Double Identity Blu-ray
Original Filmtitel: Fake Identity

US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, BD-Live, 16:9 Vollbild, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Wendecover
Vertrieb:
Schauspieler:
Daniel Perrone, Didem Erol, Harry Anichkin, Hristo Shopov, Izabella Miko, Raicho Vasilev, Shelly Varod, Val Kilmer, Valentin Ganev, Valentine Pelka, Velislav Pavlov, Zahary Baharov
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (1.78:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
93 Minuten
Veröffentlichung:
15.04.2010 (Release)
Double Identity Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Ein junger Arzt (V. Kilmer) ist auf der Heimreise aus Tschetschenien, als ihm die hübsche Katherine (I. Miko) über dem Weg läuft. Schnell ist er von ihr fasziniert, und als er erfährt, in welche Lage sie sich befindet, ist er auch schnell bereit ihr zu helfen. Doch die scheinbar leichte Flucht vor ihren Angreifern ist nicht so einfach, wie er sich das vorgestellt hatte. Bald ist er mit seiner hübschen Begleitung in einem tödlichen Katz-und-Maus-Spiel gefangen …
Double Identity Blu-ray Review

Story
4
Bildqualität
4
Tonqualität
6
Ausstattung
5
Gesamt *
5
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 18.03.2010
Ein bei Filmschaffenden häufig verwendetes Thema ist der für einen Agenten gehaltene, unbescholtene Bürger, der unvermittelt ins Fadenkreuzgerät. Im Film „Double Identity“ ist Val Kilmer das „Opfer“ und Izabella Miko die blonde Versuchung, die ihn ins Verderben zieht. Der Film kam nicht in die deutschen Kinos und wird hier ausschließlich als DVD und als Blu-ray Disc vertrieben.
Story
Wir befinden uns in Sofia, im Bulgarien der frühen 1990er Jahre. Der Arzt und Mitarbeiter von „Ärzte ohne Grenzen“ Nicholas Pinter (Val Kilmer) ist auf dem Weg zu einer Entbindung, als er unversehens von einer fremden Schönheit (Izabella Miko), die offenbar auf der Flucht vor Verfolgern ist, leidenschaftlich geküsst wird. Sie bittet ihn, ihr zu helfen, worauf Pinter sie ein paar Kilometer mit nimmt. Doch bereits nach wenigen Minuten trennen sich ihre Wege wieder. Von jetzt an häufen sich die Schwierigkeiten für Nicholas. Er wird plötzlich für den Agenten John Charter gehalten und gejagt. Später trifft er seine Kussbekanntschaft erneut und findet sich in einem Verwirrspiel um Spionage, organisierter Kriminalität und Intrigen wieder. Kann er ihr vertrauen, oder bedeutet sie seinen sicheren Tod?
Die Grundidee der Geschichte von „Double Identity“ ist nicht neu und wurde in anderen Werken erheblich besser umgesetzt. Als Tribut an den Film „Der unsichtbare Dritte“ bezeichnen Val Kilmer und Kamermann Lorenzo Senatore diesen Film in ihren Interviews. Das ist eindeutig zu hoch gegriffen, denn in keiner Beziehung ist dieser Film dem großen Vorbild gewachsen. Dazu fehlt es ihm sowohl an Witz als auch an Originalität. Zumindest erfahren wir dadurch aber, woher Regisseur und Drehbuchautor Dennis Dimster die Idee zum Film hatte, doch sein Können ist weit vom Genie eines Alfred Hitchcock entfernt. Der Mangel an eigenen Ideen soll durch zusätzliche Wendungen ausgebessert werden, was den Stoff aber weniger anreichert, als ihn einfach nur verwirrend und unglaubhaft erscheinen zu lassen.
Auch beim Casting hatte der Regisseur kein allzu glückliches Händchen. Die Nebenrollen wirken zusammengewürfelt und werden teils übertrieben plakativ und anspruchslos gespielt. Man kann sich an den „Bösen“ kaum reiben und nur selten mit den Hauptfiguren wirklich identifizieren. Zu allem Überfluss ist der Schluss des Films völlig abstrus und macht einen sehr konstruierten Eindruck.
Die Grundidee der Geschichte von „Double Identity“ ist nicht neu und wurde in anderen Werken erheblich besser umgesetzt. Als Tribut an den Film „Der unsichtbare Dritte“ bezeichnen Val Kilmer und Kamermann Lorenzo Senatore diesen Film in ihren Interviews. Das ist eindeutig zu hoch gegriffen, denn in keiner Beziehung ist dieser Film dem großen Vorbild gewachsen. Dazu fehlt es ihm sowohl an Witz als auch an Originalität. Zumindest erfahren wir dadurch aber, woher Regisseur und Drehbuchautor Dennis Dimster die Idee zum Film hatte, doch sein Können ist weit vom Genie eines Alfred Hitchcock entfernt. Der Mangel an eigenen Ideen soll durch zusätzliche Wendungen ausgebessert werden, was den Stoff aber weniger anreichert, als ihn einfach nur verwirrend und unglaubhaft erscheinen zu lassen.
