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The Witches Blu-ray - The Witches (1966) (Limited Hammer Mediabook Edition) (Cover A) Blu-ray

Newsticker

The Witches (1966) (Limited Hammer Mediabook Edition) (Cover A) Blu-ray

Original Filmtitel: The Witches (1966)
The Witches (1966) (Limited Hammer Mediabook Edition) (Cover A) Blu-ray

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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Media Book
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
 
Verpackung:
Altersfreigabe:
 
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
 
Untertitel:
Deutsch
 
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.66:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
91 Minuten
Veröffentlichung:
08.09.2017 (Release)
 
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The Witches (1966) (Limited Hammer Mediabook Edition) (Cover A) Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Nachdem die Lehrerin Gwen Mayfield (J. Fontaine) von einem Medizinmann aus ihrer Mission in Afrika vertrieben wurde, lässt sie sich an einer Schule im ländlichen Heddaby nieder, nur um dort ebenfalls mit teuflischen Machenschaften konfrontiert zu werden. Schon bald hegt sie den Verdacht, dass im Dorf Hexen ihr Unwesen treiben, die offenbar die Opferung einer Jungfrau planen. Oder ist sie etwa nur das Opfer ihrer eigenen Paranoia geworden?
Blu-ray Features

  • 28-seitiges Booklet geschrieben von Dr. Rolf Giesen, Uwe Sommerlad und Uwe Huber

  • Disc 1 Blu-ray (HD, ca. 91 Min.):
  • Audiokommentar mit Dr. Rolf Giesen und Volker Kronz
  • Featurette: Hammer Glamour / World of Hammer: Wicked Woman
  • Amerikanischer Kinotrailer
  • TV-Spots
  • Bildergalerien

  • Disc 2 DVD (ca. 88 Min.):
  • Audiokommentar mit Dr. Rolf Giesen und Volker Kronz
  • Featurette: Hammer Glamour / World of Hammer: Wicked Woman
  • Amerikanischer Kinotrailer
  • TV-Spots
  • Bildergalerien
The Witches (1966) (Limited Hammer Mediabook Edition) (Cover A) Blu-ray Review
Blu-ray Review
Film
 
5
Bildqualität
 
7
Tonqualität
 
6
Ausstattung
 
9
Gesamt *
 
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 20.09.2017
Mit The Witches legt Anolis Entertainment im Vertrieb von i-catcher Media seinen nächsten Titel der berühmt-berüchtigten Hammer Produktionsgesellschaft nach. Hierzulande wurde der mit Joan Fontaine prominent besetzte Okkult-Thriller ohne Kinoauswertung erstmals am Vorabend von Weihnachten im Jahr 1996 gezeigt, und zwar unter dem reißerischen Titel „Der Teufel tanzt um Mitternacht“. Der Film erscheint in drei unterschiedlichen Covervariationen im Mediabook und wird zeitgleich in Form einer preiswerteren Standard Keep-Case-Verpackungsvariante vertrieben, wobei sämtliche Veröffentlichungen inhaltlich identisch ausfallen. Was der Film und die Blu-ray Disc zu bieten haben, klärt die nun folgende Rezension.

Film
Nachdem die Lehrerin Gwen Mayfield (J. Fontaine) von einem Medizinmann aus ihrer Mission in Afrika vertrieben wurde, lässt sie sich an einer Schule im ländlichen Heddaby nieder, nur um dort ebenfalls mit teuflischen Machenschaften konfrontiert zu werden. Schon bald hegt sie den Verdacht, dass im Dorf Hexen ihr Unwesen treiben, die offenbar die Opferung einer Jungfrau planen. Oder ist sie etwa nur das Opfer ihrer eigenen Paranoia geworden?

Die Hammer Produktionsgesellschaft hatte sich in den 1950er und -60er Jahren einen Namen mit Verfilmungen klassischer Monster-Themen gemacht. Die Dracula- und Frankensteinfilme mit Peter Cushing und Christopher Lee genießen noch heute Kultstatus, und auch die Produktionsgesellschaft selbst genoss einen unzweifelhaft guten Ruf bei Genrefreunden. 1966 entschied man sich, auf den langsam startenden Zug der „Okkulten“ Thriller umzusteigen, und gleichzeitig die Handlung aus dem mittelalterlichen, respektive viktorianischen Zeitalters in das Hier und Heute zu verlagern. Als Grundlage für den Film diente der Roman „The Devils Own“ von Norah Lofts, an dem die Hauptdarstellerin Joan Fontaine die Rechte besaß. Für den Regieposten engagierte man den preisgekrönten Cyril Frankel.

Eigentlich hat der Film alles, was einen guten Okkult-Thriller ausmacht: Eine tolle Kulisse in Form einer augenscheinlich harmlosen Gemeinde auf dem Land, eine unbescholtene Fremde (gespielt von einem Top-Star, was zu dieser Zeit für das Genre alles andere als Normal war!), mysteriöse Vorkommnisse, eine unheilvolle Atmosphäre, einen fähigen Regisseur, eine gelungene Buchvorlage und selbst auf das Finale mit einer „schockierenden“ Auflösung und einer überbrodelnden Orgie wurde nicht verzichtet. Trotzdem kann man bei The Witches oder „Der Teufel tanzt um Mitternacht“, wie der Film hierzulande werbewirksam reißerisch genannt wurde, nicht wirklich von einem guten Film sprechen.

