Eichmann Blu-ray
Original Filmtitel: Eichmann
Vertrieb:
Schauspieler:
Anna Cachia, Delaine Yates, Franka Potente, Richard Rifkin, Scott Alexander Young, Stephen Fry, Stephen Greif, Tereza Srbova, Thomas Kretschmann, Troy Garity
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Englisch DD 5.1
Englisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080i (2.35:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
100 Minuten
Veröffentlichung:
28.05.2009 (Release)
Eichmann Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Karl Adolf Eichmann (T. Kretschmann) wurde im Jahre 1906 in Solingen, NRW geboren. Während des Zweiten Weltkriegs stieg er zum SS-Obersturmbannführer auf und zeichnete sich zentral für die Ermordung von mehr als 6 Millionen Juden in den Konzentrationslagern mitverantwortlich. 15 Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs, im Jahre 1960, entführt ihn der israelische Geheimdienst aus seinem argentinischen Exil und macht ihm letztendlich in Tel Aviv den Prozess. Weitere zwei Jahre später wurde Eichmann zum Tode verurteilt und hingerichtet. Der Film basiert auf dem Geständnis von Eichmann und den Untersuchungen während des ihm gemachten Prozesses. Dabei kommen erschreckende und menschenverachtende Details zutage, die nicht nur Captain Avner Less (T. Garity) und seine Frau (F. Potente) zutiefst schockieren...
Eichmann Blu-ray Review

Story
1
Bildqualität
4
Tonqualität
2
Ausstattung
2
Gesamt *
3
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 13.07.2009
Der Name Adolf Eichmann ist fest verbunden mit dem Holocaust, dem größten Verbrechen des 20. Jahrhunderts. Millionen von Zigeunern, Polen, Russen, politisch Verfolgten, vor allem aber Juden starben in den deutschen Konzentrationslagern. Vergast, erschossen, erschlagen… der Tod war für diese Menschen allgegenwärtig. Und obwohl Adolf Eichmann als Initiator der Transporte in die Vernichtungslager maßgeblichen Anteil an diesen Gräueltaten hatte, wissen wir nur wenig über ihn.
Der Film von Robert Young (‚Wilde Kreaturen’, ‚Und ewig schleichen die Erben’), eine englisch-ungarische Koproduktion, richtet mit Hilfe von Rückblenden sein Augenmerk ganz auf das Verhör Eichmanns im Vorfeld seines Prozesses, welcher im Jahre 1961 vor einem israelischen Kriegsverbrechertribunal stattfand und wo er zum Tode verurteilt wurde. Dabei versucht er, neue Einblicke über den Menschen Eichmann zu vermitteln.
Der Film von Robert Young (‚Wilde Kreaturen’, ‚Und ewig schleichen die Erben’), eine englisch-ungarische Koproduktion, richtet mit Hilfe von Rückblenden sein Augenmerk ganz auf das Verhör Eichmanns im Vorfeld seines Prozesses, welcher im Jahre 1961 vor einem israelischen Kriegsverbrechertribunal stattfand und wo er zum Tode verurteilt wurde. Dabei versucht er, neue Einblicke über den Menschen Eichmann zu vermitteln.
Story
Der Film widmet sich vor allem den Verhören des Angeklagten Adolf Eichman (Thomas Kretschmann) durch den vernehmenden Captain Avner Less (Troy Garity).
Die Politologin Hannah Arendt, welche den Prozess damals mitverfolgte, prägte einmal den Begriff über die ‚Banalität des Bösen’, um Adolf Eichmann zu charakterisieren. Denn dieser war kein schreiender und prügelnder SS-Scherge, wie man ihn sich so gern in der Hollywoodtradition vorstellte und was jedem Filmdramaturgen besser ins Konzept gepasst hätte. Im Gegenteil, Eichmann war der typische ‚Schreibtischtäter’, ruhig, kalt und immer auf seine persönliche Unschuld pochend, mit dem klassischen Satz: ‚Ich habe nur Befehle ausgeführt. Wenn ich es nicht getan hätte, hätte es ein anderer gemacht.’ Gerade diese Form der Uneinsichtigkeit in das eigene Handeln, charakterisiert den Menschen Eichmann mehr als deutlich.
