Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa Blu-ray
Original Filmtitel: What's Eating Gilbert Grape

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Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover
Vertrieb:
Schauspieler:
Crispin Glover, Darlene Cates, John C. Reilly, Johnny Depp, Juliette Lewis, Kevin Tighe, Laura Harrington, Leonardo DiCaprio, Mary Kate Schellhardt, Mary Steenburgen, Penelope Branning, Tim Green
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.85:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
118 Minuten
Veröffentlichung:
15.03.2012 (Release)
Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Gilbert Grape (J. Depp) wächst in dem kleinen Ort Endora in Iowa auf. Dort lebt er zusammen mit seinen Geschwistern und seiner Mutter, wo er ein eher tristes und zumindest für ihn sinnloses Leben führt. Das soll sich jedoch ändern, als die hübsche Becky (J. Lewis) mit ihrer Oma nach Endora zieht und damit Gilberts Leben nicht nur einen Sinn, sondern auch einen neuen Kick verleiht …
Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa Blu-ray Review

Story
9
Bildqualität
6
Tonqualität
5
Ausstattung
0
Gesamt *
4
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 02.05.2012
Ob Altmeister Martin Scorsese oder Tim Burton, Star-Regisseure liegen ihnen gleichermaßen zu Füßen wie Millionen zahlungswilliger Fans rund um den Globus. Die Rede ist natürlich von Leonardo DiCaprio und Hobby Pirat Johnny Depp, die heute zu den wohl bekanntesten und gleichzeitig beliebtesten Gesichtern der Traumfabrik zählen. Wie es der Zufall will, sollte ein Film namens Gilbert Grape Anfang der Neunziger die Laufbahn der damals noch recht unbekannten Schauspieler, erheblich zum Positiven beeinflussen. So gilt Lasse Hallströms Familiendrama bis heute als stützender Pfeiler, für DiCaprio sogar als Grundstein seiner Karriere. Knappe 20 Jahre später, erscheint Gilbert Grape dank Concorde nun auf dem blauen Medium und wir klären, ob sich eine Neuanschaffung lohnt.
Story
Endora ist ein verschlafenes, ländliches Vorstadtnest und verkörpert mit all seinen Eigenschaften eine typisch amerikanische Kleinstadt. Der Alltag gestaltet sich entsprechend ruhig, Abwechslung oder Aufregung sucht man vergebens, findet hingegen Abgeschiedenheit und Einöde im Übermaß. Nicht unbedingt optimale Voraussetzungen für junge Erwachsene wie Gilbert Grape (J. Depp), der sich mit der täglichen Monotonie seiner Heimatstadt konfrontiert sieht. So gerne er Endora auch den Rücken kehren und sein eigenes Leben führen würde, ist es die Liebe zu seiner Familie, die ihn davon abhält. Gemeinsam mit seiner ältesten Schwester, kümmert er sich fürsorglich um seinen geistig behinderten Bruder Arnie (L. Dicaprio) und seine an die Couch gebundene, fettleibige Mutter. Erst als sich die junge Becky (J. Lewis) mit Ihrer Großmutter in die kleine Gemeinde verirrt, scheint sich das Blatt für Gilbert zu wenden…
What’s Eating Gilbert Grape basiert auf dem gleichnamigen Schmöker von Peter Hedges, der eigens für Lasse Hallströms Verfilmung auch das Drehbuch zu seiner Romanvorlage verfasste. Hedges besinnt sich dabei natürlich auf die positiven Tugenden seines Werkes und somit wartet die filmische Adaption mit einzigartigen Charakteren, einer zurückhaltenden und ruhigen Inszenierung auf. Ähnlich wie Gilberts Leben, plätschert somit auch der Film gewollt vor sich hin, wirkt träge und stellenweise langatmig. Das dennoch über die gesamte Lauflänge keine Langeweile aufkommt, ist ganz klar den talentierten Schauspielern geschuldet, die für Unterhaltung sorgen. Nebst Johnny Depp, der den geknickten und unglücklichen Gilbert perfekt verkörpert, ist es vor allem der damals knapp 20-Jährige Leonardo DiCaprio mit seiner Darstellung des geistig zurückgebliebenen Arnie, der den Film so gut funktionieren und Hallströms ungewöhnliche Formel aufgehen lässt. Aber auch die restlichen Rollen wurden mit äußerster Sorgfalt besetzt und so überzeugt auch Juliette Lewis als zuckersüße Becky, Mary Steenburgen als verzweifelte Hausfrau oder auch Crispin Glover als ortsansässiger Bestatter Bobby McBurney.