Zunächst einmal sollte dem unwissenden Kunden klar sein, dass es sich bei The Witches“ nicht um einen typischen Horror-Reißer handelt, sondern um ein Drama mit okkultem Einschlag. Nach dieser Prämisse funktioniert The Witches auch relativ gut, allerdings muss der geneigte Bluthund lange auf die ersehnten Schauwerte warten, und wird unter Umständen letztendlich dennoch enttäuscht.

Einen Teil der Schuld an der Misere darf man Hauptdarstellerin Joan Fountaine in die Schuhe schieben, die mit The Witches ihren letzten Kinofilm abdrehte, und fortan nur noch im Fernsehen zu sehen war. Da sie die Rechte an der Vorlage besaß, und darüber hinaus noch ein echter Star war, hatte sie obendrein viel Einfluss auf die Produktion, was dieser leider auch in vielerlei Hinsicht anzusehen ist.

Ihre Darstellung schwankt zwischen völliger Übertreibung und gelangweilter Teilnahmslosigkeit, wobei sie darstellerisch genau das ablieferte, was in früheren Filmen von ihr verlangt wurde. Unglücklicherweise wirkt der von ihr dargestellte Charakter durch diese Darstellung eher unfreiwillig komisch, teils theatralisch, aber leider nur selten natürlich, womit sie innerhalb des restlichen Ensembles etwas aus der Rolle fällt. Die Handlung selbst ist vordergründig langweilig, und entwickelt ihre Spannung aus dem, was man nicht auf der Leinwand sieht. Allerdings ist dies nicht unbedingt die Inszenierung, die man von einem Film der Hammer Produktionsgesellschaft erwarten würde, denn Hammer stand in der Vergangenheit für Blut, Gemetzel und grafische Gewalt. Mit dieser eher gemächlich-ruhigen, fast schon langatmigen Erzählweise stieß man einigen Fans vor den Kopf, auch wenn gerade diese Art der Erzählung in späteren Jahren zum Standard des Genres werden sollte. Wer sich jedoch bis zum Ende geduldet, bekommt hier das zu sehen, was er insgeheim von einem Hammer-Film erwartet, allerdings ist das Ende derart übertrieben und gleichzeitig inkonsequent umgesetzt, so dass das „schockierende Finale“ letztendlich genauso lächerlich ausschaut wie das Wirken der Hauptdarstellerin.

Abgesehen davon ist The Witches ein Handwerklich gut gemachter Film, der durchaus einen kleinen Teil der berühmt-berüchtigten Hammer-Atmosphäre versprüht. Obwohl die Handlung in die damalige Gegenwart geholt wurde, sind die Kulissen und Kostüme aus heutiger Sicht herrlich nostalgisch, was allerdings zum Teil daran liegen mag, dass das ländliche England der 1960er Jahre heute ähnlich weit weg liegt wie etwa das viktorianische Zeitalter, auch wenn ein rundes halbes Jahrhundert dazwischenliegt.

Bildqualität
Optisch unterliegt der Film stark den eingesetzten Stilmitteln, die ein Teil der typischen Hammer-Optik darstellen. Die Hammer-typischen Farben sind phantastisch und strahlend, allerdings stellenweise etwas unnatürlich. Fans der Filme des renommierten Studios wissen dieses Stilmittel allerdings zu schätzen und werden sich mit Sicherheit nicht daran stören. Desweiteren ist das leicht körnige Bild sehr plastisch ausgefallen, und kann in dieser Hinsicht insbesondere während der zahlreichen hellen Szenen absolut überzeugen. Der Schwarzwert hätte hie und da etwas prägnanter sein dürfen, geht im Großen und Ganzen aber in Ordnung. Die Schärfe bewegt sich auf einem angenehmen Maß, offenbart aber nur höchst selten kleinere Details.

Wie von Veröffentlichungen von Anolis zu erwarten wurde auch dieser Titel sorgfältig restauriert und von Alterserscheinungen wie Schmutz und Staub, sowie von Kratzern und ähnlichen Beeinträchtigungen befreit, so dass man ihm das Alter – zumindest in dieser Hinsicht – nicht ansieht. Alles in allem eine weitere, qualitativ hervorragende, Veröffentlichung, an der es im Grunde genommen nichts auszusetzen gibt, auch wenn der Titel erwartungsgemäß nicht mit aktuellen Filmen oder Big-Budget-Produktionen vergleichbaren Alters mithalten kann.

