So finster die Nacht Blu-ray
Original Filmtitel: Låt den rätte komma in

US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), Extras in HD (teilweise), Wendecover
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Henrik Dahl, Ika Nord, Kåre Hedebrant, Karin Bergquist, Lina Leandersson, Mikael Rahm, Per Ragnar, Peter Carlberg
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby TrueHD 5.1
Deutsch DD 5.1
Schwedisch DTS-HD MA 5.1
Schwedisch DD 5.1
Deutsch DD 5.1
Schwedisch DTS-HD MA 5.1
Schwedisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
115 Minuten
Veröffentlichung:
30.09.2009 (Release)
So finster die Nacht Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Oskar (K. Hedebrandt) führt ein tristes Leben mitten in Schweden. Seine Mitschüler triezen ihn nur, die Erwachsenen schenken ihm keine Beachtung und er widmet seine Aufmerksamkeit lieber einer Mordserie, die gerade in den Medien kursiert. Ein Funken Licht in sein Leben bringt eines Tages die ebenso einsame Eli (L. Leanderson), mit der er sich auch sofort anfreundet. Doch schon bald merkt er, dass seine neue Freundin kein gewöhnliches kleines Mädchen zu sein scheint...
So finster die Nacht Blu-ray Review

Story
9
Bildqualität
8
Tonqualität
9
Ausstattung
3
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 03.11.2009
Was hat das schwedische Horror-Drama „So finster die Nacht“ mit Filmen wie „Die Fabelhafte Welt der Amelie“ und „The Cooler“ gemeinsam? Allen Drei wurde die Ehre zu teil, zum „Centerpiece“ des alljährlichen Fantasy-Film-Festivals ernannt zu werden – was durchaus ein Indikator dafür ist, dass der Film zum einen recht ungewöhnlich und zum anderen durchaus sehenswert ist. Ascot Elite hat den auf dem Roman von John Ajvide Lindqvist basierenden Film mittlerweile auf Blu-ray Disc veröffentlicht.
Story
Der zwöfjährige Oskar (Kåre Hedebrant) ist ein Außenseiter im besten Sinne: Er hat nur wenig Freunde und wird von seinen Klassenkameraden so lange gemobbt, bis er sich schließlich in Gewaltphantasien flüchtet. Eines Tages lernt er seine gleichaltrige Nachbarin Eli (Lina Leandersson) kennen, zu der er langsam eine Freundschaft aufbaut. Bald jedoch beginnt er zu ahnen, das Eli kein normales Mädchen ist – sie meidet das Tageslicht, und seit sie zugezogen ist, häufen sich auf einmal die Morde in dem kleinen schwedischen Örtchen.
Neben einigen wenigen gelungen Filmen über das Thema „Vampire“ (wie beispielsweise „Interview mit einem Vampir“) finden sich jede Menge durchschnittliche bis schlechte Filme („Twilight“), die sich mit Thema beschäftigen – „So finster die Nacht“ gehört dabei eindeutig zu den besten Filmen dieses Genres. Was den Film so interessant macht, ist die gelungene Mischung aus klassischem Jugenddrama und düsterem Horrorfilm, wobei beide Teile für sich genommen schon hervorragend funktionieren und zusammen perfekt harmonieren: Neben der immensen Spannung, der gruseligen Atmosphäre und den überaus effektiven Schockmomenten kann der Film vor allem mit der präzisen Ausarbeitung der Beziehungen der Charaktere untereinander (besonders die feinfühlig inszenierte Freundschaft zwischen Oskar und Eli) punkten. Im Grunde wird hier eine wunderschöne (wenn auch mit einigen sehr blutigen Szenen garnierte) Geschichte von zwei Außenseitern erzählt, die sich gegenseitig mögen.
Auch wenn der Film oberflächlich gesehen einige Klischees bedient (beispielsweise die „fiesen“ Mitschüler, die Oskar das Leben schwer machen), bleibt das Geschehen auch aufgrund der tollen Dialoge und der sehr guten Schauspielerleistungen sehr glaubwürdig. Was „So finster die Nacht“ dann endgültig aus der Masse der Horrorfilme hervorhebt, ist die außergewöhnlich gut gelungene, sehr ruhige Kameraarbeit, die immer wieder ungewöhnliche Perspektiven findet und den eigentlich düsteren Film eine gewissen Schönheit verleiht, der man sich nur schwer entziehen kann. Das Ende des Films ist dann ebenso konsequent umgesetzt und gleichzeitig ungewöhnlich wie der gesamte Film, sodass man hier von einem echten Geheimtipp sprechen kann, der ohne jeden Zweifel absolut sehenswert ist.
Neben einigen wenigen gelungen Filmen über das Thema „Vampire“ (wie beispielsweise „Interview mit einem Vampir“) finden sich jede Menge durchschnittliche bis schlechte Filme („Twilight“), die sich mit Thema beschäftigen – „So finster die Nacht“ gehört dabei eindeutig zu den besten Filmen dieses Genres. Was den Film so interessant macht, ist die gelungene Mischung aus klassischem Jugenddrama und düsterem Horrorfilm, wobei beide Teile für sich genommen schon hervorragend funktionieren und zusammen perfekt harmonieren: Neben der immensen Spannung, der gruseligen Atmosphäre und den überaus effektiven Schockmomenten kann der Film vor allem mit der präzisen Ausarbeitung der Beziehungen der Charaktere untereinander (besonders die feinfühlig inszenierte Freundschaft zwischen Oskar und Eli) punkten. Im Grunde wird hier eine wunderschöne (wenn auch mit einigen sehr blutigen Szenen garnierte) Geschichte von zwei Außenseitern erzählt, die sich gegenseitig mögen.
