Die Lena Baker Story Blu-ray
Original Filmtitel: The Lena Baker Story

Disc-Features sind derzeit nicht bekannt, Uncut, 16:9 Vollbild, Auflösung nur 1080i
Vertrieb:
Schauspieler:
Chris Burns, Dwayne Boyd, Jasmine Farmer, Jody Thompson, Kenny Cook, Michael Rooker, Peter Coyote, Randy McDowell, Ron Clinton Smith, Ron Prather, Tichina Arnold, Tom Huff
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DD 5.1
Englisch DD 5.1
Englisch DD 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080i (1.85:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
104 Minuten
Veröffentlichung:
28.05.2009 (Release)
Die Lena Baker Story Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
Als afroamerikanische Frau hatte man es Mitte der 1940er Jahre, in den USA nicht sonderlich leicht. Lena Baker (T. Arnold) sollte es auch nicht anders ergehen, als sie eine Arbeitsstelle als Dienstmädchen bei Elliot Artur (P. Coyote) antritt. Dieser sperrt Lena in seiner Getreidemühle ein und missbraucht sie. Nach Wochen der Qual gelingt ihr die Flucht, doch Elliot will sie nicht entkommen lassen. Es endet in einem gnadenlosen Kampf um Leben und Tod, welchen Lena für sich entscheiden kann und ihn erschießt. Doch von ihrem vorherigen Leiden, das zu dieser Tat führte, will die Jury, welche ausschließlich aus weißen Männern besteht, nichts wissen und verhängt die Todesstrafe auf dem elektrischen Stuhl gegen Lena. Damit geht sie als erster Mensch der auf dem elektrischen Stuhl in den Vereinigten Staaten von Amerika hingerichtet wurde, in die Geschichte ein.
Die Lena Baker Story Blu-ray Review

Story
4
Bildqualität
2
Tonqualität
2
Ausstattung
1
Gesamt *
2
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 10.08.2009
Dramen, die auf wahren und unfassbaren Begebenheiten beruhen, sind schon seit langem recht beliebt. So basiert auch die Lena Baker Story auf realen Ereignissen, einer Tragödie mit rassistischem Hintergrund, die sich 1944-1945 im Gericht der Stadt Cuthbert in Georgia abgespielte und die über 50 Jahre lang eins der am besten behüteten Geheimnisse der Kommune war. 2005 wurde Lena Baker, die 1944 wegen Mordes an einem weißen Mann zum Tode auf den elektrischen Stuhl verurteilt wurde, posthum begnadigt.
Story
Lena Baker (T. Arnold) ist eine farbige amerikanische Staatsbürgerin, die in Cuthbert Georgia lebt, ehrlicher Arbeit auf den Baumwollfeldern nachgeht und drei Kinder groß zieht. Über Jahre hinweg wird sie von dem weißen Getreidemühlenbesitzer Elliot Arthur (P. Coyote), der sie zunächst als Dienstmädchen eingestellt hat, sexuell missbraucht und später gegen ihren Willen festgehalten. Niemand kommt ihr zur Hilfe, denn zu dieser Zeit ist der Rassismus gerade in den südlichen US-Staaten noch deutlich präsent und Verbrechen an farbigen Menschen, vor allem wenn sie von Weißen begangen wurden, wurden in der Regel nicht verfolgt. Ganz im Gegenteil sogar, denn oft wurden die Farbigen für dubiose Delikte geahndet, die mit den Straftaten der Weißen einhergingen, und so bekommt auch Lena Baker Probleme mit dem örtlichen Sheriff (M. Rooker), denn Verbindungen zwischen Weißen und Schwarzen sind zu dieser Zeit in Georgia gesetzlich verboten. Als Lena versucht, der Knechtschaft von Arthur selbstständig zu entkommen, bedroht dieser ihr Leben mit einer Pistole. Beim folgenden Handgemenge löst sich ein Schuss und Arthur stirbt tödlich getroffen. Lena kommt vor ein Gericht, welches nur aus weißen Männern besteht…
Die Story um Lena Baker hat definitiv das Potential für ein wirklich gutes und fesselndes Drama. Basierend auf dem gleichnamigen Buch von Lela Bond Phillips, kann das Skript des Films jedoch nicht wirklich überzeugen, denn der gesamte Streifen wirkt holprig und plätschert vor sich hin. Wirkliche Spitzen in der Spannungskurve fehlen und auch von echter Dramaturgie ist kaum etwas zu spüren. Dabei ist die Story von ihrem Kern her herzergreifend und tragisch. Die Darsteller sind in ihren Rollen glaubhaft. Gerade Tichina Arnold als Lena Baker weiß durchaus zu überzeugen. Doch auch die beste schauspielerische Leistung kann das mittelmäßige Drehbuch, die langweilige Inszenierung und das wenig aussagekräftige Produktionsdesign nicht retten. Vor allem fällt auf, dass die Handlung sich zwar ausgiebig mit der langjährigen Tortur beschäftigt, die Lena durchleben muss, als es aber zur erneuten Tragödie kommt - nämlich das Gerichtsverfahren und die Verurteilung von Lena - geht alles recht schnell und knapp über die Bühne. Auch über die Dialoge im Gericht kann man nur den Kopf schütteln. So bleibt die Lena Baker Story nur ein unterdurchschnittliches Drama unter vielen.
