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Heat Blu-ray - Heat (1995) (2-Disc Set) Blu-ray

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Heat (1995) (2-Disc Set) Blu-ray

Original Filmtitel: Heat (1995)
Heat (1995) (2-Disc Set) Blu-ray

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Verkauf:
1 Mitglied verkauft
Disc-Informationen
Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, 2 Discs, BD (2x), enthält Bonus-Disc, HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten), 4K Master!
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
USA / 1995
Kategorie:
 
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
 
Sprachen:
Deutsch DTS 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Japanisch DTS-HD MA 1.0
Portugiesisch DTS-HD MA 1.0
Französisch DTS 5.1
Spanisch DTS 5.1
Japanisch DTS 2.0
 
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte, Bulgarisch, Chinesisch (traditionell), Chinesisch (vereinfacht), Dänisch, Finnisch, Französisch, Japanisch, Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Spanisch, Thailändisch
 
Region:
A, B, C
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.40:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
170 Minuten
Veröffentlichung:
23.02.2017 (Release)
 
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Heat (1995) (2-Disc Set) Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Bandenchef Neil McCauley (R. De Niro) hat in L.A. das Sagen. Dabei lässt er sich ungern von jemandem in die Karten schauen und regiert in Los Angeles mit harter Hand. Jedoch wird bald das FBI auf ihn aufmerksam, als ein geplanter Coup misslingt. Der FBI-Agent Vincent Hanna (A. Pacino) nimmt daher die Ermittlungen auf. Doch seine langjährige Karriere hat es ihm gelehrt, nie sofort zuzuschlagen und so wartet er bis McCauley den nächsten Fehler macht. Als dieser erneut zuschlagen will, greift Hanna endgültig zu und bringt die Bande hinter Gitter. Aber McCauley selbst konnte fliehen. Nun bleibt Hanna keine Wahl und nimmt selbst die Verfolgung des Bandenchefs auf ...
Blu-ray Features

    Disc 1 Blu-ray:
  • Audiokommentar von Michael Mann
  • Original Filmtrailer

  • Disc 2 Bonus Blu-ray:
  • Neu: Präsentation organisiert von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences im September 2016 (ca. 60 Min.)
  • Neu: Präsentation auf der Internationalen Filmfestival in Toronto im Jahr 2015 (ca. 35 Min.)
  • Making Of:
    - True Crime: Erinnerunge an den realen Chicago Cop und wie die Heldenarbeit den Film inspirierte
    - Crime Stories: Der 20ste Jahrestag des Drehbuchs und wie der Film endlich grünes Licht erhielt
    - Into the Fire: Am Set in L.A., bei den Proben, die Schusswechsel-Szenen und die Post-Produktion
  • Pacino und de Niro im Gespräch
  • Zurück am Ort des Geschehens
  • 11 Entfallene Szenen
Heat (1995) (2-Disc Set) Blu-ray Review
Blu-ray Review
Film
 
10
Bildqualität
 
8
Tonqualität
 
8
Ausstattung
 
10
Gesamt *
 
9
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 23.02.2017
Der Action Thriller Heat gilt für viele als eine der besten Filme der 1990er Jahre sowie eines wenn nicht das eine am meisten herausragende Werk von Michael Mann, der bei diesem Film sowohl für die Regie, das Drehbuch als auch die Produktion zuständig war. Bereits vor einigen Jahren erschien der Titel auf Blu-ray, damals noch über Warner. Das Resultat war für Fans nur wenig zufriedenstellend, da gerade die Bildqualität sehr zu wünschen übrig ließ. Nun erscheint der Klassiker über 20th Century Fox neu auf dem hochauflösenden Medium, wobei bereits die Vorankündigung, dass man den Film neu mastern ließ, aufhorchen lässt. (sah)

Film
Neil McCauley (R. de Niro) ist nicht irgendein Gangster. Den eloquenten Mann zeichnet eine detaillierte Vorgehensweise bei seinen großangelegten Raubzügen aus. Disziplin und Gehorsam verlangt er auch von seinen Mittätern. Der cholerische Waingro (K. Gage), erstmals auf einem McCauleyschen Beutezug dabei, entpuppt sich bei einem Überfall auf einen Geldtransporter prompt als unkalkulierbarer Risikofaktor. Der Irrsinnige exekutiert alle drei Wachmänner. Die Fährte des blutigen Raubes nimmt mit Lt. Vincent Hanna (A. Pacino) einer der härtesten Cops in Los Angeles auf. Als Neil sich kaltblütig von dem fehlgeleiteten Waingro trennen will, gelingt diesem die Flucht. Allmählich breitet sich über der Stadt ein komplexes Netz aus Verrat und Loyalität, aus Kriminalität und akribischer Polizeiarbeit aus. Der Boden unter den Füßen der Beteiligten brennt lichterloh.