Auch wenn der Film oberflächlich gesehen einige Klischees bedient (beispielsweise die „fiesen“ Mitschüler, die Oskar das Leben schwer machen), bleibt das Geschehen auch aufgrund der tollen Dialoge und der sehr guten Schauspielerleistungen sehr glaubwürdig. Was „So finster die Nacht“ dann endgültig aus der Masse der Horrorfilme hervorhebt, ist die außergewöhnlich gut gelungene, sehr ruhige Kameraarbeit, die immer wieder ungewöhnliche Perspektiven findet und den eigentlich düsteren Film eine gewissen Schönheit verleiht, der man sich nur schwer entziehen kann. Das Ende des Films ist dann ebenso konsequent umgesetzt und gleichzeitig ungewöhnlich wie der gesamte Film, sodass man hier von einem echten Geheimtipp sprechen kann, der ohne jeden Zweifel absolut sehenswert ist.
Bildqualität
Das im Format 2,35:1 und in einer Auflösung von 1920x1080p vorliegende Bild wurde mit einem AVC-Codec erstellt und erreicht eine hervorragende Qualität.
Die eindrucksvolle Kameraarbeit wird annähernd optimal wiedergeben – bewusst wird viel mit Unschärfe und nur teilweise fokussierten Objekten gearbeitet. Allerdings wird alles, was scharf dargestellt werden soll, von der Blu-ray auch gestochen scharf wiedergegeben. Das Bild wirkt dadurch sehr plastisch. Hervorragend ist der Kontrast, der die Darstellung des Unterschiedes zwischen dem häufig vorkommenden weißen Schnee und der umgebenden dunkle Nacht mühelos meistert. Der Schwarzwert ist darüber hinaus perfekt gesättigt, die mitunter etwas triste Farbgebung wirkt sehr natürlich und passt perfekt zum Film. Kompressionsfehler treten (trotz zeitweise sehr niedriger Bitrate) nicht auf. Minimales Filmkorn und das leichte Bildrauschen in den dunklen Szenen sind vorhanden, fallen allerdings kaum auf und stören dementsprechend wenig – so entsteht ein insgesamt tolles Bild, das einen schönen HD-Effekt erzielen kann und dem Film mehr als gerecht wird.
Die eindrucksvolle Kameraarbeit wird annähernd optimal wiedergeben – bewusst wird viel mit Unschärfe und nur teilweise fokussierten Objekten gearbeitet. Allerdings wird alles, was scharf dargestellt werden soll, von der Blu-ray auch gestochen scharf wiedergegeben. Das Bild wirkt dadurch sehr plastisch. Hervorragend ist der Kontrast, der die Darstellung des Unterschiedes zwischen dem häufig vorkommenden weißen Schnee und der umgebenden dunkle Nacht mühelos meistert. Der Schwarzwert ist darüber hinaus perfekt gesättigt, die mitunter etwas triste Farbgebung wirkt sehr natürlich und passt perfekt zum Film. Kompressionsfehler treten (trotz zeitweise sehr niedriger Bitrate) nicht auf. Minimales Filmkorn und das leichte Bildrauschen in den dunklen Szenen sind vorhanden, fallen allerdings kaum auf und stören dementsprechend wenig – so entsteht ein insgesamt tolles Bild, das einen schönen HD-Effekt erzielen kann und dem Film mehr als gerecht wird.
Tonqualität
Sowohl die deutsche als auch die schwedische Sprachausgabe liegen jeweils als Dolby True HD 5.1 Tonspur vor; zusätzlich findet sich für beiden Sprachen eine nur minimal schlechtere Dolby Digital 5.1 Tonspur auf der Scheibe. Hier ist Vorsicht geboten: Standardmäßig ist unverständlicherweise die Dolby Digital Variante ausgewählt, wer HD-Ton möchte muss dieses explizit von Hand im Menü auswählen. Qualitativ schenken sich deutsche und schwedische Sprachausgabe nichts.
„So finster die Nacht“ verfügt über einen starke Audioabmischung, die paradoxerweise besonders in den eher leiseren Szenen beindruckt – hier sorgt die extreme Präzision der Umgebungsgeräusche zusammen mit der tollen Räumlichkeit und der meist dezenten, aber perfekt passenden Musikuntermalung fast permanent für eine unglaubliche Gänsehaut-Atmosphäre und trägt zur immens hohen Spannung des Films bei. Natürlich gibt es auch Momente, in denen die Klangkulisse ordentlich aufdreht (erwähnt seien hier die Szene mit einigen Katzen und die vielen Szenen, in denen Eli „zubeißt“) – in diesen Momenten ist die Dynamik gewaltig, und der Subwoofer schlägt ordentlich und mit präzisem Bass-Schlägen zu, die dem Zuschauer regelrecht durch Mark und Bein fahren. In Anbetracht der Tatsache, dass die Sprachverständlichkeit jederzeit perfekt ist, kann man hier von einer Audioabmischung nahe der Referenz sprechen – beeindruckend, wie ein eigentlich eher ruhiger Film hier derart überzeugt.
„So finster die Nacht“ verfügt über einen starke Audioabmischung, die paradoxerweise besonders in den eher leiseren Szenen beindruckt – hier sorgt die extreme Präzision der Umgebungsgeräusche zusammen mit der tollen Räumlichkeit und der meist dezenten, aber perfekt passenden Musikuntermalung fast permanent für eine unglaubliche Gänsehaut-Atmosphäre und trägt zur immens hohen Spannung des Films bei. Natürlich gibt es auch Momente, in denen die Klangkulisse ordentlich aufdreht (erwähnt seien hier die Szene mit einigen Katzen und die vielen Szenen, in denen Eli „zubeißt“) – in diesen Momenten ist die Dynamik gewaltig, und der Subwoofer schlägt ordentlich und mit präzisem Bass-Schlägen zu, die dem Zuschauer regelrecht durch Mark und Bein fahren. In Anbetracht der Tatsache, dass die Sprachverständlichkeit jederzeit perfekt ist, kann man hier von einer Audioabmischung nahe der Referenz sprechen – beeindruckend, wie ein eigentlich eher ruhiger Film hier derart überzeugt.
