Die Farben des Herbstes Blu-ray
Original Filmtitel: Local Color

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US-Kinofassung, Uncut, die hier vorliegende Filmfassung entspricht der ungekürzten US R-Rated Fassung, HD Sound (deutsch), HD Sound (englisch), Wendecover
Vertrieb:
Schauspieler:
Armin Mueller-Stahl, Charles Durning, David Sheftell, Diana Scarwid, Julie Lott, Nancy Casemore, Ray Liotta, Ron Perlman, Samantha Mathis, Taso Papadakis, Thomas Joseph Adams, Trevor Morgan
Regisseur:
Produktion:
Kategorie:
Verpackung:
HD Keep Case
Altersfreigabe:
Sprachen:
Deutsch DTS-HD MA 7.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Englisch DTS-HD MA 5.1
Untertitel:
Deutsch
Region:
B
Disc Kapazität:
BD-25 GB
Bildformat(e):
1920x1080p (2.35:1)
Video-Codec:
Spieldauer:
107 Minuten
Veröffentlichung:
16.02.2012 (Release)
Die Farben des Herbstes Blu-ray
bluray-disc.de Filmbeschreibung:
‚Local color’, mit der deutschen Übersetzung ‚Die Farben des Herbstes’ basiert auf einer wahren Begebenheit aus dem Leben von George Gallo, der gleichzeitig für das Drehbuch und die Regie verantwortlich ist. Im Sommer 1974 freundet sich der 18-jährige John (T. Morgan), erst weniger erfolgreich, mit dem alten und dazu noch alkoholkranken Maler Nicholi Seroff (A. Müller-Stahl) an, der nicht nur der Kunst, sondern auch dem Leben den Rücken zugewandt hat. Das Leben hat es nicht immer gut mit dem alten Mann gemeint. John aber möchte all die schönen Geheimnisse, die der Maler in sein Herz eingeschlossen hat, erfahren. Dieser findet dank des Jungen zum Leben zurück und zusammen teilen sie nun ein unbezahlbares Geschenk. John lernt durch die Augen von Nicholi zu sehen und der Maler durch die Augen der Unschuld.
Die Farben des Herbstes Blu-ray Review

Story
8
Bildqualität
8
Tonqualität
8
Ausstattung
1
Gesamt *
6
* In der Gesamt-Bewertung wird die Story nicht berücksichtigt.
geschrieben am 07.01.2012
Das wahre Leben schreibt oft die schönsten Geschichten. Muss sich ein Drehbuchautor oft den Kopf zermartern, um ein halbwegs anständiges Drehbuch zu verfassen, liegt das Gute oft näher als man denkt. So lagen die Vorlagen zu Filmen wie Blind Side - Die große Chance, A Beautiful Mind, Sie nannten ihn Radio oder The Fighter nicht in den genialen Hirnwindungen eines Schreibers, sondern im Schicksal des Lebens einzelner Menschen. Bei Die Farben des Herbstes schaut es nicht anderes aus, hat hiermit Regisseur und Drehbuchautor George Gallo sein eigenes Leben in Szene gesetzt und mit Trevor Morgan und Armin Müller Stahl in den Hauptrollen einen liebevollen und rührenden Film abgeliefert.
Story
Der Teenager John Talia möchte, sehr zum Verdruss seiner Eltern, ein großer Maler werden. Dabei lernt er den berühmten, russischen Maler Nicolai Seroff kennen, der sich allerdings zunächst dem Jungen verschließt. Er hat mit seinem Leben und somit auch der Malerei abgeschlossen und sich dem Alkohol zugewandt. Mit der Zeit gelingt es John allerdings Zugang zu dem zurückgezogenen Künstler zu bekommen und vom großen Meister zu lernen. Letztendlich entdecken aber beide, dass ihre Freundschaft sie gegenseitig beflügelt.
George Gallo ist dem breiten Kinopublikum bisher relativ unbekannt. Die einzig nennenswerten Arbeiten belaufen sich neben einigen kleineren Regiearbeiten darin, dass er die Drehbücher zu Midnight Run (mit Robert de Niro) und Keine halben Sachen 2 – Jetzt erst recht! (mit Bruce Willis) verfasste und die Storyvorlage zu Bad Boys lieferte. Seine Meisterleistung legt der anerkannte Künstler allerdings mit seinem autobiographischen Film Die Farben des Herbstes hin. Die Figuren John Talia und Nicolai Seroff basieren hierbei auf den realen Personen von George Gallo selbst und den russischen Exil-Künstler George Cherepov, der den Drehbuchautor und Regisseur damals in Kunst unterrichtete und als dessen Mentor fungierte.