Das schien den Produzenten dieses hier vorliegenden Machwerkes allerdings nicht dramatisch genug zu sein. Was als interessantes Dokudrama beginnt, gleitet mit fortschreitender Handlung immer mehr in ein klischeebeladenes Machwerk ab. Der Höhepunkt gipfelt in der Darstellung einer Liebschaft Eichmanns zu einer ungarischen Adeligen (Tereza Srbova), die ihn mitten im Koitus auffordert, noch mehr Juden und Untermenschen umzubringen, als Beweis seines ‚Herrenmenschentums’. Schlußendlich erschiesst er daraufhin ein ‚Untermenschen-Baby’ vor ihren Augen, welches sie zuvor durch SS-Männer einer armen Mutter hat entreißen lassen.
Beim Anblick dieser Szenen fehlen einem wirklich die Worte. Hier wird frei erfunden, was Eichmann nie war – ein Killer, der sich selbst die Finger schmutzig gemacht hat. Von den angeblich sexuell gesteuerten Mordtaten eines Adolf Eichmanns ganz zu schweigen. Bei aller filmischen Freiheit, geht dies hier eindeutig zu weit. Es ist noch dazu ein sehr gefährliches Spiel mit der Geschichte, denn diese frei erfundene Story (direkte Mordtaten waren Eichmann nie nachzuweisen) spielt rechten Kreisen in die Hände und macht jüdische Vergangenheitsbewältigung völlig unglaubwürdig. Im Gegenteil, die wahren Hintergründe für Eichmanns Taten bleiben weiterhin im Dunkeln, denn die Gesamtheit der Eichmann-Prozessprotokolle werden bis heute unter Verschluss gehalten.
Dies ist schade, denn vor allem die beiden Hauptdarsteller Troy Garity und Thomas Kretschmann spielen ihre Rollen überzeugend. Vor allem Garity als Vernehmungsbeamter, der sich nicht nur mit dem Schergen Eichmann auseinanderzusetzen hat, sondern auch mit dem Unverständnis der eigenen Landsleute umgehen muss, zeigt dabei großes schauspielerisches Talent. Im Gegensatz zu Franka Potente, die in der Rolle als Less’ Ehefrau förmlich untergeht. Kretschmanns Rolle leidet unter der dramaturgischen Unglaubwürdigkeit und macht sein gutes Spiel damit zunichte.
Die Politologin Hannah Arendt, welche den Prozess damals mitverfolgte, prägte einmal den Begriff über die ‚Banalität des Bösen’, um Adolf Eichmann zu charakterisieren. Denn dieser war kein schreiender und prügelnder SS-Scherge, wie man ihn sich so gern in der Hollywoodtradition vorstellte und was jedem Filmdramaturgen besser ins Konzept gepasst hätte. Im Gegenteil, Eichmann war der typische ‚Schreibtischtäter’, ruhig, kalt und immer auf seine persönliche Unschuld pochend, mit dem klassischen Satz: ‚Ich habe nur Befehle ausgeführt. Wenn ich es nicht getan hätte, hätte es ein anderer gemacht.’ Gerade diese Form der Uneinsichtigkeit in das eigene Handeln, charakterisiert den Menschen Eichmann mehr als deutlich.
Das schien den Produzenten dieses hier vorliegenden Machwerkes allerdings nicht dramatisch genug zu sein. Was als interessantes Dokudrama beginnt, gleitet mit fortschreitender Handlung immer mehr in ein klischeebeladenes Machwerk ab. Der Höhepunkt gipfelt in der Darstellung einer Liebschaft Eichmanns zu einer ungarischen Adeligen (Tereza Srbova), die ihn mitten im Koitus auffordert, noch mehr Juden und Untermenschen umzubringen, als Beweis seines ‚Herrenmenschentums’. Schlußendlich erschiesst er daraufhin ein ‚Untermenschen-Baby’ vor ihren Augen, welches sie zuvor durch SS-Männer einer armen Mutter hat entreißen lassen.