Ausstattung
Neben vier interessanten und sehenswerten „herausgeschnittenen Szenen“ (5 Minuten, in HD) befinden sich lediglich der (geniale) Kinotrailer und ein Audiokommentar des Regisseurs auf der Blu-ray. Allerdings ist dieser auf Schwedisch – was (trotz der vorhandenen Untertitel) den Nutzwert des Features deutlich reduziert. Das war es dann auch schon mit den Extras – das ist insbesondere in Anbetracht der viel besser ausgestatten amerikanischen Blu-ray sehr ernüchternd.
Fazit
Sowohl Bild und Ton von “So Finster die Nacht“ sind auf sehr hohem Niveau und jeweils nicht weit von der Referenzwertung entfernt. Leider können die Extras dem nicht das Wasser reichen – die Ausstattung ist dürftig.
Eine Empfehlung wert, ist der Film selbst in jedem Fall: Die ungewöhnliche Kombination aus Jugend-Drama und Horrorfilm funktioniert hervorragend und sorgt ebenso für eine unheimlich gruselige Spannung wie für einige richtig schöne, von einer außergewöhnlichen Freundschaft geprägten, Filmmomente. So ist „So Finster die Nacht“ sicher kein Film für jeden, wer sich allerdings auf ihn einlässt, wird mit einem der atmosphärisch besten filmischen Beiträge überhaupt zum Thema „Vampire“ belohnt. (jos) weitere Reviews anzeigen
Eine Empfehlung wert, ist der Film selbst in jedem Fall: Die ungewöhnliche Kombination aus Jugend-Drama und Horrorfilm funktioniert hervorragend und sorgt ebenso für eine unheimlich gruselige Spannung wie für einige richtig schöne, von einer außergewöhnlichen Freundschaft geprägten, Filmmomente. So ist „So Finster die Nacht“ sicher kein Film für jeden, wer sich allerdings auf ihn einlässt, wird mit einem der atmosphärisch besten filmischen Beiträge überhaupt zum Thema „Vampire“ belohnt. (jos) weitere Reviews anzeigen
Kaufempfehlung
8 von 10
Die Kaufempfehlung der So finster die Nacht Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
TV: Philipps 5603 42” FullHD LCD
Beamer: Epson EMP-TW 2000
Blu-ray Player: Sony Playstation 3
AV-Receiver: Onkyo 606
Boxensystem: Teufel Theater 1
Beamer: Epson EMP-TW 2000
Blu-ray Player: Sony Playstation 3
AV-Receiver: Onkyo 606
Boxensystem: Teufel Theater 1
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Nette kleine Liebesgeschichte zwischen einem kleinem Jungen und einem Vampir. Sehr ruhig erzählt was dafür sorgt dass der Film ne nette Atmosphäre kriegt, jedoch hat der Streifen auch mit einigen Längen zu kämpfen weil einfach zu wenig passiert. Was den Streifen aber auch merklich runter zieht sind die recht unsympathischen Darsteller. Im Grunde kann man auf dem ersten Blick keinen von Ihnen leiden, erst recht die beiden Hauptdarsteller. So kommt der Streifen leider nicht über Durchschnitt hinaus.
Das Bild ist von der Schärfe eher mittelmäßig. Dafür gibt es keinerlei Grieseln oder Filmkorn. Die Farben sind Stilbedingt in eher Grautönen.
Der schwedische Ton ist richtig klasse und hat nen sehr schönen Kraftvollen Raumklang.
Als Bonusmaterial gibt es nur Trailer und Geschnittene Szenen.
Das Bild ist von der Schärfe eher mittelmäßig. Dafür gibt es keinerlei Grieseln oder Filmkorn. Die Farben sind Stilbedingt in eher Grautönen.
Der schwedische Ton ist richtig klasse und hat nen sehr schönen Kraftvollen Raumklang.
Als Bonusmaterial gibt es nur Trailer und Geschnittene Szenen.
Player:
Philips BDP3280Darstellung:
Philips 37PFL5604H (LCD 37")bewertet am 21.05.12 um 07:53
Ausgeliehen was mein Glück war.
Sowas von in die länge gezogen,den Film hätte man auch gut halb so lang drehen können.Story ist vielleicht ganz gut aber so langatmig und stellenweise sehr langweilig.Extras sind nicht erwähnenswert, Bild war auch nicht der Hit,nichts für mich.
Sowas von in die länge gezogen,den Film hätte man auch gut halb so lang drehen können.Story ist vielleicht ganz gut aber so langatmig und stellenweise sehr langweilig.Extras sind nicht erwähnenswert, Bild war auch nicht der Hit,nichts für mich.
Player:
PhilipsDarstellung:
Philipsbewertet am 06.05.12 um 16:47
gekauft!
also mein Film ist das nicht!
sehr in die länge gezogen.
die story ist echt gut jedoch mit der umsetzung hapert es ein wenig.
Bild und Ton sind durchwachsen. Sehr gut ist die Hintergrund und Begleitmusik.
Werde mir als nächstes mal das Remake antun.
Nichts für meine Sammlung!
also mein Film ist das nicht!
sehr in die länge gezogen.
die story ist echt gut jedoch mit der umsetzung hapert es ein wenig.