Heat ist, um es auf den Punkt zu bringen, nicht irgendein Film. Die Geschichte um die auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes stehenden Granden McCauley und Hanna ist ein Monumentalwerk des Gangsterkinos. Selten besaß ein Film trotz seiner epochalen Länge von beinahe drei Stunden mehr Drive, mehr Hochspannung und mehr schauspielerische Klasse. Regisseur Michael Mann hat einen überragenden Cast zusammengetrommelt. Jedes beteiligte Gesicht hat man als enthusiastischer Kinogänger schon oft und gerne in anderen Produktionen begutachtet. Aus der Retrospektive ist ganz besonders Natalie Portmans Performance erwähnenswert. Was die damals gerade einmal 13-jährige in Leon-Der Profi schon überdeutlich ankündigte, hat sie ein Jahr später mit Heat eindrucksvoll bestätigt. Heuer ist die Black Swan Darstellerin unbestritten eine der besten ihrer Zunft. Doch wäre es unangebracht nur Portmans Namen zu nennen. Danny Trejo, William Fichtner und Val Kilmer stehen für großes Action-Kino und sind hier doch „nur“ Nebendarsteller. Das größte Spotlight gehört den Duellanten Al Pacino und Robert de Niro.


Dabei ist es faszinierend, wie ähnlich beide Charaktere doch angelegt sind. Beide sind mit Leib und Seele akribische Arbeiter, hart gegen sich und andere, und daher auch die Besten ihres Fachs. Doch so brillant die Figuren auch in ihrer täglichen Routine aufblühen, so inkompetent bewegen sie sich in ihrem privaten Umfeld. Weder Hanna noch McCauley ist eine funktionierende Beziehung vergönnt, beide werden von ihrem „Job“ regelrecht aufgezehrt. Es erscheint dabei wie eine Selbstverständlichkeit, dass auch die Beziehungsszenen der Herren überragend inszeniert sind. Mit Diane Venora und Amy Brenneman warten Leinwand-erprobte Darstellerinnen, die glaubhaft an den toughen Fassaden ihrer Männer rütteln können. Diese Szenen sind also keineswegs dazu gedacht, der Story auch noch etwas „vergebliche Liebesmüh“ zu verleihen. Sie sind ein ganz wesentlicher Aspekt der Hauptfigurenzeichnung. Auch deswegen ist Heat so einzigartig, komplex, spektakulär und insgesamt schlichtweg einer der besten Gangster-Thriller aller Zeiten. (dkr)

Bildqualität
Für diese Veröffentlichung wurde speziell auf ein neues Master zurückgegriffen, dass auf einem 4K Scan basiert. Gott sei Dank möchte man sagen, denn die Blu-ray aus dem Hause Warner war zwar nicht wirklich gaaaanz so schlecht wie ihr Ruf, aber hat man da doch noch deutlich Luft nach oben gelassen. Zunächst einmal: Das Bild wurde diesmal mit dem AVC Codec codiert, statt wie die Warner VÖ damals in VC-1, sprich, alleine deswegen kann man schon mal von einer besseren Kompression ausgehen, was sich dann auch im Endresultat bemerkbar macht. Wie auch schon beim alten Transfer zeigt sich der neue Scan sehr sauber. Schmutzpartikel oder ähnliches müsste man da schon mit der Lupe suchen. Auch macht sich eine grundsätzlich bessere Schärfe bemerkbar, die wesentlich mehr Details zeigt, was gerade die Meisten sicherlich sehr freuen dürfte. Zwar machen sich in einigen dunkleren Szenen oder auch bei Longshots dennoch auch weichere Abschnitte bemerkbar, wobei die Gesamtschärfe unterm Strich sich dennoch erkennbar gesteigert hat. Das macht sich selbst beim Filmkorn bemerkbar, das hier wesentlich natürlicher erscheint. Die Farben zeigen sich dabei übrigens ebenfalls natürlich, wobei sich bemerkbar macht, dass stellenweise ein Blau- oder auch Gelbton dominiert, was wohl, soviel ich gelesen habe, wohl bewusst nachträglich von Mann persönlich so gewünscht war. Der Kontrast zeigt sich dazu ausgewogen.