Beim Anblick dieser Szenen fehlen einem wirklich die Worte. Hier wird frei erfunden, was Eichmann nie war – ein Killer, der sich selbst die Finger schmutzig gemacht hat. Von den angeblich sexuell gesteuerten Mordtaten eines Adolf Eichmanns ganz zu schweigen. Bei aller filmischen Freiheit, geht dies hier eindeutig zu weit. Es ist noch dazu ein sehr gefährliches Spiel mit der Geschichte, denn diese frei erfundene Story (direkte Mordtaten waren Eichmann nie nachzuweisen) spielt rechten Kreisen in die Hände und macht jüdische Vergangenheitsbewältigung völlig unglaubwürdig. Im Gegenteil, die wahren Hintergründe für Eichmanns Taten bleiben weiterhin im Dunkeln, denn die Gesamtheit der Eichmann-Prozessprotokolle werden bis heute unter Verschluss gehalten.
Dies ist schade, denn vor allem die beiden Hauptdarsteller Troy Garity und Thomas Kretschmann spielen ihre Rollen überzeugend. Vor allem Garity als Vernehmungsbeamter, der sich nicht nur mit dem Schergen Eichmann auseinanderzusetzen hat, sondern auch mit dem Unverständnis der eigenen Landsleute umgehen muss, zeigt dabei großes schauspielerisches Talent. Im Gegensatz zu Franka Potente, die in der Rolle als Less’ Ehefrau förmlich untergeht. Kretschmanns Rolle leidet unter der dramaturgischen Unglaubwürdigkeit und macht sein gutes Spiel damit zunichte.
Bildqualität
Das Bild wird lediglich im Interlaced-Format 1920x1080i (1080/50i) gezeigt und offenbart viele Schwächen. Verwendet wurde der MPEG2-Codec und das Ansichtsverhältnis 1,85:1.
Das Bild wurde künstlich verfremdet, um den Eindruck alter Filmaufnahmen zu erzeugen. Dabei dominieren Brauntöne, die einen Sepia-Touch vermitteln. Andere Farben sind praktisch nicht auszumachen. Leider geht dadurch die Brillianz des Bildes verloren und auch der Kontrast leidet darunter.
Die Bildschärfe ist dafür auf gutem Niveau und rettet dem Film ein paar Punkte, auch wenn es vor allem an Tiefenschärfe mangelt. Ein leichtes Graining und seltenes Bildrauschen sind zu sehen. Der Schwarzwert ist nur durchschnittlich, wodurch besonders in den Nachtszenen viele Details verlorengehen.
Das Bild wurde künstlich verfremdet, um den Eindruck alter Filmaufnahmen zu erzeugen. Dabei dominieren Brauntöne, die einen Sepia-Touch vermitteln. Andere Farben sind praktisch nicht auszumachen. Leider geht dadurch die Brillianz des Bildes verloren und auch der Kontrast leidet darunter.
Die Bildschärfe ist dafür auf gutem Niveau und rettet dem Film ein paar Punkte, auch wenn es vor allem an Tiefenschärfe mangelt. Ein leichtes Graining und seltenes Bildrauschen sind zu sehen. Der Schwarzwert ist nur durchschnittlich, wodurch besonders in den Nachtszenen viele Details verlorengehen.
Tonqualität
Beim Dolby Digital 5.1 Ton wurde richtig geschlampt. Anders kann man es nicht bezeichnen, denn wenn bei einem so dialoglastigen Film die Gespräche aus den hinteren Lautsprechern ertönen und damit den Center laut und deutlich überdecken, kann bei aller guten Verständlichkeit der Stimmen von keinem guten Ton mehr gesprochen werden.
Effekte sind praktisch kaum vorhanden und auch der Musikscore bleibt unauffällig.
Effekte sind praktisch kaum vorhanden und auch der Musikscore bleibt unauffällig.
Ausstattung
Das 25minütige ‚Making of’ liefert keine wichtigen Erkenntnisse zum Film, und es kommt trotz der Wiedergabe in 1920x1080i und im Format 1,78:1 kein richtiges HD-Feeling auf. Dafür sorgt vor allem die mangelnde Bildschärfe. Besonders ärgerlich: Das Making of läuft nur in englischer Sprache ohne deutsche Untertitel. Für deutsche Kunden eine Zumutung.