Die schöne und herzerwärmende Geschichte, das interessante Drehbuch, die einzigartige Inszenierung und der herausragende Cast sorgen auch heute noch für ein gehobenes filmisches Vergnügen. Mit Gilbert Grape gelingt Regisseur Lasse Hallström und Drehbuchautor Peter Hedges ein perfektes Portrait über das Leben in einer amerikanischen Kleinstadt mitten im Nirgendwo und die Integration behinderter Mitmenschen in die Gesellschaft.
What’s Eating Gilbert Grape basiert auf dem gleichnamigen Schmöker von Peter Hedges, der eigens für Lasse Hallströms Verfilmung auch das Drehbuch zu seiner Romanvorlage verfasste. Hedges besinnt sich dabei natürlich auf die positiven Tugenden seines Werkes und somit wartet die filmische Adaption mit einzigartigen Charakteren, einer zurückhaltenden und ruhigen Inszenierung auf. Ähnlich wie Gilberts Leben, plätschert somit auch der Film gewollt vor sich hin, wirkt träge und stellenweise langatmig. Das dennoch über die gesamte Lauflänge keine Langeweile aufkommt, ist ganz klar den talentierten Schauspielern geschuldet, die für Unterhaltung sorgen. Nebst Johnny Depp, der den geknickten und unglücklichen Gilbert perfekt verkörpert, ist es vor allem der damals knapp 20-Jährige Leonardo DiCaprio mit seiner Darstellung des geistig zurückgebliebenen Arnie, der den Film so gut funktionieren und Hallströms ungewöhnliche Formel aufgehen lässt. Aber auch die restlichen Rollen wurden mit äußerster Sorgfalt besetzt und so überzeugt auch Juliette Lewis als zuckersüße Becky, Mary Steenburgen als verzweifelte Hausfrau oder auch Crispin Glover als ortsansässiger Bestatter Bobby McBurney.
Die schöne und herzerwärmende Geschichte, das interessante Drehbuch, die einzigartige Inszenierung und der herausragende Cast sorgen auch heute noch für ein gehobenes filmisches Vergnügen. Mit Gilbert Grape gelingt Regisseur Lasse Hallström und Drehbuchautor Peter Hedges ein perfektes Portrait über das Leben in einer amerikanischen Kleinstadt mitten im Nirgendwo und die Integration behinderter Mitmenschen in die Gesellschaft.
Bildqualität
- 1080p Full HD, Ansichtsverhältnis: 1.78:1, Codec: MPEG-4 AVC
- knackige aber unbeständige Schärfedarstellung
- gute Durchzeichnung (Close-Ups)
- Panoramaschwenks lassen Schärfe vermissen
- etwa zu helle Farben, die zum Flackern neigen
- dunkle Aufnahmen bieten ein eher mittelmäßiges Schwarz
- schwankende Kontrastwerte, teilweise überbelichtet
- nicht frei von Verunreinigungen
- keine Verwendung von DNR
- mittelstarkes Korn
Auf den ersten Blick, hinterlässt Gilbert Grape einen optisch soliden Eindruck. Erst mit der Zeit und bei genauem Betrachten, fallen viele teils altersbedingte Schwächen ins Auge. Größtes Manko ist die schwankende Qualität bei der Schärfedarstellung und den Kontrastwerten. Der ständige Wechsel zwischen optisch herausragenden und miserablen Aufnahmen, ist mit der Zeit anstrengend und nervig. Im direkten Vergleich mit der DVD, fällt der deutliche Zugewinn an Schärfe dennoch positiv auf und auch das verzichten auf Antirauschfilter ist ein Pluspunkt. Die Körnung ist angenehm und verleiht dem Bild eine feine Struktur. Was bleibt ist ein durchschnittlicher Transfer, der eindeutig Potential verschenkt.
Tonqualität
- DTS-HD MA 5.1 Englisch, DTS-HD MA 5.1 Deutsch
- Dialoge jederzeit verständlich
- klingen jedoch zeitweise blechern und dumpf (besonders Arnie)
- Abmischung trotz 5.1 HD-Mix frontlastig
- weder Dynamik noch Räumlichkeit
- verzerrte Musikuntermalung
- O-Ton lässt deutsche HD-Spur hinter sich
Gilbert Grape bietet eine zurückhaltende und ziemlich unspektakuläre Soundkulisse und lenkt die Aufmerksamkeit somit auf die Dialogwiedergabe. Hier punktet man zwar mit guter Sprachverständlichkeit, die Qualität der Aufnahmen lässt zuweilen jedoch stark zu wünschen übrig. Diese erwecken teilweise den Eindruck, als hätte man den Synchronsprechern eine Blechdose vor den Mund geschnürt. Hier bietet der O-Ton die deutlich bessere Alternative, denn die Stimmwiedergabe ist natürlich, kräftig und klar. Weiterer Pluspunkt; die atmosphärischen Musikstücke werden in der richtigen Tonhöhe wiedergegeben und klingen somit nicht verzerrt. Leider fehlt es aber auch dem englischen HD-Ton an Dynamik und somit an Raumklang.
