The Rainbow Thief - Directors Cut Blu-ray
Original Filmtitel: The Rainbow Thief

Directors Cut, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, 16:9 Vollbild, Auflösung nur 1080i, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Berta DomÃnguez D., Brian Conway, Brigitte Barclay, Carolyn Cortez, Christopher Lee, David Boyce, Jane Chaplin, Joanna Dickens, Jude Alderson, Omar Sharif, Peter Dennis, Peter O'Toole
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 2.0
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080i (1.78:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
90 Minuten
Veröffentlichung:
19.11.2009 (Release)
The Rainbow Thief - Directors Cut Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Prinz Meleagre (P. O’Toole) lebt zusammen mit seinem Diener Dima (O. Sharif) in den Abwasserkanälen. Dima stört das ärmliche Leben und er sehnt sich nach der Zeit zurück, bevor Meleagre seine Besitztümer aufgab. Sein einziger Kontakt zur Außenwelt ist Meleagres Onkel Rudolph (C. Lee), der weiterhin ein exzentrisches Leben mit jeder Menge Rainbow-Kurtisanen führt. So hofft Dima, dass er nach dessen Tod, seine Besitztümer übernehmen kann. Doch weit gefehlt, denn dieser vermacht seinen gesamten Besitz seinen Gespielinnen. Dima ist am Boden zerstört, dennoch versucht er durch eine List, doch noch zu seinem Glück zukommen …
Blu-ray Bewertungen
2
3
4
1
3
3
3
1
4
3
3
1
4
3
3
1
Bitte loggen Sie sich ein, um eine Bewertung abzugeben. Sollten Sie noch nicht auf bluray-disc.de registriert sein, klicken Sie bitte hier.
Eins steht auf jeden Fall fest: die Acid verseuchte Höhenluft der chilenischen Anden befruchten Jodorowskis kreatives Genie effektiver als der parfümierte Grosstadtduft von Paris, da mit dem Wechsel des Kontinents anscheinend auch der anarchische Esprit verloren gegangen ist.
Schockte Jodorowski noch mit seinen psychedelisch angehauchten Experimentalfilmen wie El Topo und Holy Mountain die Kuntscene und provozierte aufgrund der Unzumutbarkeit fürs Mainstreampublikum sogar die Entstehung eines eigenen Subgenres, den Midnight Movie, das solche Kunstwerke wie Rocky Horror oder Lynch's Eraserhead hervorbrachte, muß man beim Rainbow Thief leider feststellen, das Jodorowski anscheinend von seiner Geiteskrankheit und somit seinem Talent, Filme in die Welt zu setzen die die physiologischen Denkmuster überfordern,geheilt zu sein scheint.
Es wirkt beinahe so, als ob Jodorowski versucht einen Jodorowski zu produzieren, also sich selbst zu kopieren und dabei auf Teufel komm raus abgedreht wirken zu wollen. Mit seinen epochemachenden Frühwerken scheint der Regisseur aber schon sein kreatives Pulver verschossen zu haben. Anders läßt sich nur schwer erklären, wie mit The Rainbow Thief ein derart verkrampft wirkendes absurdes Possenspiel entstehen konnte. Oder aber er hat den Drogen abgeschworen und ist beim Filmemachen wieder auf den gesunden Menschenverstand angewiesen.
Denn der Rainbow Thief ist nicht wirklich abgedreht. Klar, er ist auch nicht unbedingt das, was man streng logisch nennt, aber er driftet nicht wirklich in spirituell-pathologische Sphären ab wie in seinen chilenischen Frühwerken, sondern bleibt schön brav in realitätsnahen Gefilden.
Natürlich, wie bei Jodorowski auch kaum anders zu erwarten, ist dies hier auch kein Dokumentarfilm über die optischen Phänomene des Regenbogens, sondern eine Geschichte die mehr im surrealen anzusiedeln ist und von allerlei skurrilen Gestalten bevölkert wird.
Eigentümlicher Weise wird man aber über die gesamte Dauer das Gefühl nicht los, diese Gestalten- Riese, Zwerg, überdicke Dickmadam, exzentrischer Greis, etc... - lenken mit Ihrem die Nerven strapazierenden, viel zu dick aufgetragenen overacting, ebenso wie die überbordene Ausstattung der Kulissen, von einer immensen Ideenarmut ab, da die wenigen erkennbaren Handlungsstränge nicht wirklich ausreichen, um das Interesse des Zuschauers über 90 min. an den Film zu binden.
Andererseits hat sich Jodorowskils ja seinen Ruf auch nicht als ausgewiesener Dramaexperte verdient. Vielmehr waren es seine surrealen Collagen und irrationalen Verknüpfungen, die den Zuschauer mit auf einen phantastischen Trip genommen haben. Ohne diese Virtuosität aber wirkt Jodorowski als Filmemacher ziemlich hilflos und kann bestenfalls noch als einfallsreicher Phantast gelobt werden.
So kann man denn dem Film nur zugestehen, eine bravourös in Scene gesetzte Ode an all die Träumer, Exoten, Gaukler und Phantasten zu sein, die die Welt des Regisseurs bevölkern und bereichern. Denn als Geschichtenerzähler taugt Jodorowski, nicht zuletzt wegen dem gescheiterten Versuch, Anarchie intellektuell zu konstruieren, anscheinend nur sehr bedingt.