Die Story um Lena Baker hat definitiv das Potential für ein wirklich gutes und fesselndes Drama. Basierend auf dem gleichnamigen Buch von Lela Bond Phillips, kann das Skript des Films jedoch nicht wirklich überzeugen, denn der gesamte Streifen wirkt holprig und plätschert vor sich hin. Wirkliche Spitzen in der Spannungskurve fehlen und auch von echter Dramaturgie ist kaum etwas zu spüren. Dabei ist die Story von ihrem Kern her herzergreifend und tragisch. Die Darsteller sind in ihren Rollen glaubhaft. Gerade Tichina Arnold als Lena Baker weiß durchaus zu überzeugen. Doch auch die beste schauspielerische Leistung kann das mittelmäßige Drehbuch, die langweilige Inszenierung und das wenig aussagekräftige Produktionsdesign nicht retten. Vor allem fällt auf, dass die Handlung sich zwar ausgiebig mit der langjährigen Tortur beschäftigt, die Lena durchleben muss, als es aber zur erneuten Tragödie kommt - nämlich das Gerichtsverfahren und die Verurteilung von Lena - geht alles recht schnell und knapp über die Bühne. Auch über die Dialoge im Gericht kann man nur den Kopf schütteln. So bleibt die Lena Baker Story nur ein unterdurchschnittliches Drama unter vielen.
Bildqualität
Die Blu-ray Disc kommt im MPEG4/AVC kodierten 1,85:1 Format und hat eine Auflösung von 1080p.
Die Bildqualität ist allerdings mehr als enttäuschend. Von der ersten Szene an, fällt ganz klar das enorm präsente Bildrauschen (Filmkorn) auf, welches sich sehr störend auf das gesamte Bild auswirkt. Zunächst könnte man hier den Eindruck gewinnen, das es sich dabei um ein filmisches Stilmittel für die anfänglichen Rückblicke in der Story handelt, doch schnell wird klar, dass dem nicht so ist und das sich dieses auffallende Bildrauschen über den gesamten Film erstreckt. Dadurch wird die Bildqualität in ihrer Gesamtheit stark reduziert, das Bild wirkt selbst bei nahen Aufnahmen zumeist an den Kanten unscharf und Details wie Texturen gehen weitestgehend verloren. Hin und wieder ist auch ein leichtes Flimmern sichtbar, z.B. in der Szene in der Lenas Mutter ein schwarzes Kleid mit weißen Punkten trägt. Auch leichte Artefakte sind hin und wieder sichtbar, wobei diese nicht zu stark auffallen.
Die Farbbalance hingegen ist gut, auch wenn das Bild ein wenig gelb- und rotstichig wirkt. Dies ist aber wohl tatsächlich Absicht und ein filmisches Stilmittel, denn so erhält der Film eine passende Südstaaten-Optik. Der Schwarzwert ist okay, aber gerade in den dunklen Szenen fällt das Bildrauschen noch stärker und unangenehmer auf und auch der Kontrast könnte besser sein, denn helle Aufnahmen neigen dazu zu Überzeichnen.