Bild und Ton sind durchwachsen. Sehr gut ist die Hintergrund und Begleitmusik.
Werde mir als nächstes mal das Remake antun.
Nichts für meine Sammlung!
Player:
Pioneer BDP-51FDDarstellung:
Samsung PS-50C6500 (Plasma 50")bewertet am 28.04.12 um 23:34
Ein schaurig-schönes Coming of Age-Drama, das aber auch Horror- und Liebesfilm ist. Quasi "Twilight für Männer" oder "Twilight für Cineasten bzw. anspruchsvolles Publikum". ;)
Film: 4/5
Bild: 4/5 Sehr starkes Grieseln oftmals.
Ton: 5/5 Sehr räumlich und wuchtig.
Extras: 2/5
Film: 4/5
Bild: 4/5 Sehr starkes Grieseln oftmals.
Ton: 5/5 Sehr räumlich und wuchtig.
Extras: 2/5
Player:
Sony BDP-S350Darstellung:
Pioneer PDP-LX5090 (Plasma 50")bewertet am 12.03.12 um 00:52
Mit unglaublich dichter Atmosphäre inszenierter Vampierfilm aus Schweden, weit ab von der zurzeit regierenden Romantik-Teenie-Blutsaugerwell e. Der Regiesseur nützt die kalte, düstere Grundstimmung des nordischen Winters um eine Story mit Wendungen zu erschaffen die nicht nur den Horrorfreund zufriedenstellt, sondern auch moralische Fragen aufwirft. Außerdem spielt auch das Thema Pupertät und erste Liebe eine für den Film entscheinde Rolle.
Die 2 Jungstars aus Schweden spielen ihre Rolle perfekt und sympatisch.
Bin schon gespannt auf das amerikanische Remake vom Cloverfield-Regiesseur Matt Reeves.
Bild und Ton sind nahezu ohne Makel.
Die 2 Jungstars aus Schweden spielen ihre Rolle perfekt und sympatisch.
Bin schon gespannt auf das amerikanische Remake vom Cloverfield-Regiesseur Matt Reeves.
Bild und Ton sind nahezu ohne Makel.
Player:
Sony BDP-S370Darstellung:
LG 42LE8500 (LCD 42")bewertet am 22.02.12 um 14:48
Hätte man die Twilight-Saga mit mehr Intelligenz angepackt, hätte solch ein Meisterwerk daraus werden können. Aber im Gegensatz zu diesem sehr stimmigen Werk ist Twilight zu Kitsch verkommen.
Selten - oder sollte man sagen »nie«? - wurde das Thema Vampire in dieser inhaltlich so dichten Form geschildert.
Bisher haben wir im Prinzip nur zwei Sorten Vampirfilm gesehen:
• »Held« trifft »Monster« und metzelt sie nieder
• Vampir und Mensch verlieben sich und es kommt Kitsch heraus.
Hier finden wir einen deutlich vielschichtigeren Film, der neue Maßstäbe setzt. Dies wird vor allem dadurch erreicht, dass keine »Scheinwelten« geschaffen werden, sondern die gesamte Handlung in einem sozial schwächeren Stockholmer Wohnviertel vom Reißbrett angesiedelt wird. Alkoholiker, Arbeitslose, gescheiterte Existenzen wohnen hier, am Rande der normal doch so heilen Schwedischen Welt. Genau hierher kommt das Vampirmädchen Eli mit seinem menschlichen »Helfer«, der anscheinend seit Jahrzehnten eine unbefriedigende Liebe zu ihr hegt und jetzt durch Oskar, einen Außenseiter-Jungen, abgelöst wird.
Der Film lässt sich alle Zeit, die man für die Verfilmung dieses anspruchsvollen Dramas braucht. Die Charaktere werden ausführlich vorgestellt und wirken nicht (wie bei Vampirfilmen aus Hollywood) wie einfache Abziehbilder aus der untersten Klischee-Schublade.
Sicherl ich werden Leute, die den Film nicht in allen seinen Facetten kapieren, über die Liebesgeschichte darin lästern. Hier scheint sich für »einfache Geister« ein Vergleich zu Twilight aufzuzwängen, aber dies ist keineswegs der Fall. Diese Romanze hält den Film zusammen, erklärt die Rolle des menschlichen Helfers und lässt einen voraussehen, wie es nach dem Ende des Filmes weitergehen wird.
Ein Wort noch zur darstellerischen Leistung: Die jungen Darsteller bewältigen die Aufgabe so, als ob sie seit 20 Jahren als Schauspieler aktiv wären. Und ausnahmsweise verliert der Film auch durch die deutsche Synchronisation nicht so viel, wie es bei Skandinavischen Filmen sonst leider der Fall ist. Hier hat man sich mal ziemlich viel Mühe gegeben. Trotzdem sollte man sich - so man der Sprache mächtig ist - die Schwedische Originalspur anhören.
Dieser Film ist für all diejenigen ein Muss, die unter Vampirfilm keinen Twilight-kitsch für kleine Mädchen und kein Blade-Gemetzel verstehen. Statt dessen finden wir hier ein Drama, das ungeschminkt soziale Missstände und psychische Probleme von Außenseitern darstellt, gepaart mit ein wenig Mystery und Mythologie.
Selten - oder sollte man sagen »nie«? - wurde das Thema Vampire in dieser inhaltlich so dichten Form geschildert.
Bisher haben wir im Prinzip nur zwei Sorten Vampirfilm gesehen:
• »Held« trifft »Monster« und metzelt sie nieder
• Vampir und Mensch verlieben sich und es kommt Kitsch heraus.