Tonqualität
Obwohl der Film erst vor rund zwanzig Jahren für das ZDF deutsch synchronisiert wurde, liegt der deutsche Ton – ebenso wie der englische Originalton – in Mono vor, und verzichtet demnach auf den Einsatz der seitlichen und hinteren Kanäle, sowie auf den Einsatz des Subwoofers. Angesichts der Thematik und Inszenierung macht das jedoch keinen großen Unterschied, da der sehr dialoglastige Film ohnehin nicht viele Möglichkeiten für Surroundeffekte geboten hätte. Die deutsche Tonspur ist jedoch – gemessen an den Möglichkeiten – sehr gut und kann mit einer angenehmen Abmischung überzeugen. Die Dialoge sind jederzeit glasklar, und auch altersbedingte Mängel wie knarzen oder rauschen fallen in keinem nennenswerten Maß auf. Die deutsche Synchronfassung des Fernsehstudios München unter der Dialogregie von Marianne Croissant setzt auf Sprecher wie Heidi Treutler, Ulf-Jürgen Wagner und Karoline Guthke und ist entsprechend hochwertig ausgefallen.

Ausstattung

  • FSK-Siegel-freies Mediabook mit 28-seitigem Booklet

  • Audiokommentar in deutscher Sprache

  • Featurette: Hammer Glamour (44:05 Minuten)

  • World of Hammer: Wicked Woman (25:53 Minuten)

  • Bildergalerie

  • Trailer

  • TV-Spots


Jeder, der schon einmal eine Veröffentlichung von Anolis in der Hand hatte, wird wissen, dass einer der größten Kaufanreize das umfangreiche Bonusmaterial ist.

Neben der edlen Sonderverpackung im Mediabook, in welchem ein 28-seitiges Booklet mit reichhaltigen Informationen von Uwe Huber, Dr. Rolf Giesen und Uwe Sommerlad eingeheftet ist, bekommen wir ein reichhaltiges Angebot an digitalen Extras geboten. Das Mediabook ist in edler Lederoptik gestaltet und mit einem Vorlageblatt versehen, auf welchem sich das FSK-Siegel befindet. Auf der Rückseite des Mediabooks befinden sich die Produktionformationen und die vordere Innenseite wurde mit einem schwarz-weiß Filmbild verziert.

Was die auf der Disc enthaltenen Extras angeht wurde wieder aus den Vollen geschöpft. Wie üblich befindet sich auch hier wieder ein deutschsprachiger Audiokommentar mit „Doktor Horror“ Rolf Giesen, diesmal erneut mit der Unterstützung durch Volker Kronz, mit auf der Disc, der für sich genommen bereits die Anschaffung rechtfertigt. Die Beiden fachsimpeln was das Zeug hält, vermitteln haufenweise Hintergrundinformationen über den Film, die Darsteller und die Begleiterscheinungen, und machen den Film, der für sich genommen nicht viel zu bieten hat, zu einem Anschauungsbeispiel darüber, was bei einem Film alles falsch gemacht werden kann. Ferner bekommen wir noch die Dokumentationen „Hammer Glamour“ und das Feature „Wicked Woman“ zu sehen, welche sich primär um die weiblichen Superstars der Filme drehen. Diese Boni sind zwar in englischer Sprache, wurden aber mit optional zuschaltbaren deutschen Untertiteln versehen. Obendrauf bekommen wir reichhaltiges Werbematerial, Aushangfotos, Trailer, Spots und so weiter und so fort geboten, kurzum: Eine weitere, hervorragend ausgestattete, Veröffentlichung aus dem Hause Anolis, nach denen sich die Fans und Sammler zu Recht die Finger lecken werden.

Fazit
Anolis zeigt, wie man „alte“ Filme veröffentlichen muss, um die Fans voll und ganz zufrieden zu stellen. Bild und Ton bewegen sich auf einem Maß, an dem es nicht viel auszusetzen gibt. Besser kann man einen Film wie diesen, eingedenk des Alters und der Produktionsbedingungen, kaum veröffentlichen. Das i-Tüpfelchen ist wie immer das umfangreiche Bonusmaterial, welches für sich genommen die Anschaffung schon lohnt – aber das ist für Produkte von Anolis quasi Ehrensache.

The Witches ist zwar kein typischer Hammer-Film ist, und mit seiner stellenweise sehr langatmigen und zähen Erzählweise wird er sicherlich auch Probleme haben in der heutigen Zeit sein Publikum zu finden (was allerdings zur Entstehungszeit des Films nicht anders war!), aber aus filmhistorischer Sicht – und für Freunde des Produktionsstudios – lohnt sich die Anschaffung dennoch. The Witches ist zwar kein guter Film, aber ebenso wenig ein Schlechter. Vielleicht muss man ihn auch ein paar Mal ansehen und wirken lassen, um sein gesamtes Potential zu erfassen. Für Hammer-Fans lohnt sich die Anschaffung der Blu-ray Disc allerdings dennoch, denn erstens gehören in eine anständige Sammlung auch die weniger gelungenen Werke, und zweitens zeigt der Film eine ehemals großartige Darstellerin am Ende ihrer Kinokarriere. Insbesondere durch den Audiokommentar bekommt der Film auch gleich eine andere Bedeutung, somit sollte man sich diese Veröffentlichung als Fan also keineswegs entgehen lassen.

(Michael Speier)
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Kaufempfehlung
 
6 von 10
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