Rachels Hochzeit Blu-ray
Original Filmtitel: Rachel Getting Married

Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, BD-Live, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise)
Vertrieb:
Schauspieler:
Anisa George, Anna Deavere Smith, Anne Hathaway, Beau Sia, Bill Irwin, Debra Winger, Jerome LePage, Mather Zickel, Rosemarie DeWitt, Tunde Adebimpe
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch Dolby TrueHD 5.1
Englisch Dolby TrueHD 5.1
Französisch Dolby TrueHD 5.1
Russisch DD 5.1
Englisch Dolby TrueHD 5.1
Französisch Dolby TrueHD 5.1
Russisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Estnisch, Französisch, Niederländisch, Litauisch, Russisch, Türkisch, Ukrainisch, Arabisch, Chinesisch (traditionell) (vereinfacht)
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
113 Minuten
Veröffentlichung:
03.09.2009 (Release)
Rachels Hochzeit Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Die unberechenbare Kym (A. Hathaway) gerät aufgrund der Hochzeitspläne ihrer Schwester Rachel (R. DeWitt) in eine schwierige Krise und verbringt daraufhin einige Zeit in Entzugskliniken und bei Therapeuten. Als sie in ihr Elternhaus zurückkehrt, gerade rechtzeitig um der Hochzeit ihrer Schwester beizuwohnen, stört sie zunehmend den Familienfrieden und konfrontiert Eltern, wie auch ihre Schwester mit den dunklen und schmerzlichen Geheimnissen der Familie. Dabei provoziert Kym mit ihrer scharfen Zunge und ihrer Neigung zu dramatischen Auftritten, immer wieder den Eklat.
Blu-ray Features
- Audiokommentar mit Produzentin Neda Armian, Drehbuchautorin Jenny Lumet und Cutter Tim Squyres
- Audiokommentar mit Schauspielerin Rosemarie DeWitt
- Dokumentationen: Die Musik im Film, Hinter den Kulissen, Cast & Crew Interview im Jacob Burns Center, Pleasantville New York
- Entfallene Szenen
- Trailer
- BD-Live
Rachels Hochzeit Blu-ray Review

Story
6
Bildqualität
7
Tonqualität
6
Ausstattung
6
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 19.08.2009
Jonathan Demme ist beileibe kein unbekannter Regisseur: Seine meisterhafter Psycho-Thriller „Das Schweigen der Lämmer“ hat sogar in den fünf wichtigsten Kategorien („Beste Hauptdarstellerin“, „Bester Hauptdarsteller“, „Bestes Drehbuch“, „Beste Regie“ und „Bester Film“) einen Oskar gewonnen. Danach wurde es etwas ruhiger um den Filmemacher: Neben einigen Dokumentationen sind aber besonders das Drama „Philadelphia“ und das Thriller-Remake „The Manchurian Candidate“ positiv erwähnenswert. Sony veröffentlicht nun Demmes Familien-Drama „Rachels Hochzeit“ auf Blu-ray Disc - besonders neugierig auf den Film macht dabei die Tatsache, dass Hauptdarstellerin Anne Hathaway dieses Jahr für ihre Rolle in dem Film eine Oscar-Nominierung eingefahren hat.
