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Fack ju Göhte Blu-ray

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Original Filmtitel: Fack ju Göhte
Fack ju Göhte Blu-ray

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Disc-Informationen
deutsche Kinofassung, Uncut, HD Sound (deutsch), Extras in HD (teilweise), Wendecover (ggf. nicht in allen Auflagen enthalten)
Herausgeber:
Vertrieb:
Schauspieler:
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
 
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
 
Sprachen:
Deutsch DTS-HD HR 5.1
Deutsch DD 2.0
Deutsch (Hörfilmfassung) DD 2.0
 
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
 
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1) @24 Hz
Video-Codec:
Spieldauer:
117 Minuten
Veröffentlichung:
08.05.2014 (Release)
 
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Fack ju Göhte Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Nach 13 Monaten Haftstrafe hat es Zeki (E. M’Barek) endlich geschafft und er kann wieder freie Luft atmen. Ein weiterer Grund für seine Freude ist, dass er zwar bei seinem letzten Coup geschnappt, die Beute allerdings nicht gefunden wurde. Diese hat seine Freundin Charlie (J. Pallaske) nämlich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Doch als sie diese, bewaffnet mit einem Spaten, nun endlich wieder ans Tageslicht befördern wollen, müssen sie feststellen, dass genau an ihrem Versteck eine Turnhalle errichtet wurde. Aus diesem Grund beschließt Zeki sich an der Schule als Hausmeister zu bewerben, um so in Ruhe nach seiner Beute suchen zu können. Die Direktorin sucht allerdings nur einen Aushilfslehrer, weshalb Zeki kurzerhand mit gefälschten Papieren die Stelle annimmt ...
Blu-ray Features

  • Audiokommentar mit Karoline Herfurth und Bora Dagtekin
  • Audiokommentar mit Jella Haase und Bora Dagtekin
  • Audiokommentar mit Elyas M’Barek und Lena Schömann
  • Making of (ca. 10 Min.)
  • Special Clips (ca. 25 Min.)
  • Extended Scenes und Deleted Scenes (ca. 23 Min.)
  • Outtakes (ca. 21,5 Min.)
  • Interviews (ca. 16 Min.)
  • Virals (ca. 5 Min.)
  • Teaser und Trailer (ca. 7 Min.)
  • Weitere Produkte (ca. 8 Min.)
Fack ju Göhte Blu-ray Review
Blu-ray Review
Film
 
8
Bildqualität
 
9
Tonqualität
 
9
Ausstattung
 
9
Gesamt *
 
9
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 22.05.2014
Hier ist er, der erfolgreichste deutsche Film der letzten Jahre: Fack Ju Göhte! Türkisch für Anfänger Regisseur Bora Dagtekin schickt seinen Hauptdarsteller Elyas M’Barek als falschen Lehrer an eine Schule und über sieben Millionen Deutsche wollen dabei zusehen. Dafür gab’s dann auch gleich mal zwei Jupiters (für den Besten deutschen Film und den erfolgreichsten deutschen Film), den Publikumspreis des Bayrischen Filmpreises 2013 sowie die Goldene Leinwand mit Stern. Nur beim begehrten Deutschen Filmpreis ging der Titel leer aus, obwohl er dafür nominiert wurde. Was nun dahintersteckt und ob der Titel tatsächlich hält was die Zahlen und Auszeichnungen versprechen, soll dieses Review klären.

Film
Gelegenheitsganove Zeke Müller (E. M’Barek) ist gerade aus dem Knast raus und freut sich auf die Beute aus seinem Banküberfall. Diese hat seine unterbelichtete Freundin aber ausgerechnet auf einer Baustelle versteckt. Wo vor 13 Monaten noch ein Loch klaffte, steht nun die Schulsporthalle der Goethe-Gesamtschule. Glücklicherweise ist gerade eine Hausmeisterstelle frei, doch eh er sich versieht, steht Zeke als Aushilfslehrer vor einer Klasse mit bildungsfernen Problemschülern. Während er tagsüber versucht, die Schüler mit ihren eigenen Waffen zu schlagen, gräbt er nachts einen Tunnel, um an seine Beute zu kommen. Allerdings hat die engagierte Referendarin Elisabeth Schnabelstedt (K. Herfuhrt) in mehrerlei Hinsicht ein Auge auf den attraktiven Neuzugang geworfen…

