Nosferatu - Phantom der Nacht Blu-ray
Original Filmtitel: Nosferatu - Phantom der Nacht

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Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nur Teil der Erstauflage)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Bruno Ganz, Carsten Bodinus, Clemens Scheitz, Dan van Husen, Isabelle Adjani, Jan Groth, Klaus Kinski, Lo van Hensbergen, Martje Grohmann, Rijk de Gooyer, Roland Topor, Walter Ladengast
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
109 Minuten
Veröffentlichung:
24.01.2013 (Release)
Nosferatu - Phantom der Nacht Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Jonathan Harker (B. Ganz) reist in geschäftlichen Dingen nach Transsylvanien: Graf Dracula (K. Kinski) erwägt den Kauf eines Anwesens in Wismar, Harker soll sich um die Vertragsangelegenheiten kümmern. In einem Dorf kurz vor dem Ziel warnt man ihn jedoch vor der Weiterreise und dem Grafen. Der pflichtbewusste Harker tut das Gerede aber als Hirngespinste der abergläubischen Landbevölkerung ab. Und so nimmt das Unheil seinen Lauf, denn im Schloss des Grafen wird Jonathan Harker von dem Vampir gebissen, und Dracula begibt sich auf die Reise in Richtung Wismar... Nosferatu - Phantom der Nacht Blu-ray Review

Story
8
Bildqualität
5
Tonqualität
6
Ausstattung
8
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 04.02.2013
Mit Nosferatu – Phantom der Nacht legten Werner Herzog und sein Kompagnon Klaus Kinski 1978 eine Art Remake von Murnaus Stummfilm-Klassiker, Nosferatu – Symphonie des Grauens, vor. StudioCanal bringt die Blu-ray des Titels, der zuvor nur als Teil der Klaus Kinski / Werner Herzog Collection erhältlich war, nun auch als Einzelveröffentlichung auf den Markt.
Story
Jonathan Harker (B. Ganz) reist mit seiner Frau Lucy (I. Adjani) im 19. Jahrhundert nach Transsilvanien, um mit dem mysteriösen Graf Dracula (K. Kinski) den Verkauf seines Anwesens auszuhandeln. Schnell findet Harker heraus, dass mit dem Grafen etwas nicht zu stimmen scheint und sowohl sein eigenes Leben, als auch das seiner Frau in Gefahr sein könnte.
Werner Herzog, der hier zum zweiten Mal mit Klaus Kinski zusammengearbeitet hat, hält sich mit Nosferatu – Phantom der Nacht recht genau an den legendären Stummfilm-Klassiker Friedrich Wilhelm Murnaus aus dem Jahre 1922. Herzog nutzt allerdings für seine Inszenierung natürlich moderne Techniken und drehte in Farbe und mit Dialog. Trotzdem ist die bedrückende Atmosphäre sehr ähnlich wie im Original und viele Kameraeinstellungen hat Herzog gar 1:1 übernommen, um Murnau zu huldigen. In Folge erntete Herzogs Umsetzung als Tribut an Murnaus renommierten Film sowohl viel Lob als auch viel Kritik. So warfen einige Kritiker Herzog vor mit Kinski einen zu prominenten Schauspieler als Dracula besetzt zu haben, dem es misslinge, das Geheimnisvolle der Figur ausreichend zu vermitteln. Andere überschlugen sich mit Lob für Herzogs und Kinskis Herangehensweise.
Am Ende ist festzustellen, dass Murnaus Original für heutige Zuschauer nur noch schwer verdaulich ist. Insofern kommt Herzogs Remake, das am Ende sogar noch pessimistischer wird, modernen Sehgewohnheiten stark entgegen. Trotzdem bleibt auch Nosferatu – Phantom der Nacht ein dunkler Brocken, dessen bedrückende Atmosphäre sicher nicht zu einem vergnügten Filmabend taugt. Wer aber Gefallen an den nihilistischen Filmen eines Lars von Trier findet, dürfte auch von Herzogs Umsetzung des Dracula-Stoffes begeistert sein. Hier ist der Vampir dunkel, mächtig und schwermütig. Vergleicht man ein Werk wie Nosferatu – Phantom der Nacht mit aktuellen Vampir-Filmen wie der Twilight-Saga, erkennt man die Bandbreite der Umsetzungen, welche dieser Mythos möglich macht.
