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German Angst Blu-ray

German Angst Blu-ray

Original Filmtitel: German Angst
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Disc-Informationen
Uncut, HD Sound (deutsch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
 
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
 
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
 
Untertitel:
Deutsch

 
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @23,976 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
111 Minuten
Veröffentlichung:
15.05.2015 (Release)
 
 
 
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German Angst Blu-ray
Blu-ray Features

  • Behind the Scenes
  • Englischer Trailer
  • Trailershow
German Angst Blu-ray Review
Blu-ray Review
Film
 
8
Bildqualität
 
9
Tonqualität
 
9
Ausstattung
 
1
Gesamt *
 
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 27.04.2015
Laut Wikipedia wird German Angst im angelsächsischen Sprachraum als charakteristisch empfundene, gesellschaftlich und politisch, kollektive Verhaltensweise der Deutschen bezeichnet. Der österreichische Filmemacher Michal Kosakowski nimmt German Angst als Titel einer Filmanthologie, in der er gemeinsam mit seinen beiden Genre-Kollegen Jörg Buttgereit und Andreas Marschall die Angst der Deutschen auf Film bannte. In drei voneinander unabhängigen Episoden zeigen die drei Independent-Speziallisten die dreckigen, düsteren und vor allem beängstigenden Seiten der Hauptstadt Berlin. Finanziert wurde das Projekt teilweise durch Crowdfunding. Bei Al!ve erscheint der Film sowohl im Mediabook mit Bonus-DVD und zahlreichen Extras als auch in der preiswerten Standard-Version. Wir werfen an dieser Stelle einen Blick auf Letzteres.

Film
German Angst besteht aus drei voneinander unabhängigen Geschichten von drei Regisseuren, weshalb an dieser Stelle auch drei separate Storyreviews folgen.

Die Anthologie beginnt mit einem Beitrag von Jörg Buttgereit, der den Titel Final Girl trägt. Die Episode handelt von einem Mädchen (L. Gave) in einer heruntergekommenen Mietswohnung. Diese erzählt wie nebenbei von ihrem Meerschweinchen, dessen Kastration und diversen anderen Eingriffen. Währenddessen liegt ihr Vater (A. Holst) gefesselt im Nebenzimmer und harrt dem, was das Mädchen mit einer Geflügelschere und einem elektrischen Bratenmesser mit ihm machen wird, aus.

Jörg Buttgereit, der seinerzeit mit dem kontroversen Necromantic die Massen spaltete, kehrt mit „Final Girl wieder zum Horrorgenre zurück. Dabei zeigt er unverhohlen die dreckigsten Seiten Berlins und die Anonymität der Großstadt per se. Was es mit dem Mädchen und ihrem Opfer auf sich hat, erfährt der Zuschauer nicht, doch was mit dem Opfer passiert, zeigt Buttgereit schonungslos. Im entscheidenden Augenblick blendet er zwar ab, so dass sich die brutalen Einzelheiten im Kopf des Zuschauers abspielen, aber der Gorefaktor ist dennoch recht hoch. Die Geschichte regt definitiv zum Nachdenken an, gibt allerdings auch lediglich den Anstoß dazu. Eine Geschichte, die man sicherlich hätte ausbauen können, aber grundsätzlich ein guter Auftakt für diese Anthologie.