Story
Kym (Anne Hathaway) kommt direkt aus der Entzugs-Klink und kehrt anlässlich der Hochzeit ihrer Schwester Rachel (Rosemarie DeWitt) zu ihrer Familie zurück. Dabei gerät der reichlich brüchige Familienfrieden ins Wanken, als Kym damit beginnt, Dinge aus der Vergangenheit anzusprechen, die niemand in der Familie hören will…
„Rachels Hochzeit“ ist zunächst einmal ein Film, der sich erfolgreich gegen die üblichen Konventionen des Film-Erzählens sperrt. Im Grunde beschreibt der Film lediglich einen kurzen, sehr intimen Ausschnitt (ein Wochenende) aus dem Leben einer schon lange vollkommen verkorksten Familie. „Rachels Hochzeit“ konzentriert sich dabei auf die ausführliche Charakterisierung der Familienmitglieder. Das ist zugegebenermaßen hervorragend gespielt: Gerade Anne Hathaway liefert als Ex-Junkie eine beeindrucke Vorstellung ab. Wenn sie traurig ins „nichts“ starrt, erweckt sie den Eindruck, als würde die Last der ganzen Welt auf ihr liegen. Auch der übrige Cast (besonders Rosemarie DeWitt und Bill Irwin, der den Vater der beiden Schwestern spielt) überzeugt ohne Ausnahme und verleiht den Charakteren die nötige Tiefe und den unausweichlich erscheinenden Konflikten die notwendige Intensität. Allerdings hat der Film das Problem, dass er bei aller gelungen Charakterzeichnung seine eigentliche Geschichte vernachlässigt: So plätschert der Film die meiste Zeit vor sich hin und dehnt einzelne Szenen - beispielsweise einige Reden von Freunden während der Feier oder das minutenlange Einsortieren einer Spülmaschine - unnötigerweise extrem aus. Natürlich sind Familienfeste auch in der Realität oftmals reichlich langweilig, aber es ist zumindest fraglich, ob man das in einem Film auf diese ausführliche Art und Weise zeigen muss – Erzähltempo und der Unterhaltungswert sind dadurch insgesamt ziemlich niedrig.
Als keine gute Idee erweist sich außerdem die Entscheidung von Jonathan Demme, den Film ausschließlich mit Handkameras zu drehen: Zwar erzeugt diese Art der Kameraarbeit eine gewisse Nähe zu den Charakteren, allerdings wackelt das Bild stellenweise so extrem, dass dem Zuschauer davon schwindlig wird – das Nervt irgendwann. So ist „Rachels Hochzeit“ einerseits ein brillant gespielter und psychologisch hochinteressanter Film, der in der einen oder anderen Szene auch durchaus zu beeindrucken weiß - andererseits muss der Zuschauer dafür eine enorme Geduld mitbringen, da der Film leider über weite Strecken sehr zäh und stellenweise einfach langweilig ist. Zu keinem Zeitpunkt wird richtig klar, wohin Demme mit seiner Geschichte eigentlich hin will - so tut sich „Rachels Hochzeit“ dann letztendlich auch schwer damit, den Zuschauer emotional zu erreichen, was besonders in Anbetracht der interessanten Ausgangslage (Rückkehr einer ehemals Drogensüchtigen aus dem Entzug zu ihrer Familie) und einiger wirklich toller Momente (beispielsweise dem Streitgespräch zwischen Kym und ihrer Mutter) sehr schade ist.
„Rachels Hochzeit“ ist zunächst einmal ein Film, der sich erfolgreich gegen die üblichen Konventionen des Film-Erzählens sperrt. Im Grunde beschreibt der Film lediglich einen kurzen, sehr intimen Ausschnitt (ein Wochenende) aus dem Leben einer schon lange vollkommen verkorksten Familie. „Rachels Hochzeit“ konzentriert sich dabei auf die ausführliche Charakterisierung der Familienmitglieder. Das ist zugegebenermaßen hervorragend gespielt: Gerade Anne Hathaway liefert als Ex-Junkie eine beeindrucke Vorstellung ab. Wenn sie traurig ins „nichts“ starrt, erweckt sie den Eindruck, als würde die Last der ganzen Welt auf ihr liegen. Auch der übrige Cast (besonders Rosemarie DeWitt und Bill Irwin, der den Vater der beiden Schwestern spielt) überzeugt ohne Ausnahme und verleiht den Charakteren die nötige Tiefe und den unausweichlich erscheinenden Konflikten die notwendige Intensität. Allerdings hat der Film das Problem, dass er bei aller gelungen Charakterzeichnung seine eigentliche Geschichte vernachlässigt: So plätschert der Film die meiste Zeit vor sich hin und dehnt einzelne Szenen - beispielsweise einige Reden von Freunden während der Feier oder das minutenlange Einsortieren einer Spülmaschine - unnötigerweise extrem aus. Natürlich sind Familienfeste auch in der Realität oftmals reichlich langweilig, aber es ist zumindest fraglich, ob man das in einem Film auf diese ausführliche Art und Weise zeigen muss – Erzähltempo und der Unterhaltungswert sind dadurch insgesamt ziemlich niedrig.
