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Hellraiser Blu-ray - Hellraiser - Uncut (Limited Black Edition) Blu-ray

Hellraiser - Uncut (Limited Black Edition) Blu-ray

Original Filmtitel: Hellraiser
Hellraiser - Uncut (Limited Black Edition) Blu-ray

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Disc-Informationen
Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (1x), DVD (1x), enthält DVD Fassung, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Media Book, Limitiert und nummeriert auf 3.000 Exemplare!
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
 
Verpackung:
Altersfreigabe:
 
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 2.0
 
Untertitel:
Deutsch
 
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
93 Minuten
Veröffentlichung:
21.07.2011 (Release)
 
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Hellraiser - Uncut (Limited Black Edition) Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Frank (S. Chapman) gelingt es, hinter das Geheimnis eines mysteriösen Würfels zu gelangen. Jedoch ist sein einziger Lohn die Bekanntschaft mit den Cenobiten, die den Vorhof zur Hölle bewachen und ihn auf grausame Weise auf dem Dachboden seines Elternhauses töten. Einige Zeit später kehrt auch sein Bruder zurück ins elterliche Heim. Als dieser sich jedoch auf dem Dachboden verletzt, werden Franks Organe wieder regeneriert. Dennoch ist er nicht so, wie er die Erde verlassen hat. Nun muss er durch blutige Opfer dafür sorgen, sich schnell wieder komplett zu regenerieren, ehe die Cenobiten ihren Fehler erkennen und zurückkehren …
Blu-ray Features

  • 8-seitiges Booklet
  • Featurette "To the Limits of Horror & Beyond (05:52 min.)
  • Interview mit Clive Barker (03:09 min.)
  • Interview mit Andrew Robinson (02:28 min.)
  • Interview mit Claire Higgins (02:11 min.)
  • Interview mit Ashley Laurence (02:01 min.)
  • Interview mit Doug Bradley (05:09 min.)
  • Deutscher Kinotrailer (01:11 min.)
  • TV-Spots (06:28 min.)
  • Deutscher Kinotrailer zu Hellraiser II (01:22 min.)
  • US-Kinotrailer zu Hellraiser III (02:01 min.)
  • US-Teaser zu Hellraiser Inferno (0:41 min.)
  • Deutscher Teaser zu Hellraiser Inferno (0:41 min.)
  • Trailershow mit sechs Titeln des Anbieters Kinowelt
Hellraiser - Uncut (Limited Black Edition) Blu-ray Review
Blu-ray Review
Story
 
8
Bildqualität
 
6
Tonqualität
 
7
Ausstattung
 
5
Gesamt *
 
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 24.07.2011
Die 1980er Jahre waren nicht nur das Jahrzehnt der Dauerwellen und Schulterpolster. In dieser Zeit erblickten noch ganz andere Scheußlichkeiten das Licht der Welt. So entwickelte sich etwa die Traumfabrik kurzzeitig in eine Alptraumfabrik und versetzte das Kinopublikum mit einer Vielzahl von Horrorfilmen in Angst und Schrecken. Einige dieser Filme, die sich teilweise zu schier endlosen Filmserien auswuchsen, werden heute, rund 30 Jahre später, immer noch kultisch verehrt. Zu allererst ist in diesem Zusammenhang natürlich die A Nightmare on Elm Street Serie zu nennen, die mit dem irren Traumkiller Freddy Krüger die Horrorikone schlechthin etablierte. Gegenüber derartigem alptraumhaften Klamauk dürfte sich eine weitere Ikone des Horrors regelrecht „vernagelt“ zeigen. Denn Clive Barkers Hellraiser aus dem Jahr 1987 geht einen völlig anderen Weg. Das vorliegende Review bezieht sich auf die finale Kaufversion des ungekürzten Films.

