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Red Christmas Blu-ray - Red Christmas (2016) Blu-ray

Red Christmas (2016) Blu-ray

Original Filmtitel: Red Christmas (2016)
Red Christmas (2016) Blu-ray

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Disc-Informationen
US-Kinofassung, Uncut, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
 
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
 
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch DTS-HD MA 2.0
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 2.0
 
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
82 Minuten
Veröffentlichung:
05.10.2017 (Release)
 
Red Christmas (2016) Blu-ray
Blu-ray Features

  • ohne Bonusmaterial
Red Christmas (2016) Blu-ray Review
Blu-ray Review
Film
 
6
Bildqualität
 
6
Tonqualität
 
6
Ausstattung
 
2
Gesamt *
 
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 12.10.2017
Weihnachten ist das Fest der (Nächsten-)Liebe und der Familie. Jahr für Jahr werden Unmengen an warmherzigen, teilweise lustigen, teilweise sentimentalen Weihnachtsfilmen produziert, um die Herzen der Zuschauer zu erwärmen. Allerdings kann nicht jeder etwas mit solchen Filmen anfangen, und so werden auch immer wieder bösartige und brutale Filme mit weihnachtlichem Hintergrund abgedreht, um auch jene Kundschaft zu befriedigen, welche dem Duft von Tannennadeln und Bratäpfeln und dem Klang von fröhlichen Chören nichts abgewinnen können. In bester Tradition von Filmen wie Black Christmas, Santa‘s Slay – Blutige Weihnachten und Stille Nacht, Horror Nacht erscheint nun mit Red Christmas – Blutige Weihnachten ein Independentfilm mit der werbewirksam als Genreikone angepriesenen Dee Wallace in der Hauptrolle. Der Titel erscheint im Vertrieb von Schröder Media, und was der Titel in filmischer und technischer Hinsicht zu bieten hat, zeigt die nun folgende Rezension.

Film
Zum letzten Mal bevor sie das Haus verkaufen will, versammelt Mutter Diane (D. Wallace) ihre Familie am Weihnachtsabend bei sich zu Hause, als plötzlich ein vermummter Fremder vor der Tür steht, der mit seiner Anwesenheit und seinem Besuchsgrund die Stimmung ordentlich versaut. Cletus (S. Campbell), so der Name des Fremden, wird von der Familie natürlich schnell des Hauses verwiesen, doch damit beginnt das Unheil erst so richtig, denn Cletus beginnt damit, die Familie zu terrorisieren und einen nach dem anderen umzubringen…

Bereits 1974 wurde mit Black Christmas (hierzulande auch unter dem Titel „Jessy – Die Treppe in den Tod“ bekannt) der Weihnachtsabend zum Blutbad. Eine Studentenverbindung wurde von einem Unbekannten heimgesucht und Regisseur Bob Clark setzte damit die Regeln für den heute bekannten Slasherfilm fest. Regisseur und Drehbuchautor Craig Anderson, der bisher lediglich ein paar Fernseh- und Kurzfilme abgedreht hatte, nimmt den Faden nun auf, und lässt den nächsten Killer am Weihnachtsabend auf seine Opfer los. Die Parallelen sind dabei bereits im Titel zu finden, nur dass hier die Farbe geändert wurde.

Überhaupt bleibt Anderson dem Genre und seinem offenkundigen Vorbild sehr treu und setzt dabei nicht nur auf die bekannten Motive, sondern obendrein auf eine – zumindest aus Sicht der Werbefachleute – ikonische Hauptdarstellerin, deren umfangreichen Filmografie fast überwiegend Horrorfilme aufweist. Hier spielt sie die Mutter Diane, die – wie wir nach dem interessant inszenierten Prolog, der 20 Jahre vor der eigentlichen Handlung angelegt ist – ein, zumindest für den Zuschauer, gar kein so großes aber dennoch „düsteres“ Geheimnis hütet, das sie in Form von Cletus ausgerechnet am Weihnachtsabend wieder einholt.

Hier hätten wir auch schon den größten Kritikpunkt, denn auch wenn seine Opfer Cletus lediglich für einen militanten Abtreibungsgegner halten (obwohl er von Anfang an klipp und klar zu verstehen gibt dass das nicht der Fall ist!) weiß der Zuschauer es doch von der ersten Sekunde an besser. Somit sind die unerwarteten Wendungen also weder überraschend noch schockierend, aber gleichzeitig offenbart sich dem Zuschauer dadurch die Möglichkeit, sich ohne Ablenkungen auf das Wesentliche zu konzentrieren: Das Dahinmeucheln der Opfer!

Genrefans dürfen sich nicht nur über eine dichte Atmosphäre, sondern obendrein über ein paar gut gemachte Goreeffekte freuen, die ohne CGI auskommen und die 18er-Freigabe der FSK rechtfertigen. Zwar sind die Handlung und die Reaktionen der einzelnen Figuren nicht immer ganz nachvollziehbar, die Kameraführung ist zuweilen etwas hektisch (allerdings kein Vergleich zu Filmen wie die letzten Vertreter der „Bourne“-Reihe), und außer den beiden Hauptfiguren Diane und Cletus sind die restlichen Charaktere weder sonderlich überzeugend noch hinterlassen die Darsteller einen bleibenden Eindruck. Leider bleibt der Film aber auch bezüglich der aufgegriffenen Abtreibungsthematik etwas zu oberflächlich, was sehr Schade ist, denn hier hätte man ruhig etwas weiter ausholen und dem Film eine gewisse Brisanz verleihen können.