Weiter geht es mit Make A Wish von Michal Kosakowski. Hierin gerät ein taubstummes Liebespaar mit polnischem Migrationshintergrund in die Fänge einer Gruppe Neonazis, die den beiden übel mitspielen. Allerdings hat Kasia (A. Strauss) einen Talisman, mit deren Hilfe sie den Anführer der Nazigruppe und ihren Freund die Körper tauschen lässt. Kosakowski, der selbst polnische Wurzeln hat, zeigt hier in schonungslosen Bildern einen Gewaltexzess, der an die Substanz geht. In einem Rückblick bekommt der Zuschauer zu sehen, wie eine Gruppe Nazis im zweiten Weltkrieg ein polnisches Dorf überfällt. Mit dem Talisman wird der Angriff letztendlich beendet, doch bis dahin wütet die deutsche Wehrmacht wie Tiere. Ähnlich sieht es im Hier und Jetzt aus, und abermals kommt der Talisman zum Einsatz. Nur wird die Gewaltschraube hier weiter angezogen, denn der Anführer der Neonazis befindet sich ja jetzt im Körper des taubstummen Opfers, während das Opfer nun in der Lage ist, zurückzuschlagen. Dieser Film ist intensiv und schonungslos, dabei absolut brillant gespielt und von erschreckendem Realismus. Der Zuschauer wird gezwungen, die Gräueltaten hilflos mit anzusehen und ertappt sich vielleicht sogar dabei, dass er dem nun wehrlosen Täter Übelstes wünscht. Einzig der Umstand, dass die Neonazis in Berlin Englisch sprechen, ist nicht ganz nachzuvollziehen, aber sei es drum. Besonders erwähnt werden soll hier das Schauspiel von Andreas Pape, der den Anführer der Neonazis spielt. Der Monolog am Ende der Episode geht völlig unter die Haut und zeigt, welches Potential in dem Darsteller steckt.

Der Krönende Abschluss des Films ist Andreas Marschalls Beitrag mit dem Titel Alraune. Hierin geht es um den Fotografen Eden (M. Welsh), der auf einer Dating-Seite die mysteriöse Kira (K. Kostiv) kennenlernt, mit der er sich fortan trifft. Zum Verkehr kommt es zwar nicht, doch Eden ist nun voll im Bann der mysteriösen Frau. Unter dem Einfluss einer Droge aus der Wurzel der Alraune kommt es schließlich doch noch zum erwünschten Akt, doch hat die Droge auch verheerende Nebenwirkungen. Von nun an vermischen sich Realität und Wahnsinn. Die letzte Episode ist das absolute Highlight des Films und kann von der ersten bis zur letzten Minute überzeugen. Trotz einiger Längen im Mittelteil (die dritte Episode ist die mit Abstand längste des Films), zieht der Beitrag von Marschall die Zuschauer in seinen Bann.

Grundsätzlich präsentiert Marschall hier ein wirres Konstrukt aus Film Noir, gemischt mit Mystik, Monsterhorror und Sozialkritik. Perfekt gespielt, hervorragend fotografiert und virtuos inszeniert sollte sich kein Fan von Filmen wie Angel Heart und Co. diesen Beitrag entgehen lassen. Auch die zahlreichen Special Effects haben es in sich und brauchen sich, hinter den großen Vertretern ihrer Zunft keineswegs zu verstecken. Einziges Manko, wenn man so will: Diese Episode wurde komplett in Englisch gedreht und liegt demzufolge nur mit deutschen Untertiteln vor, was angesichts des Internationalen Casts aber wenig überrascht. Abschließend lässt sich sagen, dass German Angst ein wahrer Festschmaus für Freunde des besonderen Kinos ist. Wer auch nur ansatzweise etwas für Independentfilme übrig hat, sollte sich dieses dreigeteilte Meisterwerk nicht entgehen lassen – starke Nerven und ein guter Magen (für die letzte Episode) vorausgesetzt!