Die sogenannten Pauker-Filme, in denen der Schulalltag und seine Tücken persifliert werden, haben in Deutschland eine lange Tradition. Den Höhepunkt erreichte das Thema Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre mit der Lümmeln von der ersten Bank-Filmreihe. Damals standen die aufmüpfigen Schüler und ihre Streiche gegen den Lehrkörper im Fokus. Lediglich Gutsmensch-Pauker wie Peter Alexander, welcher sich als Lehrer auf die Seite seiner Schüler schlug, konnte hier die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf die Lehrerschaft lenken. Bei Fack ju Göhte sieht das anders aus, denn hier liegt das Hauptaugenmerk nicht auf den Schülern, sondern auf dem vermeintlichen Lehrer Herr Müller. Dabei ist Elyas M‘Barek alles andere als ein Peter Alexander. Als vermeintlicher Lehrer geht er weitaus brachialer zu Werke, als Pepe und seine Schergen es je gewagt hätten. Aber die Zeiten haben sich ebenfalls geändert. Denn während die Lümmel von der ersten Bank noch Ausnahme-Anarchisten darstellten, die Ex- und Gegenwartsschüler gerne gewesen wären, stellen die Terror-Schüler in Fack Ju Göhte leider den traurigen Alltag in vielen Bildungseinrichtungen der Republik dar. Diesen Umstand nutzt Regisseur und Drehbuchautor Dagtekin, um sein neuestes Werk mit Klischees nur so vollzustopfen. Jeder einzelne Schüler ist absolut überzeichnet dargestellt und auch die überforderte Lehrerschaft wird als überforderte Horde von Drückebergern und Schwanzeinziehern dargestellt, denen man nicht einmal ansatzweise die Erziehung seiner Kinder anvertrauen möchte. Das kann man entweder extrem traurig finden oder sich zurücklehnen und die Situationskomik genießen, die sich vor einem auftut. Entscheidet man sich für Zweites, wird man mit knapp zwei Stunden voller Gags, flotten Sprüchen und politischen Unkorrektheiten bombardiert, dass es nur so eine Freude ist. Die ersten vierzig Minuten kommt der geneigte Zuschauer aus dem Lachen kaum heraus. Die Lacher kommen hier Schlag auf Schlag und sind schlichtweg erfrischend und genial, selbst wenn man das Gefühl nicht loswird, alles schon mal irgendwie und irgendwo gesehen zu haben. Die Willkommensstreiche der 10b wecken Erinnerungen an die Lümmel-Filme. Selbst die moderne Shakespeare-Inszenierung der Problemklasse kann als Hommage an Peter Alexanders Interpretation des Wilhelm-Tell-Musicals in „Hurra, die Schule brennt“ angesehen werden. Fürs gute Gewissen wandelt sich der Hauptcharakter erwartungsgemäß und schafft es mit seinen unkonventionellen Methoden, der Klasse doch noch auf die Beine zu helfen. Heile Welt, unrealistisch und schwer zu glauben, aber wenigstens mit Happy End, wie es sich für eine deutsche Komödie gehört. Immerhin steht die Fortsetzung bereits auf dem Drehplan.

Leider schafft der Regisseur nicht, dieses Tempo über die gesamte Laufzeit aufrecht zu erhalten. Zur Mitte hin zieht sich die Handlung und auch die Gags lassen nach. Ist aber auch besser so, andernfalls wäre wohl ein klinischer Aufenthalt zur Behandlung des Lachmuskelkaters nicht ganz auszuschließen. Dagtekins Stammhauptdarsteller Elyas M’Barek spielt den Kleinganoven Zeke Müller. Nach seiner genialen Darstellung in Türkisch für Anfänger dürfte dies der endgültige Durchbruch für den charismatischen Multi-Kulti-Österreicher sein. Auch Karoline Herfurth, die Anfang des Jahrtausends zwar bereits mit Mädchen, Mädchen und der dazugehörigen Fortsetzung ihr komödiantisches Talent unter Beweis stellte, seitdem allerdings eher in Dramen auftrat, findet hier problemlos wieder zurück zu ihren Wurzeln. Zickig und witzig gibt sie trotz diverser Übertreibungen völlig überzeugend die selbstzweiflerische und doch höchst engagierte Referendarin Frau Schnabelstedt. Vor allem das Zusammenspiel des anarchistischen M’Barek und der konventionellen Herfurth funktioniert hier hervorragend. Auf Seiten der Schüler können Jella Haase als herrlich zickige Chantal (wie sonst?) und Max von der Groeben als „Danger“, der Rädelsführer der Problemschüler, absolut überzeugen. In weiteren Rollen erleben wir eine großartige Katja Riemann, die als resolute Schulleiterin das Korsett ihrer sonstigen Rollen sprengt. Die Paukerfilm erprobte Uschi Glas rundet das Gesamtergebnis ab. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Film trotz einiger unübersehbarer Schwächen das mit Abstand Lustigste und Unterhaltsamste ist, was seit langer Zeit aus deutschen Landen auf die Leinwand, respektive den Bildschirm, gebracht wurde. Wer also die Logikfehler verzeihen mag und sich stattdessen an absolut genialer Anarcho-Comedy mit überspitzten Charakteren erfreuen möchte, der wird hier aufs Allerbeste bedient.

