Die Verachtung - Le Mépris im Digibook (StudioCanal Collection) Blu-ray
Original Filmtitel: Le Mépris

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Kinofassung (dt. & US Version identisch), Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US Unrated Fassung, BD-Live, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Extras in HD (teilweise), Digibook
Vertrieb:
Schauspieler:
Brigitte Bardot, Fritz Lang, Giorgia Moll, Jack Palance, Jean-Luc Godard, Linda Veras, Michel Piccoli, Raoul Coutard
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
Digibook im Schuber
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Französisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Spanisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Englisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Französisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Spanisch DTS-HD MA 2.0 (Mono)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Spanisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-50 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
103 Minuten
Veröffentlichung:
18.09.2009 (Release)
Die Verachtung - Le Mépris im Digibook (StudioCanal Collection) Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Der Krimiautor Paul Javal (M. Piccoli) und die schöne Camille (B. Bardot) sind eigentlich ein glückliches Ehepaar, auch wenn Paul eher als erfolglos zu beschreiben ist. Als der überhebliche Produzent Jeremy Prokosch (J. Palance) Paul die Arbeit am Drehbuch für einen neuen Film über die Abenteuer des Odysseus anbietet, zerbricht die Liebe des Paares jedoch. Camille kann es nicht ertragen, das Prokosch ihr offensichtlich und ungeniert vor ihrem Mann Avancen macht und dieser nichts dagegen unternimmt, sondern seinem Arbeitgeber quasi aus der Hand frisst. Camilles Liebe verwandelt sich in pure Verachtung…
Blu-ray Bewertungen
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Ein Film über die Verachtung, von der Godard selbst sagt, er wisse bis Heute überhaupt nicht, was diese eigentlich ist.
Der Drehbuchautor Paul Javal (M. Piccoli) wird von seiner Frau (B. Bardot) angebetet. Das ändert sich ziemlich rapide, nachdem Paul gegen seine Überzeugung und für Geld, das er von dem großspurigen amerikanischen Produzenten Jeremiah (J. Palance) erhält, das Drehbuch für Fritz Langs Version der Odysee umschreibt und anschließend seine Frau gemeinsam mit Jeremiah in seinem flotten Zweisitzer zu dessen Villa fahren läßt.
Fragen wie die, ob hier die Gründe für die nun folgende Verachtung zu suchen sind, sichern zwar die Existenzberchtigung der Cineasten, lassen sich aber, wie in diesem Fall nicht eindeutig beantworten, da sich Camille wortgewand und voller Vorwürfe gegenüber Paul, geschickt um eine Antwort drückt.
Fühlt sie sich nicht mehr beschützt, weil er sie mit einem fremden Mann ziehen gelassen hat und sie diesem hilflos ausgeliefert war? Wird sie von dem Reichtum Jeremiahs angezogen und gehorcht damit einem einfachen Überlebensinstinkt? Oder fühlt sich die Frau einfach dem zu überlegenen Männchen Jeremiah hingezogen, der Paul mit seinem Geld demütigt?
Vielleicht spielen aber auch ganz andere, nicht darstellbare Gründe, eine Rolle?
Vielleicht sind auch innere Wandlungsprozesse für den Stimmungsumschwung verantwortlich. Hat nicht alles seine Zeit und wendet man sich nach abgelaufener Mindesthaltbarkeitsdauer nicht automatisch etwas neuem zu?
Fragen also, die sich nicht beantworten lassen aber eben genau desshalb damit wesentlich zur entrückt rätselhaften und nichtrationalen Stimmung beitragen, die dem Film seine Besonderheit verleihen und seinen Reiz begründen.
Diese wird auch durch den, für Ottonormalgebildete, abgehoben Diskurs zwischen Fritz Lang und Paul untermauert, ob und wieso die Odyssee nun klassisch oder psychologisch ausgelegt werden soll.
War Odysseus nur so lange weg, weil er keine Lust mehr auf seine Olle gehabt hat? Ist er nur nach Troja gefahren, weil Ihm das Geplärre von Kind und Weib auf die Nüsse gingen?