Die künstlerische Ader merkt man Gallo während des kompletten Filmes an. Keine Szene wurde ohne Bedacht gedreht. Jedes Bild sitzt und könnte als Fotografie oder Zeichnung jede Zimmerwand schmücken. Auch wenn er auf dem Regiestuhl bisher keine bemerkenswerten Leistungen hervorbrachte, bei "seinem" Film gibt es zu keinem Zeitpunkt Mängel zu erkennen. Handlungstechnisch bewegt sich der Film zwar hauptsächlich auf den Gefilden des klassischen Dramas, nimmt sich aber auch die Zeit in Form von humorvollen Szenen (das letzte Essen zusammen mit dem Kunstkritiker ist weltklasse, obgleich vorhersehbar) die Unbeschwertheit ein wenig mehr zur Geltung zu bringen. Im Mittelpunkt steht zweifelsohne die enge, wenn auch schwierige Freundschaft und Verbundenheit der beiden Protagonisten.
Die Farben des Herbstes lebt zudem auch sehr von der schauspielerischen Leistung von dem jungen, vielversprechenden Nachwuchsdarsteller Trevor Morgan (Der Patriot, Jurassic Park III) und dem gewohnt herausragend agierenden Armin Mueller-Stahl (Momo, Tödliche Versprechen – Eastern Promises, Illuminati). Auch Ray Liotta ist als Vater von John Talia eine sehr gute Wahl. Lediglich Ron Perlman als Kunstkritiker Curtis Sunday ist eine komplette Fehlbesetzung und passt überhaupt nicht in das ansonsten stimmige Bild. Regisseur Gallo ließ es sich übrigens nicht nehmen, dem Film sämtliche Ölgemälde aus seinem eigenen Fundus zur Verfügung zu stellen. Die Bilder, die John Talia am Anfang der Geschichte dem noch skeptischen Seroff zeigt, waren übrigen exakt die gleichen, die Gallo damals Cherepov vorgestellt hat. Herauskommt ein emotionaler und herzergreifender Film, der nicht nur eine wunderbare Freundschaft zweier sich nicht unähnlicher Künstler behandelt, sondern auch aufzeigt, dass auch dramatische Lebensabschnitte zu meistern sind.
George Gallo ist dem breiten Kinopublikum bisher relativ unbekannt. Die einzig nennenswerten Arbeiten belaufen sich neben einigen kleineren Regiearbeiten darin, dass er die Drehbücher zu Midnight Run (mit Robert de Niro) und Keine halben Sachen 2 – Jetzt erst recht! (mit Bruce Willis) verfasste und die Storyvorlage zu Bad Boys lieferte. Seine Meisterleistung legt der anerkannte Künstler allerdings mit seinem autobiographischen Film Die Farben des Herbstes hin. Die Figuren John Talia und Nicolai Seroff basieren hierbei auf den realen Personen von George Gallo selbst und den russischen Exil-Künstler George Cherepov, der den Drehbuchautor und Regisseur damals in Kunst unterrichtete und als dessen Mentor fungierte.
Die künstlerische Ader merkt man Gallo während des kompletten Filmes an. Keine Szene wurde ohne Bedacht gedreht. Jedes Bild sitzt und könnte als Fotografie oder Zeichnung jede Zimmerwand schmücken. Auch wenn er auf dem Regiestuhl bisher keine bemerkenswerten Leistungen hervorbrachte, bei "seinem" Film gibt es zu keinem Zeitpunkt Mängel zu erkennen. Handlungstechnisch bewegt sich der Film zwar hauptsächlich auf den Gefilden des klassischen Dramas, nimmt sich aber auch die Zeit in Form von humorvollen Szenen (das letzte Essen zusammen mit dem Kunstkritiker ist weltklasse, obgleich vorhersehbar) die Unbeschwertheit ein wenig mehr zur Geltung zu bringen. Im Mittelpunkt steht zweifelsohne die enge, wenn auch schwierige Freundschaft und Verbundenheit der beiden Protagonisten.
Die Farben des Herbstes lebt zudem auch sehr von der schauspielerischen Leistung von dem jungen, vielversprechenden Nachwuchsdarsteller Trevor Morgan (Der Patriot, Jurassic Park III) und dem gewohnt herausragend agierenden Armin Mueller-Stahl (Momo, Tödliche Versprechen – Eastern Promises, Illuminati). Auch Ray Liotta ist als Vater von John Talia eine sehr gute Wahl. Lediglich Ron Perlman als Kunstkritiker Curtis Sunday ist eine komplette Fehlbesetzung und passt überhaupt nicht in das ansonsten stimmige Bild. Regisseur Gallo ließ es sich übrigens nicht nehmen, dem Film sämtliche Ölgemälde aus seinem eigenen Fundus zur Verfügung zu stellen. Die Bilder, die John Talia am Anfang der Geschichte dem noch skeptischen Seroff zeigt, waren übrigen exakt die gleichen, die Gallo damals Cherepov vorgestellt hat. Herauskommt ein emotionaler und herzergreifender Film, der nicht nur eine wunderbare Freundschaft zweier sich nicht unähnlicher Künstler behandelt, sondern auch aufzeigt, dass auch dramatische Lebensabschnitte zu meistern sind.