Story
Nach vielen Jahren kehrt Larry Cotton (A. Robinson) mit seiner Frau Julia (C. Higgins) in das lange Zeit leerstehende Haus seiner verstorbenen Mutter zurück. Schnell stellen die beiden jedoch fest, dass das Haus in dieser Zeit nicht unbewohnt war. In einigen Hinterlassenschaften erkennt Larry seinen Bruder Frank wieder, der offenbar erst kürzlich hier Unterschlupf gesucht hatte. Doch fehlt von Frank nun jede Spur. Kaum mit Larrys Bruder konfrontiert, erinnert sich Julia an eine leidenschaftliche Affäre, die sie kurz vor ihrer Hochzeit mit dem attraktiven Herumtreiber hatte, dem sie immer noch nachtrauert. Während des Einzugs in das heruntergekommene Haus, zieht sich Larry eine klaffende Wunde an der Hand zu. Auf dem Dachboden findet er seine in Gedanken versunkene Frau, die ihm die Wunde versorgt. Unbemerkt von den beiden wird das herabtropfende Blut vollständig vom Boden aufgesaugt. Mit erschreckenden Konsequenzen.

Literaturverfilmungen sind nichts Ungewöhnliches. Sehr wohl ungewöhnlich ist jedoch die Tatsache, dass der Autor sein eigenes Buch verfilmt. Der damals 35jährige britische Schriftsteller Clive Barker erhielt diese Gelegenheit und inszenierte seinen Roman The Hellbound Heart für die große Leinwand. Das Ergebnis unterscheidet sich grundsätzlich von anderen Horrorfilmen jener Zeit. Denn Hellraiser richtet sich nicht nur auf Grund seiner blutigen Schockeffekte an ein volljähriges Publikum. Auch thematisch zielt der Film eher auf erwachsene Zuschauer, die sich mit kreischenden Teenagern vielleicht eher weniger identifizieren können. So kristallisiert sich die unerfüllte Affäre zwischen Frank und Larrys Ehefrau als Katalysator der folgenden Ereignisse heraus. Denn Julia ist dem Bruder ihres Mannes geradezu sexuell hörig und nach dem ersten Schrecken bereit, ihm mit allen Mitteln zu seiner früheren (vollständigen) Gestalt zu verhelfen.

Diese Dreiecksgeschichte wird von den Akteuren glaubwürdig und in gewisser Weise sogar nachvollziehbar vermittelt. Clare Higgins gibt die im weiteren Verlauf immer diabolischer handelnde Femme Fatale mit sichtbarem Vergnügen. Andrew Robinson, bekannt als der Scorpio Killer aus Dirty Harry und als zwielichtiger Cardassianer Garak aus Star Trek - Deep Space Nine, überzeugt in seiner Doppelrolle freilich eher gegen Ende, wenn er seinen psychopathischen Bruder verkörpert. Die eigentlichen Hauptdarsteller des Films sind natürlich die Zenobiten, asketische Dämonen (oder Engel?) des Todes, direkt aus der Hölle. Ihr sadomasochistisches Aussehen sucht bis heute im Horrorgenre seines Gleichen. Besonders ihren Anführer Pinhead (D. Bradley) umgibt eine erhabene Aura des Schreckens, um die ihn so mancher Filmbösewicht beneiden dürfte.

Nicht umsonst ist er bis heute einer der bekanntesten (Nagel)Gesichter des Horrorfilms. Die knapp 25 Jahre sind allerdings nicht spurlos an Hellraiser vorübergegangen. Clive Barkers Inszenierung erscheint gemessen an heutigen Sehgewohnheiten recht träge und altbacken. Auch die Effekte überzeugen nicht durchgängig. Besonders der „Skorpion-Dämon“ erscheint doch eher der Augsburger Puppenkiste entsprungen und vermag daher auch nicht sonderlich zu schrecken. Das Drehbuch offenbart darüber hinaus einige Logiklöcher, die allerdings noch zu verschmerzen sind.

Bildqualität
Technik: Videocodec MPEG-4 AVC, Ansichtsverhältnis 1,85:1, Auflösung 1080p Es scheint schon eine große Herausforderung zu sein, Filmen aus den 80ern eine HD gerechte Umsetzung angedeihen zu lassen. Kaum ein Film aus diesem Jahrzehnt erfüllt in dieser Beziehung gehobene Ansprüche. Auch Hellraiser bildet da keine Ausnahme. Gegenüber vergleichbaren Filmen aus dieser Zeit, wie zum Beispiel dem ebenfalls kürzlich veröffentlichten The Quiet Earth, macht Hellraiser aber noch eine recht gute Figur.