Da sich diese Fragen allerdings nicht eindeutig klären lassen, da Homer schon ein paar Jahre tot ist, drängt sich auch hier die Frage auf, ob diese Diskussion um ein Buch aus ferner Zeit und vergangener Kultur nicht auch einfach nur Mittel zum Zweck ist, um den Zuschauer weiter aus der rationalen Alltagsrealität hinauszuführen und Ihm die Unerklärlichkeit der Phänomene des Weltenlaufs und der Schicksalsgebundenheit der Menschen vor Augen zu führen.
Absolut stimmig fügen sich dementsprechend auch die Meereskulissen Italiens, mit seinen sehnsuchtsvollen, schwerelosen Bilden ein, die den Zuschauer umgehend in mediterrane Phantasien versetzen.
So ist die Verachtung denn für mich auch eher als mysteriös gefärbtes Stimmungsgemälde zu sehen, das sein Augemerk hauptsächlich auf die Nichtrationalen Facetten des Lebens und die mysteriösen Elemente einer Beziehung richtet, denn als ein psychologisch raffiniert ausgetüffteltes Beziehungsdrama, zumahl der Verachtungsprozess an sich ja allen auch rationalen Erklärungsversuchen entzieht.
Natürlich darf man so ein Werk aber nicht eindimensional betrachten. Denn die Kritik an Facetten der modernen amerikanischen Filmindustrie sind ebenso unübersehbar, wie die Darstellung der künstlerischen Probleme, mit der sich Filmschaffende während des Drehprozesses auseinandersetzen müßen. Auch die immer wieder erwähnten Beziehungsprobleme Godards mit seiner damaligen Lebensgefährten (hier symbolisiert durch die schwarze Perücke) sind für die Deutung des Films ebenso relevant wie die Spannungen zwischen der geistigen Hochkultur (Paul: Odyssse) und der eher aufs physische ausgerichteten Volkskultur (Bardot: Sinnlichkeit).
Amüsant ist aus heutiger Sicht auf jeden Fall wieviel Pohei um eine Frau und Ihre Mätzchen einst gemacht worden ist und wieviel vergebene Liebesmüh in Ihre Zurückgewinnung investiert worden ist. Heute würde man wahrscheinlich einfach sagen: Typisch Zicke. Fort hier.Sieh zu das Du hingehst, wo Du herkommst.
Der Drehbuchautor Paul Javal (M. Piccoli) wird von seiner Frau (B. Bardot) angebetet. Das ändert sich ziemlich rapide, nachdem Paul gegen seine Überzeugung und für Geld, das er von dem großspurigen amerikanischen Produzenten Jeremiah (J. Palance) erhält, das Drehbuch für Fritz Langs Version der Odysee umschreibt und anschließend seine Frau gemeinsam mit Jeremiah in seinem flotten Zweisitzer zu dessen Villa fahren läßt.
Fragen wie die, ob hier die Gründe für die nun folgende Verachtung zu suchen sind, sichern zwar die Existenzberchtigung der Cineasten, lassen sich aber, wie in diesem Fall nicht eindeutig beantworten, da sich Camille wortgewand und voller Vorwürfe gegenüber Paul, geschickt um eine Antwort drückt.
Fühlt sie sich nicht mehr beschützt, weil er sie mit einem fremden Mann ziehen gelassen hat und sie diesem hilflos ausgeliefert war? Wird sie von dem Reichtum Jeremiahs angezogen und gehorcht damit einem einfachen Überlebensinstinkt? Oder fühlt sich die Frau einfach dem zu überlegenen Männchen Jeremiah hingezogen, der Paul mit seinem Geld demütigt?
Vielleicht spielen aber auch ganz andere, nicht darstellbare Gründe, eine Rolle?
Vielleicht sind auch innere Wandlungsprozesse für den Stimmungsumschwung verantwortlich. Hat nicht alles seine Zeit und wendet man sich nach abgelaufener Mindesthaltbarkeitsdauer nicht automatisch etwas neuem zu?
Fragen also, die sich nicht beantworten lassen aber eben genau desshalb damit wesentlich zur entrückt rätselhaften und nichtrationalen Stimmung beitragen, die dem Film seine Besonderheit verleihen und seinen Reiz begründen.