Hier finden wir einen deutlich vielschichtigeren Film, der neue Maßstäbe setzt. Dies wird vor allem dadurch erreicht, dass keine »Scheinwelten« geschaffen werden, sondern die gesamte Handlung in einem sozial schwächeren Stockholmer Wohnviertel vom Reißbrett angesiedelt wird. Alkoholiker, Arbeitslose, gescheiterte Existenzen wohnen hier, am Rande der normal doch so heilen Schwedischen Welt. Genau hierher kommt das Vampirmädchen Eli mit seinem menschlichen »Helfer«, der anscheinend seit Jahrzehnten eine unbefriedigende Liebe zu ihr hegt und jetzt durch Oskar, einen Außenseiter-Jungen, abgelöst wird.
Der Film lässt sich alle Zeit, die man für die Verfilmung dieses anspruchsvollen Dramas braucht. Die Charaktere werden ausführlich vorgestellt und wirken nicht (wie bei Vampirfilmen aus Hollywood) wie einfache Abziehbilder aus der untersten Klischee-Schublade.
Sicherl ich werden Leute, die den Film nicht in allen seinen Facetten kapieren, über die Liebesgeschichte darin lästern. Hier scheint sich für »einfache Geister« ein Vergleich zu Twilight aufzuzwängen, aber dies ist keineswegs der Fall. Diese Romanze hält den Film zusammen, erklärt die Rolle des menschlichen Helfers und lässt einen voraussehen, wie es nach dem Ende des Filmes weitergehen wird.
Ein Wort noch zur darstellerischen Leistung: Die jungen Darsteller bewältigen die Aufgabe so, als ob sie seit 20 Jahren als Schauspieler aktiv wären. Und ausnahmsweise verliert der Film auch durch die deutsche Synchronisation nicht so viel, wie es bei Skandinavischen Filmen sonst leider der Fall ist. Hier hat man sich mal ziemlich viel Mühe gegeben. Trotzdem sollte man sich - so man der Sprache mächtig ist - die Schwedische Originalspur anhören.
Dieser Film ist für all diejenigen ein Muss, die unter Vampirfilm keinen Twilight-kitsch für kleine Mädchen und kein Blade-Gemetzel verstehen. Statt dessen finden wir hier ein Drama, das ungeschminkt soziale Missstände und psychische Probleme von Außenseitern darstellt, gepaart mit ein wenig Mystery und Mythologie.
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keine AngabenDarstellung:
Acer mit 26'' Fujitsubewertet am 26.10.11 um 00:44
Bild Ton und Story sind super. Die Extras fast nicht vorhanden. Dafür ein Vampirfilm der als Geheimtipp gilt!
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Samsung UE-55D8090 (LCD 55")bewertet am 19.09.11 um 08:53
Der dt. Titel hat mit dem Originaltitel zwar wie so oft nichts gemeinsam(im Original heißt der Titel in deutsche übersetzt"Laß den Richtigen hinein"),paßt aber in diesem Falle hervorragend.So lyrisch und poetisch wie der dt. Titel ist auch dieser Film.In wunderschönen kühlen Bildern erzählt der Film eine Geschichte über Außenseiter,Pubertät und die ersten zaghaften Knospen der Liebe.Ein kitsch-und schmachtfreies Kontergewicht zu den poppig-romantischen Vampirbeiträgen aus Hollywood.Ein wunderbarer Score,eine cineastisch anspruchsvolle Erzählstruktur und die beiden grandiosen Hauptdarsteller machen So Finster Die Nacht zu einem kleinen cineastischen Erlebnis weit Abseits des Mainstreams.Ein kleines Meisterwerk im mittlerweile inflationär verwursteten Vampirgenre.
das Bild ist recht dunkel und weist teilweise Schlierenbildung auf.Der Kontrast ist gut,mit Schärfe und Farbintensität hat man sich,der Stilistik des Filmes geschuldet,zurückgehalten.
D er Ton ist auf gutem Niveau,es gibt aber auch nur wenige Szenen,die die Boxen fordern,da der Film haupsächlich vom Underscore lebt und nicht von Soundeffekten.
Als Extras gibt es Trailer und einige Deleted Scenes.
das Bild ist recht dunkel und weist teilweise Schlierenbildung auf.Der Kontrast ist gut,mit Schärfe und Farbintensität hat man sich,der Stilistik des Filmes geschuldet,zurückgehalten.
D er Ton ist auf gutem Niveau,es gibt aber auch nur wenige Szenen,die die Boxen fordern,da der Film haupsächlich vom Underscore lebt und nicht von Soundeffekten.
Als Extras gibt es Trailer und einige Deleted Scenes.
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Sony PlayStation 3Darstellung:
Sonstigesbewertet am 18.09.11 um 12:32
Für mich war der Film reine Zeitverschwendung!
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
( 11")bewertet am 15.09.11 um 08:20
Eher ein Sozialdrama, das als atmosphärisch dichte Vampirgeschichte daher kommt. Gut gemacht, mit sehr überzeugenden jungen Darstellern. Wenige, aber gut plazierte und zur Geschichte passende Effekte.
Bild und Ton sehr gut, mit einem informativen Kommentar. Kein Mainstream, und das ist gut so!
Bild und Ton sehr gut, mit einem informativen Kommentar. Kein Mainstream, und das ist gut so!
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Sony BDP-S350Darstellung:
LG 32LH5000 (LCD 32")bewertet am 19.08.11 um 16:51
Kann diese Bewertungen beim besten Willen nicht Teilen.
Der Film ist langezogen und langweilig zwar eine gute Idee aber komplett versaut.Der Ton und das Bild ist genau so schwach wie der Film.
Tut mir leid aber kann da nichts mehr dazu sagen!!!
Der Film ist langezogen und langweilig zwar eine gute Idee aber komplett versaut.Der Ton und das Bild ist genau so schwach wie der Film.