Den Rest in Form von Texttafeln und Trailern kann man getrost vernachlässigen.
Den Rest in Form von Texttafeln und Trailern kann man getrost vernachlässigen.
Fazit
Hier stellt sich die Frage, ob die Filmemacher das Richtige tun wollten und dabei über das Ziel hinausgeschossen sind, oder ob hier ganz bewusst ein völlig verzerrtes Bild des Menschen Adolf Eichmann und seines Umfeldes gezeichnet werden sollte.
Nach diesem Film soll Adolf Eichmann also ein von sexuellen Bedürfnissen getriebener Vollnazi gewesen sein, der sich jüdische Mätressen auf Bauernhöfen gehalten hat und als Gegenleistung für sexuelle Gefälligkeiten einer Adeligen die ungarischen Juden in die KZs geliefert hat, nebst eigenhändiger Erschießung von Säuglingen. Bravo! Genauso stellen wir uns SS-Schergen vor. Ziel erreicht.
Dieser Film ist einfach unzumutbar. Ein Machwerk der schlimmsten Sorte und mangels historischer Belegbarkeit auch noch pro-nazistisches Propagandamaterial für Unbelehrbare, die sagen können: ‚Da seht her, so etwas hat’s ja nie gegeben, das versuchen sie euch einzureden.’ Pfui Teufel.
Das Bild kann einigermaßen überzeugen, Ton und Ausstattung liegen aber auf unterstem Niveau. Ein Film, den Blu-ray Jünger und die übrige Menschheit unter Garantie nicht brauchen. (aw)
Nach diesem Film soll Adolf Eichmann also ein von sexuellen Bedürfnissen getriebener Vollnazi gewesen sein, der sich jüdische Mätressen auf Bauernhöfen gehalten hat und als Gegenleistung für sexuelle Gefälligkeiten einer Adeligen die ungarischen Juden in die KZs geliefert hat, nebst eigenhändiger Erschießung von Säuglingen. Bravo! Genauso stellen wir uns SS-Schergen vor. Ziel erreicht.
Dieser Film ist einfach unzumutbar. Ein Machwerk der schlimmsten Sorte und mangels historischer Belegbarkeit auch noch pro-nazistisches Propagandamaterial für Unbelehrbare, die sagen können: ‚Da seht her, so etwas hat’s ja nie gegeben, das versuchen sie euch einzureden.’ Pfui Teufel.
Das Bild kann einigermaßen überzeugen, Ton und Ausstattung liegen aber auf unterstem Niveau. Ein Film, den Blu-ray Jünger und die übrige Menschheit unter Garantie nicht brauchen. (aw)
Kaufempfehlung
2 von 10
Die Kaufempfehlung der Eichmann Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
Panasonic PT-AE2000E FullHD-Beamer
Playstation 3
Receiver SONY STR-DA50ES 5.1 DD/DTS
Lautsprecher B&W 603-S2-Serie
Subwoofer B&W ASW-1000
Playstation 3
Receiver SONY STR-DA50ES 5.1 DD/DTS
Lautsprecher B&W 603-S2-Serie
Subwoofer B&W ASW-1000
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Leider war der Film sehr Langweilig und es kam keine Spannung auf.Bild Naja Ton ging so und Extras könnten mehr sein.Alles in allen kein Film den man sich noch mal anschauen wird.
Player:
LG BD370Darstellung:
LG 37LD450 (LCD 37")bewertet am 23.09.11 um 05:57
Das Potential des Films wurde keinesfalls augeschöpft.Kein Film zum mehrmals ansehen.Man hat ihn gesehen ja ok aber nicht mehr.
Player:
Sony BDP-S770Darstellung:
Sony KDL-40X2000 (LCD 40")bewertet am 20.05.11 um 15:14
Das es kein Blockbuster ist, wusste ich schon als ich den Film im Regal sah. Für 5,55€ kann man aber eigentlich kaum was falsch machen.
