PilotsEYE - Zürich - Shanghai (Airbus A340 -Swiss Airlines) Blu-ray
Original Filmtitel: PilotsEYE - Zürich - Shanghai
Vertrieb:
Schauspieler:
-
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Englisch DD 5.1
Englisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080i (1.78:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
120 Minuten
Veröffentlichung:
20.02.2012 (Release)
PilotsEYE - Zürich - Shanghai (Airbus A340 -Swiss Airlines) Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Es ist Mittwoch, der 19. Mai 2010. Ein Airbus A340 mit der Flugnummer SWISS LX188/9 rollt zur Startbahn 16 des Züricher Flughafens. An Bord begrüßt Flightcaptain Thomas Frick die Zuschauer und stellt seine Crew, bestehend aus den First Officers Manuela Durussel sowie Hans-Conrad Stamm vor. Im gleichen Atemzug gibt Frick einen kurzen Ausblick über die Flugroute, welche nach elfeinhalb Stunden das Kaspische Meer, den Aralsee, Kasachstan und Peking einschließt, als auch den bevorstehenden Besuch der Expo 2010 in Shanghai.
PilotsEYE - Zürich - Shanghai (Airbus A340 -Swiss Airlines) Blu-ray Review

Story
8
Bildqualität
7
Tonqualität
7
Ausstattung
6
Gesamt *
7
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 20.04.2012
Nach nunmehr neun Filmen, kann das Team von PilotsEYE.tv mit ihrem neuesten Flug, bei dem es zum ersten Mal nach China geht, ihr erstes Jubiläum feiern. Die Idee ein Cockpit mit zahlreichen Kameras auszustatten, die zusammen mit einer Filmcrew hautnah das Geschehen aus Piloten-Perspektive an den Zuschauer übergeben, begeistert in all den Jahren eine stetig wachsende Fangemeinde an Flugbegeisterten. Ob zum Nordpol, auf die Malediven, nach Japan oder in die USA, bemerkenswert war dabei stets die qualitative Steigerung, die dem PilotsEYE.tv Team mit jeder weiteren Dokumentation gelungen ist. Unnötig zu erwähnen, dass auch der neueste Film an Bord von Swiss International Air Lines keine Ausnahme darstellt. Doch wie ist es ihnen diesmal gelungen?
Story
Es ist Mittwoch, der 19. Mai 2010. Ein Airbus A340 mit der Flugnummer SWISS LX188/9 rollt zur Startbahn 16 des Züricher Flughafens. An Bord begrüßt Flightcaptain Thomas Frick die Zuschauer und stellt seine Crew, bestehend aus den First Officers Manuela Durussel sowie Hans-Conrad Stamm vor. Im gleichen Atemzug gibt Frick einen kurzen Ausblick über die Flugroute, welche nach elfeinhalb Stunden das Kaspische Meer, den Aralsee, Kasachstan und Peking einschließt, als auch den bevorstehenden Besuch der Expo 2010 in Shanghai. Doch der Weg dorthin ist selbst für einen routinierten Piloten stets etwas Besonderes, denn in Folge nicht abgeschlossener Verträge der Airline mit Russland muss dessen Flugraum gemieden werden, was 1.000 zusätzliche Meilen über Rumänien und Georgien kostet. Trotz dichtem Nebel landet die Maschine mit leichter Verspätung sicher in Shanghai und läutet damit den zweiten Teil des Films ein. Kurioser wird nur noch der Rückflug...
Wie könnte man die Zuschauer noch stärker ins Geschehen integrieren? Dieser Frage hat sich Regisseur und Produzent Thomas Aigner in seinem neuesten Film offensichtlich gewidmet, denn im Vergleich zu seinen vorherigen Arbeiten, setzt die Shanghai-Folge neue Maßstäbe hinsichtlich Informationsgrad und Unterhaltungswert. Von Beginn an erhöhen erheblich schnellere Schnitte Erzähltempo und Dynamik, was bereits am Abflughafen Zürich deutlich wird. Somit ist man hautnah beim Startvorgang dabei, der neben Korrespondenz mit dem Tower auch wichtige Abläufe, wie Landeklappen-Check und Navigation auf dem Rollfeld beinhaltet. Richtig Fahrt nimmt der Film allerdings erst bei über 10.000 Meter Reisehöhe auf. Losgelöst von anfänglicher Erwartungshaltung zieht die abwechslungsreiche Reise nach Shanghai Flugbegeisterte schnell in ihren Bann. Flightcaptain Thomas Frick wendet sich bemerkenswert oft mit wissenswerten Erläuterungen an die Zuschauer, so dass vor allem Laien einen leichten und schnellen Zugang zur Materie bekommen.