Bildqualität
Codec: MPEG-4/AVC, Auflösung 1920x1080p, Ansichtsverhältnis 2,35:1 Das Bild gibt den künstlerischen Anspruch des Filmes sehr gut wieder. Die Schärfe ist sehr gut, hat aber in einigen wenigen Momenten leichte Schwächen. So z.B. in einer Szene in Seroffs Landhaus, als der Künstler an der Tür steht und ca. einen Meter von ihm entfernt unerklärlicherweise die Wand leicht verschwommen dargestellt wird. Vor allem die Farben werden sehr natürlich und kraftvoll wiedergegeben, was ein wahrer Gewinn bei einem Film dieses Themas ist. Der Schwarzwert ist gut, wobei in sehr dunklen Szenen (die nur selten vorkommen) die Detailzeichnung ein wenig schwächelt. Der Kontrast ist nichtsdestotrotz ausgezeichnet. Film- oder Kompressionsfehler sind zu keinem Zeitpunkt zu erkennen.
Tonqualität
Deutsch DTS-HD Master Audio 5.1, Englisch DTS-HD Master Audio 5.1 Der Ton liegt sowohl im deutschen als auch im englischen verlustfrei in DTS-HD Master Audio 5.1 vor. Generell erweist sich die Abmischung als sehr frontlastig, was aber bei einem Film dieses Genres nichts Ungewöhnliches darstellt. Einige Surroundeffekte sind auch auf den hinteren Lautsprechern gelegentlich zu vernehmen wie z.B. Regen oder Vogelzwitschern. Der Mix erweist sich als sehr dynamisch und natürlich, was sich vor allem bei den häufigeren Streitgesprächen bemerkbar macht. Die Bässe sind zwar nicht sehr dominant, doch der Subwoofer liefert dennoch hier und da gut platzierte Tiefen. Die musikalische Begleitung von Chris Boardman (Der City Hai, Payback - Zahltag), der sich ansonsten um die Orchestrierung zu Scores von Filmen wie Robin Hood - König der Diebe, Stirb langsam 2 oder Lethal Weapon kümmerte, passt sehr gut zu den malerischen Landschaften und Panoramen.
Ausstattung
Als Extras haben es leider nur einige Trailer zum Film selbst sowie weiteren Produktionen auf die Blu-ray geschafft. Schade eigentlich, denn die amerikanische DVD enthielt bereits ein Making of, Interviews mit Armin Mueller-Stahl, Trevor Morgan und Samantha Mathis sowie einen Einblick in das Malstudio von George Gallo. Weswegen es diese Featurettes nicht auf die deutsche Veröffentlichung geschafft haben ist fraglich, zumal gerade ein Film mit diesem Thema nach mehr Hintergrundinformationen schreit. Immerhin ist noch ein Wendecover vorhanden, was aber nicht über das mangelnde Bonusmaterial hinwegtäuschen kann.
Fazit
In technischer Hinsicht hat man sich Mühe gegeben. Sowohl Bild und Ton geben kaum Grund zur Klage. Die optische Darstellung bietet eine gute Schärfe und vor allem zweckdienlich sehr gute, natürliche Farben. Die Abmischung erweist sich ebenfalls als sehr authentisch mit hervorragender Dynamik. Leider ist das auf der amerikanischen DVD vorhandene Bonusmaterial (Making of, Interviews) auf der deutschen Blu-ray unverständlicherweise nicht enthalten, sondern lediglich diverse Trailer. Finanziell war Die Farben des Herbstes an den Kinokassen ein Desaster. In Deutschland erscheint dieses filmische Kleinod sogar direkt auf DVD bzw. Blu-ray. George Gallo hat nichtsdestotrotz einen anspruchsvollen und emotional tiefgreifenden Film gedreht, der allein schon von der Bildgewalt her beeindruckt. Der Zuschauer wird obendrauf jedoch mit einer ebenfalls herzergreifenden Geschichte belohnt, die es sich lohnt anzuschauen. (sah)
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Kaufempfehlung
7 von 10
Die Kaufempfehlung der Die Farben des Herbstes Blu-ray wird anhand der technischen Bewertung und unter Berücksichtigung der Story berechnet.
Testgeräte
TV: Toshiba 47Z3030D
Player: Panasonic DMP-BD30
AV-Receiver: Denon AVR-1602
Lautsprecher: Magnat
Player: Panasonic DMP-BD30
AV-Receiver: Denon AVR-1602
Lautsprecher: Magnat
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ist eigentlich nicht so mein gerne, aber vielleicht kann mich den mal doch anschauen, wenn ich mal lust auf nen ruhigen abend hab,