So schlecht, wie ihn hier alle darstellen, ist er nun wirklich nicht. Es ist eben kein Actionfilm, sondern erzählt die Geschichte Eichmanns nach dessen Verhaftung im Gefängnis.
Ich konnte mich gut in die Person Eichmann versetzen. Und so wie er, waren viele Nazischergen.
Es gab nur zwei Arten: Die einen, die ganz feige alles abstritten um noch ihren Kopf zu retten. Und die anderen, die bei ihrer Meinung blieben, obwohl sie wussten, welches Schicksal sie ereilen würde.
Bei Eichmann dachte ich nur: Wie kann man echt alle Schuld von sich weisen, obwohl es doch so viele erdrückende Beweise gibt. Aber am Ende sieht man seinen wahren Charakter: "Es waren doch nur Juden".
Für mich keinesfalls ein Fehlkauf. Würde ihn auch für 10€ mitnehmen.
Welcher Film enthält keine Fehler?
So schlecht, wie ihn hier alle darstellen, ist er nun wirklich nicht. Es ist eben kein Actionfilm, sondern erzählt die Geschichte Eichmanns nach dessen Verhaftung im Gefängnis.
Ich konnte mich gut in die Person Eichmann versetzen. Und so wie er, waren viele Nazischergen.
Es gab nur zwei Arten: Die einen, die ganz feige alles abstritten um noch ihren Kopf zu retten. Und die anderen, die bei ihrer Meinung blieben, obwohl sie wussten, welches Schicksal sie ereilen würde.
Bei Eichmann dachte ich nur: Wie kann man echt alle Schuld von sich weisen, obwohl es doch so viele erdrückende Beweise gibt. Aber am Ende sieht man seinen wahren Charakter: "Es waren doch nur Juden".
Für mich keinesfalls ein Fehlkauf. Würde ihn auch für 10€ mitnehmen.
Welcher Film enthält keine Fehler?
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Sony KDL-52Z4500 (LCD 52")bewertet am 10.05.11 um 11:08
Mit einem anderen Regisseur und anderen Darstellern wäre der Film vielleicht etwas geworden, aber mehr als ein guter Wille ist hier nicht zu erkennen. Was erschreckend ist, das der Film voller Fehler ist, belustigend fand ich da die aktuelle Europakarte in dem Büro, auch das Eichmann zusätzlich noch das SS Sturmmann (Gefreiter) Abzeichen trug dürfte in solch einem Film nicht passieren.
Was auch nicht geht ist diese oberschlechtegrausige Syncro.
Dieses Werk kann nur Leuten empfohlen werden die in Filmen gerne nach fehlern suchen
Was auch nicht geht ist diese oberschlechtegrausige Syncro.
Dieses Werk kann nur Leuten empfohlen werden die in Filmen gerne nach fehlern suchen
Player:
Sony BDP-S550Darstellung:
Sony KDL-40W2000 (LCD 40")bewertet am 28.08.09 um 12:24
Hatte mir eher eine spielfilmartige Erzählweise vorgestellt. Leider gibts immer die gleichen Verhörbilder mit Rückblenden. Da das Ganze damit sehr textlastig ist, wird es schnell ermüdend und langweilig. Anfangs gibt es englische Schrifttafeln, die weder deutsch untertitelt, noch mit Off-Stimme versehen wurden.
Das Bild ist sehr scharf und es gibt kein Rauschen oder ähnliche Störfaktoren, nur durch die beabsichtigte Farbreduzierung wirkt es sehr trist auf Dauer, da der ganze Film so braun in braun ist.
Der Ton ist eine Sache für sich... Legt man die Scheibe wie gewohnt ein, fallen einem die Ohren ab, so laut ist dieser. Hat man das dann geregelt, kommt die Sprache eigentlich aus allen Boxen gleichzeitig, teilweise von hinten sogar stärker als von vorne. Räumlich ist wirklich anders...
So gesehen ist die Scheibe nicht nur billig vom Preis... Besser nur mal ausleihen.
Das Bild ist sehr scharf und es gibt kein Rauschen oder ähnliche Störfaktoren, nur durch die beabsichtigte Farbreduzierung wirkt es sehr trist auf Dauer, da der ganze Film so braun in braun ist.