Diese wird auch durch den, für Ottonormalgebildete, abgehoben Diskurs zwischen Fritz Lang und Paul untermauert, ob und wieso die Odyssee nun klassisch oder psychologisch ausgelegt werden soll.
War Odysseus nur so lange weg, weil er keine Lust mehr auf seine Olle gehabt hat? Ist er nur nach Troja gefahren, weil Ihm das Geplärre von Kind und Weib auf die Nüsse gingen?
Da sich diese Fragen allerdings nicht eindeutig klären lassen, da Homer schon ein paar Jahre tot ist, drängt sich auch hier die Frage auf, ob diese Diskussion um ein Buch aus ferner Zeit und vergangener Kultur nicht auch einfach nur Mittel zum Zweck ist, um den Zuschauer weiter aus der rationalen Alltagsrealität hinauszuführen und Ihm die Unerklärlichkeit der Phänomene des Weltenlaufs und der Schicksalsgebundenheit der Menschen vor Augen zu führen.
Absolut stimmig fügen sich dementsprechend auch die Meereskulissen Italiens, mit seinen sehnsuchtsvollen, schwerelosen Bilden ein, die den Zuschauer umgehend in mediterrane Phantasien versetzen.
So ist die Verachtung denn für mich auch eher als mysteriös gefärbtes Stimmungsgemälde zu sehen, das sein Augemerk hauptsächlich auf die Nichtrationalen Facetten des Lebens und die mysteriösen Elemente einer Beziehung richtet, denn als ein psychologisch raffiniert ausgetüffteltes Beziehungsdrama, zumahl der Verachtungsprozess an sich ja allen auch rationalen Erklärungsversuchen entzieht.
Natürlich darf man so ein Werk aber nicht eindimensional betrachten. Denn die Kritik an Facetten der modernen amerikanischen Filmindustrie sind ebenso unübersehbar, wie die Darstellung der künstlerischen Probleme, mit der sich Filmschaffende während des Drehprozesses auseinandersetzen müßen. Auch die immer wieder erwähnten Beziehungsprobleme Godards mit seiner damaligen Lebensgefährten (hier symbolisiert durch die schwarze Perücke) sind für die Deutung des Films ebenso relevant wie die Spannungen zwischen der geistigen Hochkultur (Paul: Odyssse) und der eher aufs physische ausgerichteten Volkskultur (Bardot: Sinnlichkeit).
Amüsant ist aus heutiger Sicht auf jeden Fall wieviel Pohei um eine Frau und Ihre Mätzchen einst gemacht worden ist und wieviel vergebene Liebesmüh in Ihre Zurückgewinnung investiert worden ist. Heute würde man wahrscheinlich einfach sagen: Typisch Zicke. Fort hier.Sieh zu das Du hingehst, wo Du herkommst.
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Panasonic PT-AE3000Ebewertet am 16.03.11 um 17:45
Eine unfassbar realistische Verfilmung über das Sterben einer Beziehung, infolge von Missverständnissen, fehlerhafter Kommunikation und gegenseitigem Respektsverlust.
Unterstrichen wird das grandiose Werk Godards durch die exzellente Musik und Kameraführung und nicht zuletzt durch das Mitwirken Fritz Langs, der sich selbst darstellt.
Bild und Ton sind in Ordnung.
Unterstrichen wird das grandiose Werk Godards durch die exzellente Musik und Kameraführung und nicht zuletzt durch das Mitwirken Fritz Langs, der sich selbst darstellt.
Bild und Ton sind in Ordnung.
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Samsung LE-40B620 (LCD 40")bewertet am 23.07.10 um 19:13
Einer der besten Filme von Godard über das Zusammenbrechen einer Beziehung und der Verachtung von Godard an Hollywood,mit tollen Bildern und klasse Darstellern.
Bild und Ton sind etwas mäßig.
Bild und Ton sind etwas mäßig.
Player:
Panasonic DMP-BD80Darstellung:
Toshiba 47Z3030D (LCD 47")bewertet am 23.07.10 um 19:07
Recht bemerkenswerter Film, wird aber denke ich nicht jedem gefallen!
