieses Produkt, nur für hartgesottene Ulver-Fans empfehlen.
Player:
Denon DBP-1611UDDarstellung:
Samsung LE-46C750 (LCD 46")bewertet am 04.02.12 um 12:59
| Bewertungskriterien |
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Gute Review. Ich bin immer wieder überrascht wenn musik blurays gerade beim sound so ihre schwierigkeiten haben. In letzter zeit leider nicht gerade selten gesehen.
geschrieben am 14.05.12 um 23:15.
#4
Habe das gute Stück zwecks Rezension erhalten. Review folgt in Kürze - kann aber jetzt schon sagen, daß die Atmosphäre unglaublich intensiv rüberkommt. Für Fans dieser ungewöhnlichen Band mit Sicherheit ein absolutes Muß !
geschrieben am 01.01.12 um 20:29.
#3
Eine meiner Lieblingsbands. Habe das Glück gehabt, sie letzten April live sehen zu können. Großartig.
geschrieben am 01.01.12 um 20:08.
#2
Interessiere mich zwar für Musik, aber dies Teil sagt mir gar nichts.
geschrieben am 22.12.11 um 18:11.
#1
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