Tut mir leid aber kann da nichts mehr dazu sagen!!!
Player:
OPPO Digital OPPO BDP-83Darstellung:
Sharp XV-Z18000bewertet am 06.07.11 um 21:59
So finster die Nacht ist ein atmosphärischer Film über einen drangsalierten Jungen, der sich mit einem Mädchen anfreundet. Doch Eli ist ein Vampir in der Haut einer 12jährigen und weiß Probleme blutig zu lösen.
Der Film verlangt etwas Geduld und spricht deutlich ruhigere Töne an, dadurch gewinnen die Figuren aber auch deutliche und dramatische Tiefe. Und das zeichnet den Film aus und hebt ihn deutlich von der Masse ab.
Das Bild bietet ein gutes HD Bild, wirkt manchmal etwas gröber und weniger detailliert, ohne jedoch störend zu wirken. Viele Szenen des Filmes spielen aber auch in vampirgerechter Dunkelheit.
Die deutsche Dolby TruHD Spur ist sehr gut und gibt dem Film einen schönen räumlichen Klang. Der schwedische Originalton klingt aber gegenüber der Synchronisation noch einmal natürlicher und runder.
An Extras wurde leider gespart. Ein Audiokommentar, Deleted Scenes und einen Trailer, der Film hätte mehr verdient.
So finster die Nacht ist ein echter Geheimtipp im Vampir-Genre und kommt auf eine guten blauen Scheibe daher. Der Film ist regelmäßig zu guten Preisen unter 10 Euro zu erhalten und ist diese Investition absolut wert. Zugreifen!
Der Film verlangt etwas Geduld und spricht deutlich ruhigere Töne an, dadurch gewinnen die Figuren aber auch deutliche und dramatische Tiefe. Und das zeichnet den Film aus und hebt ihn deutlich von der Masse ab.
Das Bild bietet ein gutes HD Bild, wirkt manchmal etwas gröber und weniger detailliert, ohne jedoch störend zu wirken. Viele Szenen des Filmes spielen aber auch in vampirgerechter Dunkelheit.
Die deutsche Dolby TruHD Spur ist sehr gut und gibt dem Film einen schönen räumlichen Klang. Der schwedische Originalton klingt aber gegenüber der Synchronisation noch einmal natürlicher und runder.
An Extras wurde leider gespart. Ein Audiokommentar, Deleted Scenes und einen Trailer, der Film hätte mehr verdient.
So finster die Nacht ist ein echter Geheimtipp im Vampir-Genre und kommt auf eine guten blauen Scheibe daher. Der Film ist regelmäßig zu guten Preisen unter 10 Euro zu erhalten und ist diese Investition absolut wert. Zugreifen!
Player:
Sony BDP-S550Darstellung:
Sony KDL-52Z5500 (LCD 52")bewertet am 27.05.11 um 21:27
Inhalt: Oskar ist ein Außenseiter. Er ist 12 Jahre alt, hat keine Freunde, wird oft gehänselt und geärgert. Er lebt mit seiner Mutter in einer gewöhnlichen Wohnung. Gewöhnlich bisher. Denn es ziehen neue Nachbarn ein. Und die sind alles andere als gewöhnlich…
Kritik: „So finster die Nacht“ ist ein außergewöhnlicher Vampir-Roman, der sich weniger Gedanken um den Status des Vampirs macht, sondern viel mehr die Beziehung zwischen Oskar und Eli erzählt und das in aller Seelenruhe. Faszinierend beobachtet man, wie selbst, als klar Oskar ist, dass Eli eine Blutsaugerin ist und scheinbar auch kein Mädchen, die Thematik sich um die Wärme zwischen den beiden dreht. So wie es echt 12-Jährige Kids auch tun würden. „Du bist also ein Vampir?“ -“Ja“ – „Cool“ – „Wollen wir auf die Rutsche?“… So in etwa wäre das doch oder nicht? Ein weiteres Highlight dieses ungewöhnlichen schwedischen Films ist die Kulisse. Ob es der verschneite Stadtwald ist oder die vereinsamten und ebenso weißen Straßen. Allein das wäre schon schaurig genug. Dennoch möchte der Film auch mit etwas Blut nicht geizen. Die Szenen sind bis auf den Schluss recht harmlos und alles Blutrünstige spielt sich wirklich eher im Kopf ab. Die Schwimmbadszene am Ende hat jedoch auch für Freunde des Splatters noch ein kleines Schmankerl auf Lager.
Fazit: Freunde des anspruchsvollen Gruselkinos werden hier bestens bedient. „So finster die Nacht“ ist der erste wirklich gute und hochwertige Vampirfilm der gefühlt letzten 10-15 Jahre. Absolute Empfehlung!
Bild: Keine Referenz, dafür wirkt es manchmal zu blass. Aber der Film spielt vermutlich in den 80ern und dafür passt das Bild.
Ton: Der Ton hat mir gefallen. Wenn es wirken sollte, tat es das auch.
Extras: Eher bescheiden. Ausbaufähig!
Kritik: „So finster die Nacht“ ist ein außergewöhnlicher Vampir-Roman, der sich weniger Gedanken um den Status des Vampirs macht, sondern viel mehr die Beziehung zwischen Oskar und Eli erzählt und das in aller Seelenruhe. Faszinierend beobachtet man, wie selbst, als klar Oskar ist, dass Eli eine Blutsaugerin ist und scheinbar auch kein Mädchen, die Thematik sich um die Wärme zwischen den beiden dreht. So wie es echt 12-Jährige Kids auch tun würden. „Du bist also ein Vampir?“ -“Ja“ – „Cool“ – „Wollen wir auf die Rutsche?“… So in etwa wäre das doch oder nicht? Ein weiteres Highlight dieses ungewöhnlichen schwedischen Films ist die Kulisse. Ob es der verschneite Stadtwald ist oder die vereinsamten und ebenso weißen Straßen. Allein das wäre schon schaurig genug. Dennoch möchte der Film auch mit etwas Blut nicht geizen. Die Szenen sind bis auf den Schluss recht harmlos und alles Blutrünstige spielt sich wirklich eher im Kopf ab. Die Schwimmbadszene am Ende hat jedoch auch für Freunde des Splatters noch ein kleines Schmankerl auf Lager.