Als keine gute Idee erweist sich außerdem die Entscheidung von Jonathan Demme, den Film ausschließlich mit Handkameras zu drehen: Zwar erzeugt diese Art der Kameraarbeit eine gewisse Nähe zu den Charakteren, allerdings wackelt das Bild stellenweise so extrem, dass dem Zuschauer davon schwindlig wird – das Nervt irgendwann. So ist „Rachels Hochzeit“ einerseits ein brillant gespielter und psychologisch hochinteressanter Film, der in der einen oder anderen Szene auch durchaus zu beeindrucken weiß - andererseits muss der Zuschauer dafür eine enorme Geduld mitbringen, da der Film leider über weite Strecken sehr zäh und stellenweise einfach langweilig ist. Zu keinem Zeitpunkt wird richtig klar, wohin Demme mit seiner Geschichte eigentlich hin will - so tut sich „Rachels Hochzeit“ dann letztendlich auch schwer damit, den Zuschauer emotional zu erreichen, was besonders in Anbetracht der interessanten Ausgangslage (Rückkehr einer ehemals Drogensüchtigen aus dem Entzug zu ihrer Familie) und einiger wirklich toller Momente (beispielsweise dem Streitgespräch zwischen Kym und ihrer Mutter) sehr schade ist.
Bildqualität
„Rachels Hochzeit“ von Sony liegt in einer Auflösung vom 1920x1080p und einem Ansichtsverhältnis von 1,85:1 als AVC kodiertes Bild vor.
Die Tatsache, dass der Film ausschließlich mit rein digitalen Handkameras gedreht wurde, erweist sich als problematisch für die Bildqualität: So ist zwar kein Filmkorn zu sehen, allerdings tritt bei den - generell qualitativ schlechteren - dunklen Szenen sichtbares Bildrauschen auf. Darüber hinaus ist der Schwarzwert maximal durchschnittlich und die Schärfe schwankt gewaltig: Meist ist die Schärfe in den Nahaufnahmen und auch in Panoramaeinstellungen auf ordentlichem Niveau, einzelne Einstellungen sind aber leider nur unterdurchschnittlich scharf (wenn die Handkamera nicht schnell genug fokussiert), während einige wenige Szenen ein sehr hohes Schärfeniveau erreichen und vor allem im Hintergrund viele Details zeigen. Beim Kontrast sieht es ähnlich aus: einige Szenen (besonders dunkle Einstellungen) wirken relativ matt, während wenige anderen Einstellungen zum „überstrahlen“ neigen – im Gesamten ist der Kontrast aber in Ordnung. Die Farbgebung ist recht warm und wirkt sehr natürlich, hier gibt es also wenig zu meckern. Die Kompression arbeitet außerdem stets einwandfrei und Bildfehler sind nicht auszumachen.
Sony kann man für die vorhandenen Mängel im Bild keinen Vorwurf machen, holt der Transfer von „Rachels Hochzeit“ doch das Optimum aus dem vorhandenen Quellmaterial heraus. Allerdings verhindern diese aufnahmebedingen Mängel, dass sich beim Betrachten des Films ein starkes HD-Gefühl einstellt. Die Bildqualität kann aber insgesamt dennoch gerade noch als „gut“ bezeichnet werden.