Der Ton ist eine Sache für sich... Legt man die Scheibe wie gewohnt ein, fallen einem die Ohren ab, so laut ist dieser. Hat man das dann geregelt, kommt die Sprache eigentlich aus allen Boxen gleichzeitig, teilweise von hinten sogar stärker als von vorne. Räumlich ist wirklich anders...
So gesehen ist die Scheibe nicht nur billig vom Preis... Besser nur mal ausleihen.
Player:
Sony BDP-S350Darstellung:
Sharp LC-46X20E (LCD 46")bewertet am 27.06.09 um 13:52
Schade, hatte mir mehr erhoft!
Player:
Panasonic SC-BT100Darstellung:
Panasonic TH-42PZ70EAbewertet am 22.06.09 um 12:04
Wertung
Bildwertung: 3,5 / 5
Tonwertung: 3 / 5
Filmwertung: 2 / 5
Erklärung zum Bild:
Eigentlich ein sehr solides Bild was durch seine gute Schärfe überzeugt. Zwar könnte das Bild teilweise etwas mehr Tiefenschärfe vertragen aber soweit ist es in Ordnung.
Der Kontrast und der Schwarzwert spielen zwar nicht in der Oberliga mit aber sind als solide zu bezeichnen.
Farblich aber schwangt das Bild denn es wechselt von satten zu blassen Farben was aber eher als Stillmittel zu sehen ist und eher das Gezeigte unterstützt als stört.
Auch hält sich das Rauschen im Bild positiv in Grenzen und stört eigentlich nie wirklich.
Im Endeffekt ein gutes Bild ohne grobe Fehler aber auch ohne großartige Highlights.
Erklärung zum Sound:
Da im Film viel gesprochen wird fällt natürlich die Wertung nicht hoch aus denn wirkliche Effkte gibts es kaum zu hören. Aber die vielen Dialogszenen sind gut verständlich. Somit im Endeffekt eher nur solider Sound der aber für diesen Film mehr als reicht.
Erklärung zum Film:
Leider sehr wechselhafter Film weil es gibt zu viele Szenen die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun haben und ständig nur ablengen.
Zwar sind die Szenen in denen die Verhöre nachgespielt werden sehr interressant und spannend aufgebaut aber die Momente in denen der Kommissar welcher Eichmann im Film verhört alleine gezeigt wird mit seiner Familie usw langweilt einfach nur und wirkt einfach nur unpassend im die Laufzeit zu strecken.
Auch wirken einige Szenen als zu schnell abgehandelt wie z.B die Verhaftung Eichmanns welche ca 1-2 Minuten nur gezeigt wird. Gerade solche in meinen Augen interessante Momente gehen zu kurz und somit nervt es noch mehr das zuviel Zeit des Filmes mit den langweiligen Privatleben des Kommissars gefüllt wird.
Auch wirken einige Rückblenden welche Eichmann zeigen noch bevor er verhaftet wurde einfach übertrieben und klischeehaft.
Somit bietet der Film gute Momente wie die atmosphärisch dichten Verhörszenen aber verspielt diese auch gleich wieder mit Szenen die einfach nicht wirklich passen wollen bzw vom eigentlichen Thema ständig ablengen.
Bildwertung: 3,5 / 5
Tonwertung: 3 / 5
Filmwertung: 2 / 5
Erklärung zum Bild:
Eigentlich ein sehr solides Bild was durch seine gute Schärfe überzeugt. Zwar könnte das Bild teilweise etwas mehr Tiefenschärfe vertragen aber soweit ist es in Ordnung.
Der Kontrast und der Schwarzwert spielen zwar nicht in der Oberliga mit aber sind als solide zu bezeichnen.
Farblich aber schwangt das Bild denn es wechselt von satten zu blassen Farben was aber eher als Stillmittel zu sehen ist und eher das Gezeigte unterstützt als stört.
Auch hält sich das Rauschen im Bild positiv in Grenzen und stört eigentlich nie wirklich.
Im Endeffekt ein gutes Bild ohne grobe Fehler aber auch ohne großartige Highlights.