Alles in allem ist das Bild der BD einfach nur enttäuschend und gehört wohl zum Schlechtesten, welches bisher auf das Medium gepresst wurde. Der Transfer wird dem Blu-ray Medium in keinster Weise gerecht und erreicht nicht mal gute DVD Qualität. Das Bild scheint ein einfacher Upscale der DVD-Version zu sein und dieser ist auch noch mehr schlecht als recht. Diese Produktion bestätigt einmal mehr den unrühmlichen Ruf, den sich HMH schon durch zahlreiche, wirklich schlechte BD Releases gemacht hat.
Die Bildqualität ist allerdings mehr als enttäuschend. Von der ersten Szene an, fällt ganz klar das enorm präsente Bildrauschen (Filmkorn) auf, welches sich sehr störend auf das gesamte Bild auswirkt. Zunächst könnte man hier den Eindruck gewinnen, das es sich dabei um ein filmisches Stilmittel für die anfänglichen Rückblicke in der Story handelt, doch schnell wird klar, dass dem nicht so ist und das sich dieses auffallende Bildrauschen über den gesamten Film erstreckt. Dadurch wird die Bildqualität in ihrer Gesamtheit stark reduziert, das Bild wirkt selbst bei nahen Aufnahmen zumeist an den Kanten unscharf und Details wie Texturen gehen weitestgehend verloren. Hin und wieder ist auch ein leichtes Flimmern sichtbar, z.B. in der Szene in der Lenas Mutter ein schwarzes Kleid mit weißen Punkten trägt. Auch leichte Artefakte sind hin und wieder sichtbar, wobei diese nicht zu stark auffallen.
Die Farbbalance hingegen ist gut, auch wenn das Bild ein wenig gelb- und rotstichig wirkt. Dies ist aber wohl tatsächlich Absicht und ein filmisches Stilmittel, denn so erhält der Film eine passende Südstaaten-Optik. Der Schwarzwert ist okay, aber gerade in den dunklen Szenen fällt das Bildrauschen noch stärker und unangenehmer auf und auch der Kontrast könnte besser sein, denn helle Aufnahmen neigen dazu zu Überzeichnen.
Alles in allem ist das Bild der BD einfach nur enttäuschend und gehört wohl zum Schlechtesten, welches bisher auf das Medium gepresst wurde. Der Transfer wird dem Blu-ray Medium in keinster Weise gerecht und erreicht nicht mal gute DVD Qualität. Das Bild scheint ein einfacher Upscale der DVD-Version zu sein und dieser ist auch noch mehr schlecht als recht. Diese Produktion bestätigt einmal mehr den unrühmlichen Ruf, den sich HMH schon durch zahlreiche, wirklich schlechte BD Releases gemacht hat.
Tonqualität
Kommen wir zum Ton, der sowohl in Englisch als auch in Deutsch als DD 5.1 Spur vorliegt. Eine Stereospur (2.0) gibt es nicht.
Dennoch kann hier von echtem Surround keine Rede sein, denn Dialoge, Soundeffekte und Musik kommen über alle Lautsprecher zugleich, sind also nur ein Upmix, der dazu noch qualitativ deutlich unter dem Durchschnitt liegt. Zwar kann man die Dialoge gut verstehen, wirken aber zumeist etwas kraftlos.
Surroundeffekte gibt es - schon allein weil sie wegen des Upmixes gar nicht wirklich hörbar wären - keine, was bei einem Drama wie diesem allerdings auch nicht so wild oder gar überraschend ist. Die Musik (Score) ist an sich passend und stimmungsvoll und wird vornehmlich von Gospel und Klaviermusik gebildet. Allerdings ist die Musik zum Einen etwas zu dominant von der Lautstärke her, zum Anderen haben die Macher es in der zweiten Hälfte des Films mit dem Gospelgesang etwas sehr übertrieben, denn er fängt an zu nerven.
Wie das Bild, wird auch der Ton, dem HD-Medium absolut nicht gerecht und ist einfach eine Frechheit.
Dennoch kann hier von echtem Surround keine Rede sein, denn Dialoge, Soundeffekte und Musik kommen über alle Lautsprecher zugleich, sind also nur ein Upmix, der dazu noch qualitativ deutlich unter dem Durchschnitt liegt. Zwar kann man die Dialoge gut verstehen, wirken aber zumeist etwas kraftlos.