Die Tatsache, dass der Film ausschließlich mit rein digitalen Handkameras gedreht wurde, erweist sich als problematisch für die Bildqualität: So ist zwar kein Filmkorn zu sehen, allerdings tritt bei den - generell qualitativ schlechteren - dunklen Szenen sichtbares Bildrauschen auf. Darüber hinaus ist der Schwarzwert maximal durchschnittlich und die Schärfe schwankt gewaltig: Meist ist die Schärfe in den Nahaufnahmen und auch in Panoramaeinstellungen auf ordentlichem Niveau, einzelne Einstellungen sind aber leider nur unterdurchschnittlich scharf (wenn die Handkamera nicht schnell genug fokussiert), während einige wenige Szenen ein sehr hohes Schärfeniveau erreichen und vor allem im Hintergrund viele Details zeigen. Beim Kontrast sieht es ähnlich aus: einige Szenen (besonders dunkle Einstellungen) wirken relativ matt, während wenige anderen Einstellungen zum „überstrahlen“ neigen – im Gesamten ist der Kontrast aber in Ordnung. Die Farbgebung ist recht warm und wirkt sehr natürlich, hier gibt es also wenig zu meckern. Die Kompression arbeitet außerdem stets einwandfrei und Bildfehler sind nicht auszumachen.
Sony kann man für die vorhandenen Mängel im Bild keinen Vorwurf machen, holt der Transfer von „Rachels Hochzeit“ doch das Optimum aus dem vorhandenen Quellmaterial heraus. Allerdings verhindern diese aufnahmebedingen Mängel, dass sich beim Betrachten des Films ein starkes HD-Gefühl einstellt. Die Bildqualität kann aber insgesamt dennoch gerade noch als „gut“ bezeichnet werden.
Tonqualität
Sony darf man an dieser Stelle wieder einmal ausdrücklich loben: drei Sprachen (deutsch, englisch, französisch) liegen hier als 5.1 Dolby TrueHD-Tonspuren vor.
Am besten lässt sich die Abmischung von „Rachels Hochzeit“ mit zwei Worten zusammenfassen: unspektakulär und frontlastig. Der Film besteht zu 90% aus Dialogen, die immerhin glasklar wiedergegeben werden und gut verständlich sind. Davon abgesehen ist insgesamt wenig Spektakuläres zu hören – am ehesten wird bei einer kurzen Unfallszene ein wenig Dynamik geboten. Eine Besonderheit der Tonspur ist der Soundtrack: die meisten Musiktitel wurden „live“ und spontan während der Filmaufnahmen gespielt und sind damit Bestandteil der Handlung – leider proben im Film die Musiker vor der Hochzeit besonders gerne das Geigenspiel, was auf Dauer etwas eintönig und auch leider nicht immer passend ist. Darüber hinaus wurde die Musik während der Hochzeit im Verhältnis zum Rest des Films deutlich zu laut abgemischt, wobei hier glücklicherweise zeitgleich keine Dialoge stattfinden und die Sprachverständlichkeit somit nicht leidet. Den Subwoofer kann man übrigens getrost ausgeschaltet lassen, da er ohnehin fast arbeitslos ist.
Die unspektakuläre Tonspur von „Rachels Hochzeit“ ist insgesamt qualitativ in Ordnung, allerdings nicht frei von Schwächen. In für einen Drama wichtigsten Kriterium – der Dialogwidergabe – weiß die Tonspur in jedem Fall zu überzeugen.
Am besten lässt sich die Abmischung von „Rachels Hochzeit“ mit zwei Worten zusammenfassen: unspektakulär und frontlastig. Der Film besteht zu 90% aus Dialogen, die immerhin glasklar wiedergegeben werden und gut verständlich sind. Davon abgesehen ist insgesamt wenig Spektakuläres zu hören – am ehesten wird bei einer kurzen Unfallszene ein wenig Dynamik geboten. Eine Besonderheit der Tonspur ist der Soundtrack: die meisten Musiktitel wurden „live“ und spontan während der Filmaufnahmen gespielt und sind damit Bestandteil der Handlung – leider proben im Film die Musiker vor der Hochzeit besonders gerne das Geigenspiel, was auf Dauer etwas eintönig und auch leider nicht immer passend ist. Darüber hinaus wurde die Musik während der Hochzeit im Verhältnis zum Rest des Films deutlich zu laut abgemischt, wobei hier glücklicherweise zeitgleich keine Dialoge stattfinden und die Sprachverständlichkeit somit nicht leidet. Den Subwoofer kann man übrigens getrost ausgeschaltet lassen, da er ohnehin fast arbeitslos ist.