Aber wer die Filmwelt mit Celluloid-Drogen wie The Holy Mountain und El Topo, zwei bis heute unerreichten Filmkunstwerken, auf einen unvergeßlichen visuellen Trip geschickt hat, der hat eigentlich seine Schuldigkeit getan und an dessen Denkmal können auch zehnmal schlechtere Filme als dieser nicht kratzen.
Schockte Jodorowski noch mit seinen psychedelisch angehauchten Experimentalfilmen wie El Topo und Holy Mountain die Kuntscene und provozierte aufgrund der Unzumutbarkeit fürs Mainstreampublikum sogar die Entstehung eines eigenen Subgenres, den Midnight Movie, das solche Kunstwerke wie Rocky Horror oder Lynch's Eraserhead hervorbrachte, muß man beim Rainbow Thief leider feststellen, das Jodorowski anscheinend von seiner Geiteskrankheit und somit seinem Talent, Filme in die Welt zu setzen die die physiologischen Denkmuster überfordern,geheilt zu sein scheint.
Es wirkt beinahe so, als ob Jodorowski versucht einen Jodorowski zu produzieren, also sich selbst zu kopieren und dabei auf Teufel komm raus abgedreht wirken zu wollen. Mit seinen epochemachenden Frühwerken scheint der Regisseur aber schon sein kreatives Pulver verschossen zu haben. Anders läßt sich nur schwer erklären, wie mit The Rainbow Thief ein derart verkrampft wirkendes absurdes Possenspiel entstehen konnte. Oder aber er hat den Drogen abgeschworen und ist beim Filmemachen wieder auf den gesunden Menschenverstand angewiesen.
Denn der Rainbow Thief ist nicht wirklich abgedreht. Klar, er ist auch nicht unbedingt das, was man streng logisch nennt, aber er driftet nicht wirklich in spirituell-pathologische Sphären ab wie in seinen chilenischen Frühwerken, sondern bleibt schön brav in realitätsnahen Gefilden.
Natürlich, wie bei Jodorowski auch kaum anders zu erwarten, ist dies hier auch kein Dokumentarfilm über die optischen Phänomene des Regenbogens, sondern eine Geschichte die mehr im surrealen anzusiedeln ist und von allerlei skurrilen Gestalten bevölkert wird.
Eigentümlicher Weise wird man aber über die gesamte Dauer das Gefühl nicht los, diese Gestalten- Riese, Zwerg, überdicke Dickmadam, exzentrischer Greis, etc... - lenken mit Ihrem die Nerven strapazierenden, viel zu dick aufgetragenen overacting, ebenso wie die überbordene Ausstattung der Kulissen, von einer immensen Ideenarmut ab, da die wenigen erkennbaren Handlungsstränge nicht wirklich ausreichen, um das Interesse des Zuschauers über 90 min. an den Film zu binden.
Andererseits hat sich Jodorowskils ja seinen Ruf auch nicht als ausgewiesener Dramaexperte verdient. Vielmehr waren es seine surrealen Collagen und irrationalen Verknüpfungen, die den Zuschauer mit auf einen phantastischen Trip genommen haben. Ohne diese Virtuosität aber wirkt Jodorowski als Filmemacher ziemlich hilflos und kann bestenfalls noch als einfallsreicher Phantast gelobt werden.
So kann man denn dem Film nur zugestehen, eine bravourös in Scene gesetzte Ode an all die Träumer, Exoten, Gaukler und Phantasten zu sein, die die Welt des Regisseurs bevölkern und bereichern. Denn als Geschichtenerzähler taugt Jodorowski, nicht zuletzt wegen dem gescheiterten Versuch, Anarchie intellektuell zu konstruieren, anscheinend nur sehr bedingt.
Aber wer die Filmwelt mit Celluloid-Drogen wie The Holy Mountain und El Topo, zwei bis heute unerreichten Filmkunstwerken, auf einen unvergeßlichen visuellen Trip geschickt hat, der hat eigentlich seine Schuldigkeit getan und an dessen Denkmal können auch zehnmal schlechtere Filme als dieser nicht kratzen.
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Panasonic PT-AE3000Ebewertet am 23.11.11 um 11:23
Tja, so wirklich war er nicht mein Fall. Aber wenigstens ist ein schöner Schuber drum! ;-)
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Samsung LE-40M86BD (LCD 40")bewertet am 20.06.10 um 20:02
Kein Kracher wie zB. The Holy Mountain, aber sehenswert. Aufgerundete 3,5 Punkte für die Story.
Bild und Ton sind okay, Extras rar.
Bild und Ton sind okay, Extras rar.
Player:
Philips BDP7200Darstellung:
LG 32LG2000 (LCD 32")bewertet am 16.03.10 um 12:12
Wer bei Jodorowsky eine straighte Story oder überhaupt eine Story sucht,kann es lange machen.Die Filme von diesem Meister liebt man oder man hasst sie:Ich liebe sie.
Bild+Ton sind guter (HD) Durchschnitt,Extras leider sehr mager.
Bild+Ton sind guter (HD) Durchschnitt,Extras leider sehr mager.
Player:
Panasonic DMP-BD80Darstellung:
Toshiba 47Z3030D (LCD 47")bewertet am 13.02.10 um 22:03
| Bewertungskriterien |
|
|
The Rainbow Thief - Directors Cut Blu-ray Preisvergleich
Gebraucht kaufen















Muß zugeben, daß ich den Film nicht kenne & nicht weiß, was ich letztendlich, davon halten soll.