Tonqualität
Auch beim Ton gibt es was Neues, denn der Ton liegt nun in der deutschen Synchronisation in DTS 5.1 vor und nicht mehr in Dolby Digital 5.1. Zwar wäre auch hier eine DTS-HD Master Audio Codierung schön gewesen, aber auch so klingt das Resultat wahrlich nicht schlecht. Zum Beispiel machen sich auch beim deutschen Ton viele und gut aufgelöste Surroundeffekte bemerkbar, die gerade in der langen Schießerei für eine sehr gute Räumlichkeit sorgen. Insgesamt könnte die Dynamik noch besser sein und sich qualitativ eher am O-Ton orientieren. Dasselbe gilt natürlich auch für die Bässe, die bei der vorlustfrei kodierten Fassung noch druckvoller und überzeugender klingen. Doch auch der deutsche Ton zeigt sich im Mix sehr gut. Einwandfreie Direktionalität; gerade in der Stereoseparation, dazu eine wirklich gute Dynamik, gute Bässe und eine ausgewogene Balance.

Ausstattung
Disc 1 Blu-ray:

  • Audiokommentar von Michael Mann

  • Original Filmtrailer


Disc 2 Bonus Blu-ray:

  • Präsentation organisiert von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences im September 2016 (ca. 60 Min.)

  • Präsentation auf der Internationalen Filmfestival in Toronto im Jahr 2015 (ca. 35 Min.)

  • Making Of:
    -True Crime: Erinnerungen an den realen Chicago Cop und wie die Heldenarbeit den Film inspirierte
    -Crime Stories: Der 20ste Jahrestag des Drehbuchs und wie der Film endlich grünes Licht erhielt
    -Into the Fire: Am Set in L.A., bei den Proben, die Schusswechsel-Szenen und die Post-Produktion

  • Pacino und de Niro im Gespräch

  • Zurück am Ort des Geschehens

  • 11 Entfallene Szenen


Auch beim Bonusmaterial gibt es noch etwas oben drauf, denn neben den bereits bekannten Special Features, wie etwa dem Audiokommentar mit Regisseur, Produzent und Autor Michael Mann, den 11 zusätzlichen Szenen, dem dreiteiligen Making of sowie den beiden Featurettes, hat man sich nicht lumpen lassen und speziell zwei neue Beiträge produziert und hier mit drauf gepackt. Bei einem davon handelt es sich um eine einstündige Präsentation organisiert von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences vom September 2016 sowie eine etwas mehr als halbstündige Präsentation auf dem Internationalen Filmfestival in Toronto aus dem Jahr 2015, wobei beide gerade für Fans sehr interessant sind. Toll: Bis auf den Audiokommentar (logischerweise) und den Trailer befinden sich sämtliche Extras auf einer separaten Blu-ray Disc. (sah)

Fazit
Endlich liegt nun dieser Filme Klassiker in der Qualität vor, wie man sie erwartet. Ok, besser gesagt, was man als Mindestanforderung erwartet. Denn Referenzwerte werden nach wie vor zwar nicht erreicht, das muss aber auch nicht sein, da sowohl beim Bild als auch beim Ton im Großen und Ganzen wirklich gutklassige Werte erreicht werden und somit deutlich ein Schritt nach vorne gemacht wird. Beim Bonusmaterial gibt es nicht nur 2 neue Beiträge oben drauf, sondern sämtliche Extras ausgelagert auf einer Bonus Disc.

Der Film selbst ist nach wie vor über jeden Zweifel erhaben und ist, wie schon gesagt, wohl das am meisten herausragende Werk von Regisseur Michael Mann und zweifelsfrei ein Klassiker des 1990er Jahre Kinos. Mit über zweieinhalb Stunden Spielzeit muss man zwar schon einen langen Atem haben, um den Film am Stück anzuschauen, aber bei dem ausgewogenen Mix aus Charakterzeichnung, stimmigen Dialogen, Thriller und Action Elementen sollte das keine Schwierigkeit darstellen. (sah)

(Sascha Hennenberger) weitere Reviews anzeigen

Kaufempfehlung
 
9 von 10
Die Kaufempfehlung der Heat Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte
TV: Panasonic TX-55 CXW704
Player: Panasonic DMP-UB900EGK
AV-Receiver: Denon AVR-1312
Lautsprecher: Front: Dali Zensor 5 & Dali Vocal / Rear: Dali Zensor 1

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