Erklärung zum Sound:
Da im Film viel gesprochen wird fällt natürlich die Wertung nicht hoch aus denn wirkliche Effkte gibts es kaum zu hören. Aber die vielen Dialogszenen sind gut verständlich. Somit im Endeffekt eher nur solider Sound der aber für diesen Film mehr als reicht.
Erklärung zum Film:
Leider sehr wechselhafter Film weil es gibt zu viele Szenen die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun haben und ständig nur ablengen.
Zwar sind die Szenen in denen die Verhöre nachgespielt werden sehr interressant und spannend aufgebaut aber die Momente in denen der Kommissar welcher Eichmann im Film verhört alleine gezeigt wird mit seiner Familie usw langweilt einfach nur und wirkt einfach nur unpassend im die Laufzeit zu strecken.
Auch wirken einige Szenen als zu schnell abgehandelt wie z.B die Verhaftung Eichmanns welche ca 1-2 Minuten nur gezeigt wird. Gerade solche in meinen Augen interessante Momente gehen zu kurz und somit nervt es noch mehr das zuviel Zeit des Filmes mit den langweiligen Privatleben des Kommissars gefüllt wird.
Auch wirken einige Rückblenden welche Eichmann zeigen noch bevor er verhaftet wurde einfach übertrieben und klischeehaft.
Somit bietet der Film gute Momente wie die atmosphärisch dichten Verhörszenen aber verspielt diese auch gleich wieder mit Szenen die einfach nicht wirklich passen wollen bzw vom eigentlichen Thema ständig ablengen.
Player:
Sony BDP-S550Darstellung:
Panasonic TH-50PZ800E (Plasma 50")bewertet am 13.06.09 um 05:58
Technisch ist die Scheibe top, der Film ist leider sehr mau.
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Toshiba 37X3000P (LCD 37")bewertet am 02.06.09 um 19:17
Was war ich gespannt auf diesen Film - und bin dann doch recht enttäuscht worden. Da hätte man viel mehr daraus machen können. Der Film beginnt 1960 als Eichmann im Gefängnis sitzt. Ich dachte man würde die Geschichte während des Zweiten Weltkrieges erzählen, das Leben von Eichmann verfilmen. Statt dessen zieht sich die ganze Story recht langweilig hin, immer wieder die Verhöre im Gefängnis, nur kurze Zwischenszenen aus der damaligen Zeit des Dritten Reiches. Enttäuschend! Die Bildqualität ist dagegen sehr gut. Scharfes Bild, selbst bei dunklen Szenen kein Rauschen. Der Sound ist eher mittelmäßig und was die schauspielerische Leistung angeht, ist man von Herrn Kretschmann doch etwas ganz anderes gewohnt. Hier kann nicht mal er überzeugen, Franka Potente meiner Meinung nach völlig fehlbesetzt und der Rest ist auch nicht überragend. An Extras ist nicht viel vorhanden, ein Making-Of sowie Trailer etc. Wer sich dafür interessiert sollte den Film einfach mal auszuleihen - das reicht vollkommen aus, denn in der Sammlung muß man den Film nicht unbedingt haben.
Player:
Sony BDP-S550Darstellung:
Samsung LE-40A659A (LCD 40")bewertet am 29.05.09 um 13:07
| Bewertungskriterien |
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Hätte besser heißen sollen, "Der Eichmann Prozess." Dann wären einige Kommentare, mit Sicherheit anders ausgefallen. Daher gehe ich von einem fehlenden, Verständnis der deutschen Nachkriegs Geschichte aus. Oder waren es nur gedankenlose Sprüche.? Dabei möchte ich mit meiner Kritik zu den Bewertungen schon gar nicht äußern. Eins blamabel.! Ich bin an diesem Thema stark interessiert. Werde mir die Scheibe in meine Merk- und Wunschliste stellen
für unwissende und zum einschlafen.
das einzige was gut an dem film is das thema!!!!!!
Der Film ist ein absoluter B Movie. Auch Thomas Kretschmann schafft es nicht, die Rolle glaubwürdig rüberzubringen. Ich bin beinahe eingeschlafen!