Werner Herzog, der hier zum zweiten Mal mit Klaus Kinski zusammengearbeitet hat, hält sich mit Nosferatu – Phantom der Nacht recht genau an den legendären Stummfilm-Klassiker Friedrich Wilhelm Murnaus aus dem Jahre 1922. Herzog nutzt allerdings für seine Inszenierung natürlich moderne Techniken und drehte in Farbe und mit Dialog. Trotzdem ist die bedrückende Atmosphäre sehr ähnlich wie im Original und viele Kameraeinstellungen hat Herzog gar 1:1 übernommen, um Murnau zu huldigen. In Folge erntete Herzogs Umsetzung als Tribut an Murnaus renommierten Film sowohl viel Lob als auch viel Kritik. So warfen einige Kritiker Herzog vor mit Kinski einen zu prominenten Schauspieler als Dracula besetzt zu haben, dem es misslinge, das Geheimnisvolle der Figur ausreichend zu vermitteln. Andere überschlugen sich mit Lob für Herzogs und Kinskis Herangehensweise.
Am Ende ist festzustellen, dass Murnaus Original für heutige Zuschauer nur noch schwer verdaulich ist. Insofern kommt Herzogs Remake, das am Ende sogar noch pessimistischer wird, modernen Sehgewohnheiten stark entgegen. Trotzdem bleibt auch Nosferatu – Phantom der Nacht ein dunkler Brocken, dessen bedrückende Atmosphäre sicher nicht zu einem vergnügten Filmabend taugt. Wer aber Gefallen an den nihilistischen Filmen eines Lars von Trier findet, dürfte auch von Herzogs Umsetzung des Dracula-Stoffes begeistert sein. Hier ist der Vampir dunkel, mächtig und schwermütig. Vergleicht man ein Werk wie Nosferatu – Phantom der Nacht mit aktuellen Vampir-Filmen wie der Twilight-Saga, erkennt man die Bandbreite der Umsetzungen, welche dieser Mythos möglich macht.
Bildqualität
- Videocodec MPEG4-MVC, Ansichtsverhältnis 1,85:1, Auflösung 1080p
- Leider deutlicher Einsatz von Rauschfiltern
- Das größtenteils dunkle Bild wirkt stets sehr weich
- Solider Schwarzwert und unauffällige Kompression
Was Kontrast- und Schwarzwerte betrifft, hat StudioCanal bei Werner Herzogs Nosferatu – Phantom der Nacht einen guten Job erledigt. Leider entschied man sich bei der Restauration dazu mit Rauschfiltern zu arbeiten. Da der Film zusätzlich größtenteils im Dunklen spielt, entsteht als Ergebnis ein fast durchweg sehr weichgezeichneter Bildeindruck. Wenigstens gibt es nur wenige Bildbeschädigungen zu sehen, der Gesamteindruck ist aber leider nur durchschnittlich.
Tonqualität
- Deutsch (DTS-HD Master Audio 5.1), Deutsch (DTS-HD Master Audio 2.0)
- sehr frontlastige Abmischung, auch bei der 5.1-Spur
- deutliche Schwächen im Bassbereich
- klare und gut verständliche Dialoge
- insgesamt unspektakuläre Tonspuren
Egal, ob man nun den verlustfreien Surround- oder Stereo-Mix auswählt, die Abmischungen bleiben sehr frontlastig. Die Bässe sind in der Stereospur noch eine Ecke zurückhaltender, sonst sind die Unterschiede aber minimal. Dabei überzeugt der Ton mit klaren und gut verständlichen Dialogen, gibt sich aber bei Musik und Umgebungsgeräuschen recht unspektakulär. Insgesamt sind beide Tonspuren für das Alter des Films in Ordnung.
