The Woman (2011) Blu-ray
Original Filmtitel: The Woman (2011)

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Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Alexa Marcigliano, Angela Bettis, Carlee Baker, Chris Krzykowski, Frank Olsen, Lauren Ashley Carter, Lauren Petre, Marcia Bennett, Pollyanna McIntosh, Sean Bridgers, Shana Barry, Tommy Nelson
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
103 Minuten
Veröffentlichung:
23.12.2011 (Release)
The Woman (2011) Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Chris Cleek (S. Bridgers) kann als perfekter Vater bezeichnet werden und hat eine Bilderbuchfamilie. Auf einem Jagdausflug trifft er eine völlig verwahrloste Frau. Mit großer Mühe gelingt es ihm die Frau einzufangen und mit nach Hause zu nehmen. Dort fesselt er sie mit schweren Ketten, sperrt sie in seinen Keller und versucht sie zusammen mit seiner vorbildlichen Familie gesellschaftsfähig zu machen. Doch die Familie Cleek weiß zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass das ein aussichtsloses Unterfangen ist und sie sich mit ihrer „edlen“ Absicht nur in Gefahr bringen. Schon bald kontrolliert der Wahnsinn, an dessen Ende sich ein enormes Blutbad befindet ...
The Woman (2011) Blu-ray Review

Story
8
Bildqualität
8
Tonqualität
9
Ausstattung
4
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 22.01.2012
Der amerikanische Buchautor Jack Ketchum ist für Freunde der anspruchsvollen Horrorliteratur kein Unbekannter. Zahlreiche seiner Titel wurden bis heute mit dem renommierten Bram-ÂStoker-ÂAward ausgezeichnet. Damit befindet er sich in illustrer Gesellschaft, zusammen mit Schriftstellern wie Dean Koontz, J. K. Rowling und natürlich Stephen King. Einige seiner Bücher schafften auch den Sprung auf die große Leinwand. Allerdings bisher mit eher überschaubarem Erfolg. Neben recht gelungenen Umsetzungen, wie The Girl next Door (2007) oder Red (2008), findet sich mit Beutegier aus dem Jahr 2009 auch ein veritabler Flop, der in nahezu allen Belangen enttäuscht. Umso erstaunlicher ist die Tatsache, dass sich Regisseur Lucky McKee mit The Woman ausgerechnet die QuasiÂFortsetzung zu diesem Machwerk aussucht. Doch eines sei an dieser Stelle bereits verraten: Die beiden Filme trennen in jeder Hinsicht Welten.
Story
Der erfolgreiche Anwalt Chris Cleek (S. Bridgers) führt mit seiner Familie ein scheinbar ganz normales Leben im ländlichen Amerika. Man trifft sich mit den Nachbarn zum Grillen und pflegt den freundlichen Smalltalk im Supermarkt. Eines Tages macht Chris alÂlerdings eine erstaunliche Entdeckung. Während eines Jagdausflugs in den nahe gelegenen Wäldern erspäht er eine völlig verwahrloste junge Frau, die wie ein wildes Tier in einer Höhle lebt. Kurz entschlossen fängt er die Frau ein und kettet sie in den Vorratskeller. Seine Familie ist zwar durchaus verblüfft über seinen Fang, doch fügt sich schließlich dem Plan, die „Wilde“ zu zivilisieren.
The Woman ist zweifellos eine der positiven Überraschungen dieses Jahres. Die Erwartungen, die man vielleicht ohne nähere Vorkenntnisse gegenüber dem Film aufbaut, sollte man schnell wieder vergessen. Dies ist kein konventioneller Horrorfilm, der sich über seinen Blutgehalt oder die Anzahl seiner Schockmomente definiert. In völliger Umkehrung des gewohnten Schemas eines Backwood-ÂSlashers (Normalbürger geraten in die Fänge degenerierter Hinterwäldler), wird hier die scheinbar „normale“ Familie zum Täter, indem sie sich in jeder nur denkbaren Form an einem hilflosen Opfer vergeht. Im Laufe des Films wird dem Zuschauer deutlich, dass sich hinter der polierten FassaÂde der Musterfamilie ein nahezu bodenloser Abgrund aus Tyrannei und häuslicher Gewalt verbirgt. Vater Cleek entpuppt sich zunehmend als Psychopath, der seine Familie ebenso tyrannisiert, wie die Frau in seinem Keller. Dabei profitiert der Film von einer Riege durchweg erstklassiger Schauspieler, die den zunehmenden Wahnsinn innerhalb der Familie absolut überzeugend transportieren.