Dabei braucht man kein trockenes Theoriewissen befürchten, denn dank direkter Verknüpfung mit der Praxis gestaltet sich der Blick über die Schulter faszinierender denn je. Ganz in diesem Sinne wirken auch die wunderschönen Panoramabilder, welche eine willkommene Abwechslung zur technischen Seite darstellen. Ob in schierer Grenzenlosigkeit über sonnendurchfluteten Wolkenfeldern oder bei klarer Sicht der beeindruckende Blick auf den zweitlängsten Fluss Chinas, den Yellow River, Globetrotter können sich auf neuen Input freuen.
Traditionell nimmt sich auch der neueste PilotsEYE.tv Film Zeit für einen kurzen Zwischenstopp, bevor es wieder gen Heimat geht. Landestypisch besucht die SWISS Crew den Schweizer Pavillon auf der Expo 2010, der touristenwirksam zur Fahrt mit Gondeln in eine verblüffend realistisch nachgestellte Bergwelt einlädt. Leider erfährt man über Shanghai selbst relativ wenig, denn bis auf eine kleine Führung zur spektakulären Architektur sowie einigen Kameraschwenks durch die Straßen der Metropole, beendet ein anschließendes Dinner zu schnell den Aufenthalt in Chinas wichtigster Industriestadt. Doch diesen Umstand macht der Rückflug mehr als wett. Unvergessen bleibt hierbei z.B. ein seltenes Manöver über dem chinesischen Luftraum. Aus Separationsgründen, also um den Abstand zu anderen Flugzeugen einzuhalten, muss die Maschine den Anweisungen der Fluglotsen folgen und einen 360 Grad Vollkreis fliegen. Das verlangt nicht nur der Besatzung einiges ab, sondern kostet die Airline zudem in Folge zusätzlichen Kerosinverbrauchs bares Geld. Bis zur letzten Minute taucht man voll und ganz in die Rolle als virtueller Passagier ab, der als ob es das selbstverständlichste der Welt wäre, gebannt den Worten und Taten der Piloten folgt. Schade nur, dass man am Ende wieder aussteigen muss.
Wie könnte man die Zuschauer noch stärker ins Geschehen integrieren? Dieser Frage hat sich Regisseur und Produzent Thomas Aigner in seinem neuesten Film offensichtlich gewidmet, denn im Vergleich zu seinen vorherigen Arbeiten, setzt die Shanghai-Folge neue Maßstäbe hinsichtlich Informationsgrad und Unterhaltungswert. Von Beginn an erhöhen erheblich schnellere Schnitte Erzähltempo und Dynamik, was bereits am Abflughafen Zürich deutlich wird. Somit ist man hautnah beim Startvorgang dabei, der neben Korrespondenz mit dem Tower auch wichtige Abläufe, wie Landeklappen-Check und Navigation auf dem Rollfeld beinhaltet. Richtig Fahrt nimmt der Film allerdings erst bei über 10.000 Meter Reisehöhe auf. Losgelöst von anfänglicher Erwartungshaltung zieht die abwechslungsreiche Reise nach Shanghai Flugbegeisterte schnell in ihren Bann. Flightcaptain Thomas Frick wendet sich bemerkenswert oft mit wissenswerten Erläuterungen an die Zuschauer, so dass vor allem Laien einen leichten und schnellen Zugang zur Materie bekommen.