Bildqualität
Dem Bild sieht man den Independent-Charakter ebenso wenig an, wie das verhältnismäßig geringe Budget. Tatsächlich ist das Bild sogar nahe an der Perfektion, was wiederum ein wenig im Kontrast zu den gezeigten Bildern steht. Hier würde man wohl grobkörnige, kernige Bilder erwarten, aber weit gefehlt. Die erwartungsgemäßen grobkörnigen, verwaschenen Bilder präsentieren uns lediglich die Rückblicke in den einzelnen Episoden, etwa wenn das Final Girl in Erinnerungen schwelgt oder die Geschichte der Naziinvasion bildlich gemacht wird. Von einigen gewollten und gezielt eingesetzten Unschärfen abgesehen, bewegt sich die Schärfe fast durchgängig auf sehr hohem Niveau und offenbart zahlreiche kleine, dreckige Details. Die Farben sind authentisch und trüb. Lediglich die letzte Episode setzt auf satte, strahlende und befremdliche Farben, was jedoch absolut so gewollt ist. Der Kontrast ist perfekt eingestellt und bildet ein sauberes und dunkles Schwarz ab. Kompressionsspuren gibt es keine, ebenso wie ähnliche Beeinträchtigungen.

Tonqualität
Auch der Ton ist absolut überzeugend und übertrifft die Erwartungen. Zwar bleiben die ersten beiden Episoden größtenteils auf die Frontlautsprecher beschränkt, aber das liegt nun einmal in der Natur der Sache. Allerdings gibt es zu gegebener Zeit zahlreiche Umgebungsgeräusche zu hören, die einen tollen Raumklang präsentieren. Hier sei insbesondere die dritte Episode erwähnt. Die Dialoge sind jederzeit glasklar verständlich, dabei sehr realistisch und natürlich. Die Musik verteilt sich auf alle Kanäle und untermalt die Bilder mit der richtigen Stimmung. Der Subwoofer kommt selten, dafür aber gezielt und wuchtig zum Einsatz, etwa, um den Herzschlag fühlbar zu machen oder tiefsitzende Ängste zu wecken. Absolute Top-Performance, bei der es nicht das Geringste zu meckern gibt. Man darf natürlich nicht den Fehler machen, und hier eine Klangkulisse wie bei Transformers oder Expendables erwarten. Aber mit realistischen Erwartungen wird man hier seine helle Freude haben.

Ausstattung

  • Behind the Scenes (7:57 Minuten)

  • Trailer

  • Trailershow

  • Wendecover


Das Bonusmaterial besteht lediglich aus einem knapp acht minütigen „Behind The Scenes“ Feature, in welchem bei nachdenklicher Klaviermusik einige Szenen von den Dreharbeiten gezeigt werden. Komplett unkommentiert und ohne echte Aussagekraft, ist dieses Feature jedoch nicht besonders aussagekräftig und entbehrlich. Darüber hinaus gibt es lediglich noch die obligatorischen Trailer und ein Wendecover. Wer mehr über den Film erfahren möchte, der muss wohl oder übel zum Mediabook greifen, bei dem zusätzlich noch ein Making Of sowie Audiokommentare mit den drei Regisseuren geboten werden, und dem darüber hinaus ein exklusives Booklet mit Interviews beiliegt.

Fazit
Bild und Ton sind nahe an der Perfektion und stehen damit weit über dem, was man von einem derartigen Film erwarten würde. Die Bilder sind sauber, glasklar und von enormer Schärfe und realistischen Farben. Der Ton ist ebenfalls erstklassig und setzt auf gezielte Bässe, um die Angst zu vertiefen. Lediglich das Bonusmaterial ist enttäuschend. Drei renommierte Genreregisseure liefern drei unabhängige Storys zu einem grandiosen Ganzen ab. Dabei werden die Schattenseiten der Hauptstadt gezeigt. Die einzelnen Episoden steigern sich bis zum grandiosen Schluss und machen German Angst zu einem echten Meisterwerk des Genres. Blutig, brutal und erbarmungslos! Ein echtes Kunstwerk. Allerdings sollte man schon ein Faible für Independent-Kino haben. (ms) weitere Reviews anzeigen

Kaufempfehlung
 
7 von 10
Die Kaufempfehlung der German Angst Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte
TV: Panasonic TX-L42ETW60
BDP-System: Sony BDV-N9200WB 5.1 3D Blu-ray Heimkinosystem

Blu-ray Bewertungen
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