Ausstattung
Als Bonus ist auch die englischsprachige, in manchen Szenen minimal abweichende, Fassung des Films in HD enthalten. Leider ist die Bildqualität aber nochmal ca. zwei Stufen schlechter als die der deutschen Variante. In High Definition liegt auch ein Trailer zum Film vor. Wer möchte, kann sich beim Bonusmaterial auch Auszüge aus dem Soundtrack anhören und in Bildergalerien stöbern. Als Retro-Doku von 1978 ist auch Was ich bin sind meine Filme (SD, ca. 92 Min.) spannend geraten. Dieses Extra beschäftigt sich mit Werner Herzog und seinen Filmen. Ebenfalls in SD gibt es ein kleines Making-Of mit 13 Min. Spielzeit. Das Highlight der Ausstattung ist für Fans der Audiokommentar von Werner Herzog und Laurens Straub. Die beiden gehen auf sehr viele Details zur Produktion ein und verraten zahlreiche Insider-Informationen.
Fazit
Nosferatu – Phantom der Nacht ist aufgrund seiner düsteren Optik schwieriges Material für eine HD-Umsetzung. Studiocanals Behandlung mit Rauschfiltern hätte allerdings nicht sein müssen. Die beiden verlustfreien, deutschen Tonspuren sind zwar etwas unspektakulär, untermalen den Film aber angemessen. Für Fans gibt es beim Bonusmaterial viel zu entdecken, unter anderem den sehr informativen Audiokommentar und die englische Fassung des Films in HD. Werner Herzogs Nosferatu – Phantom der Nacht zitiert ausgiebig Friedrich Wilhelm Murnaus Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens. Dies ist sowohl Fluch als auch Segen, da sich Vergleiche mit dem Stummfilm-Klassiker aufdrängen. Im Grunde präsentieren Herzog und Kinski eine modernisierte Version, die stärker auf die Bedürfnisse eines modernen Publikums zugeschnitten ist, aber zum Finale hin noch düsterer wird als das Original. Fans des Duos Herzog / Kinski können bei der Blu-ray zuschlagen, auch wenn das technische Upgrade zur DVD leider nur dezent ausfällt. (anw)
Kaufempfehlung
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Nosferatu - Phantom der Nacht Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
Panasonic TX-P65VT50E
Onkyo TX SR 606
Heco Victa 5.1 Komplett-Set
Panasonic DMP-BDT310EG
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Blu-ray Bewertungen
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Dieser Film ist so richtig düster, pessimistisch und beklemmend. Untergang und Tod sind allgegenwärtig. Man sieht den Verfall der Stadt Wismar, wie alles leer und tot wird. Die Schauspieler sind alle sehr gut. Insgesamt gesehen ist der Film eher ruhig und blutarm, aber unglaublich alptraumhaft und verstörend. Das macht nachdenklich.
Film: 4/5
Bild: 3/5 Teils Rauschen, Filmkorn, Unschärfe oder verwaschenes Bild.
Ton: 2/5 Der Ton ist dem Alter entsprechend. Er ist sehr frontal und die ganze Zeit über blieb mein Subwoofer automatisch aus, da kein Bass auf der Tonspur ist.
Extras: 4/5
Diese Mängel kann man aber durchaus in Kauf nehmen. Im Vergleich zur DVD ist das Bild auf jeden Fall besser (vor allem in den Katakomben am Anfang). Der Ton wird nicht großartig anders sein.
Film: 4/5
Bild: 3/5 Teils Rauschen, Filmkorn, Unschärfe oder verwaschenes Bild.
Ton: 2/5 Der Ton ist dem Alter entsprechend. Er ist sehr frontal und die ganze Zeit über blieb mein Subwoofer automatisch aus, da kein Bass auf der Tonspur ist.
Extras: 4/5
Diese Mängel kann man aber durchaus in Kauf nehmen. Im Vergleich zur DVD ist das Bild auf jeden Fall besser (vor allem in den Katakomben am Anfang). Der Ton wird nicht großartig anders sein.
Player:
Panasonic DMP-BD35Darstellung:
Pioneer PDP-LX5090 (Plasma 50")bewertet am 04.05.13 um 03:33
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über tote kann man immer leicht müll verbreiten wenn es die verkaufszahlen für ein buch steigert.klaus kinski war alles aber ich glaube nicht das er sich an seinen kindern vergangen hat.
Ich mag die klassischen Vampirgeschichten. So sollten sie sein!!!
Paßt zu seinem Charakter.
Schön, dass der Film nun auch auf BD erscheint.