Player:
Sony PlayStation 3Darstellung:
Samsung LE-40M86BD (LCD 40")bewertet am 28.06.10 um 00:10
Ein Film über einen Film und eine Beziehung, die in die Brüche geht. Etwas ereignislos und in erster Linie deswegen interessant, weil zum einen Fritz Lang sich selbst spielt (einen in die Jahre gekommenen deutschen Regisseur) und mit Brigitte Bardot die neben Jane Fonda ("Barbarella") heißeste Schauspielerin der 60er Jahre mitwirkt.
Das Bild ist ziemlich durchwachsen. Unruhiger Bildstand, Verschmutzungen, Doppelkonturen/Halos, Unschärfen, Helligkeitsschwankungen und geglättet wirkendes Filmkorn treten immer wieder auf, allerdings nicht alles zusammen und auch nicht ständig. Dafür ist, zumindest bei den gut beleuchteten Aufnahmen, die Farbwiedergabe sehr gut gelungen und insgesamt die Schärfe schon besser als alle vorangegangenen Veröffentlichungen. Also von daher: Besser sah der Film (zumindest in den letzten Jahrzehnten) noch nie aus, Luft nach oben gibt es aber durchaus.
Beim Ton ist erstmal zu beachten, dass der Film nicht durchgängig snchronisiert ist und Szenen mit Untertiteln enthält. Zudem wird (im Original) stellenweise Französisch, stellenweise Englisch gesprochen. Leider hat man es versäumt, dem Film zumindest im Original eine neu abgeschmischte Tonspur mit einer neu eingespielten Musik (sehr gelungen!) zu verpassen, daher sind alle Tonspuren qualitativ annähernd gleichwertig und klingen doch sehr nach 60er Jahre. Man hat schon bessere Mono-Spuren gehört.
Die Extras sind insofern bemerkenswert, als dass man hier tatsächlich einiges an Originalmaterial zusammengetragen hat, so z.B. ein (deutschsprachiges) Interview mit Fritz Lang vom Drehort und ein Feature mit Fritz Lang und Jean-Luc Godard. Das Booklet enthält zudem ein sehr interessantes Essay über den Film und stellt Parallelen zwischen dem Film und dem "Film im Film" (Odysseus) oder vielmehr den Problemen mit den jeweiligen Produzenten her.
Das Bild ist ziemlich durchwachsen. Unruhiger Bildstand, Verschmutzungen, Doppelkonturen/Halos, Unschärfen, Helligkeitsschwankungen und geglättet wirkendes Filmkorn treten immer wieder auf, allerdings nicht alles zusammen und auch nicht ständig. Dafür ist, zumindest bei den gut beleuchteten Aufnahmen, die Farbwiedergabe sehr gut gelungen und insgesamt die Schärfe schon besser als alle vorangegangenen Veröffentlichungen. Also von daher: Besser sah der Film (zumindest in den letzten Jahrzehnten) noch nie aus, Luft nach oben gibt es aber durchaus.
Beim Ton ist erstmal zu beachten, dass der Film nicht durchgängig snchronisiert ist und Szenen mit Untertiteln enthält. Zudem wird (im Original) stellenweise Französisch, stellenweise Englisch gesprochen. Leider hat man es versäumt, dem Film zumindest im Original eine neu abgeschmischte Tonspur mit einer neu eingespielten Musik (sehr gelungen!) zu verpassen, daher sind alle Tonspuren qualitativ annähernd gleichwertig und klingen doch sehr nach 60er Jahre. Man hat schon bessere Mono-Spuren gehört.
Die Extras sind insofern bemerkenswert, als dass man hier tatsächlich einiges an Originalmaterial zusammengetragen hat, so z.B. ein (deutschsprachiges) Interview mit Fritz Lang vom Drehort und ein Feature mit Fritz Lang und Jean-Luc Godard. Das Booklet enthält zudem ein sehr interessantes Essay über den Film und stellt Parallelen zwischen dem Film und dem "Film im Film" (Odysseus) oder vielmehr den Problemen mit den jeweiligen Produzenten her.
Player:
Panasonic DMP-BD80Darstellung:
Sony VPL-HW10bewertet am 28.09.09 um 21:36
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wenn es nur eine Mono Tonspur hat :-(