Ausstattung
- Programmhinweise
- Wendecover
Auf eine Zusatzausstattung wurde leider verzichtet. Es befinden sich jedoch drei Programmhinweise auf der Blu-ray, zudem ist ein Wendecover enthalten.
Fazit
Vom technischen Standpunkt aus betrachtet überzeugt die HD-Version von Gilbert Grape nur bedingt. Es wurde offenbar auf ein etwas älteres Master zurückgegriffen, was für die optisch sehr sprunghafte Präsentation verantwortlich sein dürfte. Akustisch schaut es da leider nicht viel besser aus, zwar liegt der deutsche Ton in einer DTS-HD MA Abmischung vor, ist aber nicht mehr als zweckmäßig. Das Fehlen jeglicher Zusatzausstattung liegt zusätzlich schwer im Magen und zieht die Gesamtwertung noch weiter in den Keller. Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa verpasste nicht nur Johnny Depps Werdegang einen gewaltigen Schub nach vorne, auch dem jungen Leonardo DiCaprio, dessen Karriere sich noch in den Kinderschuhen befand, gelang dank Lasse Hallström der Durchbruch in Hollywood. Völlig zu Recht erhielt er Anfang der Neunziger eine entsprechend Oscar Nominierung als bester Nebendarsteller. Gilbert Grape ist ein intelligenter Film über Familienzusammenhalt und Toleranz, der damals wie heute trotz etwas langatmiger Inszenierung, bestens unterhält. Befindet sich die DVD nicht bereits im heimischen Schrank, darf man trotz unausgewogener Technik bedenkenlos zugreifen. Sehr empfehlenswert! (ala)
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Kaufempfehlung
6 von 10
Die Kaufempfehlung der Gilbert Grape Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
TV: Sony 55-KDL-EX725
Player: Playstation 3 Slim
AVR: Onkyo TX-SR809
Front: 3x Nubert Nuline CS-72
Back: 2x Nubert Nuline CS-72
Sub: Nubert Nuline AW-1000
Player: Playstation 3 Slim
AVR: Onkyo TX-SR809
Front: 3x Nubert Nuline CS-72
Back: 2x Nubert Nuline CS-72
Sub: Nubert Nuline AW-1000
Blu-ray Bewertungen
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4
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Also die Story ist sicherlich den meisten bekannt, und für mich ein Highlight, deshalb auch die 5***** Punkte.
Tja, aber was soll man zu diesem Bildmaterial sagen - eine Beleidigung für´s Auge und grauenhaft schlecht.
Das Bild weist sehr viele Unschärfen auf, schlechter Kontrast, die Bildhelligkeit wirkt häufig überstrahlt, die Farben sind verwaschen, das Bild säuft im Dunkeln regelmäßig ab und rauscht gewaltig.
Die Gilbert Grape Veröffentlichung ist eine absolute Ohrfeige für einen so liebevollen und originellen Film, der auch nach knapp 20 Jahren für mich nichts von seinem Charme verloren hat - ganz im Gegenteil !
Schade, schade :-(
Tja, aber was soll man zu diesem Bildmaterial sagen - eine Beleidigung für´s Auge und grauenhaft schlecht.
Das Bild weist sehr viele Unschärfen auf, schlechter Kontrast, die Bildhelligkeit wirkt häufig überstrahlt, die Farben sind verwaschen, das Bild säuft im Dunkeln regelmäßig ab und rauscht gewaltig.
Die Gilbert Grape Veröffentlichung ist eine absolute Ohrfeige für einen so liebevollen und originellen Film, der auch nach knapp 20 Jahren für mich nichts von seinem Charme verloren hat - ganz im Gegenteil !
Schade, schade :-(
Player:
Sony BDP-S760Darstellung:
Sony KDL-52Z4500 (LCD 52")bewertet am 21.03.12 um 14:24
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Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa Blu-ray Preisvergleich














http://www.youtube.com/w...6sLIP3908w
Oscar-Nominierung für Leonardo DiCaprio