Die unspektakuläre Tonspur von „Rachels Hochzeit“ ist insgesamt qualitativ in Ordnung, allerdings nicht frei von Schwächen. In für einen Drama wichtigsten Kriterium – der Dialogwidergabe – weiß die Tonspur in jedem Fall zu überzeugen.
Ausstattung
Über den Umfang der Ausstattung kann man nicht meckern: Neben neun (zu Recht) herausgeschnitten Szenen mit einer Gesamtlaufzeit von 19 Minuten gibt es insgesamt drei Dokumentationen: neben einem acht Minuten langen Feature, das sich mit der am Set aufgezeichneten Filmmusik beschäftigt, befindet sich desweiteren auch eine 15 Minütige „Hinter den Kulissen“-Dokumentation auf der Scheibe, die einen guten Einblick in die Intentionen des Regisseurs gibt und deshalb durchaus sehenswert ist. Außerdem gibt es ein ausführliches, nicht uninteressantes 50-Minütigtes Interview mit den wichtigsten Beteiligten des Films sowie zwei Audiokommentare - wobei der Regisseur selbst leider nicht zu Wort kommt. Stattdessen kommentieren Schauspielerin Rosemarie DeWitt oder wahlweise einige technische Beteiligte wie Drehbuchautorin Jenny Lumet den Film.
Abgerundet wird das sehr ordentliche Ausstattungs-Paket durch den Kinotrailer des Films – der als einziges Extra in HD vorliegt. Die Tatsache, dass alle übrigen Extras nur in SD-Auflösung angeschaut werden können, führt dann leider zu Abzügen in der Ausstattungs-Bewertung.
Abgerundet wird das sehr ordentliche Ausstattungs-Paket durch den Kinotrailer des Films – der als einziges Extra in HD vorliegt. Die Tatsache, dass alle übrigen Extras nur in SD-Auflösung angeschaut werden können, führt dann leider zu Abzügen in der Ausstattungs-Bewertung.
Fazit
Bildtechnisch gesehen ist die Blu-ray von „Rachels Hochzeit“ leider ein gutes Stück von der Referenz entfernt – Schuld daran hat weniger der von Sony vorgenommene Transfer, als viel mehr die Tatsache, dass das mit digitalen Handkameras aufgenommene Ausgangsmaterial nicht viel mehr als ein knapp überdurchschnittliches Bild hergibt. Auch im Audiobereich offenbart die frontlastige Abmischung Schwächen (wie beispielsweise die oft nicht optimale Abmischung der Musik); immerhin ist die Sprachwiedergabe jederzeit einwandfrei. Die Extras sind qualitativ und quantitativ überdurchschnittlich, liegen aber leider größtenteils nur in SD vor.