Dabei braucht man kein trockenes Theoriewissen befürchten, denn dank direkter Verknüpfung mit der Praxis gestaltet sich der Blick über die Schulter faszinierender denn je. Ganz in diesem Sinne wirken auch die wunderschönen Panoramabilder, welche eine willkommene Abwechslung zur technischen Seite darstellen. Ob in schierer Grenzenlosigkeit über sonnendurchfluteten Wolkenfeldern oder bei klarer Sicht der beeindruckende Blick auf den zweitlängsten Fluss Chinas, den Yellow River, Globetrotter können sich auf neuen Input freuen.
Traditionell nimmt sich auch der neueste PilotsEYE.tv Film Zeit für einen kurzen Zwischenstopp, bevor es wieder gen Heimat geht. Landestypisch besucht die SWISS Crew den Schweizer Pavillon auf der Expo 2010, der touristenwirksam zur Fahrt mit Gondeln in eine verblüffend realistisch nachgestellte Bergwelt einlädt. Leider erfährt man über Shanghai selbst relativ wenig, denn bis auf eine kleine Führung zur spektakulären Architektur sowie einigen Kameraschwenks durch die Straßen der Metropole, beendet ein anschließendes Dinner zu schnell den Aufenthalt in Chinas wichtigster Industriestadt. Doch diesen Umstand macht der Rückflug mehr als wett. Unvergessen bleibt hierbei z.B. ein seltenes Manöver über dem chinesischen Luftraum. Aus Separationsgründen, also um den Abstand zu anderen Flugzeugen einzuhalten, muss die Maschine den Anweisungen der Fluglotsen folgen und einen 360 Grad Vollkreis fliegen. Das verlangt nicht nur der Besatzung einiges ab, sondern kostet die Airline zudem in Folge zusätzlichen Kerosinverbrauchs bares Geld. Bis zur letzten Minute taucht man voll und ganz in die Rolle als virtueller Passagier ab, der als ob es das selbstverständlichste der Welt wäre, gebannt den Worten und Taten der Piloten folgt. Schade nur, dass man am Ende wieder aussteigen muss.
Bildqualität
Aigner Media GmbH stattet den Blu-ray Transfer mit einem MPEG-4/AVC kodierten Bild bei einer Auflösung von 1080i50 und einem Seitenverhältnis von 1.78:1 aus. Auf technischer Seite sorgt der Wechsel von zuvor MPEG-2 zum modernen AVC (H.264) Codec für eine merklich bessere und effektivere Videokompression. Daraus resultiert ein klares, detailreiches Bild, das nur vereinzelt von sichtbaren Artefakten getrübt wird. Allein schon aus Platzgründen können es die eingesetzten HDV Kameras natürlich nicht mit teuren Großproduktionen aufnehmen, aber im Rahmen der Möglichkeiten kann sich das Ergebnis mehr als sehen lassen. Hervorragende Schärfe gewährt ungehinderten Blick auf selbst noch so kleine Knöpfe, Schalter oder Displays im Cockpit. Begünstigend sorgt starke Sonneneinstrahlung für reichlich Licht, was für ein überwiegend helles Erscheinungsbild sorgt und digitales Rauschen auf ein Minimum reduziert. Im Gegenzug verleiht solider Schwarzwert dem Bild Tiefe, inklusive ausgewogenem Kontrastverhältnis, ohne Bereiche absaufen zu lassen. Für eine realistische Darstellung kommen natürliche Farben zum Einsatz.
Tonqualität
Die deutsche Tonspur, als auch der optionale Audiokommentar liegen jeweils in Dolby Digital 2.0 vor. Wichtigstes Kriterium, an der sich die Tonqualität messen lassen muss, ist natürlich hervorragende Sprachverständlichkeit. Diesem Anspruch wird der höhenbetonte Mix mehr als gerecht, denn alle Dialoge punkten mit transparenter und klarer Wiedergabe. Trotz fehlender Surround-Unterstützung, entsteht eine aufgeräumte Klangbühne, die links von rechts gut separiert. Entspannende Musikuntermalung trägt maßgeblich dazu bei, während die Abmischung dynamischer sein könnte. Aus diesem Grund befinden sich Soundtrack und Dialoge auf nahezu gleich hohem Pegelniveau, so dass sich Musik nicht - wie bei Kinofilmen üblich - vom Rest lautstärketechnisch deutlich abhebt.