Auch beim Casting hatte der Regisseur kein allzu glückliches Händchen. Die Nebenrollen wirken zusammengewürfelt und werden teils übertrieben plakativ und anspruchslos gespielt. Man kann sich an den „Bösen“ kaum reiben und nur selten mit den Hauptfiguren wirklich identifizieren. Zu allem Überfluss ist der Schluss des Films völlig abstrus und macht einen sehr konstruierten Eindruck.
Bildqualität
Das Bild hat eine Auflösung von 1920x1080/24p und liegt im Ansichtsverhältnis 1,78:1 unter Verwendung des Codecs VC-1 vor. Die Farben sind natürlich und realistisch, wenn auch meistens etwas flau und zeigen einen guten Schwarzwert. Die Ausleuchtung der Szenen ist gelungen und erlaubt fast durchgängig ausgeglichene Kontraste. Das allzeit präsente Filmkorn trübt den Qualitätseindruck erheblich, zumal auch die Schärfe der Aufnahmen sehr zu wünschen übrig lässt. Hinzu kommt die meist geringe Tiefenschärfe der Aufnahmen. Auch in den fokussierten Bereichen des Bildes sind nur wenige Details zu erkennen. Folgerichtig ist das Bild insgesamt nicht räumlich, sondern hat eher den Charme eines besseren TV-Krimis.
Wenn man sich die nicht aufbereiteten Rohdaten genauer ansieht, kann man das generelle Qualitätsproblem dieser Veröffentlichung gut erkennen. Das Filmkorn führt auf Flächen zu wildem Farbrauschen und hat bei der Erstellung der Blu-ray Disc sogar zu kleinen Artefakten geführt. Dadurch ist die Detailschärfe der Bilder weit vom Standard entfernt. Dem Bild fehlt jegliche Brillanz. Selbst die Glanzpunkte in den Augen der Schauspieler sind oft matt.
Wenn man sich die nicht aufbereiteten Rohdaten genauer ansieht, kann man das generelle Qualitätsproblem dieser Veröffentlichung gut erkennen. Das Filmkorn führt auf Flächen zu wildem Farbrauschen und hat bei der Erstellung der Blu-ray Disc sogar zu kleinen Artefakten geführt. Dadurch ist die Detailschärfe der Bilder weit vom Standard entfernt. Dem Bild fehlt jegliche Brillanz. Selbst die Glanzpunkte in den Augen der Schauspieler sind oft matt.
Tonqualität
Die Scheibe wird mit zwei Tonspuren, einer deutschen und einer englischen, im Format DTS HD Master Audio 5.1 ausgeliefert. Die Dialogverständlichkeit ist gut. Die Filmmusik ist aber eindeutig zu harmlos und arbeitet manchmal sogar gegen die Szenerie. Sie müsste viel emotionaler und mutiger sein und vermittelt in der vorliegenden Form den Eindruck einer Notlösung, nicht aber einer angemessenen Komposition. Sound-Effekte sind in diesem Film Mangelware. Wenn sie mal vorkommen sind sie zwar respektabel, was sicher dem Tonformat geschuldet ist, aber insgesamt fehlt es dem Ton an Räumlichkeit, Dynamik und Klarheit.
Ausstattung
Insgesamt knapp 37 Minuten Extras in SD-Auflösung sind auf der Blu-ray Disc enthalten. Neben dem deutschen und dem englischen Trailer zum Film (die Beide bis auf die Sprache identisch sind), werden ein Making Of, Interviews mit Regisseur, Val Kilmer, Izabella Miko und dem Kameramann Lorenzo Senatore sowie eine sogenannte B-Roll (unkommentierte Aufnahmen vom Set) gezeigt.
Regisseur Dimster hat uns etwas mehr als 7 Minuten etwas zum Film zu erzählen, damit aber auch schon alles Wissenswerte gesagt. Val Kilmer benötigt dafür nur 1 Minute und 45 Sekunden. Ganz Macho, genügt ihm pro Antwort auf jede Frage genau ein Satz. Sehr lustig ist seine Aussage, er würde seinen Hut essen, wenn dies nicht das einzigartigste Regiedebut sei, das es je gegeben habe. Guten Appetit, Val. Izabella Miko hat zwar mehr zu erzählen, schwärmt aber hauptsächlich von Val Kilmer und den gemeinsamen Kussszenen.
In den Extras ist einfach nichts zu finden, dass besonders interessant oder wissenswert wäre - von Vals kulinarischem Angebot einmal abgesehen. Izabella Miko trifft es in ihrem Interview auf den Punkt: Man kann über diesen Film nicht allzu viel sagen, ohne gleich alles zu verraten.