Das Finale wartet mit ein paar fiesen aber ebenfalls nicht wirklich überraschenden Wendungen auf und wirkt – wenn die Maske von Cletus endlich fällt – fast schon etwas lächerlich. Trotzdem: Freunde des klassischen 1980er-Jahre-Slasher-Films sollten Red Christmas eine Chance geben, schon alleine wegen der handgemachten Old-School-Spezialeffekte.

Bildqualität
Auch Optisch orientiert sich der Film am Stil der 1980er-Jahre-Vorbilder und hinterlässt qualitativ einen anständigen, aber summa summarum leider nur mittelguten Eindruck. Die Schärfe geht dabei überwiegend in Ordnung, obwohl sich immer wieder weichere Einstellungen einschleichen. Kleinstdetails lassen sich jedoch nur selten ausmachen, und alles in allem hätte hier deutlich mehr drin sein können. Die Farben sind sauber, kräftig und übertrieben bunt, dabei naturgemäß nicht immer ganz natürlich und häufig etwas rotstichig – wobei man hier mit etwas Wohlwollen von einem gewollten Stilmittel ausgehen kann, welches den Handlungszeitraum „Weihnachten“ geschuldet sein könnte. Die größte Schwäche ist allerdings der Schwarzwert, welcher leider sehr durchwachsen ausfällt und zu keiner Zeit wirklich tiefes Schwarz abbildet, sondern bestenfalls dunkle Grau-, Blau- und Grüntöne. Auch der Kontrast kann nicht ganz überzeugen und gibt das Bild nur sehr flach wieder.

Tonqualität
Der Ton liegt in deutscher und englischer Sprachfassung jeweils im Format dts-HD Master Audio 5.1 und zusätzlich in einer 2.0 Abmischung vor. Die 5.1 Tonspur bleibt leider sehr frontlastig und lässt die hinteren Kanäle weitestgehend ungenutzt. Lediglich die dezente musikalische Untermalung und zwei, drei vereinzelte und sehr oberflächliche Surroundeffekte verirren sich durch den Raum und können in dieser Hinsicht nicht wirklich als gelungen bezeichnet werden. Der Subwoofer bleibt gleich ganz stumm, wobei es in diesem Zusammenhang auch an Möglichkeiten hapert. Zumindest ist die Dynamik einigermaßen ansprechend, leise Töne kommen gut zur Geltung, die Dialoge sind jederzeit klar verständlich und in einem guten Verhältnis zur Geräuschkulisse und Musik abgemischt. Die deutsche Synchronfassung ist leider ebenfalls nur mittelprächtig und kann vor allem in emotionalen Szenen und in der Besetzung der Nebenrollen nicht ganz überzeugen, ist aber bei weitem nicht so mies, wie manch anderer niedrig budgetierte Genretitel.

Ausstattung

  • Deleted Scene (0:48 Minuten)

  • Blooper XMas Reel (3:20 Minuten)

  • Behind the Scenes (10:00 Minuten)

  • Trailer Deutsch/Englisch

  • Trailershow

  • Wendecover


Das Bonusmaterial punktet leider weder inhaltlich noch vom Umfang her. Eine belanglose gelöschte Szene, ein kurzes Feature mit verpatzten Szenen und ein kurzer aber immerhin interessanter Blick hinter die Kulissen – allerdings ohne deutsche Untertitel – welcher im Prinzip das einzig relevante Feature darstellt. Wenn man allerdings berücksichtigt, dass manch anderer Film vergleichbaren Budgets gänzlich ohne Bonusmaterial veröffentlicht wird, können wir über das hier angebotene Material in gewisser Weise schon sehr froh sein. Auch an ein Wendecover ohne FSK-Siegel wurde gedacht.

Fazit
Bild und Ton des hier vorliegenden Produkts können leider nicht ganz überzeugen, können aber – gemessen am Budget des Titels – als zufriedenstellend bezeichnet werden. Nicht mehr, aber immerhin auch nicht weniger. Das Gleiche gilt für das Bonusmaterial, das zumindest einen kleinen Blick hinter die Kulissen erlaubt – auch wenn hier etwas mehr wünschenswert gewesen wäre.

Der Film bietet durchschnittlich spannende Genrekost, die zwar kaum Überraschungen bereithält, im Rahmen der Möglichkeiten aber durchaus überzeugen kann. Ein paar gute Effekte, eine gut aufgelegte Hauptdarstellerin und ein im Kopf bleibender Schurke, dazu – wer hätte das gedacht?! – eine gut transportierte Botschaft, die zum Nachdenken anregt, aber leider die Möglichkeiten nicht ganz ausschöpft. Nichts Besonderes, aber für Genrefans durchaus zu empfehlen.

(Michael Speier) weitere Reviews anzeigen

Kaufempfehlung
 
5 von 10
Die Kaufempfehlung der Red Christmas Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte
Philips 55PUS8601/12
Panasonic TX-L47ETW60
Denon dbt-3313ud
Sony BDV-N9200WB
Teufel Theater 500 THX 7.1 mit 4 Dipol Speakern

Blu-ray Bewertungen
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