Sei es die apathische Mutter (A. Bettis), die seltsam verstörte Tochter Peggy (L. A. Carter) oder der zunehmend in die Fußstapfen seines Vaters tretende Sohn Brian (Z. Rand). Pollyanna McIntosh als „die Frau“ setzt dem Ganzen dann allerdings die Krone auf. Ihr gelingt der absolut glaubwürdige Spagat zwischen dämonischer Furie auf der einen und wehrlosem Opfer auf der anderen Seite. Sei es ihre Körpersprache, Mimik oder Gestik, hier stimmt einfach alles. Ihr Fauchen und tierisches Knurren gehen durch Mark und Bein und lassen zu keiner Zeit Zweifel darüber aufkommen, dass ihre Ketten alles sind, was ihre Umgebung vor der totalen Vernichtung bewahrt. Allgemein kommen die Männer hier nicht allzu gut weg. Die recht plakative Trennung zwischen den „guten“ Frauen und den „bösen“ Männern ist dann auch ein Kritikpunkt, den sich der Film gefallen lassen muss. McKees originelle Inszenierung hebt den Film dennoch deutlich über den Durchschnitt. Diese profitiert zusätzlich von erstklassigen, teils verstörenden Soundeffekten und einem Soundtrack, der mit seinen eingängigen Popsongs in krassem Gegensatz zur tiefschwarzen Thematik des Films steht. Für Fans eher konventioneller Horrorunterhaltung dürfte der äußerst subtile Spannungsaufbau der Geschichte allerdings eine harte Geduldsprobe darstellen. Wer sich darauf nicht einlassen will oder kann, sollte sich lieber vorher überlegen, ob diese Frau etwas für ihn oder sie ist.
The Woman ist zweifellos eine der positiven Überraschungen dieses Jahres. Die Erwartungen, die man vielleicht ohne nähere Vorkenntnisse gegenüber dem Film aufbaut, sollte man schnell wieder vergessen. Dies ist kein konventioneller Horrorfilm, der sich über seinen Blutgehalt oder die Anzahl seiner Schockmomente definiert. In völliger Umkehrung des gewohnten Schemas eines Backwood-ÂSlashers (Normalbürger geraten in die Fänge degenerierter Hinterwäldler), wird hier die scheinbar „normale“ Familie zum Täter, indem sie sich in jeder nur denkbaren Form an einem hilflosen Opfer vergeht. Im Laufe des Films wird dem Zuschauer deutlich, dass sich hinter der polierten FassaÂde der Musterfamilie ein nahezu bodenloser Abgrund aus Tyrannei und häuslicher Gewalt verbirgt. Vater Cleek entpuppt sich zunehmend als Psychopath, der seine Familie ebenso tyrannisiert, wie die Frau in seinem Keller. Dabei profitiert der Film von einer Riege durchweg erstklassiger Schauspieler, die den zunehmenden Wahnsinn innerhalb der Familie absolut überzeugend transportieren.
Sei es die apathische Mutter (A. Bettis), die seltsam verstörte Tochter Peggy (L. A. Carter) oder der zunehmend in die Fußstapfen seines Vaters tretende Sohn Brian (Z. Rand). Pollyanna McIntosh als „die Frau“ setzt dem Ganzen dann allerdings die Krone auf. Ihr gelingt der absolut glaubwürdige Spagat zwischen dämonischer Furie auf der einen und wehrlosem Opfer auf der anderen Seite. Sei es ihre Körpersprache, Mimik oder Gestik, hier stimmt einfach alles. Ihr Fauchen und tierisches Knurren gehen durch Mark und Bein und lassen zu keiner Zeit Zweifel darüber aufkommen, dass ihre Ketten alles sind, was ihre Umgebung vor der totalen Vernichtung bewahrt. Allgemein kommen die Männer hier nicht allzu gut weg. Die recht plakative Trennung zwischen den „guten“ Frauen und den „bösen“ Männern ist dann auch ein Kritikpunkt, den sich der Film gefallen lassen muss. McKees originelle Inszenierung hebt den Film dennoch deutlich über den Durchschnitt. Diese profitiert zusätzlich von erstklassigen, teils verstörenden Soundeffekten und einem Soundtrack, der mit seinen eingängigen Popsongs in krassem Gegensatz zur tiefschwarzen Thematik des Films steht. Für Fans eher konventioneller Horrorunterhaltung dürfte der äußerst subtile Spannungsaufbau der Geschichte allerdings eine harte Geduldsprobe darstellen. Wer sich darauf nicht einlassen will oder kann, sollte sich lieber vorher überlegen, ob diese Frau etwas für ihn oder sie ist.
Bildqualität
- Videocodec MPEGÂ-4 AVC, Ansichtsverhältnis 1,78:1, Auflösung 1080p
- durchgängig hervorragende Schärfe und Detailzeichnung
- gedeckte Farben und schwache Kontraste
- dadurch wenig räumliches Bild
- Schwarzwert deckend und transparent
- in einigen dunklen Szenen Rauschen und digitale Artefakte
- kein auffälliges Filmkorn
Bis auf einige kleinere Schönheitsfehler bleibt der Bildtransfer immer auf hohem Niveau und bietet ein zeitgemäßes HD-ÂErlebnis.
Tonqualität
- Deutsch DTSÂ-HD Master Audio 7.1
- geschlossenes und kraftvolles Stereopanorama
- räumliche und differenzierte Surroundeffekte
- Dialoge immer klar verständlich
- Subwoofer kommt nicht zum Einsatz
Das teils unkonventionelle Sounddesign proÂfitiert von der nahezu perfekt abgemischten Tonspur. Von extrem hohen Tönen bis zum tiefen Grollen der Hauptdarstellerin wird das gesamte Spektrum eindrucksvoll abgebildet.