Regisseur Dimster hat uns etwas mehr als 7 Minuten etwas zum Film zu erzählen, damit aber auch schon alles Wissenswerte gesagt. Val Kilmer benötigt dafür nur 1 Minute und 45 Sekunden. Ganz Macho, genügt ihm pro Antwort auf jede Frage genau ein Satz. Sehr lustig ist seine Aussage, er würde seinen Hut essen, wenn dies nicht das einzigartigste Regiedebut sei, das es je gegeben habe. Guten Appetit, Val. Izabella Miko hat zwar mehr zu erzählen, schwärmt aber hauptsächlich von Val Kilmer und den gemeinsamen Kussszenen.
In den Extras ist einfach nichts zu finden, dass besonders interessant oder wissenswert wäre - von Vals kulinarischem Angebot einmal abgesehen. Izabella Miko trifft es in ihrem Interview auf den Punkt: Man kann über diesen Film nicht allzu viel sagen, ohne gleich alles zu verraten.
Fazit
„Double Identity“ ist weder originell noch in irgendeiner Beziehung gut gemacht. Erst recht kann dieser Film keine Hommage an Hitchcock bzw. seinen Film „Der unsichtbare Dritte“ sein, was offenbar die Intention war. Der Versuch, Spannung durch Komplexität zu ersetzen ist grandios gescheitert. Die Filmmusik ist enttäuschend flach und nimmt der Geschichte viel ihrer potentiellen Spannung. Die Rolle des Normalbürgers verlangt Val Kilmer sehr wenig ab, was wohl auch zu seinem äußerst knappen Interview geführt hat.
Es hat schon seine Berechtigung, dass dieser Film nur in den englischen Kinos gezeigt und ansonsten nur als DVD oder Blu-ray Disc veröffentlicht wird. Auch mit Wohlwollen macht er nur einen unterdurchschnittlichen Eindruck, sowohl inhaltlich, als auch bei der Qualität.(rk)
Es hat schon seine Berechtigung, dass dieser Film nur in den englischen Kinos gezeigt und ansonsten nur als DVD oder Blu-ray Disc veröffentlicht wird. Auch mit Wohlwollen macht er nur einen unterdurchschnittlichen Eindruck, sowohl inhaltlich, als auch bei der Qualität.(rk)
Kaufempfehlung
5 von 10
Die Kaufempfehlung der Double Identity Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
TV: Pioneer KRP-500A
AVR/Boxen: Pioneer LX01
BDP: Pioneer BDP-LX71
AVR/Boxen: Pioneer LX01
BDP: Pioneer BDP-LX71
Blu-ray Bewertungen
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Der Film bringt tatsächlich nichts Neues. Trotzdem weiss er gut zu unterhalten. Val Kilmer produziert momentan viel Action von der Stage, dieser gehört zu den besseren! Er spielt seine Rolle glaubwürdig, genauso wie die meisten anderen Schauspieler auch. Das Bild ist knapper durchschnitt, wobei sich der Ton etwas besser hält. Extras sind ein paar drauf, unter anderem Interviews, Trailer, B-Roll... Leider kein BD-Live Feature mehr bei Kinowelt... sehr schade!
Fazit: Ein Film in dem Val Kilmer ganz klar der Star ist. Anständige Krimi-Thrillerkost.
Fazit: Ein Film in dem Val Kilmer ganz klar der Star ist. Anständige Krimi-Thrillerkost.
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Optoma HD20bewertet am 05.08.10 um 11:26
Die Story hat mir ganz gut gefallen und wusste zu unterhalten. Ist aber nichts bahnbrechendes und bringt viel alt bekanntes.
Das Bild war durchwachsen, der Ton konnte überzeugen. Die Extras sind ebenfalls in Ordnung.
Kaufen braucht man sich den Titel aber nicht...einmal anschauen reicht.
Das Bild war durchwachsen, der Ton konnte überzeugen. Die Extras sind ebenfalls in Ordnung.
Kaufen braucht man sich den Titel aber nicht...einmal anschauen reicht.
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Samsung LE-40A536 (LCD 40")bewertet am 09.04.10 um 00:06
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Die Story hat mir ganz gut gefallen und wusste zu unterhalten. Ist aber nichts bahnbrechendes und bringt viel alt bekanntes.
Das Bild war durchwachsen, der Ton konnte überzeugen. Die Extras sind ebenfalls in Ordnung.
Kaufen braucht man sich den Titel aber nicht...einmal anschauen reicht.
Story: Verwirrspiel um einen Arzt der zwischen die Fronten 2er Diamant-Kartelle gerät.
Irgendwie hat mich Herr Kilmer nicht überzeugt. Die Verwechslung wird viel zu schnell angenommen. Ein Arzt der ganze Kartelle an der Nase rumführen kann?
Bild: Stellenweise super, dann wieder massive Schärfeverluste.
geht besser.
Ton zwar in HD aber nur der Score wußte, wieviele LS im Zimmer stehen...
Hat mich also nicht so ganz überzeugt.
Ausleihen reicht.