Fazit: Freunde des anspruchsvollen Gruselkinos werden hier bestens bedient. „So finster die Nacht“ ist der erste wirklich gute und hochwertige Vampirfilm der gefühlt letzten 10-15 Jahre. Absolute Empfehlung!
Bild: Keine Referenz, dafür wirkt es manchmal zu blass. Aber der Film spielt vermutlich in den 80ern und dafür passt das Bild.
Ton: Der Ton hat mir gefallen. Wenn es wirken sollte, tat es das auch.
Extras: Eher bescheiden. Ausbaufähig!
Player:
SamsungDarstellung:
LGbewertet am 27.03.11 um 11:36
Gemischter Eindruck.
Einerseits besticht der Film durch seine kalte, in sentimental, melancholischen Winterbildern eingefangene Satelitenstadt Tristesse, in der das Leben stiller und ruhiger verläuft als in den Geldmetropolen dieser Welt, anderseits schleppt sich der Plot doch sehr träge dahin und nimmt so gut wie nie richtig Fahrt auf.
So lebt der der Film denn auch hauptsächlich von kleinen Gesten und Alltagsgegebenheiten der heranwachsenden Kindern auf der Schwelle zur Jugendzeit, als von geistreichen Dialogwitz oder derben Schockmomenten. Diese sind zwar immer wieder vorhanden, aber so beiläufig und lakonisch in Scene gesetzt, daß sie fast völlig berührungslos am Zuschauer vorbeigehen.
Hier liegt meines Erachtens auch der größte Schwachpunkt des Films: So geglückt die entschleunigte Atmosphäre der nordischen Lebensart, sowie die Charaker- und Entwicklungsstudie dieses 2000er Michel aus Lönneberga auch eingefangen sein mag, daß Erzähltempo ist doch zu behäbe und gedrosselt, als daß es einen über die gesamten 114 min. bei der Stange zu halten vermag und überschreitet manches mal den Punkt, an dem der Film zu langweilen droht.
Nichts desto trotz hinterläßt der Film dennoch den Eindruck einer kleinen Cineastenperle, die paradoxer Weise gerade durch seine fast schon meditativen Leere eine suggestive Kraft entfaltet, die sicherlich beim zweiten mal gucken, wenn einem der Sinn nach Ruhe und Muße steht, an Wert gewinnt.
Einerseits besticht der Film durch seine kalte, in sentimental, melancholischen Winterbildern eingefangene Satelitenstadt Tristesse, in der das Leben stiller und ruhiger verläuft als in den Geldmetropolen dieser Welt, anderseits schleppt sich der Plot doch sehr träge dahin und nimmt so gut wie nie richtig Fahrt auf.
So lebt der der Film denn auch hauptsächlich von kleinen Gesten und Alltagsgegebenheiten der heranwachsenden Kindern auf der Schwelle zur Jugendzeit, als von geistreichen Dialogwitz oder derben Schockmomenten. Diese sind zwar immer wieder vorhanden, aber so beiläufig und lakonisch in Scene gesetzt, daß sie fast völlig berührungslos am Zuschauer vorbeigehen.
Hier liegt meines Erachtens auch der größte Schwachpunkt des Films: So geglückt die entschleunigte Atmosphäre der nordischen Lebensart, sowie die Charaker- und Entwicklungsstudie dieses 2000er Michel aus Lönneberga auch eingefangen sein mag, daß Erzähltempo ist doch zu behäbe und gedrosselt, als daß es einen über die gesamten 114 min. bei der Stange zu halten vermag und überschreitet manches mal den Punkt, an dem der Film zu langweilen droht.
Nichts desto trotz hinterläßt der Film dennoch den Eindruck einer kleinen Cineastenperle, die paradoxer Weise gerade durch seine fast schon meditativen Leere eine suggestive Kraft entfaltet, die sicherlich beim zweiten mal gucken, wenn einem der Sinn nach Ruhe und Muße steht, an Wert gewinnt.
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Panasonic PT-AE3000Ebewertet am 15.01.11 um 22:54
Bereits das Buch hatte mich beeindruckt, habe mir den Film aber ersteinmal aus der Videothek geholt, da viele Literaturadaptionen doch eher mit vorsicht zu genießen sind. DIeser bleibt allerdings recht an nah am Buch, auch wenn natürlich aufgrund der Länge (oder kürze :) die eine oder andere Szene fehlt, so tut dies dem Verständnis keinen Abbruch.
Der Film ist sehr atmospherisch, das Bild wirkt in der einen oder anderen Szene etwas zu stark gekörnt, ist insgesamt aber sehr gut. Der Ton ist ebenfalls zu jederzeit klar und wirkt plastisch.
Tolle Umsetzung einer gelungenen Geschichte. Hier habe ich mal ausnahmsweise in die Extras geschaut und hätte mir etwas mehr gewünscht. Freue mich auf weitere Filmumsetzungen des Autors.
Der Film ist sehr atmospherisch, das Bild wirkt in der einen oder anderen Szene etwas zu stark gekörnt, ist insgesamt aber sehr gut. Der Ton ist ebenfalls zu jederzeit klar und wirkt plastisch.