„Rachels Hochzeit“ ist ein tiefsinniges Familien-Drama mit tollen Darstellern und damit ein Independent-Film im besten Sinne. Leider vergisst Regisseur Demme vor lauter ausgefeilter Charakterbeschreibung, seine eigentliche Geschichte voranzutreiben – mit der viel zu ausführlichen Schilderung des Familienfestes nimmt er dem Film bewusst den Unterhaltungswert und sorgt dafür, dass „Rachels Hochzeit“ dem Zuschauer nur ausgesprochen schwer zugänglich ist – andererseits ist Rachels Hochzeit sowieso kein Film für das breite Publikum. Wer also Charakter-Dramen mag, sich nicht von der nervigen Wackelkamera stören lässt und die für den Film notwenige Geduld aufbringen kann, erhält als Belohnung einige hervorragend gespielte, sehr intensive Szenen, die für sich genommen allemal sehenswert sind. (jos) weitere Reviews anzeigen
„Rachels Hochzeit“ ist ein tiefsinniges Familien-Drama mit tollen Darstellern und damit ein Independent-Film im besten Sinne. Leider vergisst Regisseur Demme vor lauter ausgefeilter Charakterbeschreibung, seine eigentliche Geschichte voranzutreiben – mit der viel zu ausführlichen Schilderung des Familienfestes nimmt er dem Film bewusst den Unterhaltungswert und sorgt dafür, dass „Rachels Hochzeit“ dem Zuschauer nur ausgesprochen schwer zugänglich ist – andererseits ist Rachels Hochzeit sowieso kein Film für das breite Publikum. Wer also Charakter-Dramen mag, sich nicht von der nervigen Wackelkamera stören lässt und die für den Film notwenige Geduld aufbringen kann, erhält als Belohnung einige hervorragend gespielte, sehr intensive Szenen, die für sich genommen allemal sehenswert sind. (jos) weitere Reviews anzeigen
Kaufempfehlung
6 von 10
Die Kaufempfehlung der Rachels Hochzeit Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
TV: Philipps 5603 42” FullHD LCD
Blu-ray Player: Sony Playstation 3
AV-Receiver: Onyko 606
Boxensystem: Teufel Theater 1
Blu-ray Player: Sony Playstation 3
AV-Receiver: Onyko 606
Boxensystem: Teufel Theater 1
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Ich weiß nicht wieso, aber aus einem mir mittlerweile unerfindlichen Grund habe ich mir „Rachels Hochzeit“ ausgeliehen. Die Story mag zwar irgendwie interessant klingen, aber glaubt mir, das ist sie nicht, im Gegenteil: der Film plätschert nur so vor sich hin und bietet eigentlich nichts besonderes, bei der auf emotionaler oder spannungstechnischer Ebene was sonderlich Erwähnenswertes passiert. Lediglich die Schauspielleistung an sich kann hier überzeugen. Bild und Ton sind hierbei auf gutem Niveau und lassen genre-abhängig keinen Grund zur Klage; mehr braucht man wirklich nicht.
Immerhin gibt es noch eine Menge Special Features, die Interessierte sich anschauen können.
Fazit: Lieber die Finger davon lassen.
Immerhin gibt es noch eine Menge Special Features, die Interessierte sich anschauen können.
Fazit: Lieber die Finger davon lassen.
Player:
LG BD560Darstellung:
Toshiba 47Z3030D (LCD 47")bewertet am 01.11.10 um 19:46
wollte meiner frau nen gefallen tun und hab den mal geliehen.
nach ner halben stunde kahm dann, was ich wieder fürn sche... hol.
und nach ner stunde haben wir ihn dann ausgemacht.
absolut langweilig. es war aber auch nichts da was einen am weiterschauen gehalten hat.
bd ist durchschnitt.
nach ner halben stunde kahm dann, was ich wieder fürn sche... hol.
und nach ner stunde haben wir ihn dann ausgemacht.
absolut langweilig. es war aber auch nichts da was einen am weiterschauen gehalten hat.
bd ist durchschnitt.
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Sony PlayStation 3Darstellung:
Benq W6000bewertet am 21.01.10 um 11:45
Sehr interessantes Thema, aber leider sehr langatmig umgesetzt.
Auch technisch im unteren Bereich angesiedelt.
Auch technisch im unteren Bereich angesiedelt.
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Panasonic DMP-BD30Darstellung:
Sharpbewertet am 17.12.09 um 13:08
war garnicht mein fall :-(
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Sony PlayStation 3Darstellung:
Pioneer PDP-4280XA (Plasma 42")bewertet am 13.09.09 um 11:29
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