Bildqualität

  • sehr gute Schärfe und hoher Detailgrad

  • Schwarzwert etwas zu dominant, Durchzeichnung nicht immer optimal

  • knallige, satte Farben

  • keinerlei Störfaktoren, glasklare Bilder, scharfe Konturen


Das Bild kann absolut überzeugen. Selbst kleinste Details lassen sich mühelos erkennen. Wenn Zeke im Keller buddelt, dann fliegen die Staubkörner durch das Heimkino. Lediglich in dunklen Szenen, von denen es allerdings nicht allzu viele gibt, wird aufgrund des dominanten Schwarzwertes das eine oder andere Detail verschluckt. Farblich wird auch das volle Programm geboten. Vor allem die grelle Schminke der zickigen Chantal kommt hier mehr als gut zur Geltung. Alles in allem bleibt das glasklare Bild allerdings sehr gut. So gut, dass man fast schon von Referenzniveau sprechen möchte. Aber eben nur fast.

Tonqualität

  • überwiegend frontlastige Abmischung

  • zahlreiche kleinere Highlights zur Unterstützung des Raumklangs

  • satte und dynamische Musikeinspielungen mit kraftvollen Bässen

  • Dialoge stets klar verständlich


Tontechnisch ist hier genrebedingt alles ein wenig frontlastig geraten. Zwar lassen sich häufig kleine Tonfetzen aus den Rears vernehmen, doch von einem richtigen Raumklang kann hier nur selten die Rede sein. Dafür können die zahlreichen Musikeinlagen des Soundtracks vollends überzeugen und liefern dem Subwoofer häufig genug Futter, um auch audiophilen Zuschauern ein zufriedenes Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Die Dialoge bleiben derweil zu jedem Zeitpunkt klar verständlich, was bei deutschen Filmen leider nicht immer der Fall ist.

Ausstattung

  • 3 Audiokommentare

  • Hörfilmfassung in Dolby Digital Stereo

  • Making Of (ca.10 Minuten)

  • 5 Special Clips (ca.25 Minuten)

  • 17 Extended Scenes (ca. 19 Minuten)

  • 5 Deleted Scenes (ca. 6 Minuten)

  • Outtakes (ca. 22 Minuten)

  • Interviews (ca. 16 Minuten)

  • Virals (ca. 7 Minuten)

  • Teaser und Trailer (ca. 7 Minuten)

  • Trailershow

  • Wendecover


In puncto Bonusmaterial wird das volle Programm aufgefahren: Das Herzstück des Bonusmaterials sind sage und schreibe drei Audiokommentare, wahlweise mit Karoline Herfurth und Bora Dagtekin, mit Jella Haase und Bora Dagtekin oder mit Elyas M‘Barek und Lena Schömann. Dazu gibt es geschnittene und erweiterte Szenen, Outtakes, Interviews und jede Menge launiger Kurzclips, die das Filmvergnügen erheblich zu verlängern wissen. Nebenbei wurde an alle gedacht: Hörgeschädigte bekommen Untertitel (wahlweise sogar auf Englisch) und Sehbehinderten wird eine Hörfilmfassung spendiert. Selbst an ein Wendecover und ein Einlegeheftchen (beziehungsweise Faltblatt) mit Disc- und Darstellerinformationen wurde gedacht. Hier gibt es nichts zu meckern. Okay, das Making Of ist etwas kurz ausgefallen und viele Clips wiederholen sich, aber viel mehr hätte man hier nicht bieten können.

Fazit
Der erfolgreichste deutsche Film der letzten Jahre kann sich auf dem blauen Medium absolut sehen lassen. Das Bild kratzt am Referenzniveau und kann vor allem in hell ausgeleuchteten Nahaufnahmen mehr als überzeugen. Der Ton bleibt genrebedingt zwar überwiegend frontlastig, gibt andererseits jedoch keinen echten Grund zur Beanstandung. Das Bonusmaterial lässt ebenfalls kaum Wünsche offen und bietet haufenweise Informationen in Form von drei (!) Audiokommentaren und zahlreichen anderen Kleinigkeiten. Der Film selbst präsentiert Gags am laufenden Band, schöpft absolut aus dem Vollen und ist mit Sicherheit das Lustigste, was seit Jahren aus deutschen Landen auf die Leinwand gebracht wurde. Zwar machen sich im Mittelteil ein paar Längen breit und Logiklöcher sowie Klischees gibt es zu Hauf, aber wenn man darüber hinwegsieht und sich einfach nur ein paar schöne Stunden machen möchte, dann ist dieser Film das absolut Richtige! Die obligatorische Fortsetzung ist für September 2015 avisiert. (ms) weitere Reviews anzeigen

Kaufempfehlung
 
9 von 10
Die Kaufempfehlung der Fack ju Göhte Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.

Testgeräte
TV: Panasonic TX-L42ETW60
BDP: Samsung BD-P 1580
Boxen: Samsung HT-E4500, 5.1 3D-Dolby Surround System

Blu-ray Bewertungen
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