Ausstattung
- Making-ÂOf (HD, ca. 25 Min.)
- Hinter den Kulissen (SD, ca. 4 Min.)
- entfallene Szenen (HD, ca. 5 Min.)
- Kurzfilm (HD, ca. 6 Min.)
- Kinotrailer (HD)
Einzig wirklich nennenswertes Extra ist das MakingÂ-Of, das einige interessante Einblicke in die Produktionsphase des Films gewährt. Hier schildern auch die Hauptdarsteller ihre Sicht der Dinge. Der Kurzfilm hat nichts mit dem Hauptfilm gemein.
Fazit
Bild und Ton leisten sich keine gravierenden Mängel, wobei der Ton in diesem Fall höher zu bewerten ist. Der Film profitiert deutlich von seinem exzellenten Sounddesign, welches mittels der vorliegenden HD-ÂTonspur erstklassig transportiert wird. Das Effektfeuerwerk eines Blockbusters sollte man hier allerdings nicht erwarten. The Woman ist nicht eindeutig dem Horrorgenre zuzuordnen. Dafür nimmt sich der Film Zeit, um die psychologische Komponente innerhalb der Familie und im Verhalten gegenüber dem Opfer herauszuarbeiten. Dieser subtile Spannungsaufbau wird differenziert und intensiv umgesetzt, dürfte viele Horrorfans, die mit anderen Erwartungen an den Film herangegangen sind, aber überfordern. Das blutige und nicht zuletzt überraschende Finale entspricht in dieser Hinsicht noch am ehesten dem reißerischen Cover der Blu-Âray. Freunde anspruchsvoller Unterhaltung kommen in den Genuss eines vielschichtigen Thrillers, den man nicht so schnell vergisst. (ml)
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Kaufempfehlung
8 von 10
Die Kaufempfehlung der The Woman Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
TV: Pioneer PDPÂLX5090 (50“) (kalib.)
BDP: Pioneer BDPÂLX71
AVR: Pioneer SCÂLX81
Lautsprecher: B&W 803S (Main),
Teufel MÂ500 (Surround)
BDP: Pioneer BDPÂLX71
AVR: Pioneer SCÂLX81
Lautsprecher: B&W 803S (Main),
Teufel MÂ500 (Surround)
Blu-ray Bewertungen
5
5
5
3
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Story: animalisches Horror-Drama, gut gespielt, spannend und blutrünstig.
Tonqualität: guter Ton
Bildqualität: gutes Bild
Extras: ein paar
Fazit: gute unterhaltung
Tonqualität: guter Ton
Bildqualität: gutes Bild
Extras: ein paar
Fazit: gute unterhaltung
Player:
Philips BDP7500S2Darstellung:
Philips 40PFL5605K (LCD 40")bewertet am 24.12.11 um 23:16
| Bewertungskriterien |
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|
The Woman (2011) Blu-ray Preisvergleich














passt perfekt zur Story und sollte man sich von Anfang bis Ende mal anhören...echt zu empfehlen...
Gerade zum Ende, fand ich, kommen noch die dicksten Brocken...
Stellenweise ist der Film schon ziemlich krass.
Kaufen werde ich ihn nicht, soetwas einmal zu sehen reicht mir dann auch;)
Aber für Fans solcher Materie ein echt unterhaltsamer Streifen, langweilig finden ihn vielleicht nur die totalen Hardcore-Fans, wir fanden das weniger;)
Ein Antikriegsfilm ist auch nicht gewaltverherrlichend, obwohl oftmals explizite Szenen zu sehen sind.
@ Bob Lee
@-CLR- Ketchum hat die Romanvorlage geliefert, aber kein Drehbuch geschrieben!
Genauso ist es auch mit "The Woman" bei uns "Beuterausch" geschehen.
Der Streifen ist schlichtuntergreifend langweilig, und das ist so, weil man in einem Film nicht die Gedanken der Protagonisten einfangen kann. Die blutigen Rachegedanken der gepeinigten Kannibalen-Frau im Keller oder die kranken Vorstellungen, die der oberflächlich ganz normalen Kleinfamilie so in den Sinn kommen, wenn sie das Opfer sehen....
So ist der Film eine geschlagene Stunde ziemlich langweilig, wenn dann in der letzten halben Stunde die Befreiung kommt, mit der darauffolgenden Rache, gibt es nochmal ein, zwei ganz ansehnliche Gore-Effekte, die aber auch bei weitem nicht den Rahmen sprengen... Da haben wir weissgott schon andere Dinge gesehen.
Für mich ist diese Verfilmung absolut überflüssig und fängt nicht mal ansatzweise den Geist des Romans "Beuterausch" ein.
Note 5
http://www.youtube.com/w...ure=relmfu
War ziemlich gut. Werde ich mir mal vormerken. Werde mir dann das Steelbook holen.
http://horror.break.com/...-the-nasty