Ausstattung
- Day Off at Expo (ca. 10 min, 1080p) [Teil des Hauptfilms]
- Emergency Full Lenght (ca. 15 min, 1080p)
- Audiokommentar des Kapitän
- Untertitel (Deutsch, Englisch, Französisch)
- About Us (0:43 min, 1080p)
Im Wesentlichen bestehen die Extras aus einem rund 15-minütigen Clip, der die Folgen von "Engine Overheat" eindrücklich dokumentiert. Zugleich ist es die Vorgeschichte zum Hauptfilm, denn aufgrund doppelt so hoher Öltemperatur einer Turbine musste die Maschine nach einer Viertelstunde zurück nach Zürich fliegen. Nach diesem gescheiterten ersten Anlauf, trifft das PilotsEYE.tv Team die Crew erst sechs Monate später zu diesem Film wieder. Insbesondere mit eingeschalteten Untertiteln, welche Funksprüche und Fachsprache leicht verständlich übersetzen, gestaltet sich dieses Bonus Feature äußerst fesselnd.
Fazit
Ausgestattet mit AVC/H.264-Codec Upgrade, spielt das Bild der HDV Kameras seine Stärken vornehmlich in den Disziplinen Schärfe und Detailtreue aus. Selbst kleinste Anzeigen, Instrumente und Ziffern sind somit problemlos lesbar. Akustisch erfüllt die deutsche Tonspur ihren Zweck, denn exzellente Sprachwiedergabe ist über jeden Zweifel erhaben. Obwohl das Angebot an Extras knapp ausgefallen ist, bereitet der Bonus Clip zum Thema "Engine Overheat" 15 aufregende Minuten.
Auch im zehnten Film macht PilotsEYE.tv seinem Namen alle Ehre. Vor allem die lockere Gesprächigkeit von Flightcaptain Thomas Frick im Zusammenspiel mit der besonders interessanten Route nach Shanghai begeistern auf ganzer Linie. Regisseur Thomas Aigner gelingt es vortrefflich, die Balance aus fachlicher Vertiefung und entspannender Luftaufnahmen zu halten. Schnellere Schnitte eröffnen gefühlt mehr Perspektiven und steigern die Attraktivität aufs Neue. Nur Fliegen ist schöner! (cj) weitere Reviews anzeigen
Auch im zehnten Film macht PilotsEYE.tv seinem Namen alle Ehre. Vor allem die lockere Gesprächigkeit von Flightcaptain Thomas Frick im Zusammenspiel mit der besonders interessanten Route nach Shanghai begeistern auf ganzer Linie. Regisseur Thomas Aigner gelingt es vortrefflich, die Balance aus fachlicher Vertiefung und entspannender Luftaufnahmen zu halten. Schnellere Schnitte eröffnen gefühlt mehr Perspektiven und steigern die Attraktivität aufs Neue. Nur Fliegen ist schöner! (cj) weitere Reviews anzeigen
Kaufempfehlung
7 von 10
Die Kaufempfehlung der PilotsEYE - Zürich - Shanghai Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
Projektor: Mitsubishi HC-6000
BD-Player: PlayStation 3
AV: Denon AVR-4308
LS: B&W 704
BD-Player: PlayStation 3
AV: Denon AVR-4308
LS: B&W 704
Blu-ray Bewertungen
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Interessante Review. Aber das ganze ist dann doch net so mein fall. Wird aber bestimmt ein paar leute geben denen es gefallen wird.
geschrieben am 21.04.12 um 23:45.
#4
was es alles gibt... ich fliege lieber selber nach Shanghai als mir sowas anzusehen.
geschrieben am 20.04.12 um 09:14.
#3
Habe noch Niemals eine Film aus der Serie, "PilotsEYE"- gesehen. Ok, genau "Shanghai", werde ich mir nicht, in meine Sammlung stellen.
geschrieben am 20.01.12 um 14:59.
#2
Hätte lieber eine BD über die Landeanflüge auf den alten Hong Konger Flughafen.Das wär Cool!
geschrieben am 08.11.11 um 23:03.
#1
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