Surroundeffekte gibt es - schon allein weil sie wegen des Upmixes gar nicht wirklich hörbar wären - keine, was bei einem Drama wie diesem allerdings auch nicht so wild oder gar überraschend ist. Die Musik (Score) ist an sich passend und stimmungsvoll und wird vornehmlich von Gospel und Klaviermusik gebildet. Allerdings ist die Musik zum Einen etwas zu dominant von der Lautstärke her, zum Anderen haben die Macher es in der zweiten Hälfte des Films mit dem Gospelgesang etwas sehr übertrieben, denn er fängt an zu nerven.
Wie das Bild, wird auch der Ton, dem HD-Medium absolut nicht gerecht und ist einfach eine Frechheit.
Ausstattung
Die Extras stehen ganz im Zeichen der gesamten minderwertigen Qualität der Blu-ray. Zu jedem der Hauptdarsteller gibt es jeweils eine Biografie, die sich in Form von einer Bildschirmseite Text darstellt. Als Nächstes gibt es eine Bildergalerie mit einigen Fotos aus dem Film. Diese sind zumindest hochauflösend und zeigen sich in HD, sehen teilweise sogar besser aus, als das Filmmaterial selber. Weiterhin ist der Filmtrailer in genauso schlechtem HD zu sehen, wie der Film an sich und abschließend gibt es eine kleine Trailershow, von anderen Releases des Publishers. Ergo: die Extras hätte man sich auch sparen können. Im Gegensatz zur DVD Version hat die Blu-ray kein Wendecover.
Fazit
Es ist nicht zu glauben, dass es tatsächlich derart schlechte Blu-ray Veröffentlichungen gibt. Mal davon abgesehen, dass selbst der Film an sich schon keineswegs überzeugen kann, obwohl die Story an sich durchaus interessant erscheint, ist die Qualität von Bild- und Tonmaterial einfach nur schlecht und wird dem Medium Blu-ray in absoluter keinster Weise gerecht. Selbst für eine DVD wäre das Bild noch als schlecht zu bezeichnen und der Ton ist einfach nur eine Frechheit, denn das angebliche 5.1 wird nur durch einen schlechten Upmix geleistet, der alle Klänge aus allen Boxen ertönen lässt. Beim Bild sieht das nicht anders aus, denn der gesamte Film wird von starkem und störendem Bildrauschen begleitet, der dem Bild jegliche Details und Schärfe nimmt. Das Bild wirkt, wie ein einfacher aber schlechter Upscale des DVD Bildes.
Zu dieser Blu-ray kann man nur sagen: Finger weg, denn man wirft sein Geld zum Fenster raus. Wenn einen der Film an sich interessiert, sollte man ihn ausleihen oder auf DVD anschauen. HD Feeling gibt es hier absolut nicht und HMH bekleckert sich mit diesem Release ganz sicher nicht mit Ruhm. (gg) weitere Reviews anzeigen
Zu dieser Blu-ray kann man nur sagen: Finger weg, denn man wirft sein Geld zum Fenster raus. Wenn einen der Film an sich interessiert, sollte man ihn ausleihen oder auf DVD anschauen. HD Feeling gibt es hier absolut nicht und HMH bekleckert sich mit diesem Release ganz sicher nicht mit Ruhm. (gg) weitere Reviews anzeigen
Kaufempfehlung
3 von 10
Die Kaufempfehlung der Die Lena Baker Story Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
TV LCD: Toshiba 42ZV555D
BD-Player: Samsung BD-P2500
AV-Receiver: Sony STR-DB830QS
Boxen: Heco 5.1 / Aktiv-Subwoofer
BD-Player: Samsung BD-P2500
AV-Receiver: Sony STR-DB830QS
Boxen: Heco 5.1 / Aktiv-Subwoofer
Blu-ray Bewertungen
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den haben sie leider versaut...ganz schnell wech die scheibe...des sammelns nicht wert...
Player:
Panasonic DMP-BDT100Darstellung:
Samsung LE-46C750 (LCD 46")bewertet am 01.02.11 um 12:08
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Nun ja, ich habe sie mir ja ausgesucht :-)
Die Story klang spannend un deswegen habe ich das übernommen, war aber wirklich eine derbe Enttäuschung. Bei "Rosarote Panther 2" war wenigstens das Bild und der ton super ;)
Was allerdings bei HMH nicht verwundert:-(
Haben die schon mal was Vernünftiges zustande gebracht?