Grobe Mängel sind nicht auszumachen. Die allgemeine Schärfe ist akzeptabel, ohne allerdings zu irgendeiner Zeit Spitzenwerte zu erreichen. Schwache Kontrastwerte verhindern einen plastischen Eindruck des Bildes. Die Farben sind relativ kräftig mit einem leichten Hang ins rötliche. In dunklen Bildbereichen fällt Rauschen ins Auge, das jedoch nicht übermäßig stört. Dadurch werden allerdings einige Details verschluckt. Es sind keine Verschmutzungen des Masters zu erkennen. Besser hat Hellraiser ohne Zweifel nie ausgesehen, echtes HD-Feeling kommt aber nicht auf.

Tonqualität
Technik: Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1 Die deutsche Tonspur stellt eine positive Überraschung dar. Von Beginn an überzeugt der Ton durch eine gute Dynamik. In dramatischen Szenen entwickelt der Ton eine erstaunliche Lautstärke, die allerdings recht schrill klingt, da tiefe Frequenzen kaum angesprochen werden. Der Subwoofer bleibt die meiste Zeit ohne Beschäftigung. Die hinteren Kanäle werden ebenfalls in das Geschehen mit eingebunden und erzeugen eine gute, allerdings diffuse Räumlichkeit. Am deutlichsten verrät sich das Alter des Films an den Dialogen, die flach und wenig nuanciert klingen. Über die gesamt Laufzeit ist ein leises Hintergrundrauschen zu vernehmen. Die einstmals geschnittenen Szenen wurden nicht nachsynchronisiert, sondern lediglich deutsch untertitelt.

Ausstattung
Für einen Kultfilm dieses Kalibers enttäuschen die Extras vollständig. Eine 6minütige Featurette liefert keine substantiellen Informationen. Die vier Interviews wiederholen zum größten Teil zuvor in der Featurette gezeigtes. 12 TV-Spots und der deutsche Trailer schließen die nennenswerten filmbezogenen Extras ab. Das 5minütige Interview mit Doug Bradley entstand nach den Dreharbeiten zum fünften Teil der Serie „Inferno“. Kinowelt veröffentlicht die ungekürzte Version des Films in zwei unterschiedlichen Mediabooks. Die schwarze und die weiße Version sind jeweils auf 3.000 Stück limitiert. Viel zuviel, um wirklich als Sammlerstück durchzugehen. Das 8seitige Booklet im Inneren hat lediglich Alibicharakter und liefert keine interessanten Hintergrundinformationen. Dafür ist der Hellraiser Schriftzug auf der Front geprägt.

Fazit
Auf der technischen Seite gibt es keinen Grund zur Klage. Unter Berücksichtigung des Alters und des Budgets des Films sind sowohl Bild, als auch Ton gelungen. Echtes HD-Feeling kommt freilich nicht auf. Die Ausstattung gestaltet sich wenig informativ. Das Mediabook macht lediglich äußerlich etwas her.

Hellraiser war in seinem Genre ohne Zweifel stilprägend und unterscheidet sich thematisch und inszenatorisch wohltuend von ähnlich gelagerten Zeitgenossen. Inhaltlich richtet sich der Film eher an ein erwachsenes Publikum. Kopflos durch den Wald rennende Teenager sucht man hier jedenfalls vergeblich. Trotzdem nagt der Zahn der Zeit gelegentlich auch an veritablen Kultfilmen. Dazu gehört leider auch Hellraiser, der in vielerlei Hinsicht heute altbacken wirkt. Das ändert jedoch nichts an seiner dichten Atmosphäre, gelungen Splattereffekten und einem nicht zu unterschätzenden Pinhead-Bonus, der Hellraiser nach wie vor über die große Masse uninspirierter Horrorfilme moderner Prägung erhebt. (ml) weitere Reviews anzeigen

Kaufempfehlung
 
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Hellraiser Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

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Testgeräte
TV: Pioneer PDP-LX5090 (50“) (kalibriert)
BDP: Pioneer BDP-LX71
AVR: Pioneer SC-LX81
Lautsprecher: B&W 803S (Main), Teufel M-500 (Surround)

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