Tolle Umsetzung einer gelungenen Geschichte. Hier habe ich mal ausnahmsweise in die Extras geschaut und hätte mir etwas mehr gewünscht. Freue mich auf weitere Filmumsetzungen des Autors.
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Panasonic TH-42PZ80E (Plasma 42")bewertet am 09.12.10 um 23:07
Einfach ein super Film. Ich habe die DVD durch eine BD ersetzt und es nicht bereut. Das ist kein üblicher Vampir-Film. Den kann man auch schauen, wenn man sich nicht für Horrorfilme interessiert. Eher nicht für Splatter-Freaks.
Extras schaue ich so gut wie nie. Hier hat es aber auch wenig drauf.
Extras schaue ich so gut wie nie. Hier hat es aber auch wenig drauf.
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Panasonic TX-P50S10E (Plasma 50")bewertet am 27.10.10 um 19:39
Zur Story und in welchen Genres man diesen Film einordnen kann steht hier schon alles geschrieben.
Mir hat er sehr gut gefallen und wenn man unvoreingenommen an diesen Film herangeht und ihn einfach mal auf sich wirken lässt, kann man nichts verkehrt machen.
Mich hat er im Nachhinein noch beschäftigt und die ein oder andere Frage aufgeworfen.
Ich kann BudoKurt nur zustimmen, den Film gleich nochmal mit Audiokommentar vom Buchautor und Regisseur zu gucken lohnt in jedem Fall.
Bild und Ton sind für mich bei solch einem Film eher zweitrangig, wobei der Qualitätseindruck an keiner Stelle enttäuschte und durchweg gut ist!
Mir hat er sehr gut gefallen und wenn man unvoreingenommen an diesen Film herangeht und ihn einfach mal auf sich wirken lässt, kann man nichts verkehrt machen.
Mich hat er im Nachhinein noch beschäftigt und die ein oder andere Frage aufgeworfen.
Ich kann BudoKurt nur zustimmen, den Film gleich nochmal mit Audiokommentar vom Buchautor und Regisseur zu gucken lohnt in jedem Fall.
Bild und Ton sind für mich bei solch einem Film eher zweitrangig, wobei der Qualitätseindruck an keiner Stelle enttäuschte und durchweg gut ist!
Player:
Sony PlayStation 3 SlimDarstellung:
Samsung LE-37B650 (LCD 37")bewertet am 26.10.10 um 13:22
So finster die Nacht ist ein Filmerlebnis, der anderen Art.
Der Film ist kein gewöhnlicher Horrorschocker, sondern eher eine Mischung aus Drama und Mystery.
Er ist mit guten Jungdarstellern besetzt, die ihre Sache wirklich gut machen und die die Geschehnisse und Gefühle die in dem Movie aufkommen echt wirken lassen.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, obwohl in dem Film recht wenig Blut fließ, ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt, der Film wurde recht spannend gedreht.
Bild- und Tonqualität waren auch gut.
Der Film ist kein gewöhnlicher Horrorschocker, sondern eher eine Mischung aus Drama und Mystery.
Er ist mit guten Jungdarstellern besetzt, die ihre Sache wirklich gut machen und die die Geschehnisse und Gefühle die in dem Movie aufkommen echt wirken lassen.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, obwohl in dem Film recht wenig Blut fließ, ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt, der Film wurde recht spannend gedreht.
Bild- und Tonqualität waren auch gut.
Player:
Sony BDP-S370Darstellung:
Sony (LCD 11")bewertet am 21.10.10 um 20:55
Das habe ich nicht erwartet, ein wirklich düster stimmungsvoller Vampirfilm mit Tiefgang.
Perfekt wird das Ganze durch einen richtig bombastisch melancholischen Soundtrack untermalt.
Die Bildqualität fällt komischer Weise auf halber Strecke des Films ab. Es grieselt dann des öfteren.
Perfekt wird das Ganze durch einen richtig bombastisch melancholischen Soundtrack untermalt.
Die Bildqualität fällt komischer Weise auf halber Strecke des Films ab. Es grieselt dann des öfteren.
Player:
Sony PlayStation 3 SlimDarstellung:
Sony KDL-40V3000 (LCD 40")bewertet am 16.10.10 um 00:49
Also der Film ist schon brillant in seiner angenehmen, unverbrauchten Schlichtheit. Er zeigt die Vampirstory mal von einem ganz anderen Standpunkt aus, was erfreulich erfrischend ist.
Das Bild ist eigentlich super, bis auf das allseits bekannte Flächenrauschen in dunklen, einfarbigen Szenen.
Der Ton weiß mMn auch zu überzeugen, mal extrem antrittsstark im Tieftonbereich, mal mit toller Filmmusik Raum füllend, finde ich gelungen.
Das Bild ist eigentlich super, bis auf das allseits bekannte Flächenrauschen in dunklen, einfarbigen Szenen.
Der Ton weiß mMn auch zu überzeugen, mal extrem antrittsstark im Tieftonbereich, mal mit toller Filmmusik Raum füllend, finde ich gelungen.
Player:
Sony BDP-S560Darstellung:
Epson EH-TW4400LPEbewertet am 04.10.10 um 20:53
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Zu REcht wurde Alfredson danach Dame, König, As, Spion angeboten - der Mann ist für großes Kino geschaffen.
Klare Sehempfehlung !
Minute in seinen Bann. Die Jungschauspieler sind einfach großartig, die Story absolut
faszinierend. Gute Vampirfilme wie "Twilight - Biss zum Morgengrauen" werden,
verglichen mit diesem Film, zur Durchschnittsware degradiert. Diesen Film muß man
einfach haben.